Festung Europa: Der Ansturm geht weiter

Wir schaffen das nicht. Nachdem diese Erkenntnis endlich auch in den Hirnen ansonsten komplett lernresistenter Hans-guck-in-die-Lufte zögerlich heranreifte, ist man nun allerorten eifrig bemüht, Zäune und Mauern hochzuziehen. Dabei kommt sogar, langsam aber sicher, zumindest sowas wie eine „halb-europäische Lösung“ zusammen. Doch – wird das wirklich genügen?

Von Marcello Dallapiccola

Immerhin gibt man sich inzwischen redlich Mühe – also, außerhalb Deutschlands, versteht sich. Denn heute trafen sich die Mitglieder der „Zentraleuropäischen Verteidigungskooperation“ in Wien. Der Einladung des österreichischen Verteidigungsministers Hans-Peter Doskozil folgten seine Amtskollegen aus Tschechien, der Slowakei, Ungarn, Slowenien, Kroatien, Mazedonien, Serbien, Montenegro und Polen; die Vertreter Deutschlands und Griechenlands hatten offenbar wichtigeres zu tun, sie blieben dem Treffen fern. Vertreter der EU sind dort übrigens auch nicht vor Ort – logisch, man will ja was weiterbringen, da würden die Eierköpfe aus Brüssel nur stören.
Gemeinsam will man in Wien jedenfalls Pläne erarbeiten, wie die Balkanroute so dicht wie nur möglich gehalten werden kann; auch die behördliche Zusammenarbeit dieser zehn Staaten untereinander soll weiter verbessert werden, um die illegale Migration in Zukunft weitgehend zu unterbinden.

Doch auch wenn dieses Treffen Anlass zu bescheidener Hoffnung gibt, so kommen dennoch berechtigte Zweifel auf, wenn man sich einige andere Meldungen aus jüngerer Zeit ansieht. Die Zahlen widersprechen sich zwar hier und da, doch allein am Osterwochenende fischten die italienische und auch die libysche Küstenwache insgesamt zwischen 4.000 und 5.000 Personen aus dem Mittelmeer. Der Großteil davon wie immer junge Männer, die meisten davon aus Subsahara-Staaten; Menschen also, die durch den halben Kontinent gereist sind und schon X sichere Länder passiert haben, jedoch trotzdem unbedingt nach Europa wollen. Und da wollen die dann natürlich nicht nach Italien, Griechenland oder gar Polen, um sicher vor Verfolgung zu sein, nein, sie wollen nach Schweden, Deutschland oder im Zweifelsfall Österreich, auf jeden Fall aber in eines der sagenumwobenen Sozialparadiese.

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So ehrenwert die Anstrengungen der zehn wackeren Verteidigungsminister in Wien auch sein mögen, eine weitgehend geschlossene Balkanroute wird Europa nicht viel nützen. Inzwischen ist die halbe Welt auf dem Weg hierher, dank Merkels fatalem Signal haben sich Glücksritter aus aller Herren Länder auf den Weg gemacht, die, wie man inzwischen auch schmerzlich feststellen musste, weiß Gott nicht immer nur Gutes im Schilde führen. Länder und Kommunen ächzen unter der Last der vielen, meist nur schwer integrierbaren Zuwanderer, die Polizei ist seit Monaten komplett am Anschlag, das Murren in der Bevölkerung wird von Tag zu Tag lauter – doch der Ansturm geht mit unverminderter Wucht weiter. Die Bilder, die wir aus Idomeni kennen, werden sich bald in viel größerem Ausmaß in Italien wiederholen; zwar wird im Südtirol im Verbund mit Österreich schon eifrig daran gearbeitet, Brenner- und Reschenpass so gut wie möglich abzudichten, doch dann werden sich die Migranten eben weiter im Süden stauen und sich vor dort aus Wege suchen.

Was Europa, was wir alle jetzt dringend brauchen, ist ein deutliches Signal: Stop, es reicht! Und dieses Signal sollte am besten von der Person kommen, die ursprünglich das ganze Chaos mit einer dümmlichen Einladungsgeste angerichtet hat. Wenn Merkel je etwas für ihr vereintes Europa unternehmen wollte, dann wäre es jetzt höchst an der Zeit, endlich den eigenen Fehler einzugestehen und das bittere Resümee zu ziehen. Denn sonst wird bald mehr als nur das Projekt EU unter der Last dieser unkontrollierten Masseneinwanderung zusammenbrechen.

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12 Kommentare

  1. Wenn die EU zusammen bricht wede ich eine Flasche Sekt öffnen.

    Darüber werde ich dann einigen Mitmenschen eine Info schicken.

      1. @ edmundotto Momentan wird die EU nicht zusammenbrechen, da Schengen, Dublin III und das allgemeine Durcheinander ohne knallharte deutsche Grnzen gebraucht werden.Ih kann auch die Positivzuschreibungen bezüglich der protstantischen Pastorentochter und glühenden Zionistin nicht mehr hören. Merkal ist ein dümmlicches, doloses Wekzeug von der ostamerikanischen Küste. Die Polymotivlage von Merkel und der USA ist identisch. Merkel/zionistische amerikanische Juden  haben ein unbändiges Holocaust-Rachebedürfnis , was ich , um ehrlich zu sein, verstehe.. Pech für uns jüngere Leute. Der USA als Staatswesen haben für mich klar erkennbar ökonomische Gründe Deutschland als wirtschaftliche Weltmacht auf Null zu bringen.  Genial zionistisch ist  nunmehr der Mißbrauch des Islam mittels Millionen muslimischen Infiltranten  als Schwert des Judentums. Obama verkündete noch 2009 in Ramstein großkotzig:" Germany is an occupied country and it will stay that way." Wenn er dies mit dieser Verve verkündet, muß er ja noch etwas mit dem Kolonialstatus Deutschlands bezwecken, sonst könnte er Deutschland ja nach 70 Jahren und nahezu 3 Generationen aus dem sklavischen Helotentum entlassen. Und die deutschen Kanzler haben nur eine Aufgabe diesen dramatischen Zustand zu verschleiern, damit nicht zuviele Bürger aufwachen. Diese USA sind zum Kotzen!

        1. Ich erinnere mich an einen Bericht über das "Bilderberger"-Treffen in Chantilly/USA in 2012. Da beschloß man eine schnellstmögliche Angleichung kapitalreicher Länder Europas an ärmere Länder (Beispiel Griechenland), ebenso sollten wirtschaftskräftige , intakte Länder (hierbei wurde an Deutschland gedacht) "eingebunden" werden, die Verschuldung anderer Länder zu tragen und deren Defizite auszugleichen. Eine fortschreitende Schwächung und Verschuldung der BRD sollte durch "massive Einwanderung" manifestiert werden, gleichzeitig durch millionenfache Zuwanderung in der gesamten EU eine heillose Zerstrittenheit auf der politischen Bühne erreicht werden. Diese "Maßnahmen sollen bis 2018 abgeschlossen sein, wenn dann das gewünschte Chaos perfekt ist, der Euro zerbricht, die EU vor ihren Trümmern steht,,können die FED und die Wallstreetbanken sich großzügig als Retter in der Not anbieten und Europa in die Obhut des Dollars nehmen. – Das geschilderte SZenario soll zu einer "Laufzeitverlängerung" des Dollars und des US-Schuldenimperialismus führen- – P.S. Die deutschen Teilnehmer waren: Josef Ackermann, Th. Enders, Wolfgang Ischinger, Roland Koch, Peter Löscher, Matthias Nass, Wolfgang Reitzle, Jürgen Trittin (man höre und staune).

          1. Das sind die offengelegten amerikanischen Gedankengänge. Wie sie zu dem bezweckten Ergebnis kommen,ist zwar nur spekulativ zu eruieren, im Hinblick auf die islamischen Migrationsströme und den 70 Jahre verharrenden Kolonialstatus Deutschlands gehört nicht viel Fantasie dazu sich eine Meinung zu bilden, von wem die "armen Flüchtlinge" geschickt werden. Das wissen mit Sicherheit alle maßgeblichen deutsche Politiker, sie versuchen uns extrem dumm zu halten, Angst vor Aufruhr?

  2. Die FDJ-Tusse merkt doch schon lange nichts mehr, es wird Zeit, das diese kranke abserviert wird und in ein LKH untergebracht  wird.Wenn nicht die Grenzen sofort geschlossen werden, wird es in Europa einen Bürgerkrieg geben.Denn es kommen doch keine politisch Verfolgte, nein Gangster, die, wenn ihre Wünsche nicht erfüllt werden, ohne Skrupel andere bedrohen, berauben und Gewalttätig werden.

    1. Genau, das will Merkel doch. Einen Bürgerkrieg provozieren, um einen Grund zu haben, das Grundgesetz außer Kraft und das Notstandsgesetzt in Kraft zu setzen. Gleichzeitig kommt TTIP und wir sind in der absoluten Diktatur gelandet.

    2. Gerade ein Bürgerkrieg arm gegen reich soll verhindert und durch einen destabilisierenden Kampf der Kulturen ersetzt werden. Dieses soll dann Europa und insbesondere Deutschland als Partner für Russland uninteressant machen.

  3. Die Österreicher machen den Brenner dicht, deswegen werden die Italiener die ganzen Migranten schnellstmöglich nach Frankreich weiterleiten, von dort werden sie dann weitergewunken nach Deutschland. Machen die Franzosen ja jetzt schon, die karren mit Bussen diese Typen an die deutsche Grenze, hauptsache die sind weg. Und wenn die Deutschen so doof sind, und die Grenzen weiterhin sperrangelweit nach allen Seiten offenlassen, dann gehört es ihnen halt nicht anders. Wenn bis Ende dieses Jahres 4-5 Millionen kommen, ist jeder fünfzehnte Einwohner Deutschlands ein Flüchtling!

  4. „halb-europäische Lösung“

    Was wir brauchen ist eine VOLL ANTI-USraelische Lösung! Denn nur das würde bedeuten, keine Kriege, keine hegemonialen Terroraktionn, keine Ausraubung bisher armer und arm gemachter Länder und demnach auch weder Flüchtlinge noch Armutsflüchtlinge.

    Aber dafür müssten wir statt den Politnutten, die nun in den Parlamenten abhängen, echte Volksvertreter, und daran scheitert es schon.

    Wir sind am Ende, die meisten wissen es nur noch nicht.

  5. Deutschland hat Europa ruiniert.Daran ist nicht mehr zu ändern.D.hat sich als ein voll antidemokratisches Land erwiesen ,wo der Volkswille null Wert ist,und auch nicht durchgesetzt werden kann.Zu wünschen wäre,das der Westen weiterhin mit den Sarazänen überlaufen wird,damit der schnellstens möglich handlungunfähig wird,und untergeht.Die sollen in ihr gottverdammte demokratisches Wertesystem erstickt werden.

  6. Der Run auf Europa geht jetzt erst richtig los…..wartet zwei, drei Monate!!

    Das, was jetzt in  Griechenland, in den Lagern, an Randale passiert wird nur ein kleiner Vorgeschmack sein ……

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