Draghi drängt Euro-Staaten zu Reformen

Die Euro-Staaten müssten mehr Reformen durchführen, so EZB-Chef Draghi, der selbst keine ordentliche Geldpolitik zustandebringt, weiterhin Blasen an den Finanzmärkten befeuert und das Geld der Sparer verbrennt. Zudem warnte er die Briten vor einem EU-Austritt.

Von Redaktion/dts

EZB-Chef Mario Draghi hat die Euro-Staaten zu mehr Reformen aufgefordert. "Die meisten Regierungen bewegen sich, allerdings zu langsam für meinen Geschmack", sagte Draghi der "Bild". "Sie wären alle gut beraten, die Zeiten niedriger Zinsen zu nutzen. Aber ob ein Land Reformen durchsetzt oder nicht, liegt nicht in erster Linie an der EZB und ihrer Politik. Es wäre undemokratisch wenn eine Zentralbank gewählten Regierungen etwas diktieren würde."

Mit Blick auf Griechenland räumte Draghi anhaltende Schwierigkeiten ein. "Ganz klar, das letzte Jahr war für Griechenland wirtschaftlich ein Rückschlag. Jetzt ist allen bewusst, dass es ohne Reformen kein Wachstum gibt. Und was das Land und seine Menschen am nötigsten brauchen, ist Wachstum. Griechenland hat in den vergangenen Monaten vieles umgesetzt und bekennt sich zum Reformkurs." Die Schwierigkeiten des Landes hätten aber "wenig" mit dem Euro zu tun, so Draghi. "Die Reformen müsste Griechenland in jedem Fall vollziehen. Als Mitglied der Währungsunion kann Griechenland das mit der Unterstützung seiner Partner tun. Aber eins ist ganz klar: Wer zur Eurozone gehört und wer nicht, entscheidet nicht die EZB. Das ist Sache der Mitgliedsstaaten."

Draghi warnt Briten vor EU-Austritt

In deutlichen Worten hat Draghi vor den Folgen eines britischen EU-Austritts gewarnt. "Ich kann und will nicht glauben, dass die Briten für einen Austritt stimmen", sagte Draghi der "Bild". "Gemeinsam sind wir stärker. Aber wenn sie es doch tun, muss ihnen klar sein: Sie verlieren all die Vorteile des Binnenmarkts."

Zugleich warnte Draghi vor einem Niedergang der Europäischen Union. "Wir erleben mehrere Krisen, die alle mit einander zusammenhängen und sich gegenseitig verstärken. Umso wichtiger ist es, jedem Nationalismus und Isolationismus zu widerstehen. Beide sind aber auf dem Vormarsch. Das ist meine große Sorge." Von Kanzlerin Angela Merkel wünsche er sich, "dass sie weiter für Europa kämpft".

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14 Kommentare

    1. genau so ist es. Alles vorbereitende Maßnahmen um die Übergang in die totale Sklaverei, die uns mit TTIP und TISA ereilen wird, zu erleichtern.

      Die Zukunft Europas ist nur mit starken, wirklich demokratischen Nationalstaaten möglich.

      DIe EU wird zerbrechen und je schneller desto besser. Erst dann hat eine Europa der Völker eine Chance.

      Dazu müssen aber die Besatzer verschwinden, wir uns eine Verfassung geben (GG Art. 146)  und unser System komplett reformiert werden. Nur wenn die Finanzeliten keinen Einfluss mehr auf das System haben, kann sich die Menschheit frei und ohne Ängste entwickeln.

      Das ist natürlich nicht gewollt. Daher werden wir um dieses Recht kämpfen müssen, wenn möglich ohne Gewalt. Und sie werden versuchen uns diese letzten, gewaltlosen Waffen schnellstmöglichst zu nehmen. Das drohende Bargeldverbot ist der letzte Schritt in die Sklaverei.

      Das bestehende System stirbt innerhalb von 48 Stunden, wenn W I R ihm den Treibstoff schlagartig(!) entziehen. Der Treibstoff ist das GELD. Wer heute noch Geld auf der Bank belässt, trotz drohender Negativ-Zinsen, dem ist nicht mehr zu helfen.

      Banken-Run?

      Generalstreik?

      Demos?

      GG Art 20 Abs 4

       

  1. Und ich wünsche mir, dass Fr. Merkel für und mit irgendetwas kämpfen sollte, aber nicht mehr für Deutschland und nicht für die EU. Fr. Merkel hat abgewirtschaftet!

  2. So sollte sich langsam auch bei Mario Draghi die Einsicht durchsetzen, daß man die seit 2010 verschleppte Staatspleite Griechenlands nicht politisch lösen kann und schon gar nicht mit dem ELA Schneeballsystem der Schulden mit Schulden Bekämpfung einer EZB. So wird das überfällige Schuldenmoratorium für Griechenland weiterhin hinausgezögert, da die Kanzlerin und ihr Finanzminister zugeben müßten, daß die deutschen Steuermilliarden an 'Hilfsgeldern' ersatzlos in Griechenland versenkt wurden, was die Wahlchancen für die CDU/CSU für 2017 drastisch verringern würde.. Peinlich wird es allzumal für diese 'EU', da Frankreich, Italien, Spanien und die anderen 'Nehmerländer' in dieselbe Richtung wie Griechenland steuern und Deutschland, schon allein durch die Target II Außenstände, die Gesamtpleite dieser EUdSSR nicht mehr aufhalten kann. So benötigt es keiner großen Phantasie was auf diese 'EU' zukommen wird, da das alles schon einmal mit den Auseinandersetzungen der Nord- und Südstaaten in den U.S.A. aus den gleichen Gründen schmerzlich in Erfahrung gebracht wurde und der Öffentlichkeit als 'Sklavenbefreiung' verkauft wurde, was als die größte jemals erfundene Lüge, nicht nur in den U.S.A., sondern der ganzen Welt, bezeichnet werden kann.

    1. Kommt darauf an was sie "Lösen" wollen?

      Flüchtlingskrise; Ja. Das wird für einige Länder in der Tat als Nationalstaat bedeutend einfacher schon ihrer Geographischen Lage wegen.

      Bankenkrise; Nein im Gegenteil. Die Großanken waren schon immer International aufgestellt. Müssen sie auch wegen ihrer Aufgaben für den Export.

      Staatsschuldenkrise; Nein. Länder die dauernd Importüberschuss haben haben nichts womit sie die Bezahlen können. Früher oder später sind die Pleite und damit auch die Exportländer weil sie ihre Rechnungen nich bezahlen können. Und weil keiner gern auf sein Geld verzichtet müssten wir dann in einige Länder einmarschieren um zu annektieren.

      Einige die das Modell der Nationalstaaten wieder favorisieren behaupten das die jeweiligen Länder ja ihre Währung immer wieder abwerten konnten und sich so entschulden konnten. Was richtig ist. Richtig ist dann aber auch das diese Länder heute viel schlechter dastünden als sie das tun, einschl. Griechenland. Und weil das die Griechen selbst am besten wissen wollen sie auch drinnen bleiben.

       

  3. Die Aussage jetzt mit den richtigen Ergänzungen:

    "Wir erleben mehrere Krisen, die alle mit einander zusammenhängen und sich gegenseitig verstärken, weil die Welt von immer mehr Zentralismus geprägt ist. Umso wichtiger ist es, jedem Nationalismus und Isolationismus als einzig gangbarem Lösungsweg auf die Sprünge zu helfen.

  4. .von was für Reformen faselt dieser Phsychopat, noch mehr den Armen weg nehmen, noch mehr lLänder und ihre bisherigen wirtschaftlichen Strukturen zerstören, nochmehr Aktien kaufen um dieses verfluchte betrügerische Geldsystem der Lügenbanken und Spekulanten an den Aktienmärkten fett zu füttern.Solche Betrugssysteme nennen solche Verbrecher Reformen .

    Weg mit der EU-Diktatur und dem Verbrecherhaufen in Brüssel!

  5. draghi udn konsorten in der Eu wgen verbrechern diebstahl verbrechen ander menschlichkeit vor Nürnbegr 2 stelln 

    merkel udn ihre verbrecherbande mit dazu 

    es ist noraml das in EU kinder betteln auf der strasse leben wie in berlein

    rentner Flaschen sammeln

    Bnaker stehlen das geld von kunden 

    stheln jawoll

    slerb erlebt ziehen gebühren wie nordea bsp ohne kunden zu informieren machen was sie wollen

    14 mai in frankfurt alle treffen gegn diese verbrecher union

    1 mai berlin alexander platz volkaufstand 1989 muss her

    es reicht  

    menschen lebne auf dne strassen udn diese eu verbrecher leben wie könige vom gestohlenen geld 

    steuer auf lebensmittel in neuen eu länder 20% das ist wucher diebstahl

    rentner 300 euro rente schlimmer geht nicht

  6. So wie das westliche Finanz-Betrugssystem seit Jahrzehntenn läuft, ist das Finanz-Establishment gar nicht an irgendwelchen Reformen interessiert, die Ordnung bringen würden, dabei aber auch zwangsläufig weniger Gewinn für die Obercliquen dieses Betrugssystems abwerfen würden. Das Propagandabüro Redaktion/dts lässt einfach mal wieder ein paar hohle Sprüche für den nicht gewählten Obergauner der EZB heraus, der nichts anderes weiss, als mit seinem Geldfluten den Crash hinauszuschieben und gleichzeitig die europäischen Staaten weiter monströs zu verschulden. Das einzige, das der weiss, ist, dass sich die europäischen Bevölkerungen gegen seine desaströse Finanzsteuerung in keiner Weise wehren können.

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