Dänemark: Hunderte einheimische Schleuser werden nun abgestraft

Im letzten Herbst engagierten sich hunderte Dänen als Schleuser und beförderten die Menschen die im Zuge der Flüchtlingskrise ins Land strömten nach Schweden weiter. Jetzt kommt die Rechnung der Justiz.

Von Marco Maier

Insgesamt rund 230 Dänen stehen im Visier der Justiz, weil sie im vergangenen Herbst beim Transport von Menschen in Richtung Schweden geholfen haben. Menschen, die im Zuge der Flüchtlingskrise über Deutschland nach Dänemark gelangten und von da aus nach Schweden weiterziehen wollten. Doch damit machten sie sich strafbar, wenngleich die dänische Polizei – die oftmals daneben stand – nicht eingriff. Denn seitens der dänischen Regierung war man doch auch froh, wenn diese Menschen nicht in Dänemark bleiben wollten.

Doch für die dänische Justiz ist der Fall klar: Wer sich am Menschenschmuggel beteiligt, muss die entsprechenden Konsequenzen tragen. Egal ob man nun gewerbsmäßiger Schleuser ist der dafür Geld verlangt, oder ob man aus humanitären Motiven handelt. Die Strafen dafür bewegen sich im Bereich von 45.000 Dänischen Kronen – also rund 6.000 Euro. Manche Dänen transportierten die Migranten von der deutschen Grenze bis an die Küste, andere wiederum beförderten diese dann mit Booten von Dänemark aus nach Schweden. Selbst die Dänischen Staatsbahnen transportierten die Migranten kostenlos quer durchs Land – Hauptsache sie ziehen weiter.

Den europäischen Vereinbarungen zufolge hätte Dänemark die Migranten bei der Einreise eigentlich vor die Wahl stellen müssen, Asyl in Dänemark zu beantragen oder nach Deutschland zurückzukehren. Zu Beginn versuchte die Polizei das zwar noch, doch als der Strom der Migranten weiter wuchs, ließen die Behörden die Menschen durch nach Schweden – dem erklärten Ziel der meisten Migranten aus dem Nahen Osten und Afrika.

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9 Kommentare

  1. Mein Mitleid mit diesen dänischen Schleusern hält sich in ganz engen Grenzen. Oft ist es auch noch so, dass diese "Gutmenschen" sich mit dem Nimbus der moralischen Überlegenheit gegenüber den "Fremdenfeinden", den "Nazis" umgeben. In den letzten Tagen wurde nun ein Fall aus Finnland bekannt der auf der Webseite "anongalactic.com" dargelegt wurde. Etwa 20 bis 25 Jahre alte Migranten veröffentlichen Selfies mit ihren 13 bis 14 jährigen blonden und blauäugigen finnischen Freundinnen. Die europäischen Fluchthelfer die das möglich gemacht haben stehen moralisch auf einer Stufe mit Zuhälter, Frauenhändler und Kinderschänder. Eine Geldstrafe von umgerechnet 6000 Euros ist übrigens ein Klacks. Sie würden harte Gefängnisstrafen verdienen und vielleicht würden sie, da die europäischen Gefängnisse sowieso überwiegend mit moslemischen Straftätern belegt sind, diese endlich einmal richtig kennen lernen. Die Strafe ist immerhin ein Anfang. Vielleicht begreifen sie nun, dass die europäischen Eliten zwar den Verrat an den eigenen Völkern lieben, nicht aber die Verräter und das sie von dieser Seite keine Hilfe zu erwarten haben. Solche europäische Fluchthelfer gehörten überdies in ihrer Nachbarschaft an den Pranger!

    1. Ja voll Meiers diese moralische Überlegenheit der Gutmenschen geht mir echt aufn Sack 

      Dazu kommt noch dass diese Heinis dadurch auf ner arroganten selbstherrlichen Welle schwimmen und mit dem Finger auf andere zeigen. Natürlich darf man die obligatorische Nazi-keule nicht vergessen

       

  2. So ein Scheiss. Das wieder so typische Scheinjustiz

    Eigentlich müsste die Regierung diesen 230 Dänen dankbar sein dass man die Invasoren los geworden ist Richtung Schweden

    1. Schleuser ist Schleuser und immer ein Krimineller, egal, welche Auswirkungen sein Tun hat. Wieviel diese Menschenhändler noch monetäres Extra erhalten haben, bekommen wir hier nicht zu erfahren. Dass hinter diesen Figuren noch mächtigere Subjekte und Institutionen stehen, dürfte klar sein. Auch diese gehörten an den Pranger und offiziell bestraft.

  3. Und? Wer will das wissen?

    Als wenn das jemanden beeindrucken würde, dass zeigt doch nur einmal mehr was das für Bananne Republiken in Europa sind. Die Polizei steht da neben, ist klar!

    Man mag sich erinnern was die Dännen 1945 mit den internierten Deutschen gemacht haben, da haben sie die Kinder von den angeblichen Xaxis verhungern lassen. Die Deutschen mussten im Dreck hausen.

    Weh den, die denen usw. 🙂

     

  4. Die Gutmenschen pflegen eine tiefe Menschenverachtung. Denn es ist nichts anderes als Menschenverachtung, Menschen aus der dritten Welt Hoffnung auf ein besseres Leben in Europa zumachen mit dem Wissen, dass die wenigsten eine Chance haben das Erträumte bessere Leben in Europa zu erreichen.

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