CDU legt im Streit um Mindestlohn gegen Nahles nach

Seitens der CDU gibt es nach wie vor große Bedenken wegen der Bürokratie rund um den Mindestlohn. Zudem mangle es partiell an Rechtssicherheit.

Von Redaktion/dts

Der seit 2015 geltende Mindestlohn sorgt weiter für Streit zwischen Union und SPD. In der Auseinandersetzung mit Arbeitsministerin Andrea Nahles (SPD) fordert nun der mittelstandspolitische Sprecher der Unionsfraktion, Christian von Stetten (CDU), Nachbesserungen am Gesetz: "Wichtiger als neue Belastungen zu schaffen wäre, dass Frau Nahles endlich ihre Hausaufgaben macht und den Mindestlohn entbürokratisiert", sagte von Stetten der "Rheinischen Post".

Es gebe weiterhin keine Rechtssicherheit für Betriebe bei der Behandlung von ehrenamtlich Tätigen und Vertragsamateuren im Sport sowie beim Lkw-Transitverkehr. "Hinzu kommen weitere Fehlkonstruktionen beim Mindestlohn wie die Auftraggeberhaftung und die praxisferne Geltung des Mindestlohns für Praktika, die mehr als drei Monate dauern", kritisierte der CDU-Politiker.

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4 Kommentare

  1. Bei Millionen muslimischen,jungen, arbeitsfähigen Bereicherern wäre ein Mindestlohn mit Sicherheit kontraproduktiv. Ich glaube immer noch an die "  himmlische Vorsehung", dass  aus irgeneinem Winkel unserer Welt uns ein Lichtstrahl zugeflogen kommt und Deutschland das Kolonialstaatsregime hinter sich läßt und damit die Infiltranten.

  2. Nachbesserungen am Gesetz sind in der Tat überfällig. Der Mindestlohn muß endlich auf einer Höhe festgesetzt werden, die es auch einem einfachen Arbeiter wieder ermöglicht, eine Familie zu ernähren. Unternehmen, die dieses nicht leisten können, sollten ihre Bedürftigkeit bei den Jobcentern nachweisen und dann Lohnkostenzuschüsse beantragen können

  3. die praxisferne Geltung des Mindestlohns für Praktika, die mehr als drei Monate dauern

    tätä… den Hallamrsch bitte. *lol*

    Nich das man sich an einem Praktika stört das länger als 2 Monate dauert. Nöö nöö das schon alles längst normal in dem Irrenhaus hier.

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