Bulgariens Außenminister hält NATO-Einsatz im Schwarzen Meer für möglich

Bis Ende des Jahres soll der Grenzzaun Bulgariens an der türkischen Grenze auf 160 Kilometer anwachsen und die NATO könnte laut dem bulgarischen Außenminister Mitow, den Kampf gegen Schleuser und Schlepper im Schwarzen Meer aufnehmen. Wenn da nicht auch schon Russlands Marine wäre. 

Von Redaktion/dts

Bulgarien denkt im Kampf gegen Schlepper und Schleuser auch über den Einsatz von NATO-Kräften nach: "Wenn sich die NATO-Operation in der Ägäis bewährt und die Aktivitäten der Menschenschmuggler zunehmen, könnten wir eine ähnliche Mission für das Schwarze Meer anfordern", sagte der bulgarische Außenminister Daniel Mitow den Zeitungen der Funke-Mediengruppe. NATO-Schiffe patrouillieren seit Anfang März vor der türkischen Küste und liefern Daten über die Bewegung von Flüchtlingsschiffen an türkische und griechische Behörden.

Eine NATO-Entsendung ins Schwarze Meer könnte zu politischen Spannungen mit Russland führen. Seit Schließung der Balkanroute hat Bulgarien seine Grenzkontrollen weiter verschärft. Als zusätzlich Maßnahme gegen einen möglichen neuen Ansturm von Flüchtlingen plant die Regierung in Sofia die Errichtung weiterer Zäune. "Wir wollen unseren Zaun an der türkischen Grenze bis Ende des Jahres von jetzt 31 Kilometer auf rund 160 Kilometer ausbauen", sagte Mitow.

Derzeit seien rund 300 Soldaten und 2.000 Polizisten an der 260 Kilometer langen Grenze stationiert. An der Grenze zu Griechenland befänden sich etwa 400 Soldaten auf Rotationsbasis. "Wenn es die Umstände erfordern, werden wir unser Personal weiter erhöhen", erklärte der Außenminister. Das Mitte März vereinbarte Flüchtlingsabkommen zwischen der EU und der Türkei zeige Wirkung, sagte Mitow.

"Der Migrationsdruck an unseren Grenzen hat sich seitdem nicht erhöht." Im ersten Quartal 2016 sei die Zahl der Flüchtlinge gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 20 Prozent auf rund 10.000 zurückgegangen. Im vergangenen Jahr seien in Bulgarien insgesamt rund 27.000 Migranten registriert gewesen. Die vor sechs Monaten von Sofia beschlossene drastische Verschärfung der Strafen gegen Schlepper wirke abschreckend auf kriminelle Banden, so Mitow.

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So müsse ein verurteilter Schlepper heute mit einer Gefängnisstrafe von bis zu 15 Jahren und einer Geldstrafe von bis zu 50.000 Euro rechnen. "Jedes EU-Land sollte die Strafen gegen Menschenschmuggler deutlich erhöhen", sagte Mitow.

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15 Kommentare

  1. Diese jetzige bulgarische Regierung scheint ja wohl eine USraelische-deutschkoloniale Regierung zu sein, die wohl total bekloppt ist und mit der Entsendung angeblich "erforderlicher Natotruppen" für muslimische Infiltranten, die der Nato-Kapo USrael produziert hat weden zur Komplettierung des initiierten C-K-Planes gebraucht. Die können ihre Küsten mit Sicherheit selbst sichern, das ganze ist wieder ein Meilenstein zum Krieg und zur Geneigtheit ,nach usraelischem Wunsch, zu agieren, bekommen diese ganzen Judas-Staaten deutsches Geld über die amerikanische Hochfinanz, was natürich  energisch bestritten wird. So hängt sich nach spezifisch ausgedachtem Muster, das armselige Trottetland selbst auf  Man muß es sich täglich mehrfach auf seiner Zunge zergehen lassen, was das deutsche SPD-Mitglied Martin Schulz gesagt hat; Deutschland hat nur eine Existenzberechtigung, um die Existenz Israels zu sichersrellen.

    1. Es gibt in Bulgarien zwei große Mafia – Clans, die sich seit der großen Freiheit in der Regierung immer abgewechselt hatten. Nun hatten sich die Schwarzmeer-Mafiosi Bulgariens damit angefreundet, daß die Sud Stream, die ja durch Bulgarien führen und fette Gewinne abwerfen sollte von dem durchgeleiteten Gas. Rußland wollte die Gastrasse vorfinanzieren, also auch keine Profitenbußen. Daß die Brüsseler da irgendetwas rumkakelnden, den Bau zu unterbrechen. Die haben wohl ne Meise, uns den Verdienst streitig machen zu wollen.

      Also mußte Uncle McCain aus Übersee ran, der ja weiß, wie man mit Mafiosi verhandelt. Nach einer sogenannten Anstandsfrist warfen sich die Sofioter Mafiosi in die Brust und erklärten die Baumaßnahmen unterbrochen wegen Verletzung des 3. Energieabkommens. Das dieses eigentlich gar nicht greift, da der Bau vor diesem Abkommen begonnen wurde, spielte keine Rolle. Es ging darum, Rußland zu schaden. Um nichts anderes.

      Ich will damit nur zum Ausdruck bringen, daß die Rede des bulgarischen Außenministers gar nicht auf dessen Mist gewachsen sein muß. Das kann genauso gut die Nuland für ihn geschrieben haben, damit Natoschiffe in reichlicher Anzahl im Schwarzen Meer sind und die es vielleicht schaffen mit Rußland einen heißen Konflikt zu inszenieren. Bis jetzt hatte es nicht geklappt, die Russen aus der Reserve zu locken. Die Nato erhofft sich doch die "Rückeroberung der Krim, vor allem des Marinestützpunktes Sewastopol. Das ist die Aufgabe, die Obama seinen Partnern (?), besser Vasallen am Schwarzen Meer gestellt hat.

      Wir drängen die Russen so lange zurück, bis denen der Kragen platzt und die sich wehren. Dann sind die die Agressoren. Die Artikel der Medien sind bereis im Wesentlichen fertig, bis auf Datum, Uhrzeit und genaue Postion auf dem Meer, was mit der Wahrheit gar nicht übereinstimmen muß. Und dann – wird endlich zurück geschossen – .

      1. USrael sucht auf Teufel komm raus Krieg-Krieg in Europa! Und die Europäer sind zu blöde das zu merken oder lassen sich für temporär interessantes Geld den Tod einkaufen. Anders läßt   sich das nicht mehr erklären.Ich glaube die Russen werden innerlich wahnsinnig erboßt sein, weil das ausgerechnet von Bulgarien kommt, wo es doch immer viele Gemeinsamkeiten gab. Pecunia non olet.

  2. Diesen Gestalten aus dem Westen ist keine Ausrede zu faul, um die NATO gegen Russland zu positionieren. Man sollte vielleicht doch mal darüber nachdenken, die Fluchtursachen zu beenden, d. h. die durch die NATO bzw. USA und ihre Koalition der Willigen verursachten Kriege zu beenden. Aber so eine einfache Lösung schaft es nicht in die Gehirne unserer "Eliten". Da würden ja auch alle Geschäftsfelder des militätrsch-industriellen Komplexes zusammenbrechen. Und das will natürlich keiner dieser Personen, die so schön davon leben, dass andere Menschen in Massen getötet oder vertrieben werden.

  3. …………schmeist die Drecks-Amis aus dem europäischen Raum raus, die haben hier nicht,s verloren, ist Bulgarien auch von EU/ USRAEL-Huren durchsetzt?

    1. @Ernst

      Wie recht Sie haben, nur Deutschland ist Besatzuns-und Kolonialstaat und hat niemanden rauszuschmeisen, sondern zu gehorchen. Usrael,/GB/F  lassen über die Kolonie und Besatzungsstaat Deutschland  die EU in ihre Richtung bewegen und verkünden Ihnen über die usraelisch verseuchte Presse/Fernsehen irgendein Tischmärchen, dass irgedein deutscherDepppolitiker etwas durch sein "Tun" bewegt hätte. Die bewegen weniger als Null , sie sind lediglich Marionetten.Dem Seehofer haben die auch gezeigt wo der Hammer hängt. Roger??

    2. Das wird für die Bulgaren der Genickschuß. Denken nicht daran, daß die Russen das Osmanische Reich und damit die verfluchten Moslems   !876 innerhalb von wenigen Wochen besiegt haben. Bulgarien wurde befreit. Undankbares Pack.

      1. @etzerwill  Usrael hat den C-K-Plan noch lange nicht aufgegeben.Möglicherweise denken die zur Zeit über eine Bulgarienroute nach. Es wird gemunkelt, dass USrael den "gefügigen" Ländern Geld zusteckt, das letztlich vom Kolonialstaat Deutschland einverlangt wird. Top secret natürlich. Das Übel sind nicht die deutschen Abgeordneten, nicht  einmal das dümmliche, klitzekleine, dolose  Wekzeug  Merkel, sondern der Besatzungsstatus. Entweder wir lassen uns das nach 70 Jahren gefallen und spuren  mit deutschem Untergang durch  muslimische Infiltration oder der angeblich so freiheitsliebende Bunespräsident muß gefälligst eine Rede an die deutsche Nation halten und je nach Freiheitsliebe klipp und klar sagen, was Sache ist, dass es auch der blödste Deutsche merkt  oder weiß.

  4. ich wusste nis heute nicht, dass griechenland so gross ist, dass es über eine schwarzmeerküste verfügt aber gut – man lernt jeden tag was dazu! 

    nato-schiffe auf bulgarische initiative – solaneg sie in türkischen / bulgarischen / rumänischen gewässern bleiben – bitte. 

  5. Hätte der Bulgarische Minister Eier in der Hose, würde er und vor allem ohne Absprache mit den üblichen Gestalten, Russland ganz freundlich um Unterstützung bitten. Damit würde dann endlich vielleicht mal die Ursache angegangen und ein für die USA ganz kleiner, aber wichtiger Rechtsstaat wäre plötzlich ganz wichtig. Jeder weiß, wer die Kriege verursacht hat und warum es diese Flüchtlingsströme gibt. Leider ist das ganze EU-NATO Pack schon zu lange einer Gehirnwäsche unterzogen worden.

    Meiner Meinung nach dauert es nur noch Wochen (evtl. am 25. April?) oder max. ein paar Jahre, bis die USA Deutschland annektieren und die NWO seinen für Deutschland endgültigen Lauf nimmt. Wenn man sich die ganzen Vorgänge der letzten paar Jahre mal in Ruhe durch den Kopf gehen lässt, bleibt kein anderer Schluss über. Zu viele wissen inzwischen Bescheid und einen echten Wiederstand wird USIsrael nicht erlauben. Warum sind den wohl schon die ganzen Panzer und das sonstige Militärzeug hier? Der Bürgerkrieg naht, doch er wird kurz sein. Beim lesen dieses heutigen Artikels wird mir schlecht: https://deutsch.rt.com/inland/37764-fluchtursachen-bekampfen-prasident-obama-in/

    In diesem Fall hätte Bulgarien und auch die sonstigen USIsrael hörigen mal endlich richtige Probleme. Hat halt die letzten 70 Jahre keiner was dagegen gemacht – das ist da Ergebnis.

     

  6. Der Vertrag von Montreaux gilt nicht mehr?

    https://de.wikipedia.org/wiki/Vertrag_von_Montreux

    http://stopesm.blogspot.de/2014/04/verstoss-gegen-vertrag-von-montreux-us.html

     

    Für Kriegsschiffe gelten besondere Regeln. In Friedenszeiten muss der Türkei die Durchfahrt eines Kriegsschiffes auf diplomatischem Wege vorher mitgeteilt werden, in der Regel acht Tage zuvor. Kriegsschiffe von Staaten, die nicht zu den Anrainern des Schwarzen Meeres gehören, dürfen sich nicht länger als 21 Tage im Schwarzen Meer aufhalten. Die Tonnage von Kriegsschiffen der Nichtanrainer-Staaten, welche gleichzeitig durch die Meerengen fahren, dürfen 15.000 Tonnen nicht überschreiten (Artikel 11 und 14). Weiterhin dürfen Überwasser-Kriegsschiffe mit mehr als 10.000 ts Verdrängung und U-Boote von Staaten, die nicht zu den Anrainern des Schwarzen Meeres gehören, sowie Flugzeugträger generell die Meerenge nicht passieren. Befindet sich die Türkei in einem Krieg, so stellt das Abkommen die Durchfahrt von Kriegsschiffen völlig in das Ermessen der türkischen Regierung.

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