Die konzertierte Aktion der westlichen Massenmedien gegen Wladimir Putin und das heutige Russland ist offensichtlich auf die seit Jahrzehnten bestehenden Einflüsse der CIA auf die Medien zurückzuführen. Der Feind sitzt eben nach wie vor in Moskau.

Von Marco Maier

Wie man weiß, hat die CIA (bzw. deren Vorgängerorganisation "Office for Strategic Services", OSS) bereits in den späten 1940ern mit der Operation "Mocking Bird" 3.000 Reporter engagiert, die Falschmeldungen und Propaganda verbreiteten. Damals begann die große Infiltration der Medien im Einflussbereich der Amerikaner. Neben den US-Medien selbst traf es hier auch westeuropäische (vor allem auch westdeutsche) Medien. Obwohl der Kalte Krieg inzwischen längst Geschichte ist, gibt es nach wie vor von der CIA bezahlte Journalisten, die im Auftrag des "Shadow State" eine politische Agenda ausführen.

Die Auslandsagenda der Beeinflussung ausländischer Medien wurde dem "Office of Policy Coordination" (OPC) übertragen, welches man dem State Department unterstellte und in dem nach wie vor CIA-Mitarbeiter tätig waren. Immerhin musste der im Entstehen beginnende "Shadow State" schrittweise seine Metastasen in die verschiedenen politischen Administrationen ausbreiten um stets mit Informationen versorgt zu werden, die für die eigene Agenda nützlich sein könnten.

Heute, in Zeiten von transatlantischen Think Tanks, Vereinen und Organisationen, die oftmals auch auf die Initiative dieser Kräfte gegründet und forciert werden, ködert man die Journalisten nicht mehr mit Geldleistungen, sondern mit der Versorgung von Kontakten, Informationen und dem Gefühl, Teil des großen Machtapparates zu sein – obwohl sie für die wirklich Mächtigen auch nur billige und willige "Pressenutten" sind.

Da der russische Präsident Wladimir Putin der Agenda der von den US-Eliten dominierten "Neuen Weltordnung" im Weg steht, weil er (im Gegensatz zu seinem Vorgänger, dem Vodka-Tanzbären Boris Jelzin) Russland nicht für ein paar lausige Dollar an die amerikanische Finanzoligarchie verscherbeln will, ist der ganze CIA-kontrollierte mediale Apparat darauf abgerichtet, Putin zu diffamieren und zu desavouieren. Nachdem es aus der Zeit des Kalten Krieges ohnehin noch genügend antirussische Ressentiments im Westen gibt, war der Aufbau des Feindbildes Putin nicht sonderlich schwer. Willfährige Journalisten, die sich der transatlantischen Agenda verschrieben haben, gibt es ohnehin zur Genüge.

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6 thoughts on “Auch die CIA steckt hinter den Anti-Putin-Kampagnen der Medien”

  1. Da laufen in Deutschland besonders viel rum.Egal ob westlich oder östlich der Elbe.

    Der deutsche Michel glaubt eben der amerikanische Demagogie.Denken hat er seid 1945 aufgegeben.Natürlich nicht Alle aber wenn Du in einer fairen Runde anders spricht als

    die Lügenpresse bist du ein Putinversther und daher ein Feind.So Dumm ist die Welt.

    Hauptsache 500 Jahre Reinheitsgebot und eine dumme Rede von Mutti und die Welt ist in Ordnung.

  2. – die CIA besitzt jeden von Bedeutung in den großen Medien –

    Bis heute ist, gemessen an dem finanziellen Aufwand, nicht besonders viel dabei herausgekommen, was man als journalistische Glanzleistung bezeichnen könnte, oder setzt man mehr auf primitive Masseninformation, wie z.b. bei dem Vorgehen der fünften Kolonne auf dem Maidan, als man versuchte mit einem franz. Philosophen 'mehr Niveau' in diesen Umsturz mit einem plattgetretenen Journalismus zu bringen? Mit CIA (cash in advance) ist heutzutage, trotz des großen finanziellen Aufwands, eben journalistisch kein Blumentopf mehr zu gewinnen, da man immer noch an den Praktiken der PK (Propaganda Kompanien) des ehemaligen OKW, Joseph Goebbels unterstellt, zu hängen scheint, was zu durchsichtig geworden ist, und damals wie heute schief gelaufen sein dürfte.

     

  3. Die CIA ist nichts anderes als der verlängerte Arm des us-amerikanischen Establishments, vor allem des militärisch-industriellen Komplexes. Wer diese Tatsache unbeachtet lässt und stattdessen Tarnnamen wie USA bzw. Amerika(ner) benutzt, leugnet die Clique, die diese Welt unterjocht!

  4. Wer sonst, wenn nicht amerikanische Geheimdienste und kranke Thinktanks, aus denen noch krankere Gehirne ihren eitrigen Ausfluß gegen Putin schleudern! Man verzeihe die etwas unappetitliche Allegorie, aber sie trifft meines Erachtens genau den geistigen Zustand dieser sich enorm selbst überschätzenden Kasperln!

  5. Natürlich stecken CIA und andere verbündete Geheimdienste wie Mossad und BND usw. hinter den Anti-Putin-Kampagnen der Medien. Wen soll das noch überraschen? Und die Fähigkeit, zwischen den Zeilen zu lesen oder in alternativen Medienkanälen auf die wahren Verhältnisse dazu aufmerksam zu werden, diese Fähigkeit erlangt beim Leser immer mehr Professionalität. Nicht umsonst werden die Mainstream-Medien zunehmend überflüssig.

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