AfD will europäischen Währungsraum ohne Frankreich

Meuthen und Gauland von der AfD, würden in Europa einen gemeinsamen Währungsverbund nur mit jenen Staaten gründen, welche eine annähernd gleiche Stabilitätskultur inne haben. Ein Land wie Frankreich gehöre nicht dazu. Für eine Regierungsbeteiligung ist die AfD noch zu jung und zu klein, meint Gauland. 

Von Redaktion/dts

Meuthen und Gauland wollen einen europäischen Währungsraum ohne Frankreich. In einem gemeinsamen Interview mit der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" forderten der Bundesvorsitzende Jörg Meuthen und der stellvertretende Bundesvorsitzende Alexander Gauland einen Währungsverbund in Europa, zu dem nur Staaten mit der gleichen Stabilitätskultur gehören sollten. Auf die Frage, ob sie sich einig seien, dass Frankreich nicht dazu gehöre, antworteten beide AfD-Politiker mit "ja".

Meuthen sagte: "Wir können ja eine gemeinsame Währung machen mit den Niederlanden, Österreich, Finnland oder den baltischen Staaten. Die haben die gleiche Stabilitätskultur wie wir. Aber schon die Franzosen haben eine andere, von den Italienern, Spaniern, Portugiesen und Griechen ganz zu schweigen. Die wollen zum Beispiel gar keine Austerität."

Gauland äußerte auf die Frage, ob die AfD Frankreich aus dem Euro rauswerfen wolle: "Niemand will Frankreich rauswerfen. Aber Frankreich ist natürlich ein politisches Problem. Da habe ich auch keine Lösung." Der AfD-Vize sagte der F.A.Z., im Grunde genommen wäre es gut, wenn die Franzosen dabeiblieben. "Wenn sie das aber wirtschaftlich nicht leisten wollen oder können, muss man andere Konstruktionen finden." Beide äußerten sich zwar zurückhaltend zu einer Zusammenarbeit mit dem französischen "Front National" (FN), wandten sich jedoch nicht gegen einen Eintritt der AfD in eine Fraktion im Europaparlament, in der auch der FN ist.

"Es geht nicht um ein bilaterales Bündnis mit dem `Front National`", so Gauland. "Das Ganze bezieht sich auf eine europäische Zusammenarbeit. Wenn im Sommer eine einheitliche, eurokritische Fraktion im Europaparlament entstehen sollte, sind wir entweder drinnen oder draußen. Da habe ich dafür plädiert: Dann sind wir lieber drin." Meuthen sprach von einer "Gratwanderung" und sagte: "Ich würde mit denen nicht koalieren wollen und meine Vorbehalte sind wirklich massiv." Der "Front National" unter Jean-Marie Le Pen sei antisemitisch und rassistisch gewesen. Seine Tochter Marine Le Pen habe dazu eine "relativ glaubwürdige Abgrenzung" vollzogen. "Damit halte ich von deren Positionen immer noch nicht viel. Es geht hier jedoch nur um diese punktuelle Kooperation im Europäischen Parlament", äußerte Meuthen.

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AfD-Führung gegen baldige Regierungsbeteiligung

Die Führung der AfD ist gegen eine baldige Regierungsbeteiligung. Das machten sowohl der Bundesvorsitzende Jörg Meuthen als auch der stellvertretende Bundesvorsitzende Alexander Gauland in einem gemeinsamen Interview mit der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" klar. "Ich kann in der Regierung mit anderen, weit stärkeren natürlich nicht das umsetzen, was ich in der Opposition fordere", sagte Gauland.

Deswegen wolle er nicht in eine Regierung. Er hofft auf ein Erstarken seiner Partei, je länger es zu Koalitionen von Union und SPD kommt: "Je öfter es zu großen Koalitionen kommt, umso stärker werden wir." Noch sei die Partei "zu klein und zu jung" zum Regieren. "Wir sind noch nicht so stark und gefestigt, dass wir direkte Regierungsverantwortung übernehmen und dabei etwas durchsetzen könnten", sagte Gauland, der auch Vorsitzender der brandenburgischen AfD ist.

Angesprochen auf eine Äußerung der zweiten Bundesvorsitzenden, Frauke Petry, sie strebe Regierungsverantwortung an, sagte Gauland: "Nicht alles, was einer von uns sagt, ist mit dem anderen abgesprochen. Wir sind nicht monolithisch. Ich habe zu Frau Petry gesagt: Ich will die Verantwortung jetzt nicht." Meuthen schloss sich Gauland an. Er sagte der F.A.Z. zum Thema Regierungsbeteiligung: "Irgendwann später wird sich sicher einmal die Frage stellen, aber da sind wir noch nicht."

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22 Kommentare

  1. Es ist einfach göttlich, was für einen Blödsinn diese beiden Führungskräfte der AfD von sich geben(müssen??). Wenn ich das lese überkommt mich dann doch sehr stark der Verdacht, dass die AfD- zumindest in größerem Umfang-  "gesteuert" demokratisch ist. Deutshland ist ein Kolonial,-Besatzungs,-Subordinationsland, in dem noch die Feindstaatenklausel der UN gilt. Das heißt die beiden "Herren" machen der deutschen Bevölkerung dasselbe ekelerregende Spielchen vor wie die anderen unterjochten "Systemparteien" seit 70 Jahren!!! vor. Sie tun so als Sklavenstaat, als ob sie darüber entscheiden könnten, ob der Siegerstaat Frankreich in einen Währungsverbund gehört oder nicht. Was sind das doch für elende Tröpfe, die der deutschen Bevölkerung ein solch niederträchtiges Spiel vorspielt, sie sind usraelische Punchbälle zur Ruhigstellung der deutschen Bevölkerung und nichts anderes. Bislang glaube ich nur, dass Höcke insoweit aufrichtig ist, aber wohl sehr gefährlich lebt. Die beiden Herren können auch völkerrechtlich nicht so unwissend sein, dass die Mitgliedschaft Deutschlands in der EU als nicht souveräner Staat, der die Aufgaben für USrael vertreten muß, an sich ein "faktisches" Nullum ist. Dasselbe gilt für die NATO, wo die Deutschen über eine Helotenfunktion der USA nicht hinaus kommt. Auch sagen sie kein Wort über die frankensteinsche, usraelische Infiltrationspolitik. Ich lege mich bei diesem beiden Herre fest: Sie sind fester Bestandteil des uns 70 Jahre vorgegaukelten Lügentheaters eines souveränen Deutschlands. Memory Obama 2009 in Ramstein:" Germany isan occupiedcountry and will stay that way"

      1. spätestens jetzt sollte der letzte vollidiot verstehen können, inwiefern ein – wie war das, Lümrod – "paradigmenwechsel" mit dieser von der brd zugelassenen afd möglich ist, 

  2. Warum der Blödsinn der Austerität immer noch in der Afd ist muss man wohl schlucken, die Partei für alles gibt es nicht. Ein Partei die z.B. offen für den NATO-Austritt ist oder die Geldschöpfung dem Staat zuschreibt, wird wohl steuerfinanziert zerstört bevor sie nennenswert in den Medien auftaucht.

  3. @Dracula

    Was Sie schreiben ist meinen Gedanken dazu sehr ähnlich.

    Wenn jemand mit 75 Jahren sagt er "möchte die Verantwortung jetzt nicht" dann müßte man ihn fragen, wann denn dann – vielleicht mit 90? Und was will er dann überhaupt.

    Für mich sind damit Gauland und Meuthen ganz klar die nächsten U-Boote nach Henkel und Lucke und werden wohl nicht das letzte bleiben.

    Der Gauland und hier auch Meuthen äußert sich teilweise so unglaublich dämlich, das paßt auf keine Kuhhaut und verkommt immer mehr zur Lachnummer. Bei wem es jetzt immer noch nicht dämmert, daß Wahlen hier nichts ändern werden, der wird es nie verstehen.

    Voarausgesetzt das wurde alles wirklich so gesagt und ist nicht aus dem Zusammenhang gerissen.

  4. Meuthe ist ein Religiote, dem ist in der Politik nicht zu trauen. Solche Typen können nachts nicht schlafen, weil eine Religionsidee verletzt wird.

    Meuthe ist als Politiker untauglich.

  5. Diesen Systemkaspern müsste der Björn Höcke mal so richtig in den Hintern treten. So ein dämliches aussenpolitisches Gefasel zersplisst die AfD und ist extrem gefährlich.

    1. @Robert der Deutsche

      Im Klartext heißt das, es wird logischer Weise und zwingend keine nicht systemrelevante Partei in Deutschland geben, da die per se von USrael nicht zugelassen wird. Und Deutschland ist Feindstaat. Deshalb werden  und müssen die AfDler immer zur NATO und EU stehen , wer was anderes fordert wird abgemurkst. Björn Höcke lebt insoweit gefährlich, ich glaube er hat den Zirkus voll erkannt. Er wird es aber niemals schaffen , diese Essentialen einer deutschen "Partei"  zu umgehen, selbst wenn USrael und doloses Umfeld – taktisch- so tun als ob. Im Klartext bedeutet das, dass man uns über Jahrzehnte etwas vorgegaukelt hat , wir haben aber kein unabhängiges Wahlrecht.Auch wenn wir das nicht ändern können, muß das gleichwohl jeder Deutsche wissen. Nur so bekommen die Sklavenhalter -vielleicht???- ein schlechtes Gewissen.

       

  6. AfD will europäischen Währungsraum ohne Frankreich

    Ich dachte immer, die AfD ist eine politische und keine kabarettistische Vereinigung.

    Mit Europa als Währungsraum beanspruchen sie einen noch größeres Gebiet als die Ehrenwerten Familienmitglieder der Brüsseler EUdSSR. Sie hätten damit nicht nur die Länder, die auf dem Weg in die Pleite sind in ihrem tollen Europa-Euro sondern auch alle die, die schon immer pleite waren und so Länder wie die Türkei, Erfinder der Korruption, Kalifat, Polizei- und Rechtswillkürstaat.

    Wie durchgeknallt kann man eigentlich sein, und wer wählt so was?

    Offenbar wollen die AfD-Experten, dass der Draghi die Euros mit US-B52 Bombern abschmeißt.

    Es wird immer doller. Nachdem die Japaner Firmen bereits Geld geben wollen, damit sie Kredite aufnehmen, fragt man sich, was als nächstes kommt.

  7. Die Afd ist nichts weiter wie die nächste Verarschung. Sie füllt den übrig gebliebenen Wählerkreis.

    In den zurückliegenden drei Jahren seit der Gründung im März 2013 haben die etablierten Hofberichterstatter kaum eine Gelegenheit ausgelassen, die bis dahin unbekannte Splitterpartei zur neuen rechten Kraft hochzupuschen, um sie für enttäuschte Wutbürger als „Alternative“ zu den bestehenden Systemparteien zu präsentieren. Diese Strategie ging im Bunde mit der Merkelschen Flüchtlingspolitik voll auf.

    Hier der ganze Text: http://www.politaia.org/deutschland/afd-die-kontrollierte-opposition/

     

      1. @Dracula

        Ja, ich weiß. Leider bleibt nur die bittere Wahrheit über. Der einzige Weg ist der aus der EU, NATO und UN. Deutschland wird diesen Weg nicht beschreiten und schon gar nicht schaffen. Die Hoffnung liegt in einem Umbruch in Amerika oder dem totalem Zusammenbruch der Weltwirtschaft. Krieg ist keine Option, deshalb zähle ich diese nicht mit dazu.

        Da die USA Deutschland schon aus strategischen Gründen behalten werden, wird es wohl ohne große Veränderungen so weiter gehen. Wir werden weiter mit Migranten geflutet werden, ausgenommen wie Weihnachtsgänse und für Russland uninteressant gemacht. Deutschland hat eben eine Marionettenregierung ohne Happy End.

          1. Ja genau, aber ab diesen Zeitpunkt versteht man endlich die ganze Scheiße und kann sie auch erklären. Bei passender Gelegenheit und Alter werde ich auswandern und versuchen mein restliches Leben in Frieden und Zufriedenheit zu genießen. Ein schönes Ziel – oder?

            Deutschland und mit ihnen die restlichen Deutschen haben jedenfalls ohne ein Wunder von Aussen keine Chance. Ich habe auch keine Angst mehr vor dem 3. Weltkrieg. Ich sehe es als Erlösung.

  8. Damit ist die AfD für mich abgefrühstückt! Ich möchte keinen "europäischen Währungsraum"! Ich möchte das Ende dieses Raums!

  9. Eiln Währungsraum ohne Frankreich und den südeuropäischen Staaten währe wünschenswert ist aber nicht mehr realisierbar ohne dabei Konflikte herauf zu beschwören. Sofort wäre die alte Urangst der Franzosen wieder da und das würde uns auf Dauer nicht bekommen. Die einzige Möglichkeit wäre noch der Austritt Deutschlands aus der EU, was wiederrum auch für uns nicht ganz ungefährlich wäre. Um Deutschland einzuhegen gingen vor Jahrzehnten alle maßgeblichen westeuropäischen Staaten das Wagnis ein unter einem gemeinsamen Dach europäischePolitik zu gestalten, haben dabei aber auch übersehen, daß sich die Bundesrepublik aufgrund ihrer Stärke nicht nur manipulieren läßt, im Gegenteil, die anderen werden maßgeblich durch uns gegängelt. Die einzige Gegenwehr der anderen ist nun die Verweigerung auf wichtigen politischen Feldern und das Abgreifen des Vermögens der Deutschen durch die Zinspolitik der EZB. Die Nullzinspolitik stärkt die schwachen Staaten und schwächt die Deutschen, weil ihr Vermögen dadurch drastisch geschmälert wird. Ohne diese Politik wären die meisten europäischen Staaten schon längst pleite und es wäre dann auch wegen des Ungleichgewichts nicht auszuschließen, daß es dann wieder zu alten Animositäten käme, Kriege dabei nicht ausgeschlossen. Die Frage ist nur, welche Politik wäre besser, darauf gibt es wahrscheinlich zur Zeit keine vernünftige Antwort.

  10. 'Gratwanderungen' sind vor allem die finanzielle Zusammenarbeit mit Staaten wie Frankreich, die ihren Haushalt nicht in den Griff bekommen und nur durch die Stütze der anderen 'EU' Staaten überleben können. Schuldensozialisierungen im staatl. Bereich haben schon immer zu Katastrophen geführt, wie man es an der Entwicklung der U.S.A. von 1790 bis 1865 sehen konnte, das verunglückte Experiment eines Vorläufers dieser 'EU', was man nicht unbedingt wiederholen sollte, was die Unglückseinrichtung einer EZB mit ihrer EUROsion aber bis heute leider nicht einsehen will.

  11. Wer sagt eigentlich, dass wir in der EU eine gemeinsame Währung und Regierung haben müssen? Es könnte wunderbar funktionieren, wenn jedes Land seine Souveräniät bewahren dürfte und die Produkte der wirtschaftlichen Zusammenarbeit durch die Mitgliedsstaaten bestimmt werden. Wer ein Produkt mithandeln will soll mitmachen, wer nicht möchte macht evtl. beim nächsten mit. So würden wirtschaftlich starke Länder wie Deutschland nicht so eine Schieflage erzeugen und schächere Länder hätten eine gute Chance zu florieren. 

    Der nächste Vorteil wäre die Vermeidung der äußerst ungesunden Vermischung von Politik und Wirtschaft. Es würden auch nicht die großen Weltbanken die EU regieren, sondern genau anders herum. 

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