In der Alternative für Deutschland entbrennt offenbar schon die Debatte darüber, wer die Partei in die Bundestagswahl 2017 führen soll. Parteichefin Petry steht hierbei zur Disposition.

Von Redaktion/dts

Führende AfD-Politiker eröffnen unmittelbar vor Beginn des AfD-Parteitags in Stuttgart an diesem Wochenende den parteiinternen Machtkampf um die Spitzenkandidatur bei der Bundestagswahl 2017 und stellen so indirekt den Anspruch der Parteivorsitzenden Frauke Petry in Frage. Gegenüber "Bild" sagte der stellvertretende Bundesvorsitzende Alexander Gauland: "Wer im nächsten Jahr unser Spitzenkandidat bei der Bundestagswahl wird, ist noch völlig offen und muss von einem Parteitag entschieden werden." Gauland fügte an, es sei aber "wahrscheinlich, dass derjenige, der dann Parteichef ist, die besten Chancen hat."

Nach Informationen von "Bild" aus Parteikreisen gibt es AfD-intnern jedoch Überlegungen, die Wahl des Spitzenkandidaten mit der 2017 turnusgemäß anstehenden Neuwahl des Vorstands zu verbinden. Auch AfD-Vorstandsmitglied Georg Pazderski sagte gegenüber "Bild", es gebe bei der AfD-Spitzenkandidatur "keinen Automatismus. Die Entscheidung liegt allein in den Händen der Mitglieder."

Sein Vorstandskollege Armin-Paul Hampel erklärte, es sei "völlig absurd", sich jetzt Gedanken darüber zu machen, "wer für die AfD im Herbst 2017 als Spitzenkandidat in den Bundestagswahlkampf zieht", denn: "Nichts verändert sich so schnell wie die politische Lage." Petrys Co-Vorsitzender Jörg Meuthen, der nach "Bild"-Informationen intern eine Spitzenkandidatur bei der Bundestagswahl bereits ausgeschlossen hat, kritisierte die vor dem Parteitag ausgebrochene Debatte um Petrys Rolle im Bundestagswahlkampf gegenüber "Bild" hingegen als "völlig verfrüht und überflüssig". Petry selbst wollte sich gegenüber "Bild" zu dem Thema nicht äußern. Im "Stern" hatte sie zuvor die Möglichkeit eines Rückzug angedeutet, falls die AfD weiter nach rechts rückt. "Das werde ich davon abhängig machen, wo die Partei in ein paar Jahren steht", sagte sie.

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10 thoughts on “AfD-Politiker stellen Petrys Anspruch auf Spitzenkandidatur infrage”

  1. Zuerst wird sich die Partei an die politische ENTWICKLUNG DEUTSCHLANDS anzupassen haben, als es derzeitig wichtig wäre an die nächste Wahl zu denken.

    Merkel mussweg und der Islam ist Grundgesetzwidrig!

  2. Möglicherweise wird Frauke Petry, die ich ansonsten eher als politisch und charakterlich einwandfrei ansehe lediglich zu einem Opfer Angela Merkels. Die heutige Kanzlerin hat das Vorurteil eher verstärkt das Amt des Bundeskanzlers wäre zu wichtig um es einer Frau anzuvertrauen!

  3. Ich hoffe die versemmeln das nicht, Petry ist DIE Gallionsfigur, dumm das Höcke es nicht lassen kann rassistische Sprüche zu bringen, andererseits legt er mehr wert auf soziale Gerechtigkeit, was bei Petry etwas zu kurz kommt. Das der Islam, also nicht die Moslems an sich, in die Schranken gewiesen werden muß steht ausser Frage, eigentlich ist ein Konsens da möglich, aber die Sprüche rassistischen Sprüche vom Höcke gehen gar nicht, ich hoffe die merken das, bevor die sich selber demontieren.

  4. Die Rassismuskeule sollten alle so schnell als möglich vergessen. Sie ist ein Instrument der Bundestagsparteien zur Meinungspression!! Jede Kritik und vor allem das Darstellen von teils sogar gemeingefährlichen Bedrohungen die durch diese Parteien verursacht wurden werden mit dem Rassismusvorwurf niedergeknüppelt!     

  5. Und Kernthemen der AfD sollte im Wahlkampf sein:

    1.Flüchtlingskrise und keine Islamisierung in Deutschland

    2. Euro und EU Politik

    3.soziale Gerechtigkeit (auch sehr wichtig) gerechtere Steuern und Abgaben für Normalverdiener,sowie ein besseres Rentensystem (beispielsweise wie in Österreich, Niederlande oder skandinaviesche Länder), RENTEN WOVON MAN LEBEN KANN. Jede Rente unter 1000 Euro (für Mann und Frau) ist einfach nur würdelos, und beschämend für Deutschland.

  6. Die AfD hat RECHT. Sie hat das Herz auf dem RECHTEN Fleck.  LINK sind die Anderen. Die sind LINKS.   

     Die RECHTEN sassen RECHTS von Jesus . Der " Verräter " sass LINKS.

    Sie Frau Petry sind RECHTS und dafür wählen wir SIE .   Und bitte keine Fisimatenten mehr.

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