Zika: Männer sollen halbes Jahr auf ungeschützten Sex verzichten

Die US-Gesundheitsbehörden warten angesichts der Zika-Epidemie mit neuen Warnungen auf. Männer sollen bei einer Infektion demnach sechs Monate, Frauen zwei Monate auf ungeschützten Sex verzichten.

Von Marco Maier

Angesichts dessen, dass sich der Zika-Virus offenbar auch via Geschlechtsverkehr verbreiten kann, haben die US-Gesundheitsbehörden neue Warnungen ausgesprochen. Demnach sollen im Falle einer Infektion und selbst nur dann, wenn entsprechende Symptome auftreten, Männer bis zu sechs Monate auf ungeschützten Sex verzichten. Bei Frauen die schwanger werden wollen, liegt dieser Zeitraum bei zwei Monaten.

Weshalb bei beiden Geschlechtern eine unterschiedliche Wartedauer vorgeschlagen wird, teilte das Center for Disease Control (CDC) jedoch in seiner Erklärung vom Freitag nicht mit. Obwohl man eigentlich davon ausgehen müsste, dass die Körper beider Geschlechter ähnlich effektiv gegen die Viruserkrankung vorgehen.

Das Zika-Virus ist vor allem in Lateinamerika, aber auch in Afrika aktiv und gilt als Auslöser für Mikrozephalie bei Babies. Diese verursacht eine Schrumpfung des Schädels und schwere Hirnschäden.

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Ein Kommentar

  1. Noch einmal zum mitschreiben. über eine große Nachrichtenagentur (Reuters) wurde der Zika-Virus als mögliche Ursache für Mikrozephalie genannt. Sensationslüstern wie die Presse es liebt, wurde ein Bündel von journalistischem Müll daraus und über die Welt verstreut. Auch der triebgesteuerte Mensch sollte wohl erreicht werden, darum wurde (erstmals in den USA, wo sonst) der Zika-Virus beim Sex übertragen. Welchen Wahrheitsgehalt die Meldungen über eine Mikroenzephalie übertragende Mücke Aedes aegypti nun wirklich haben, kommt nur sehr gering zur Sprache. Es war anfänglich nur o.g. Verdacht, der Verdacht "erhärtete" sich, doch wie so oft in diesem Genre, wenn endlich  unbefangene Wissenschaftler der Sache auf den Grund gehen, kommem ganz andere Ursachen und Hintergründe für "Infektionen" und "Mißbildungen verursachende Viren" ans Tageslicht. In der nordbrasilianischen Stadt Juazeiro, dem "Herd" der vermeintlichen Pandemie, hatten die Behörden ohne Wissen der ansässigen Bevölkerung über einen längeren Zeitraum dasTrinkwasser mit einem Biozid (Larvizid) zur Eindämmung von Dengue-Fieber und auch Malaria versehen. Viele südamerikanische Wissenschaftler und Ärzte sind sich mittlerweile sicher, hierin den Grund für die Mißbildungen bei Neugeborenen zu sehen und NICHT in einem ursprünglich völlig harmlosen Virus. —  Für viele hier bei CONTRA wird es wohl nicht überraschend sein, wenn bei der "HIntergrund-recherche" und der Frage, wem denn das Patent für den Zika-Virus gehört, der Name Rockefeller Foundation fällt.

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