Foto: Frank-Walter Steinmeier, über dts Nachrichtenagentur
Foto: Frank-Walter Steinmeier, über dts Nachrichtenagentur

Steinmeier warnt vor Stigmatisierung von Flüchtlingen

Man dürfe angesichts der Terrorgefahr Flüchtlinge nicht mit mutmaßlichen Terroristen in einen Topf werfen, so Außenminister Steinmeier. Zudem warnte er vor einem wachsenden Populismus in den USA und in Europa.

Von Redaktion/dts

Angesichts der Terrorgefahr hat Außenminister Frank-Walter Steinmeier vor einer Stigmatisierung von Flüchtlingen gewarnt. "Wir dürfen Flüchtlinge nicht mit mutmaßlichen Terroristen in einen Topf werfen", sagte der SPD-Politiker den Zeitungen der Funke-Mediengruppe. "Die Mehrzahl der Attentäter kam bisher aus Europa selbst, ist hier aufgewachsen."

Richtig sei aber auch, dass die Europäer wieder die Kontrolle über ihre Außengrenzen erlangen müssten, fügte Steinmeier hinzu. Sie müssten wissen, wer ein- und ausreise. Der Vorschlag der EU-Kommission, die Grenzschutzagentur Frontex zu einem echten europäischen Grenzschutz auszubauen, und die Vereinbarungen mit der Türkei seien dafür wichtige Bausteine. "Wir brauchen zudem eine bessere Zusammenarbeit der Sicherheitsbehörden", forderte der Minister. Die Vorschläge von Innenminister Thomas de Maizière (CDU) zu einer Verbesserung des Informationsaustausches in Europa, zu einer effizienteren Erhebung und besseren Nutzung von Daten seien deshalb richtig.

Warnung vor wachsendem Populismus

Steinmeier hat zudem den wachsenden Populismus in Europa und den USA beklagt. Leider sei der Bewerber um die republikanische US-Präsidentschaftskandidatur, Donald Trump, mit seinen Ansichten nicht alleine, sagte Steinmeier den Zeitungen der Funke-Mediengruppe. "Wir nehmen auf beiden Seiten des Atlantiks eine Tendenz zur Polarisierung und zur Abschottung wahr."

Das Bedürfnis nach einfachen Antworten nehme zu, ebenso die Zahl der Populisten. Die Flüchtlingsfrage zeige allerdings, dass die Welt komplizierter sei. "Wir müssen uns in der Politik trauen zu sagen, dass einfache Antworten oft falsche Antworten sind", sagte er. "Und mit Selbstbewusstsein und Hartnäckigkeit für die richtigen streiten."

 

13 comments

  1. Es ist amüsant, diese Aussage von einem Mann zu hören, der meisterlich stigmatisiert, indem er Bürger, die sich absolut berechtigt Sorgen um ihr Land machen und ihre Souveränität im Staate reklamieren, als rechtsradikal und als Rasisten beschimpft. Die Politiker Europas sind so tief in ihrem Lügensumpf eingesunken, daß gerade noch der Mund herausschaut, um solche leicht als Verzweiflungstaten erkennbare Sprüche zum Besten zu geben.

    • manfred köhler

      Er   ist   und  bleibt    ein  Schröder   im  Westentaschenformat  …. wenig   eloquent   also  ! Oder  schlicht    ausgedrückt    :  Er   hätte    grosse   Schwierigkeiten    einen  HAWIK – Test  erfolgreich     zu  bestehen  –  auch   wenn   er    versuchen   sollte     sich    mittels   seiner    "Lügenhaftigkeit"   positiv    darzustellen   !

  2. Stichwort Stigmatisierung: Steinmeier, wenn Sie Andersdenkende (die leider noch in der Minderzahl sind), die mit Eurer Politik nicht einverstanden sind, in die rechte (braune) Ecke stellen, wie darf das verstanden werden? –  Es heißt, Stigmatisierungen kanalisieren Frustrationen, indem sie auf machtlose Sündenböcke abgeleitet werden, denen man die Schuld an negativen Entwicklungen zuweisen kann. Aus dieser Sicht wäre das stigmatisieren von "Flüchtlingen" falsch, die Frustrationen sollten Richtung der für das Asylproblem verantwortlichen Politiker geleitet werden, die Migranten ebenso wie die einheimische Bevölkerung für ihre perfiden geostrategischen Spielchen mißbrauchen. Nun ist es aber so, das die vermeintlich Stigmatisierten hier millionenfach auflaufen und es kann bereits nicht mehr von einer Randgruppe, einer Minderheit die Rede sein, die angeblich stigmatisiert wird. — Steinmeier, was tun Sie eigentlich (als guter Christ?) für Ihre verfolgten und oftmals geschändeten Glaubensbrüder in den arabischen Staaten? Sie fahren durch die "Weltgeschichte" und halten Maulaffen feil. 

  3. O__O

    Steinmeier ist doch selbst der Oberstigmatisierer

  4. Gänseblümchen

    Der dunkle Kauz hockt auf dem Höllennest und brütet artfremde Kuckuckseier aus, die er durch willige Hasen flächendeckend verteilen lässt. Eigene Eier werden mit dem Stempel "verdorben" gekennzeichnet und der Schlangenfütterung zugeführt. Frohe Ostern!

  5. Gegenwärtig ist es so bei uns, dass Millionen deutscher Bürger weil sie berechtigte Sorge um unsere Zukunft haben von allen Parteien, sowie auch den Kirchen stigmatisiert werden. Eine beispiellose Verschwörung gegen Deutschland ist im Gange. Schande und Verrat!

  6. Minnie's Drohne

    Zumindest in einem Punkt würde ich Herrn Steinmeier Recht geben:

    „Wir dürfen illegale Fahnenflüchtige nicht mit verfolgten Flüchtlingen in einen Topf werfen"   … sondern müssen diese konsequent zurück schicken!

    "Die Mehrzahl der Attentäter kam bisher aus Europa selbst, ist hier aufgewachsen."

    Na, wenn das stimmen sollte (?), dann ist aber trotz jahrelanger tausendfacher Warnungen ganz gehörig was schief gelaufen meine Damen und Herren politisch Unverantwortliche!  Und damit meine ich jetzt nicht nur die ekelhafte Stigmatisierung der Warner, sondern genau das oben erwähnte hartnäckig verweigerte Zurückschicken entsprechenden Klientels, mithin das sträfliche Vernachlässigen von dringend gebotener Verabschiedungskultur!

  7. …ich stigmatisiere die sogenannten Politiker a-la Steinmeier und anderer Dreckschleudern…Sandstreuern. Diese sind ALLE gefährliche Verbrecher am Volk!

    Wenn ich schon diese hassverzerrte Fresse sehe….mannmannmann. Nur noch vergleichbar mit dem Roth'schen Kugelkopf.

    Ich bin für den Marsch auf Berlin. Mit Rucksack und solidem Wanderstock!

  8. Letztens las ich ein wundervolles Gleichnis: "Ich schenke Dir einen Eimer voll leckeren Zucker-Schokobonbons…voll und "bunt" bis obenhin. Alles gehört Dir! Nur eines davon ist mit tödlichem Gift gefüllt…unmerkbar…"

  9. Warum sollte man die Flüchtlinge mit den IS-Terroristen in einen Topf werfen? Mittlerweile wissen doch schon die größten Deppen, daß die Flüchtlinge nur Opfer des Nato-Expansionismus und die Hintermänner des Terrors in Washington, Ankara, Berlin und bei den anderen Vasallen zu suchen sind. Und wenn demnächst die propagandistische Verblödung nicht mehr greifen sollte, wird Den Haag in das Zentrum des Weltinteresses rücken. Und das ist gut so!

  10. "Die Mehrzahl der Attentäter kam bisher aus Europa selbst, ist hier aufgewachsen." Daraus folgt eindeutig, dass dringend verhindert werden muss, weitere Generationen von Terroristen hier aufwachsen zu lassen. Also: ausnahmslos alles rauswerfen, was nicht hierher gehört. Die Asylantenrotzgören von heute sind die Terroristen von morgen!

  11. Ich weiß nicht, ob er aus eigenen Stücken den Unfug losläßt oder weil er unter Druck des Zionumfelds steht. Letztendlich auch egal, er kann ja zurücktreten. So verstößt er gegen übergesetzliches Recht, er versucht mit seinem primitiv, durchsichtigen Psychoterror das deutsche Volk zu schwächen, Resistenz gegen seinen eigenen Untergang zu brechen. Er ist ein gewissenloser  Volksverhetzer,das ist die Höchststrafe. Er wird in einem anstehenden Prozeß behaupten, er hätte keine Ahnung davon gehabt, dass Merkel und ihr zionistisches Umfeld Deutschland mit islamischen Infiltranten in ´zweistelliger Millionenhöhe platt machen will. Aber er  muß religionsphänomenologisch das Ziel des Islams bei Einwanderung in ein neues Land kennen und  wenn  der deutsche Familienvater sich dagegem wehren will  und  Steinmeier  das als Stigmatisieren bezeichnet und damit Deutschland  kaputt machen will soll er sich nicht wundern, wenn er irgendwann selbst kaputt gemacht wird.Für Merkel würde ich das nicht tun.

  12. Wenn man giftige Schlangen von ungiftigen nicht unterscheiden kann, tut man gut daran alle zu meiden! So ist es auch mit den Moslems. Alle Anschläge werden von Moslems begangen!

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