Sonntagspanorama 06.03.2016

Liebe Leserinnen und Leser,

ich habe gerade die Roten Fahne vor mir liegen, die Zeitung der Marxistisch-Leninistischen Partei Deutschlands (MLPD). Sie stellt sich den neuen Leserinnen und Lesern wie folgt vor: „Unsere weltanschauliche Grundlage ist der Marxismus-Leninismus und die Mao-Zedong-Ideen.“ Der leitende Redakteur der Roten Fahne und Pressesprecher der MLPD, Jörg Weidemann, fordert: „Die Macht des allein herrschenden internationalen Finanzkapitals muss auf revolutionärem Weg überwunden werden. Das ist möglich, wenn sich das internationale Industrieproletariat an die Spitze der weltweit aufflammenden Kämpfe stellt und sich mit den Millionenmassen der Unterdrückten auf der Welt zur Vorbereitung einer internationalen sozialistischen Revolution verbindet.“

Angela Merkel = Mao Zedong?

Interessant ist, dass Welt-Politikredakteur Robin Alexander die deutsche Bundeskanzlerin in einem Atemzug mit Mao Zedong nennt. Er macht es an dieser Aussage fest, die Angela Merkel letzten Sonntag bei Anne Will machte: „Deshalb wünsche ich mir möglichst viele, die mit an eine europäische Lösung glauben, dann kann man auch Berge versetzen." Der Welt-Redakteur stellt zu Recht die Fragen: „Aber wo hat man das schon einmal gehört – glauben, Berge versetzen, Gipfel, die Welt als Willensakt? Mao Tse-tung? Das Gedicht Wiederaufstieg am Jinggang-Berg? Nichts ist schwer in der Welt/ wenn man beschließt, den Gipfel zu stürmen – war es das? Zieht Größenwahn ins Kanzleramt ein?“ (Nach der aktuellen N24-Emnid-Umfrage glauben nur 18 Prozent der Deutschen an eine europäische Lösung.)

Was für die einen überzeugten Kommunisten um Jörg Weidemann Millionenmassen der Unterdrückten auf dem Weg zur internationalen sozialistischen Revolution sind, sind für die anderen überzeugten Kommunisten um die deutsche Bundeskanzlerin Millionen Schutzsuchende und Bedrängte auf dem Weg nach Deutschland. Der ideologische Unterschied ist marginal.

Jörg Weidemann bekommt es immerhin auf der individuellen Ebene, der Ebene der Nächstenliebe gebacken, wie folgendes Video zeigt:

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Deutschland rettet im Moment die von Österreich initiierte Schließung der Balkan-Route. Berlin kommuniziert, dass die Zahl der ankommenden „Flüchtlinge“ im Moment weit unter der der vergangenen Monate liegt. „Dass das etwas mit den Maßnahmen der Balkan-Staaten und Österreichs zu tun haben könnte, wird nicht gesagt“, wundert sich die FAZ.

Route dicht – weniger Einwanderer?! – Das liegt einfach außerhalb des Begreifungsvermögens eines gewöhnlichen deutschen Politikers. Wo bleibt da die Bekämpfung der Fluchtursachen, die Rettung der Welt, die Gerechtigkeit Gottes?

Das schwarze Schaf der Woche

Schwarzes Schaf„Viele üble Pläne kennzeichnen sich seit Urzeiten durch anfängliche Geheimhaltung der Herrschenden, damit die ins Auge gefassten Ziele notfalls auch gegen den Willen der Bevölkerung durchgesetzt werden können. Meist wissen die Menschen nur wenig über die finsteren Vorhaben, da diese von den Propaganda-Medien erst dann erwähnt werden, wenn es keine Rückkehr mehr gibt. Derzeit wird Europa systematisch verändert, am härtesten trifft es Deutschland.
Überraschend dürfte für viele sein, dass die Umsetzung eines geeinten Zentralstaates Europa einst in den Amtsstuben der Nazis entstand. Es war Adolf Hitler selbst, der sich zur Verfügung gestellt hatte, die Weichen für das menschenverachtende Chaos zu stellen, welches das Abendland jetzt in Auflösung bringt.“

Die Publizistin Eva Hermann in einem Meinungsbeitrag für die Preußische Allgemeine Zeitung.

Warum legt der österreichische Bundeskanzler Werner Faymann (SPÖ), der das Handeln des ungarischen Ministerpräsidenten Viktor Orban noch mit den dunkelsten Zeiten unseres Kontinents verglichen hat, in der Flüchtlingsfrage eine 180-Grad-Wende hin? Da nach Umfragen die Österreicher bei den nächsten Nationalratswahlen zu ca. 30 Prozent die konservativpopuläre FPÖ wählen würden.

Nach der letzten Wahlprognose für die Landtagswahl in Baden-Württemberg sind die Grünen von Ministerpräsident Winfried Kretschmann (67) mit 32 Prozent stärkste Kraft. Der Ex-Maoist Winfried Kretschmann betet nach eigener Aussage jeden Tag für Merkel und ihre europäische Lösung der sogenannten Flüchtlingskrise.

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Es sind keine dunklen Mächte, es ist nicht Adolf Hitler, es ist der deutsche Konsensmensch/Konsenswähler, der sich sein eigenes Grab schaufelt.

Winfried Kretschmann leitet auf seiner Homepage seine offizielle Vita mit folgenden Worten ein: „Es gibt viele Geschichten aus meinem Leben, die ich zu erzählen habe. Was meinen Werdegang jedoch nachhaltig geprägt hat, sind grundlegende Dinge. Werte, die für mich wichtig sind und bleiben. Überzeugungen, die mich privat sowie politisch formen. Lernen Sie mich und was mich antreibt hier ein bisschen besser kennen (…)“

Kein Wort davon, dass sich Kretschmann in den 70er-Jahren zwei Jahre im Kommunistischem Bund Westdeutschlands (KBW) engagierte.

„In den 70er-Jahren war der KBW eine straff organisierte Kaderorganisation, in der sich der radikale Flügel des deutschen Maoismus organisierte: alles Leute, denen Maos selbstzerstörerische Kulturrevolution in China noch nicht weit genug ging. Leute, denen die Prügel- und Totschlagbanden der chinesischen Roten Garden immer noch zu lasch waren, die sich eher vom aktiven Morden und Töten der Roten Khmer in Kambodscha angezogen fühlen. Wie alle anderen maoistischen K-Gruppen ging auch der KBW später in der Partei der Grünen auf, wo seine Führungskader schnell Karriere machten – darunter Winfried Kretschmann, der heute erste „grüne“ Ministerpräsident der Bunten Republik“, schreibt politically incorrect

Ein tagesschau.de-Leser ist fassungslos: „Kein Witz. Der amtierende Ministerpräsident von den Grünen in Baden-Württemberg, Herr Kretschmann, war bei der Machtergreifung der Roten Khmer damals beim Kommunistischen Bund Westdeutschland. Und dort hat Herr Kretschmann ein Glückwunschtelegramm an Pol Pot zur Machtergreifung über Kambodscha geschickt.
Herr Kretschmann von den Grünen hat den größten Massenmörder des 20. Jahrhunderts nach Hitler und Stalin gratuliert! Das muss man sich mal vorstellen!
Und unsere Presse tut das stillschweigend unter den Tisch kehren. Die stört sich nicht daran! Ich aber denke, das gehört heute öffentlich gemacht!“

Das weise Schaf der Woche

Weißes Schaf„Dass Menschen Kreaturen mit chemischen Gewohnheiten sind, stellen wir mit demselben entsetzten Unglauben fest, mit dem die Viktorianer herausfanden, dass Menschen Wesen mit sexuellen Phantasien und Obsessionen sind.

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Der Bewusstseinsforscher Terence McKenna. Quelle: Drogen: Die Geschichte eine langen Krieges von Johann Hari

In dem Buch heißt es: „Das Hirn produziert Endorphine. Und wann macht es das? Im Stress und unter Schmerzen. Was sind Endorphine? Sie sind morphinähnliche Zusammensetzungen. Ein natürlicher Vorgang im Hirn, der dafür sorgt, dass wir uns gut fühlen (…) Manchmal fühlt man sich sogar euphorisch. Und diese chemischen Änderungen sind dieselben Molekularstrukturen, die auch jene Pflanzen (aus denen wir unsere Drogen herstellen) erzeugen (…) Wir produzieren alle denselben Stoff.“

Doch warum bloß hat sich der Grünen-Politiker Volker Beck für die chemisch banale Hitler-Droge Crystal Meth entschieden, das kein halluzinogenes Rauschmittel ist und im Gegensatz zu LSD keinen tief gefärbten Selbsterkundungstrip ermöglicht?

Volker Beck, der noch vor Kurzem sagte „Wer Schweinefleisch für einen Wert des Abendlandes hält, ist eine arme Sau!“, konsumiert selbst lieber Crystal Meth anstatt Schweinemett. – Da bleibe ich doch besser bei meinen Frankfurter Würstchen. Das ist zweifellos die beste Droge!

Mein Lektüretipp der Woche:

Kretschmann, Trittin, Roth & Co: Die Grünen sind vollständig von Radikal-Kommunisten unterwandert!

Claus Folger
Frankfurt am Main („Hopp, Hopp, Hopp – Schoppe in de Kopp!“)

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3 Kommentare

  1. Ja Pol Pot gratulieren, das geht doch garnicht. Hat das im Ländle noch keiner mitbekommen, dass ihr Landesvater, auch wenn das schon eine Weile zurück liegt, dies getan hat? Dann wird es aber allerhöchste Zeit!!

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