Schwarz-grün verliert in Frankfurt deutlich – AfD in Hessen großer Gewinner

Aus dem Stand auf 12-13 Prozent, das ist schon eine starke Leistung für die AfD. Die Systemparteien haben somit offiziell ausgedient. Eine neue politische Ära ist angebrochen. Die Wahlbeteiligung ist leider sehr gering.

Von Redaktion/dts

Bei den hessischen Kommunalwahlen haben in Frankfurt die Koalitionäre CDU und Grüne in der Stadtverordnetenversammlung offenbar deutlich verloren. Laut Trendergebnis und nach Auszählung von einem Drittel der Stimmen verbuchte die CDU ein kräftiges Minus, ließ von 30,5 auf etwa 24 bis 25 Prozent nach und liegt damit mit der fast SPD gleichauf. Die Grünen verloren laut Trend noch stärker und ließen von 25,8 auf etwa 13 bis 14 Prozent nach.

Großer Gewinner ist die AfD, die aus dem Stand in Frankfurt laut Trend etwa 12 bis 13 Prozent holte. Das gute Ergebnis für die AfD zeigte sich auch in vielen anderen hessischen Städten und Gemeinden, wo die Partei in den ersten ausgezählten Wahlbezirken durchweg Stimmenanteile von sechs bis teilweise über 20 Prozent erreichte. Die Wahlbeteiligung ging in Frankfurt laut repräsentativer Stichprobe der Wahlleitung von 42,4 auf 37,3 Prozent zurück. Bis zum Mittag war in vielen hessischen Gemeinden noch eine leicht erhöhte Wahlbeteiligung gemessen worden. Wegen des komplizierten Wahlrechts in Hessen, das "Panaschieren und Kumulieren" ermöglicht, wird mit einem vorläufigen amtlichen Endergebnis erst gegen Ende der Woche gerechnet.

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31 Kommentare

  1. In der 3.500-Einwohner-Gemeinde Bad Karlshafen (Kassel), die als erste im Land ein Trendergebnis vorlegte, lag die AfD bei 22,3 Prozent – und war damit zweitstärkste Kraft.

    🙂 🙂 🙂

     

    1. Im Umkehrschluss bedeutet dies, dass noch immer über 77% für die Altparteien gestimmt haben. Wobei, für eine Kommunalwahl idt das ein ordentliches Ergebnis!

      1. Vergessen Sie nicht die Nichtwähler, welche die größte Gruppe der Bevölkerung stellen! Also werden auch die Altparteien lediglich von einer Minderheit gewählt!

  2. Die AfD ist der neue Polit-Trojaner der CDU. Viele werden sich leider täuschen müssen… Nur der einzige Satz aus ihrem Wahlprogramm sagt schon alles aus:

    "Als möglichen Koalitionspartner zieht die AfD nur die CDU in Betracht."…

    Noch Fragen? Ich wünsche mir hier keine "christlich-demokratische" Diktatur.

    1. Die AfD besteht aus überwiegend ehemaligen CDU – und FDP Leuten, den B.Lucke hat man ins EU-Parlament erhoben … er sitzt da immer noch, obgleich er nun als Alfa-Gründer doch zurück auf Start müsste – denn er kam ja über AfD-Stimmen da oben hin … 

      Erinnern wir uns an die Angriffe von Seiten CDU u.Co gegen diesen B.Lucke, ganz brav nickt er aber alles " positiv" mit ab in Brüssel – ja, so geht's … vom Uni-Professor innert kürzester Zeit  gen Brüssel und endlich ( nach Jahrzehnten in den hinteren Reihen , frustriert, der CDU geblieben ) direkt an den fetten Futtertrog. 

      Das nenne ich eine steile " CDU-Karriere" ! 

      1. … und jetzt stänkert Lucke gegen seine früheren Mitsteiter die ihn in den hochbezahlten Sessel gehieft haben. Mitstreiter die seine Thesen verbreitet haben.

         

        1. Wie verengt kann ein Horizont sein? Allen voran Axel Springer, das Handelsblatt, die Tagesschau haben gegen Bernd Lucke gekämpft.

          Die Sekundärpresse verbreitet nur Blödheiten und es gelingt, weil da die willige Wiederkäuernation grast.

      2. @ Jule

        Sie schreiben einen unglaublichen Stuß zusammen. Daran sieht man einfach, daß die neue Presse noch nicht mal das Niveau der Bild-Zeitung erreicht.
        Aber mit neoliberalen Trotzbengeln wie Ulfkotte, Lachmann und Wisnewski als Vorbild, da kann eben nichts bei heraus kommen.

    2. Zunächst, AfD mit Grünen, SPD oder Linken geht ja gar nicht. Natürlich waren die Gründer überwiegend von CDU und FDP. Deren Zugpferde, Henkel und Lucke, haben die innerparteiliche Diskussion verloren und gingen. Ich habe jenen Satz im Wahlprogramm nicht gefunden. Laut Gauweiler beschäftigt die AfD sich (noch) nicht mit Regierungsgeschäften. Und wenn es so wäre, eine Koalition mit der CDU, käme die CDU vermutlich sehr teuer.

      1. Erfahrungsgemäß; die deutsche politische Landschaft der Nachkriegszeit kann uns nicht positiv überraschen. Die Marschroute ist vorgegeben und die Grenzen sind festgelegt. Diejenigen, die noch an Nikolaus glauben und ihre Vote für die getürkte AfD geben -es gibt leider sehr viele davon- die werden böse Erwachung erleben. Meinesachtens wir erleben  den raffiniersten Wahlbetrug der Geschichte. In Parteien denken heißt teilen. Das deutsche Wahlsystem und auch das Parlament gehört auf die Mondlandschaft!

    3. Der Name  "Alternative für Deutschand"

      das ist auch  Programm.

      Wir müssen endlich auch an uns denken. Übrigens andere EU Länder machen dies schon längst!

    4. Auch dieses eingeschleppte Christentum wird einestags überwun den sein, wenn die Kommunikationsgesellschft davon üb erzeugt wird..

      Wer hätte vor 300 Jahren noch daran geglaubt, dass dieser Religionswahnsinn aus Palästina seine Krallen verliert und nun jährlich Hundettausend diesen Verein wieder verlassen.

  3. In Gießen ( wo es ein großesAsylheim gibt) hat die AfD angeblich über 40%. Die verdiente Gnackwatschen für die Islamisierer vom Dienst. Nächster Sonntag wird lustig!

  4. Laßt Euch nicht "verarschen", die AfD ist nicht klare Siegerin und wird auch niemals klare Siegerin  werden, die ist für mich der Punchball für die Untergangsparteien. .Die Zionsgruppe hat doch aus dem dritten Reich gelernt, dass es extrem gefährlich ist, wenn ein Establishment-Gegner Kanzler wird.

  5. Das sind immer noch zu viele Stimmen für die bunte Koalition der Volksverräter! Der AfD traue ich auch nicht, denn sie ist eine Partei, gehört also zum System! Sollte sie mit der CDU oder einer anderen Systempartei koalieren, hat sie ohnehin ausgespielt! Viele ihrer Wähler, würden dies niemals akzeptieren! Entweder radikale Opposition oder untergehen!

    1. Und sie werden schamlos mit der Mutterpartei koalieren. Es sind machtgierige Parasiten, verblendet von Karrieren- und Wohlstandwahn. Ihre plötzliche Erscheinung und märchenhafte Popularität in der Wählergunst passt einwandfrei ins Drehbuch der Mächtigen.

  6. Die AfD ist die Systemlinge Lucke und Henkel los und das ist gut so !

    Im Moment ist die AfD die einzige Partei, welche bei einem richtig guten Wahlergebnis Frau Merkel stürzen kann. Herr Schachtschneiders Verfassungsbeschwerde gegen die Flüchtlingspolitik von Frau Merkel wurde ohne Begründung zurückgewiesen, was für mich ein Skandal ist. Somit sind die Landtagswahlen im Moment der einzigste Weg Merkels Politik abzustrafen und auch meine letzte Hoffnung für unser Land.

    Es gibt eine wählbare Alternative, die AfD ! Wir brauchen DRINGEND eine Veränderung.Wenn alle Menschen die auf Merkel schimpfen die AfD wählen, dann braucht die AfD nicht in die Opposition sondern könnte regieren.

    Also wählen gehen und am besten bei der Auszählung live dabei sein ! Ich traue nur meinen eigenen Augen !

     

    1. Seit der Abwahl von Lucke geht es aufwärts mit der AfD. Ganz zu schweigen von Henkel, der nichts für die Partei getan hat. Doch, er versucht immer noch die AfD zu beschädigen.

  7. Eine neue politische Ära ist angebrochen.

    hurra! die seit 26 jahren existenzunberechtigte brd wird endlich abgeschafft! 

    Die Wahlbeteiligung ist leider sehr gering.

    an der geringen beteiligung an den wahlen, die das BVerfG schon im jahre 2012 für nichtig erklärt hat, könnte die neue brd-lose ära dann aber noch scheitern! vielleicht wäre es besser, die grosse party doch noch einmal auf einen zeitpunkt in weiteren ~70 jahren zu verlegen. 

  8. Die AfD kettet sich laut Partei-Programm an die NATO…leider. Somit eigentlich nicht wählbar. Auch ansonsten ist diese Partei weniger fürs Volk als mehr für die Wohlhabenden gedacht.

    Als Protest-Partei ist sie aber gut geeignet, man geht mit ihr keine größeren Risiken ein als mit CDU, SPD oder den Grünen. Außer dem "Nein" zum Euro unterscheiden sie sich kaum vom Rest. Schade…ich hätte gerne eine Partei, die endlich den Aufbruch hin zur vollständigen Souveränität wagt und der NATO den Rücken kehrt. Das wäre nur die Deutsche Mitte. Keine Ahnung, ob es Sinn macht diese Partei zu wählen. Wählen an sich macht ja schon keinen Sinn denn wir verändern ja nichts mit den Wahlen, wir tauschen nur die Gesichter aus, der Kurs bleibt der gleiche.

    1. Das kann man so nicht stehen lassen. Die AfD hat mehr zu bieten zB ein klares Nein zu CETA und TIPP , ein geregeltes Einwanderungsgesetz, Nein für weitere Hilspakete für Griechenland, nein zum ESM um nur einiges zu nennen. 

      Es geht also um unser Steuergeld, um unsere eingezahlten Rentenbeiträge und um unsere Alterssicherung in Form von Lebensversicherung etc. Kurz um die Zukunft unseres Landes. Ohne Geld keine Zukunft.

       

      1. CETA, TTIP….

        Zum Thema "Transatlantisches Bündnis" will sich die Partai überhaupt nicht festlegen?!?!

        Das sagt alles aus! Der Wähler wird erneut in Koma geschmeichelt! Endloser Politzirkus mit immer schlechter werdenden Darsteller! Ein Trauerspiel… Deutschland schafft sich in Schnellverfahren ab und die irregeführten Wähler sichern noch die Kulisse dazu.

  9. Eine Wahlbeteiligung von 37,3 % zeigt eindeutig, dass die Demokratie in Deutschland am Ende ist. Gleichzeitig zeigt es die Orientierungslosigkeit der Bevölkerung, die nicht weiß, wem sie noch vertrauen kann. Den dummen Sprüchen der etablierten aber korrupten Parteien vertraut man nicht mehr, die alternative Parteien werden durch die einseitige Berichterstattung der gekauften Presse systhematisch diffamiert. Demokratie geht anders. 

  10. Vorweg kann man nur wiederum davor warnen zu einer niedrigen Wahlbeteiligung beizutragen. Es profitieren jene Parteien die verantwortlich für die verfehlte Politik sind! Die Spekulationen in Richtung AfD, insbesondere die negativen sind verhältmismäßig sinnlos. Man muß bei einer neuen Partei eben abwarten wie sie sich entwickelt. Faktum ist jedenfalls, daß Deutschland dringend neue Parteien braucht um die demokratiepolitische Hygiene wieder herzustellen. Eine Zusammenarbeit mit der links, linken Merkel CDU wäre sicherlich nicht realistisch und auch nicht wünschenswert. Für e ine Koalition zum Preis einer Abschiebepolitik und Einwanderungsstop müßte die AfD gegenüber jeder Partei Berührungsängste überdenken.

  11. Gerade bei Kommunen sitzen viele Politiker welche Merkels Gäste dem Volk ohne Rücksicht auf Verluste direkt vor die Nase setzen.
    Zeigt aber das Menschen immer noch die Politik der Altparteien nicht verstanden haben.
    Nicht nur Willkommensbereicherer sondern auch Hintertürenpolitik, Bankenunion, Einlagerungssicherung, Enteignung und Kosten wird viele noch erwischen.
    Ist anscheinend so gewollt.
    Gegen Verblödung gibt es leider keine Mittel und ist freiwillig.
     

  12. Sicherlich gab es in der AfD eine mitgebrachte Hemdsärmligkeit wie in der FDP und CDU üblich.
    Aber durch Beschlüsse und Abstimmung der Parteimitglieder hatte sich viel getrennt.
    Ziel muss es sein, das der Frontmann/Frau hinter die Mitglieder und Interessen des Volkes steht und die Mitglieder und das Volk die Frontleute unterstützen.
    Ist das einzigste Mittel gegen eine Politik gegen das Volk.
    Somit wäre es auch für Pretzell und Petry nicht einfach irgend welche interessendienlichen Beschlüsse durchzusetzen.
    Will doch die AfD eine Partei des Volkes sein.
    Beim Herrn Prof. Meuthen bin ich mir noch nicht so sicher, aber er hatte eine gute Figur bisher hingelegt.
    Aufsplittung in Nordeuro, die EU in ihrer jetzigen Form erfordern auch die Zustimmung der Mitglieder und am wichtigsten die des Volkes.
    Eine nördliche Mini-Währungsunion ist Neuland.
    Europa kann nur unter Einbezug der Völker zusammenwachsen, welches bisher alternativlos ohne die Menschen zu fragen übergestülpt wurde.
    Genauso die Unterstützung für ein Angriffs- oder Verteidigungspakt muss geprüft werden.

  13. @ b : Bei einer neuen Partei, die noch dazu rasch aufsteigt muß man auch mit Glücksrittern rechnen. Es ist Aufgabe der Parteiführung damit umzugehen. Meistens fehlt es auch an Kaderpersonal! Das wichtigste ist, daß die Partei eine konstruktive echte Volks- und Staatspartei bleibt und die Koallition mit der Bevölkerung nicht verläßt. Dann ist sie mittelfristig allemal stärker als die Bundestagsparteien.

    1. Inhaltlich haben se ja jetzt schon mehr zusagen als die Etablierten mit ihren einstudierten Sprechblasen. Ich seh da von der Seite her keine Probleme für die Partei. Die Staatspresse wird das natürlich zum Thema machen wollen. Sieht man aber mal genau hin dann kriegen die anderen auch nichts auf die Reihe zumal es bei Kommunalpolitik eh nur um Ampelweibchen oder Ampelmännchen geht oder ob Kreisverkehr oder Ampelanlage. Auf Ländereben ists nicht viel anders. Also nur Showveranstaltungen um den Leuten die Steuererhöhungen schmackhaft zu machen und ihnen zu erklären dass das unausweichlich und zu ihrem besten is. Wirklich interessant wird es erst wenn man mit Gewicht in Berlin und Brüssel sitzt.

  14. Und wenn man dann noch die Argumente vom Landesvater Bouffier liest, dann bestätigt dieser nur die Richtigkeit der Entscheidung AFD zu wählen. Die verwechseln Ursache mit Wirkung. Wer eine Politik gegen die Mehrheit der Bürger betreibt, wird spätestens bei Erreichen der Schmerzgrenze abgestraft. Das war schon immer so in der Geschichte und darüber sind schon viele bedeutende Potentaden zu Fall gebracht worden, obwohl in früheren Zeiten der Informationsfluß wesentlich langsamer ablief, zum Teil über Monate und Jahre. Heute im Internetzeitalter gehen Infos blitzschnell um den Globus und eigentlich reagieren die Menschen immer noch viel zu langsam auf die Ereignisse. Das wird sich aber ändern, sobald auch hier die innere gewohnte Trägheit überwunden wird und ab diesem Zeitpunkt wird es erst richtig gefährlich für all jene, die noch glauben, Ihre Position sei von Gott gegeben und nicht vom gemeinen Wähler. Dieser Irrglaube wird sie dann wesentlich schneller hinwegfegen.

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