Oettinger: Nach Türkei-Einigung gerechte Verteilung von Flüchtlingen

EU-Kommissar Günther Oettinger begrüßt die Einigung zwischen der EU und der Türkei bezüglich der Flüchtlingskrise. Nun hofft er auf eine gerechte Verteilung der Flüchtlinge, wenngleich Deutschland bereit sein solle, mehr zu leisten.

Von Redaktion/dts

Nach der einstimmigen Einigung auf ein Abkommen mit der Türkei ruft EU-Kommissar Günther Oettinger (CDU) alle 28-EU-Staaten dazu auf, sich an einer gerechten Verteilung der Flüchtlinge in Europa zu beteiligen. "Ich setze auf genügend freiwillige Bereitschaft", sagte er der "Welt am Sonntag". "Wenn der gute Geist von Donnerstag und Freitag etwas wert sein soll, dann müsste jeder Mitgliedstaat als Zeichen des guten Willens Zahlen melden, die möglichst nah an den bereits vereinbarten Verteilungsschlüssel heranreichen."

Der CDU-Politiker erwartet nicht, dass sich alle EU-Staaten im vollen Umfang an der vereinbarten Umsiedlung von Flüchtlingen aus der Türkei beteiligen werden. "Ich vermute, dass sich nicht alle 28 EU-Mitgliedstaaten und schon gar nicht nach dem früher vereinbarten Verteilungsschlüssel an der Quote freiwillig beteiligten werden", sagte Oettinger. Deutschland sollte deswegen bereit sein, auch mehr zu leisten. "Deutschland wird sicherlich mit gutem Vorbild vorangehen und die zugedachte Quote erbringen oder sogar übererfüllen", sagte Oettinger. "Selbst wenn Deutschland höhere Lasten zu tragen hätte, würde das noch immer bedeuten, dass weit weniger Flüchtlinge als die 1,1 Millionen des vergangenen Jahres ankommen. Die Akzeptanz in der Öffentlichkeit müsste dafür gegeben sein."

Flüchtlingsabkommen seit heute in Kraft

Heute Sonntag ist das umstrittene Flüchtlingsabkommen der EU mit der Türkei in Kraft getreten. Es sieht unter anderem vor, dass in Griechenland illegal einreisende Flüchtlinge von der Türkei zurückgenommen werden. Im Gegenzug will die EU Flüchtlinge aus Syrien aufnehmen.

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Die Türkei bekommt dafür finanzielle Hilfen in Milliardenhöhe und Visa-Erleichterungen. Der bisherige Visazwang für türkische Bürger soll ab Juni "unter Auflagen" gelockert und ein neues Kapitel in den Beitrittsverhandlungen zwischen der Türkei und der EU eröffnet werden. Griechenland hält es unterdessen für schwierig, das Abkommen zügig umzusetzen, da es vor allem an Asyl-Experten fehle. Die Europäische Kommission geht davon aus, dass Griechenland mehrere Tausend Mitarbeiter braucht, Deutschland und Frankreich sagten die Entsendung von mehreren Hundert Kräften zu.

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Grundsätzlich begrüßte Oettinger die Ergebnisse des Gipfels: "Ich finde es beachtlich, wenn man die Vorgeschichte betrachtet. Europa hat sich zusammen gefunden". Zugleich warnte Oettinger aber vor dem Entstehen neuer Routen nach Europa. "Sorgen mache ich mir über die Entwicklungen in Libyen und Lampedusa. Man muss davon ausgehen, dass diese Route im Frühjahr mit ruhigere See wieder aktiviert werden wird." Das berge die Gefahr, dass Österreich die Brennerroute nach Italien stärker kontrollieren werde.

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12 Kommentare

  1. Gerechte Verteilung auch vom Profit der westlichen Waffenindustrie die in den vorangegangenen Vernichtungskriegen die goldene Nase verdient und die Migrationswelle bewusst asugelöst hat, mit dem Zweck die gesellschftliche Strukturen der Zielstaaten zu vernichten. Dies Verbrecher nehmen noch das Wort "Gerechtigkeit" auf Schnauze? Schnauzeeeee !!!!

  2. Dieses Abkommen wird Deutschland bald um die Ohren fliegen.Wer mit dem Teufel einen Pakt schließt hat seine Seele verkauft. Die "Flüchtlings"politik geht genauso weiter wie vorher. Es ändert sich überhaupt nichts. Die anderen Länder werden sich nicht daran beteiligen weil sie es gar nicht wollen. 

    1. Ungarn und die Slowakische Republik z.B. wollen mit  Muslimen nichts aufgrund ihrer Geschichte zu tun haben. Das osmanische Reich wütete dort   fast über drei Jahrhunderte und hat die Menschen, die nicht islamisch werden wollten, oder  bereits vorher zur Abschrekung, brutalst massakriert. .Und hinsichtlich der Religion bzw eher Ideologie des Islams hat sich kein Deut geändert. Wenn der Islam sich stark genug fühlt, um einen Angriff gegen die Wirtsbevölkerung zu starten, dann wird er es auch machen.Ich glaube auch nicht, dass Merkel, Maas,Kauder, Altmeier, Gabriel, Oppermann und die Grünenverbrechergilde religionsphänomenologisch so unbedarft sind, das nicht zu wissen. Den EU-Staaten auch nur einen islamischen Infiltranten aufzwängen zu wollen, ist unter diesen Aspekten hoch kriminell. Das gilt allerdings auch für Deutschland und ich habe auch hier das Gefühl, dass die Menschen hinsichtlich des Islam sehr unbedarft sind  und nicht in der Lage sind sich gründlich mit der Phase III des Dschihad, des Dschihad des Schwertes oder Blutes gründlich  auseinenanderzusetzen. Das müssen sie aber, dann gibt es nur noch  intensive Muslimfeinde. In der Phase I des Dschihad werden die Deutschen eingeschläfert, derIslam und die Muslims  versuchen klar zu machen, was für gute Menschen sie sind.

  3. Auf gerechte Verteilung hoffen? Das muß vorher geregelt werden und nicht im Anschluß, wo jeder weiß, daß die Mehrheit sich verweigert. Wer so eine Politik betreibt ist entweder saudoof oder er verfolgt andere Ziele. Wahrscheinlich wird Deutschland das größte Auffanglager der Welt. Prost Mahlzeit für uns alle.

    1. Das ist eben noch unklar, ob die dolose Zionistin lediglich auf Österreich  und Deutschland abzielt oder wie der rassistische, faschstische C-K-Plan vorsieht auf ganz Europa. Im Forum ist wohl hM ganz Europa.

  4. Der Oettinger mal wieder!

    "Den "Guten" Geist" der EU…. Da hat er uns aber wieder ein kleines Wörtchen bewußt verschwiegen. Es muß doch sicher "Guter- WEIN- Geist" heißen!!! In maaßen getrunken, sicherlich auch gut. In MASSEN getrunken sicher nicht!! Und das trifft es besser! Und er "hofft" mal wieder, dass ALLE Länder sich beteiligen. Dem Vernehmen nach wollen nur drei (!!!) Länder außer Deutschland je eine Handvoll aufnehmen. Gut bei Murksel abgeschrieben; Hoffen, wollen, wünschen, sollten usw.!! Wir wussten schon lange vor Oettingers Geschwafel das Deutschland die millionen Invasoren aufnehmen soll. Er hofft, weniger als 1 Million? Vieleicht aus Syrien (schon wieder hoffen) – aber in Libyen und angrenzenden Regionen warten Millionen auf schönes Wetter! Träum weiter! Wer sich mit Antidemokraten wie Türken, Ukrainern, Arabern an einen Tisch setzt, die eigenen deutschen patriotischen Demokraten aber täglich als Nazis, RÄÄÄchte, Mischpoke Pack beschimpft, der kann wahrlich darauf "hoffen" das dieses Pack die Invasion der Musel und Wüstensöhne akzeptiert.  

    Ihr seid allesamt KEINE Europäer, nein, Ihr seid ANTIeuropäer, Deutschlandhasser, Volksverräter!

    Immer weiter so! Die deutschen Patrioten und ihre AFD werden es euch danken!! Übrigens, was der Mainstream über die 3 Landtagswahlen dem Volk tunlichst tapfer verschweigt ist: ist die Tatsache, dass viele, viele Direktmandate durch die AFD gewonnen wurden!!!! Und beim nächsten mal wird es noch besser. Und das Herr Oettinger ist kein Hoffen, Wünschen- Nein das ist die Tatsache !!!!

  5. Man kann genau die Zuträger des Zionumfelds erkennen, einer davon ist  Oettinger. Er hat die Aufgabe, die Verhandlungspunkte des dolosen Zionwerkzeugs dem Umfeld zu vermitteln. Ob Oettinger auch zu den Hochgeborenen gehört?-wie er sich geriert, würde es passen!  Morgen kommt wohl Schulz.  Dabei machen die "Schlaumeier" den Fehler, dass man an ihren bislang nicht durchsetzbaren  Forderungen ihre eigentlichen Zielvorstellungen erkennen kann. Es geht dabei nicht um die ca 70000 islamische Infiltranten, das soll lediglich als Einstieg für zig Milionen neuer islamischer Infiltranten  dienen Und gegenwärtig ist man an einem Kulminationspunkt angekommen. Man wird  immer wieder versuchen neue   Infiltrationstsunamis zu betätigen. Die Balkanroute scheint erschwert, wenn nicht gar ganz dicht, so dass dem Zionsumfeld klar wurde, -damit ihr Plan nicht zerstört wird-, dass sie die Türkei anzapfen müssen.Dafür geben sie sämtlichste europäischen "Werte" auf die das Zionumfeld mit Doloswekzeug Merkel ohnehin niemals hatte. Ihr ging es immer um die Zerstörung Deutschlands und Europas und darum, dass es niemand merken sollte.Erkennbar  geworden ist, dass es dem Zionsumfeld von Merkel offensichtlich um Kontingente geht, die möglichst aus der Türkei-oder Zwischenstation Deutschlandpool-ausgeflogen werden.Und diese Kontingentlösung soll europäisch-als "europäische Werte"- festgeschrieben werden. Was daran europäisch sein soll, weiß nur die Zionsmutter.Wir können es ja auch als jüdische Lösung für Israel vorsehen, mal sehen wie feurig der Tramp-Wamp Frau Kaninchenzüchterboss diese Lösung avisieren wird. Ihre Scheinheiligkeit und Perversion ist  nicht zu überbieten.Sie tut weh, wer befreit uns von dieser Natter?

    1. Mit anderen Worten: Eine ganz üble Gestalt – vermutlich benötigt er den Sprit, um sich Mut anzusaufen für den Schwachsinn, den er vom Stapel lässt.

  6. Die Griechen sind bisher nicht in der Lage gewesen in ihrem Land  eine  Staatsordnung einzurichten die modernen Anforderungen gerecht wird. Wie soll Griechenland mit diesem Desaster fertig werden. Man kann davon ausgehen, daß die andern EU Staaten dem "Deal" nur deshalb zugestimmt haben weil Merkel alle daraus resultierenden Belastungen und Verwerfungen Deutschland aufgeladen hat.

  7. Eine Fracking Fa., direkt vor seiner Brauerei, muss sofort begrüßt werden.
    Er kann dann mit seinen Schwänglich die Welt bezirzen.
    Versteht eh keiner!

  8. Wie wär's mal mit einer gerechten "Verteilung" unfähiger (Europa-) Politiker in die Türkei?

    Mal sehen, wie lange der Erdolf sich Euer Geschwafel anhört, bis er Euch zu Terroristen erklärt!

    Und dann war da noch: 6 Milliarden für die Türkei. (Vor allem) Deutschland bezahlt, und bei 6 Mia. wird es nicht bleiben. Glaubt eigentlich noch jemand, dass das Geld für die Flüchtlinge ist???

    Nicht vergessen – keine russischen Touristen mehr in der Türkei, und andere werden ganz sicher auch ganz schnell weniger. Erdolf braucht also schnell Geld. Und dank Merkel wird er es auch bekommen.

  9. Dummes Geschwafel von jemandem, der keinen Diäten-Cent verdient. Selbst wenn eine äußerst unwahrscheinliche Verteilung zunächst proforma gelingen sollte, werden sich die Migranten aus rationalen Gründen dahin begeben, wo man ihnen die größten materiellen Vorteile anbietet. Und warum sollte D dieses Jahr wieder mehr leisten, wo es doch im letzten Jahr schon fast die Lasten alleine getragen hat? Und warum spricht dieser US-Vasall nur über eine europaweite Verteilung? Nach dem Verursacherprinzip müßten mindestens 80% der Migranten in die USA weitergeleitet werden. Aber dieses Tabuthema darf er natürlich nicht ansprechen.

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