Jeder Zweite würde Angehörige im Ausland pflegen lassen

Immerhin die Hälfte der Deutschen würde aus finanziellen Gründen eine Pflege von Angehörigen im Ausland machen lassen. Wenn es dafür ausreichend Geld gäbe, würden sie zu pflegende Angehörige auch zu Hause aufnehmen.

Von Redaktion/dts

Jeder zweite Deutsche kann sich vorstellen, seine Angehörigen auch im Ausland pflegen zu lassen, wenn er dadurch Geld spart. Allerdings wären für jeden Fünften deutschsprachiges Personal und vergleichbare medizinische Standards Voraussetzungen für die Unterbringung. Das hat eine repräsentative Umfrage der Unternehmensberatung PricewaterhouseCoopers (PwC) zur Zukunft der Pflege ergeben, die der "Welt" vorliegt.

Ein Viertel würde seine Angehörigen nur im Ausland pflegen lassen, wenn die Entfernung nicht zu groß ist und ein regelmäßiger Besuch möglich wäre. In der Befragung liegen Spanien und Polen auf den Spitzenplätzen der beliebtesten Pflegeländer. Drei Viertel der Bundesbürger können sich zudem vorstellen, ihre Angehörigen bei sich zu Hause aufzunehmen und selbst zu pflegen – wenn sie dafür Geld bekommen. Schon für 250 bis 500 Euro im Monat wären 37 Prozent derjenigen, für die eine Pflege gegen Geld infrage kommt, bereit, daheim zu bleiben und zu pflegen. Weitere 40 Prozent sähen einen Zuschuss von mindestens 500 Euro als motivierend an.

Heute beträgt das Pflegegeld in der Pflegestufe eins für Angehörige 244 Euro, in der Pflegestufe zwei sind es 458 Euro. Für viele Befragten geht es allerdings bei der Pflege nicht in erster Linie ums Geld. Die höchsten Hürden für die Pflege zu Hause sind den Angaben der Befragten zufolge Platzmangel (55 Prozent) und emotionale Überforderung (53 Prozent). 47 Prozent fürchten körperliche Überforderung; 41 Prozent haben Angst davor, etwas falsch zu machen. Ein gutes Drittel sorgt sich, dass die Belastung für die Familie durch die Pflege zu groß wäre.

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5 Kommentare

  1. Alte Menschen scheinen in Zukunft ebenso ausgelagert zu werden wie eine zu teure Produktion. Sie werden als Ware, als "human ressource" angesehen, ohne Seele und Würde. Man wird sie abschieben, nachdem sie durch ihre Arbeit den Staat miterhalten haben, und es nun nicht mehr in de Lage dazu sind. Der europäische Staat verweigert ihnen das Geld für Pflege, braucht er es doch, um sich an den verbrecherischen US Kriegen zu beteiligen als auch den Coudenhove Kalergi Plan zu finanzieren. Millionen Migranten ohne Ausbildung werden im Gegenzug regelrecht importiert werden. Man hatte kein Problem, sowohl in Österreich als auch in Deutschland, die Kosten in schwindelerregender Höhe für erfundene Kinder in der Türkei zu scheuen, obwohl man von diesem Sozialbetrug sehr genau wußte! Diese Gelder sind von auch von jenen jetzt alten Menschen erarbeitet worden, denen man jetzt und in Zukunft eine menschenwürdige Bleibe in ihrem Heimatland verweigert. Es sind genügend Gelder für Migranten da, aber nicht für die eigenen alten Menschen. Ein zynisches Benehmen jener, die diese zukünftige Vorgangsweise und die Diskussion darüber mit unschuldiger Miene durch eine angebliche Befragung in der Bevölkerung lostreten wollen. Es fängt meistens harmlos und verhalten an, aber die Maske wird fallen und das verachtende Menschenbild der "Elite" kommt immer mehr zum Vorschein. Es zeigt sich ja auch im zynischen Vorgehen der Patentierung von Leben! Die Pflege wird in den privaten, ausländischen Bereich ausgelagert und nach wirtschaftlichen Profitdenken ausgerichtet werden. Aber auch das Wissen um den frühen Tod dieser alten Leute durch Verlust des Lebenswillen ist sicher in dem "Denkanstoß" inbegriffen. Alte Leute aus dem sozialen Umfeld herauszureißen ist schon ein tiefeingreifender, manchmal leider unvermeidlicher Schritt in der Gesellschaft, die man bald nicht mehr als ein soziales Gefüge ansehen kann, sondern nur mehr als eine auf reinen Profit ausgerichtete Konzernstruktur, in der der Mensch nur mehr als potentieller Rohstoff und Kostenfaktor bewertet wird. Aber sie im Ausland billig zu "entsorgen", zeugt von grundlegender Verachtung! Während  es bald verboten sein wird, nur einen Hauch an Kritik am Coudenhove Kalergi Plan anzubringen, und somit an den Migranten oder gar am Islam, greift die "political correctness der linksgrünen Gesinnungsdiktatur in dieser würdelosen Diskussion überhaupt nicht. Weil sie nur zum Schutze ihres ideologischem Wahnsinns erschaffen wurde. Alte Menschen werden zu personnae non gratae erklärt und möglichst weit weg ins Ausland verbannt. So entledigt man sich auch der moralisch ethischen Verpflichtung, für die Mindeststandarts gesetzlich Pate zu stehen! Alle zukünftigen Beteuerungen, diese durch Kontrollen zu sichern, sind nicht das Papier wert, auf dem sie niedergeschrieben werden. Ich getraue mich zu behaupten, daß selbst die kühnsten Befürchtungen und Albträume, die Zukunft betreffend, von dieser verbrecherichen Elite, deren elitäre Vormachtsstellung nur aus ihrer ontogenetischen Fehlentwicklung her als elitär angesehen werden kann, bei weitem übertroffen werden wird!! Wenn man sich seiner Kinder ( in Kitas ) und seiner Eltern im Ausland entledigt, auch entledigen muß, weil die Gesellschaft die Menschen teilweise dazu zwingt, sollten wir nicht mehr von einer menschlichen Rasse sprechen.

  2. Man hatte kein Problem damit, sowohl in Österreich als auch in Deutschland, die Kosten in schwindelerregender Höhe für erfundene Kinder in der Türkei nicht zu scheuen, obwohl man von diesem Sozialbetrug sehr genau wußte! Muß es heißen! Sorry

  3. Schöner Sterben! Schneller Sterben!

    Oder schön schnell sterben !

    Platz machen für Infiltranten!

    Das Einzige, was wir noch  von unseren Alten noch verwerten können, ist deren Lebensraum.

    Nicht soviel fressen könnend wie kotzen müssend.

    michel

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