Innenministerium: Österreich hat Tausende Flüchtlinge nicht registriert

Auch Österreich hat im großen Stil gegen Gesetze verstoßen, demnach unterließ Österreich sogar die Asylanten zu registrieren. So sind in ungefähr zwei Monaten über 100.000 Menschen nicht erfasst worden. Laut Österreichs Regierung wäre das bereits die Aufgabe Griechenlands gewesen. Jeder schiebt jeden den Schwarzen Peter zu. 

Von Redaktion/dts

Österreich hat in den vergangenen Monaten offenbar massenhaft gegen europäische Regeln verstoßen: Einer Antwort des Bundesinnenministeriums auf eine Anfrage der "Welt" zufolge verfolgte Österreich bis vor Kurzem nicht nur eine Politik des "Durchwinkens" von Flüchtlingen nach Deutschland, sondern unterließ es zudem in großem Umfang, Asylsuchende zu registrieren, wie es in der Dublin-Verordnung eigentlich vorgesehen ist.

Nach Angaben des Bundesinnenministeriums wurden von der Bundespolizei zwischen dem 23. Dezember 2015 und dem 25. Februar 2016 rund 127.000 Migranten gezählt, die aus Österreich eingereist seien. Im gleichen Zeitraum seien allerdings von Bundespolizei und Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) lediglich 14.000 Personen festgestellt worden, die außerhalb der Bundesrepublik von einem anderen Mitgliedsstaat erstregistriert worden seien.

Laut "Welt" hat die Wiener Regierung ihr Verhalten in der Vergangenheit gegenüber der Bundesregierung unter anderem damit begründet, dass laut Dublin-Verordnung bereits Griechenland für Registrierung und Durchführung fast aller Asylverfahren zuständig sei. Zudem sei für viele Flüchtlinge Deutschland und nicht Österreich Wunschziel gewesen. Die Wiener Regierung hat mittlerweile ihren Kurs korrigiert. Flüchtlinge mit Ziel Deutschland werden zwar weiterhin durchgelassen. Österreich war aber maßgeblich daran beteiligt, dass Mazedonien die Balkanroute an der Grenze nach Griechenland zu schließen versucht.

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9 Kommentare

  1. Es wird eine neue Christenverfolgung inszeniert, drei Beiträge von evangelischen Christen, die sich jeder anschauen sollte. Man sollte sich nicht wundern, wenn in absehbarer Zeit ein Christ mit einer Bibel an die Öffentlichkeit tritt, dass er als Fundamentalist verhaftet wird!!!

    EUROPA – das neue Römische Reich?

    https://www.youtube.com/watch?v=FrC0_Y3H8k8

    Dr. Lothar Gassmann ein ev. Christ bringt nachdenkenswerte Vorträge.

    Diktatur Europa?: Was darf man in Europa noch sagen? (Ein Interview mit Dr. Lothar Gassmann)

    https://www.youtube.com/watch?v=hjzFGjvI8rA

    Die neue Weltordnung – Prof. Dr. Walter Veith

    https://www.youtube.com/watch?v=tHTolcWxB08

    Eine Neue Weltordnung unter dem Papst.

     

     

    1. Wenn man sich die Beiträge anschaut, dann stellt man fest, dass es Jesuiten und der Vatikan geschafft haben, die Gesetze zu Ermächtigungsgesetzen gemacht zu haben. Das bedeutet Diktatur pur.

  2. Liebe Freunde in Österreich, seid nicht traurig über die ca. 100 000 nicht-registrierten Aggressoren. Hier in Deutschland wären wir schon froh, wenn unsere Knaller überhaupt 100 000 korrekt registriert hätten. Die meisten schwirren hier frei rum, wo und wie sie wollen und freuen sich ihres Daseins. Aber jetzt wissen wir wenigstens, warum Ihr uns "Piefkes" nennt – man lernt nie aus! Beste Grüße!!!

  3. Das ist ein Versäumnis der österreichischen Regierung. Und die Konsequenz wäre der bedingunslose Rücktritt! Eigentlich die Auflösung dieser Parteien, haben sie doch dieses staatsfeindliche, verfasungswidrige Vergehen  gemeinsam mit den von ihnen gestellten Kanzler und Ministern zu verantworten. Jeder Beamte in Österreich verliert bei einem weitaus geringerem Vergehen seine Arbeit, deshalb ist die Forderung nach Rücktritt nur legitim. Auch jene Parteien im Parlament, die zu dieser verantwortungslosen, uneingeschränkten Migration applaudiert haben, sollten die Konsequenz ziehen und die Wähler vor sich verschonen! Ich denke hier an die grüne Partei. Um den finanziellen Schaden zu begrenzen, auch wenn nur symbolisch, müßte das Parteivermögen eingezogen werden und dem Staatshaushalt rückvergütet werden. Das alles würde in einer intakten Demokratie die Normalität darstellen. Das es so nicht ist, zeigt die Praxis der Machteinzementierung in Österreich, in dem Wahlen nur mehr eine formaler Akt der unfreiwilligen Zustimmung darstellen! Auf jden Fall haben sich die Regierungsparteien für die weitere, nachhaltige Lösung dieses Problems eindrucksvoll disqualifiziert.

  4. Das Nichtregistrieren gehörte zur Durchwink- und Einladungspolitik von Merkel, eine Strategie, die von der österreichischen wie auch der deutschen "Regierung" geplant und durchgeführt wurde. Es bringt nichts, da jetzt Schuldzuweisungen in Richtung "verantwortlicher" Politiker auszusprechen,  Wo Recht gebeugt und mißachtet wird, fehlt sicher auch ein "Schuldbewußtsein".

    1. Ein  Erbschuld-Bewusssein, will man uns gerne an  den Hals hängen mittels dieser Zauerworte ´NAZI,Antisemit,Fremdenfeind,Rassist´ , nur zieht das nummer, denn diese  Lügen sind durchschubar geworden, dank Internet.

  5. Diese Politiker haben die eidgemäße Verpflichtung zur Volksvertretung (dafür sind sie gewählt worden) längst aufgegeben, sie üben nurmehr undemokratische Macht aus! Sie müßten eigentlich zum Rücktritt gezwungen werden! Das ist in Österreich nicht anders als in Deutschland.  In Österreich ist es den machthabenden Parteien aber bisher nicht in dem Ausmaß gelungen die Gesinnungskonkurrenz auszuschalten wie in Deutschland, daher werden die katastrophalen politischen Verfehlungen in der Öffentlichkeit deutlich angesprochen und politisch dagegen    vorgegangen.

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