Die Steuerschulden der Griechen beim Staat wachsen unablässig an. Ganze 86 Milliarden Euro sind es bereits. Sämtliche Haushaltsplanungen werden so sinnlos und die Restrukturierungspläne unbrauchbar.

Von Marco Maier

Dank der verordneten Austerität samt massiven Sparmaßnahmen und enormen Steuererhöhungen wachsen die Steuerschulden der Griechen massiv an. Insgesamt schon rund 86 Milliarden Euro sind es derzeit, welche 4,3 Millionen Griechen – rund die Hälfte der steuerpflichtigen Bevölkerung – dem Staat schulden. Doch bezahlen können (teilweise auch wollen) sie diese Verbindlichkeiten nicht. Immerhin sind 0,1 Prozent der Schuldner laut der griechischen Tageszeitung "Kathimerini" für rund zwei Drittel der Schulden verantwortlich.

Selbst mit einem umfassenden Einsatz von Steuereintreibern können jedoch im besten Falle vielleicht 10 Milliarden Euro dieser Steuerschulden eingetrieben werden – weil die Bürger und Unternehmen schlichtwegs einfach keine finanziellen Reserven haben, um ihre Verbindlichkeiten zu bezahlen. All die Jahre der Austerität und der Steuererhöhungen haben sämtliche Reserven zusammenschmelzen lassen und frisches Geld kommt fast nicht herein.

Damit werden jedoch auch sämtliche Haushaltsplanungen der griechischen Regierung ad absurdum geführt. Denn realistischerweise müsste man die ganzen Steuerausfälle ja auch mit einkalkulieren. So wird jedoch auch deutlich, dass sämtliche Planungen im Zuge des "Rettungspaketes" auch auf Annahmen basieren, die mit den Realitäten im Land einfach nichts zu tun haben. Leichter wird das für die Griechen damit auch nicht und der Grexit damit auch früher kommen als gedacht.

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15 thoughts on “Griechenland: Kein Geld für Steuern”

    1. Tja, die Griechen werden total niedergestreckt. So klaptt es nicht mit den Friedensverträgen, werte Politspinner! – Aber Friedensverträge sind von euch und eurer Politik (lach) gestern heute und in alle Ewigkeit sowieso nicht beabsichtigt, gelle?!

  1. Das brutale dirigistische Engreifen der sogenannten Troika hat Griechenland jeglicher Handlungsfähigkeit als Staat beraubt. Vielleicht ist es aber auch Absicht und man möchte dort beispielhaft ein Exempel statuieren, das sukzessive auch der übrigen Eurozone bevorsteht. Eine nur noch pro forma staatliche Entität, die sich zu nahezu hundert Prozent in der Verfügungsgewalt fremder, übewiegend angelsächsischer, Finanzinvestoren befindet – das Territorium ebenso wie natürliche und menschliche "Ressourcen". Wahrscheinlich sollte man dies als Modellprojekt der Globalisten werten, das uns einen Ausblick auf unsere eigene Zukunft erlaubt, die mit Inkrafttreten von TTIP an Dynamik gewinnen wird.

  2. Die Griechen haben Freiheit gewählt und einen linken Volksverräter bekommen. Wer Gesundheit wählt und stattdessen Krebs verordnet bekommt, krepiert zwangsläufig an der "alternativlosen" Chemotherapie der NWO-Satanisten.

    1. Angenommen wir schaffen es dem Geld (Farbige Papierschnitzel oder Digitaler Code) unsere AUfmerksamkeit komplett zu entziehen. Nicht mehr zu beachten und uns auf keinen Fall durch irgend etwas einschüchtern zu lassen. Streichen wir den Begriff Geld in unserem Mind. Dann ist die Welt schneller geheilt als wir gucken können.

  3. Wer ein tadelloser Grieche sein will ….

    der bezahlt keine Steuern, sondern kassiert welche – Unsere.

    Außerdem ersetzt weite und breite Korruption eine funktionierende Verwaltung – die Griechen haben immer schon eine Verwaltungssimulation gefahren.

    Wer also "Die Griechen" ein weiteres Mal retten will, mache sich auf größere Finanztransaktionen gefasst – schon deshalb, weil zwischen den Griechen und den deutschen Steuerzahlern Goldman-Sachs sein Kassenhäuschen aufgestellt hat.

    Was bedeutet, dass die abermalige Griechenlandrettung zehn mal mehr kostet, als sie müsste.

    1. *lol* "schon deshalb, weil zwischen den Griechen und den deutschen Steuerzahlern Goldman-Sachs sein Kassenhäuschen aufgestellt hat"*lol*

      Der war richtig gut weil treffend. Herrlicher Humor, danke für den Beitrag, DE Michel.

  4. Wenn ich das so höre habe ich große Bedenken hinsichtlich der Glaubwürdigkeit. Tsipras ist doch in letzter Zeit zum ostamerikanischen Ziongebilde umgewechselt, das heißt er pflegt damit automatisch gute Beziehungen zu unseren proterstantischen Pfarrerstochter, -das wollte mir jemand im Ernst vormachen-, und hat insoweit keine Geldforderungen mehr zu befürchten.

  5. – die Steuerschulden der Griechen beim Staat wachsen unablässig –

    Im Gegenzug kann der griech. Staat seinen Zahlungsverpflichtungen nicht mehr nachkommen. Zu der sprichwörtlichen losgerissenen Kanone auf dem Kanonendeck des griech. Schiffs, dürften sich inzwischen, mit dem weiteren Anwachsens des Flüchtlings-stroms, inzwischen noch mehrere Kanonen losgerissen haben, die nicht mehr zu kontrollieren sind und nicht nur das griech. Schiff mit Schlagseite in den Abgrund ziehen wird, sondern mit der unkontrollierbar gewordenen Derivatenbombe der CDS gleich die fünf amerik. Großbanken mit. Dabei dürfte es, nach der in diesem Artikel geschilderten aussichtslosen fianziellen griech. Situation, nicht einmal mehr der offiziellen Bankrott-erklärung durch die  ISDA um den gesamten EUROsions-Laden zusammenbrechen zu lassen.

    So sieht vieles in dieser 'EU' danach aus, daß man sich an der griech. Mythologie orientiert, daß es in der Unterwelt keine Vergnügungen mehr gibt, und deshalb noch alles schnell vorher auf den Kopf gehauen werden muß, besonders wenn man die Finanzpolitik einer EZB mit der Vernichtung der Sparguthaben verfolgt.

     

     

     

     

  6. …und die finale Griechenlandrettung wird, wenn D milliardenfach für seine Bürgschaften wird einstehen müssen, nach ihrem persönlich zu verantwortenden Flüchtlingsdesaster, die nächste kapitale Bauchlandung der Kanzlette – und wir dürfen das alles dann finanziell "stemmen".

    Eine Generationenbelastung für Deutschland. Deshalb spricht sie immer von "nachhaltigen" Lösungen.

    1. Geht immer irgendwie weiter. 2 Jahre Hyperinflation und die Schulden sind abgetragen. Danach Mund abputzen Währungsreform und fertig. Nich das erste mal.

  7. Wir hätten normalerweise auch kein Geld für Steuern, aber bei uns wird es Dir einfach vom Lohn abgezogen und fertig. Ganz zu schweigen von den Steuern, die man nach Nettolohn noch zu zahlen hat. Oder aber auch Weihnachtsgeld und Urlaubsgeld, welches schon die Unternehmer versteuert haben und dann auf der Lohnliste noch einmal versteuert wird. Eigentlich eine Unverfrorenheit sondersgleichen!

  8. Aber immerhin leistern sie sich noch ein Parlament mit 300 Abgeordneten, die erwiesernermaßen NICHTS zu bestimmen haben, außer die Höhe ihrer Diäten, Parteiförderungen und Dienstautos.

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