Der Verräter ist 85 geworden und freut sich des Lebens…

Michail Gorbatschow gilt vielen Menschen als Verräter, weil er mit seiner Politik die UdSSR endgültig Geschichte werden ließ. Sein Lebensweg zeigt, dass er durchaus gute Verbindungen zum Westen hatte.

Von Thomas Roth

Nach Meinung des Mitgliedes des Sinowjow-Klubs, Oleg Nasarow, hat Gorbatschow, der als besonders willensstark gilt, trotzdem auf Malta den Akt über die volle und bedingungslose Kapitulation der UdSSR unterschrieben. Muss man das Verrat nennen? Den Schlüssel zur Antwort auf diese Frage hat der große russische Denker und Patriot, Alexander Sinowjew, gegeben. Der weltbekannte Philosoph und Logiker wendete das Wort "Verrat" im soziologischen Sinne an.

In dem Artikel "Faktor des Verrates" schrieb Sinowjew: "Um das Verhalten des höchsten sowjetischen Führers als verräterisch zu bewerten oder so eine Bewertung zu widerlegen, ist es notwendig: Erstens, die Schuld des Führers in Bezug auf die unterstellte Bevölkerung zu betrachten. Der ist er es schuldig, die gewachsene Ordnung zu bewahren und zu festigen, die territoriale Integrität des Landes zu beschützen und weiter zu festigen und die Souveränität des Landes in allen Aspekten in seinen sozialen Organisationen zu schützen (die Behörden, das Recht, die Wirtschaft, die Ideologie zu gewährleisten), die persönliche Sicherheit der Bürger, das System der Erziehung und der Bildung, die sozialen und bürgerlichen Rechte … kurz gesagt – alles das zu beschützen, was in den sowjetischen Jahren erreicht wurde und aus dem sich eine Lebensweise entwickelt hatte, die von der Bevölkerung akzeptiert wurde. Die Führung wusste das. Die Bevölkerung war davon überzeugt, dass die Führung ihre Schuldigkeit erfüllen würde und vertraute sich der Tätigkeit der Behörden an. Hat die Führung diese Schuldigkeit getan oder nicht?

Zweitens muss man aufklären, ob die sowjetische Macht selbständig handeln konnte, oder ob sie von außen manipuliert wurde. Wurde ihr Verhalten von jemandem außerhalb des Landes geplant oder nicht und entsprach die Führung den Interessen dieser Kraft, oder nicht?

Sinowjew hat früher als alle anderen in Gorbatschow den potentiellen Verräter festgestellt: "Schon bevor er Generalsekretär des ZK der KPdSU wurde ist er in England aufgetaucht. Er hat darauf verzichtet, das Grab von Karl Marx zu besuchen und stattdessen der Königin seine Aufwartung gemacht. Mich hat man damals gebeten, diese Tatsache zu kommentieren. Ich habe gesagt, dass die Epoche des präzedenzlosen historischen Verrates gerade beginnt. Meine Vorahnung hat mich nicht getrogen". In London hatte sich der zukünftige sowjetische Führer mit der Ministerpräsidentin Großbritanniens, Margaret Thatcher, getroffen. Danach hat Thatcher Reagan davon in Kenntnis gesetzt, dass man mit Gorbatschow reden könne. Im März 1985 ist sie nach Moskau – zur Beerdigung von Konstantin Tschernenko – geflogen. Da wurde sie mit Gorbatschow gesehen, der die UdSSR und die Partei seit dem Vortag führte. "Der Prozess ist gelaufen!"

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Einen Monat später, auf dem Plenum des ZK der KPdSU, wurde der Kurs auf "die Beschleunigung der sozial-ökonomischen Entwicklung des Landes" ausgerufen. Er legte den Schwerpunkt auf die aktive Nutzung der Errungenschaften von Wissenschaft und Technik und die Entwicklung des Maschinenbaus. Dann begann die Politik der so genannten "Perestroika (Umgestaltung)", im Februar 1986 hatte sie die Billigung auf dem ХХVII. Parteitag der KPdSU bekommen. Die Breschnew-Periode fing man an, "die Stagnation" zu nennen. Bei Sinowjew rief das heftigen Protest hervor. Im Artikel "Sowjetische Konterrevolution" kann man das minutiös nachlesen.

Die sowjetischen Leiter und ihre ideologischen Lakaien haben nicht etwa analysiert, dann Schlussfolgerungen gezogen und danach gehandelt. Sie haben sich einfach in die Umgestaltung gestürzt, deren Unseligkeit im Voraus zu ahnen war. Die Umgestaltung hat eine Krise ausgelöst, die allumfassend wurde. Die Perestrojschtschiki konnten mit den Problemen nicht zurechtkommen, weil sie viele von ihnen überhaupt erst geschaffen hatten. Dazu kam, dass sich Gorbatschow nicht als besonders für die schöpferische Tätigkeit begabter Leiter erwiesen hat, was in der Gesellschaft zuerst  Enttäuschung und später dann wachsende Gereiztheit hervorgerufen hat.

Je schlechter es im Land ging, desto beharrlicher suchte Gorbatschow die Anerkennung im Westen. Um danach zu streben, war er bereit, auf die geopolitischen Eroberungen der Periode des Zweiten Weltkriegs, die mit dem Leben von Dutzenden Millionen sowjetischer Menschen bezahlt wurden, zu verzichten.

Jedoch den erfahrenen amerikanischen Politikern Sand in die Augen zu streuen, die am meisten die bewaffnete Kraft respektieren, misslang Gorbatschow gründlich. Über den Inhalt der Verhandlungen ist wenig bis jetzt bekannt. Und das ist nicht zufällig. Als ein Hauptergebnis des Treffens wurde der Abschluss des Kalten Krieges deklariert. Obwohl es heute offensichtlich ist, dass diese Erklärungen der Wirklichkeit nicht entsprachen.

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Eine seiner unrühmlichsten Aktionen bestand in dem Satz: "Ihr Verbleib ist für diesen zukünftigen Kontinent (Europa) wichtig. Denken Sie nicht, dass wir nach Ihrem Abgang streben."

Ist es nicht merkwürdig, dass einige Wochen nach Malta die Verwaltung Bush die Bereitschaft geäußert hat, Vermittler nicht nur zwischen Moskau und den Staaten des Warschauer Vertrags, sondern auch zwischen Moskau und der Hauptstadt der Litauischen SSR, Vilnius, zu werden? Bei allen außenpolitischen Vorgängen danach (vom Beitritt der DDR bis zur Verschlechterung der Beziehungen zu Kuba) entstand der Eindruck, dass Gorbatschow, auf Malta den Akt über die volle und bedingungslose Kapitulation der UdSSR unterschrieben hatte.

Die Antwort auf die Frage, ob Gorbatschow im Interesse der USA arbeitete, ist offensichtlich. Die Amerikaner waren von ihm begeistert und belohnten ihn während eines Besuchs in den USA. Am 30. Mai kam er dann angeflogen, ergötzte sich buchstäblich am Erfolg, als die Menge begonnen hatte, ihn zu begrüßen und zu applaudieren. Über den Übersetzer hat er dann ausgerufen: "Ich fühle mich, und das zu Recht, hier wie zu Hause!" Es war seltsam, aber in der Heimat hätte sein eigenes Volk ihm ein solches Treffen nicht veranstaltet. Bei Gorbatschow war der Durst nach persönlicher Anerkennung so groß, dass er am nächsten Tag innerhalb von vier Stunden fünf Belohnungen in Form von Auszeichnungen von verschiedenen Organisationen kassierte. Und 1990 erhielt Gorbatschow dann endlich noch den heiß ersehnten Friedensnobelpreis. Auf das folgende Geschenk musste man zwei Jahre warten. In 1992, als mit der Sowjetunion Schluss gemacht wurde, hatte Reagan den ehemaligen Präsidenten der UdSSR zu sich auf seine Viehfarm eingeladen und schenkte ihm einen Cowboyhut. Gorbatschow schreibt darüber in seinen Erinnerungen. Dazu bemerken Politikwissenschaftler ganz fein, dass der ehemalige Cäsar der Halbwelt darauf bis jetzt stolz ist. Die historischen Russen waren stolz darauf, wenn die Zaren ihnen Pelze für die Schultern schenkten. Gorbatschow freute sich über ein Stück Arbeitskleidung für 20 Dollar. Das Foto davon brachte Reagan wenigstens 5.000 Dollar.

Im August 1991, drei Tage nach dem so genannten "Putsch", hat Sinowjew die prophetischen Worte geschrieben: "Es ist ja jetzt allgemein üblich zu meinen, dass "der Kalte Krieg" zu Ende gegangen ist und dass das große Verdienst darin Gorbatschow und seinen Mitkämpfern gebührt. Es werden die Jahre vergehen und die Nachkommen werden die Rolle Gorbatschows auf der Basis der Würde bewerten und zwar exakt als das was es ist: ein Verrat der nationalen Interessen des Landes und des Volkes. Ich kenne aus der Geschichte keinen vergleichbaren anderen Fall eines solchen Verrates, wo ein kleiner Bauernjunge für ein wenig Liebe ein ganzes politisches Lager verschenkt hat. (Apropos Bauernjunge. Seine Mutter war Maria Gopkalo und sein Großvater war Andrei Moiseevich Gorbatschow, beide waren Juden.)

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Im Zweiten Weltkrieg hat es nicht wenig Beispiele eines derartigen Verrates gegeben, aber das waren einfache Kindervergnügen im Vergleich dazu, was Gorbatschow in Friedenszeit gelang. Er galt als erfahrener Partei-Apparatschik, der mit Sachverstand die ganzen Möglichkeiten der Macht einsetzen kann, über die der kommunistische Staat verfügte. Aber sein Charakter ließ ihn einen anderen Weg wählen.

Auch heute noch kann er in Freiheit durch die Welt reisen und seine Weisheiten absondern. Nur ein Beispiel für das, was er angerichtet hat. Und damit meine ich nichts internationales sondern etwas, was viele Millionen Russen ganz persönlich betrifft. Putin sagte in dem Zusammenhang einmal, dass der Zerfall der UdSSR einer Katastrophe gleich kam. Und damit meinte er die Situation von zig Millionen Russen, deren Leben sich von heute auf morgen grundlegend änderte. Die USA leben von den Ressourcen ihrer Partner, Unterlegenen usw. Sie beuten diese Länder aus. Die Russen verfahren genau anders herum. Sie entwickeln, industrialisieren, mechanisieren usw. ihre Partnerländer. Dabei helfen Millionen von Russen. Plötzlich ist das dort Ausland geworden. Damit verliert Russland nicht nur jede Menge Werte, sondern auch die Helfer ihre Heimat. Kasachstan ist vor hundert Jahren überhaupt erst erweckt worden. Das lässt sich gut nachlesen in "Neuland unterm Pflug" von Scholochow. Heute sind die Millionen Helfer – auch unter sanftem kasachichem Druck – wieder ins Mutterland gezogen und Kasachstan kann jetzt dreimal täglich betonen, dass es ein souveräner Staat ist.

Ich habe auch bereits einmal meine Heimat verloren. Ich weiß wie schrecklich das ist, wenn auf einmal Fremde auftauchen und Dir erklären, wie Du zu leben hast. Meinen herzlichen Glückwunsch zum 85. Geburtstag, Gorbi!

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32 Kommentare

  1. …. wurden die Mitteldeutschen aus der ehemaligen Wirtschaftsregion namens DDR nicht mit ihrem Boden an den Westen verkauft ???

    Jetzt kann man auch diese Region von den Deutschen mittels Umvolkung "säubern", oder?

    1. Diesem Man blieb nichts anderes übrig. Die alternative wären Putschistische Offiziere gewesen und ein blutiger Bürgerkrieg in der Sowjetunion. Wenn einer Verräter war dann Jelzin.

      Das heutige Russland ist nicht zuletzt auch Gorbatschows verdienst.

      1. Stimme ebenfalls zu

        Gorbi du hast das zur damaligen Zeit genau richtige getan. Gorbi hat erkannt, wo der Sozialismus/Kommunismus stand! Und "…wer zu spät kommt, den bestraft das leben"

  2. Ist auch besser so das er nicht umgebracht wurde, sonst hätte der Westen ihm noch zum Märtyrer gemacht. Das macht der Westen doch immer mit zwielichtige Gestallten die ihr Volk verraten und an den Westen verkaufen.

  3. meine volle zustimmung zu dem artikel, gorbi hat sich mehr dem westen verplichtet gefühlt als seinem eigenen volk und land. erinnert mich irgendwie an unsere situtation in deutschland.

  4. Na gut. Inzwischen habe ich mich daran gewöhnt, daß auch hier solch absonderliche Texte erscheinen. Trotzdem geht mir öffentliches Bedauern des Zusammenbruchs des bolschewistischen Kolonialreiches zu weit. Das hat auch etwas zu tun mit Respekt vor dem Selbstbestimmungrecht der Völker.

    1. Rüdiger

      Ich bin voll Ihrer Meinung. Das dieser dröge Laden weg ist hat viel positives. Aber mußte er denn dem Westen geschenkt werden? Und ohne Rücksicht auf die eigenen Leute? Wie ist es denn mit deren Selbstbestimmungsrecht? Der Mann wurde mit seiner neu Angetrauten nach Kasachstan (oder eine andere der 15 Sowjetrepubliken) geschickt (mit Heulen und Zähneklappern), dann arbeitete er da 15 Jahre, bekam Nachwuchs und plötzlich saß er da wie Tom Hanks auf dem Flugplatz. Und von dieser Aufbauhelfersorte gibt es Millionen. Grüsse .. 

      1. Ablolut korrekt!!!! Alles ist danach zerfallen, jedes Stadt hat danach Revolutionen erlebt und Milliarderen und armen Völk auf dem Weg im ungewisse Zukunft geschickt. Das Volk wurde ausgeraubt!! Die Diebe Milliardere waren dann an die Macht gekommen. Aber der Verräter-Gorbi wurde durch den Tod seiner Frau bestraft. Jeder der diese Zeit erlebt hat, hat ihm dass schlimmste gewünscht. Und bis heute noch!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!  Ich hasse ihm wie viele millionen der der Bevolkerung der SU, er hat unsere Zukunft geraubt. Durch ihn hat es jeder erfahren was Kapitallismus heist. Viele wünschen ihm im Hölle ewig brennen!!!!!!!!

        1. was ist mit der Zukunft anderen Ländern die SU in laufe der Zeit geraubt hat? Das interesiert sie aber nicht! Nur eigene Interesse ist wichtig! Bloß nicht objektiv sein!

        2. und das SU die Zukunft so vielen andern Ländern geraubt hat ist  unwichtig? Ist das objektiv? Nein. Egoist. Einsichtig. Früher oder später bekommt jeder was er verdient wenn es eine Gerechtigkeit gibt! 

  5. Gorbi war ein Agent der Hochfinanz und hat sein Land in die Abgrund geführt.Heute gehört er zu dem gut geölten NWO Neztwerk Maurice Strong, Rothschild, Rockefeller, Al Gore etc.

    Wie Gorbatschow, Giscard d'Estaing und andere die EU neu erfanden
    Die EU-Verschwörung

    Von Wladimir Bukowski, Cambridge / Grossbritannien

    Im Jahre 1992 bekam ich als erster Zugang zu Geheimdokumenten des Politbüros und des Zentralkomitees – Dokumenten, die heute immer noch, dreissig Jahre nach ihrer Entstehung, Verschlusssache sind. Diese Dokumente zeugen klar davon, dass der Plan, Europa von einem bloßen gemeinsamen Markt in einen Zentralstaat zu verwandeln, auf einer Vereinbarung zwischen linken europäischen Parteien und Moskau basiert.

    Er wurde als gemeinsames Projekt konzipiert, welches Gorbatschow "unser gemeinsames europäisches Haus" nannte.

    Wladimir Bukowski ist ein russischer Menschenrechtsaktivist und Publizist und war ein sowjetischer Dissident. Er lebt heute in Großbritannien. Bukowski ist Mitbegründer des Putin-kritischen Komitees 2008, dessen Vorsitzende der ehemalige Schachweltmeister Garri Kasparow ist.

    http://www.schweizerzeit.ch/0707/euverschwoerung.htm

  6. ausgerechnet von brd-befürwortern und befreiungsmöglichkeitsverweigerern ein derartiger artikel und die dahingehenden kommentare. aber gut – dann werd' ich mal die party der endgültig verlorenen mal nicht länger stören.

    geht mal schön brav afd wählen, ihr vollhonks. 

  7. Die Frage ist, wie hätte sich die ehemalige Sowjetunion entwickelt, wenn er nicht gewesen wäre. Natürlich haben die USA mit dem Wettrüsten die Sowjetunion niedergerungen. Aber der Zerfall auf diese Weise und das Erstarken Russlands im Versuch, sich finanztechnisch von´der USA zu emanzipieren, gab den Russsen mehr Zeit. Russland wäre filetiert worden. Und der Westen viel schneller and den russsichen Grenzen präsent gewesen. Ich glaube, mit dem Vertrag, wonach die NATO theoretisch innerhalb Deutschlands hätte bleiben müssen, gab den Russen Zeit, sich neu aufzubauen. Er wußte, daß ohne diese Klausel, die dann später dreist mißachtet wurde, sogar ein Bürgerkrieg hätrte entstehen können. Er vertraute dem Westen zu sehr. Und das färbte seine Absicht dunkel ein!

  8. Wieso Verräter?

    Der gute Mann Russland vom schäbigen Kommunismus befreit. Im Gründe müsste man für ihn ne Statue hinstellen und die von Lenin abmontieren

    1. @Edward

      Ihr Begriff "schäbiger Kommunismus" ist einfach nur unterstes BLÖD-Zeitungs-Niveau!

      Aber das ist heutzutage ja "politisch Korrekt" und so gewollt. BLÖD gemachte  Menschen denken nicht nach, sondern plappern unreflektiert ideologisch verbrämtes Dummzeug nach!

      Es gab auf der Welt noch nie Kommunismus (sieht man mal von der Urgesellschaft ab).

      Was war, das nannte sich Sozialismus. Und man kann dazu stehen wie man will, Fakt ist eins: 

      Die große Masse eines Volkes konnte sich frei fühlen. Frei von den Sorgen des täglichen Lebens, die heutzutage eine große Masse des gleichen Volkes plagen! Und das ist nicht nur in Russland so, sondern in der gesamten kapitalistischen Welt. 

      "Sorgen des täglichen Lebens" – das hört sich banal an. Ist es aber nicht. Es ist sozialer Sprengstoff pur!

    2. Wie kann man so dumm sein,um nur das Denken der Macher der Blödzeitung zu übernehmen.

      @ Edward

      Ich glaube Sie blicken  nicht richtig durch,was damals mit Gorbi abgelaufen ist.

      Wie ich schon schrieb.: Bei Ihnen ist Bilddenken vorrangig und bei Bild weiß man,wie die denken.

      Ich habe jahrelang in der SU als Geologe gearbeitet und auch noch nach dem Zusammenbruch der SU dort gearbeitet.Ich kenne mich mit den Russen aus und es gibt heute kaum Russen,welche in Gorbartschow nicht einen Verräter am russ.Volk sehen.Dieser Verbrecher ( in meinen Augen) hat es fertig gebracht sein Volk für einen Judaslohn an den Westen zu verkaufen.Putin sollte ihm den Prozess machen,wegen Volks-und Hochverrat und dann ab in den Gulag.Für seinen Verrat reist er noch heute in der Welt umher und wird von 

      seinen westl.Herren fürstlich entlohnt.Dieser Drecksack sollte für seinen Verrat büßen und nicht noch Millionen horten.

      Der hat sich in seiner Dummheit von dem Westen übers Ohr hauen lassen und somit baden wir das auch hier mal aus,wenn es zu einem Krieg zwischen Russland und der Nato kommen würde.Bei einem weitsichteren Menschen,stände die Nato in keinem ehem.Ostblockland,aber dieser Verräter hat nur an sich gedacht und hat damit einem noch größeren Dummkopf in den Steigbügel geholfen.Der und Jelzin,,beides Lumpenpack,wird die russ.Geschichte nicht wohlwollend gegenüber stehen,wenn Russlands Geheimakten mal der >Öffentlichkeit preis gegeben werden.

  9. @ Edward

    Der Gutste hat das riesige Volksvermögen, welche ihm nicht gehörte, einfach an nichtrussische Räuberbanden verschachert! Das lief ab wie in der DDR. Dort hat man eine Volkswirtschaft, welche dem Volk gehörte, im Wert von 600 Milliarden verkauft und dabei einen Verlust von 40 Milliarden eingefahren. Gut, damit das niemand merkt, wird das Wirtschaftsverbrechen als gesamtdeutsche nationale Heldentat gefeiert!

     

  10. Ein guter Artikel. Mehr gibt es über Gorbatschow nicht zu sagen. Und wer bei klarem Verstand war wusste das schon vor über 25 Jahren!

  11. @ Waffenstudent

    Danke für Deine Zeilen, 9. März 2016 um 13:23. Ich bin Mitteldeutsche mit DDR- Vergangenheit (1955 geb.). Glaub mir eins: Ich habe den Kanal voll. Stamme aus der Nähe vom Erzgebirge, lebe seit einigen Jahren in der entgegengesetzten Ecke an der Grenze zu Sachsen. Inzwischen hab ich mir hier das Schweigen angewöhnt und freue mich auf den Tag an dem es heißt "ich geh zurück." Hier mal irgendetwas sagen ist einfach nur sinnlos. Fragen haben die Einwohner auch nicht. Dafür erhielt ich schon einige Male die Antwort: "Von mir aus können Deutschland und die Deutschen verschwinden."

    Ich lese Deine Kommentare auch bei Lupo.

  12. Die Auflösung der Sowjetunion und der damit verbundene Niedergang des Kommunismus war das Beste was passieren konnte

    Vielen Dank an Gorbatschow dass er uns von diesem Übel befreit hat

    1. @ Edward

      Bei deinem IQ kann man nur mit dem Kopf schütteln.Wenn es noch die SU gegeben hätte,dann wäre in Syrien und im Irak noch Frieden und wir würden nicht die Terroristen hier in Deutschland haben.Warte erst einmal ab,bis der erste Selbstmörder sich hier in die Luft gesprengt hat und viele Unschuldige zu beklagen sind.Das hat auch was mit Gorbi seinem Verrat an der SU zu tun.Wahrscheinlich kannst du dem aber nicht folgen,was ich damit zum Ausdruck bringen wollte.

      Dein Verstand reicht nicht dazu aus,um das Vergangene richtig zu analysieren und zu bewerten.Mir graut es nur vor solchen Landsmännern,welche nur im Kommonismus alles Übel dieser Welt sehen,obwohl es noch nie Kommonismus auf dieser Welt bisher gegeben hat.

      Träume weiter den Traum deine Vorbilder von Bild.

      1. @ Edward

        Kleine Korrektur.Natürlich heist es Kommunismus in meinem Kommentar und nicht " Kommonismus ".Nicht das du mir noch antwortest,ich solle erst einmal die  deutsche Sprache richtig in Buchstaben fassen,bevor ich mich an dich wende ..

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    Ablolut korrekt!!!! Alles ist danach zerfallen, jedes Stadt hat danach Revolutionen erlebt und Milliarderen und armen Völk auf dem Weg im ungewisse Zukunft geschickt. Das Volk wurde ausgeraubt!! Die Diebe Milliardere waren dann an die Macht gekommen. Aber der Verräter-Gorbi wurde durch den Tod seiner Frau bestraft. Jeder der diese Zeit erlebt hat, hat ihm dass schlimmste gewünscht. Und bis heute noch!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!  Ich hasse ihm wie viele millionen der der Bevolkerung der SU, er hat unsere Zukunft geraubt. Durch ihn hat es jeder erfahren was Kapitallismus heist. Viele wünschen ihm ewig im Höllebrennen!!!!!!!!

  14. Ob ich Gorby dankbar oder böse sein soll, kann ich nicht sagen. Fest steht aber, wenn er die Wiedervereinigung verhindert hätte, wär der Osten (DDR) über den Abgrund hinaus. Elend wie in Rumänien. Natürlich geht es vielen Russen jetzt schlechter als zu Sowjet-Zeiten und vielen Ossis besser als damals. Allerdings wird in naher oder ferner Zukunft auch der Kapitalismus zusammenbrechen und sterben. Und dann glaube ich, wird es für die Masse der Menschen, die Hölle auf Erden sein.

  15. Es ist echt erstaunlich, wie sich Menschen mit unterchiedlichsten Weltanschaungen

    gegenseitig beharken. Dabei sind alle vorgeführt worden, ohne es zu merken!

    Jene, welche es sich auf Kosten anderer gut gehen lassen, sind die wahren Gewinner!

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