In Zeiten, in denen die Politkaste von Lobbyisten beeinflusst wird und völlig abgehoben Entscheidungen zu Ungunsten der Bevölkerung trifft, muss man die politischen Führer wieder darauf aufmerksam machen, wem sie überhaupt ihren Job verdanken.

Von Marco Maier

Wenn sich die politische Führung eines sich selbst als demokratisch bezeichnenden Landes so abgehoben gibt, wie es wohl in inzwischen fast allen "westlichen Demokratien" der Fall ist, dann läuft etwas konsequent falsch. Wenn auf Kosten der breiten Bevölkerung Banken und Finanzkonzerne gerettet werden, wenn eine unkontrollierte Zuwanderungspolitik das soziale Gefüge zu zerreißen droht und wenn Gesetze auf die Wünsche von Lobbyistengruppen zugeschnitten werden, dann muss sich etwas ändern.

Es gibt ja durchaus Parteien, die in ihren Programmen eine Clientelpolitik festschreiben. Bei diesen weiß man von vornherein, wessen Interessen die Vertreter dieser politischen Gruppierung vertreten wollen. Doch wenn die sogenannten (und sich selbst gerne so bezeichnenden) "Volksparteien" der Sozialdemokraten und der Konservativen – welche eigentlich (dem Sinn nach) eine Politik für die breite Bevölkerung vertreten wollen – ihre politischen Entscheidungen danach ausrichten, was finanzkräftige Lobbygruppen gerne haben möchten, ist dies ein Verrat am Wähler. Denn eigentlich sollten gerade diese Parteien das Wohl der breiten Masse im Auge haben.

Auch wenn sich nach wie vor viele Menschen von den Politikern dieser Parteien täuschen lassen, so macht sich doch mehr und mehr eine Politik(er)verdrossenheit breit. Verständlich. Denn gerade jene Parteien und Politiker, die eine Politik zum Wohle der breiten Bevölkerung versprechen, kümmern sich schlussendlich auch nur um die Belange der "oberen 20 Prozent". Die "Clientelparteien für den kleinen Mann" – zumeist links- oder rechtspopulistisch – werden zwar beliebter, doch als wirkliche politische Heimat gelten sie kaum, da sie je nach Ausrichtung eben auch radikale Punkte vertreten, welche von den meisten Menschen eben nicht geteilt werden und so oftmals lediglich als "Protestparteien" gewählt werden. Dies trifft auf die "Linke" genauso zu wie auf AfD oder FPÖ.

Auf jeden Fall ist es längst an der Zeit, eine grundlegende politische Reform durchzuführen, in der die direktdemokratischen Elemente massiv gestärkt werden. Wenn die politischen Vertreter ohnehin nur die Stimme des Volkes massiv verzerren, dann müssen die Stimmen aus dem Volk eben "ungefiltert" an die Oberfläche dringen und Gesetz werden. Denn die Politik hat dem Volk zu dienen und wenn dies nicht der Fall ist, macht das Volk sich seine Politik eben selber. So einfach kann das sein.

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20 thoughts on “Demokratische Prämisse: Die Politik hat dem Volk zu dienen!”

  1. Marco [email protected]  Sorry, aber man erntet dabei doch das gleiche müde Lächeln, das man bekommt, wenn man einem Drogensüchtigen empfiehlt, er möge doch vom nächsten Schuß Abstand nehmen!! Oder wenn man einem Hund, der sich in den Arm verbissen hat, höflich zuredet, doch diesen loszulassen. Wir haben es im Tierreich wie bei der Elite mit Mechanismen des reptiloiden Gerhirnkomplexes zu tun, der nicht auf Argumente eingeht, sondern dem man jenen Reiz verpassen muß, der seinen Fluchtreflex aktiviert! Besser wäre es, man erinnert die Bevölkerung daran. Diese scheint den von Ihnen erwähnten Tatbestand vergessen zu haben.

  2. ………..welche Arroganz, Erhabenheit, Falschheit und Gier dieses Politpack beherrscht wird gerade wieder bewiesen, eine Diätenerhöhung ist wieder fällig, obwohl das Wort " Diät " widersprüchlich an sich , diese Selbstbedienung bezeichnet, dieses elende Gesindel besitzt weder Anstand noch Moral, ich sehne diesen Tag herbei , wo Diese für All Ihre Untaten bezahlen.

  3. Wenn Deutschland keinen Friedensvertrag hat und als Feindstaat gilt und bei allen wichtigen Entscheidungen wohl das amerikanische Plazet einholen muß, erscheint mit der Bericht eine Fata morgana zu sein. Was nützt mir ein Plebiszit zB." musimische Infiltranten nach Hause?" oder "Abkehr von den USA Hinwendung nach Rußland?", wenn es niemals durchgeführt werden darf??

    1. Genau deswegen muss man heute nachholen, was von Kohls CDU nach der dt. Einheit versäumt wurde. Nämlich mit Russland als erstes einen Friedensvertrag schließen.

      Gorbatschow soll das in 1991 angeboten haben und wirsch von Kohl zurückgeiesen worden sein.

      Mit der Zeichnung eines solchen Vertrages und der durch das Volk bestimmten 'Verfassung' (im Wortlaut) wäre Deutschland dann souverän und die BRD Geschichte.

      Leider findet sich unter den heutigen Parteien keine, die diesen Schritt auch vollziehen wollte. Nicht mal die AfD. Es müssen sich also erst einmal einige tausend Bürger zudsammenfinden, die diesen Schritt konsequent umsetzen wollen und eine Mehrheit im Volk davon überzeugen könnte. Doch das wird ein Traum bleiben weil zu viele Kräfte und Gruppen vom derzeitigen System profitieren und nicht zuletzt massiver Druck seitens der Angloamerikaner auf D ausgeübt werden würde.

      Ich vermute Kohls Aussage, hätte er die dt. Einheit nach seinen Vorstellungen umgesetzt wäre er längst ein toter Mann dürfte auch auf Schröder und Merkel zutreffen. Die vielbesagte 'Kanzlerakte' mag hier der Schlüssel des Geheimnisses sein.

       

      Deutschland befindet sich konsequent auf dem Weg in die Neo-Demokratie, Terror wird Alltag und der Wohlstand wird dem Druck der Finanzfaschisten geopfert.

      Das ist meine bittere Erkenntnis nach 30 Jahren Kampf für die Bürgerrechte.

      1. Gehen Sie denn im Ernst davon aus, dass das Bestzungsland Deutschland einen wie auch immer gearteten Vertrag mit irgend jemandem abschließen darf,der Zionamerika nicht ins Konzept paßt? Ich gehe davon aus, dass die USA die Ukraine immer am Köcheln hält,um ggf einen Atomkrieg-Freiheit Ukraine- in Europa  provozieren  zu können, insbesondere falls ein massiver Volksaufstand in Deutschland wegen der Untergangsflutung durch islamische Infiltranten sich erheben würde. "We shall kill them!!""Vielleicht hat man es dem einen oder anderem maßgeblichen Deutschen auch  schon  durch die Blume gesagt, z.B.Seehofer!

        1. @ Dracula

          bin da ganz bei Dir, lieber Graf.

          Wie ich schrieb, wird es ein Traum bleiben, es sei denn:

          die USA zerlegen sich selbst – und die Chancen stehen gar nicht mal so schlecht. 

          Leider hätte aber auch das den bitteren Beigeschmack, dass die Briten mit der Zerstörung der USA ihre Schmach des verlorenen Bürgerkrieges wettmachen könnten und sich seitens der Angelsachsen ein neues Imperium etablieren könnte. Im Prinzip hat es das mit den heutigen USA ja bereits, weswegen ich die USA auch nicht mehr als 'the Land of the Free' bezeichne, sondern als SS der Briten.

           

    2. All das hat seine Ursache ausschließlich in der  W i l l f ä h r i g k e i t  der deutschen Politiker deren Willen es ist Deutschland und sein Volk zu schwächen. Die Gründe hiefür sind vielfältig, jedenfalls aber keine redlichen! Viele Politiker stehen auf den geheimen Gehalts- und Vorteilslisten der USA . Churchill hat einmal geäussert "wir werden den Krieg gewinnen, weil jeder zweite Deutsche ein Verräter ist". Was die Politiker b etrifft hat er hundertprozentig recht gehabt. Deutschland ist einer der stärksten Länder der Erde, was seine kollektive Schaffenskraft, seine Inovationsfähigkeit und Kultur sowie sein (noch)  geordnetes Gemeinwesen betrifft. Die deutschen Politiker machen Deutschland politisch und sukzessive auch real schwach um "liebedienerisch" den Wünschen des Auslandes nach einem schwachen Deutschland gerecht zu werden. Es handelt sich nicht nur um Hochverrat sondern auch um sinnlose Destruktion.

  4. @kathion 2

    Man muß es sich jeden Tag 3 X auf der Zunge zergehen lassen was Obama 2009 in Ramstein sagte:" Germany is an occupied country and it will stay that way." Was regen Sie sich da noch groß auf, was da so eine Nulle von sich gibt. I have got the message!!!!???

  5. Es bewahrheitet sich, was 'mal einer unserer Altvorderen sagte, daß eine Regierung nicht Ausdruck des Volks- bzw. Wählerwillens ist, sondern Ausdruck dessen, was ein Volk erträgt. Die 70 Jahre währende angelsächsische Umerziehung von uns Deutschen hat bereits bei Generationen von Landsleuten eine falsche Definition von "Freiheit" hinterlassen. Vor unserer Zeit sind bewaffnete Männer und Frauen auf die Barrikaden gegangen, um für ihre naturgegebenen Rechte zu kämpfen (oft genug auch zu sterben). In der Mediengesellschaft versteht Homo oeconomicus unter Freiheit, das Ausleben von Egoismus, sog. Selbstverwirklichung, Zügellosigkeit und unbeschränkten Konsum von z.T. sinnlosen Zeugs. Um Sicherheit und diese vermeintliche Freiheit zu gewähren, wurden Behörden mit ausgebildeten  "Spezialisten" geschaffen. Die anderen Menschen sind mit Produktion von Konsumgütern beschäftigt oder leben in der "Freizeit" ihre "Selbstverwirklichung". Das dabei über die Generationen lebenswichtige Tugenden verkümmern, ist ein auch durch die o.g. Umerziehung herbeigeführtes Problem. Wir haben vergessen, das individuelle Freiheit nur durch die Fähigkeit aufrechterhalten wird, sich zu wehren, auch gegen die eigene "Obrigkeit".  Ein nicht unerheblicher Teil der Migranten nutzt diese erkennbare Schwäche zu ihren Zwecken. was sich noch als großes Problem für uns alle aufzeigen wird.

  6. Nun, was wird wohl die Politik dazu sagen ? "Das war der Witz des Jahres."

    Natürlich ist das im GG so festgeschrieben, aber was die gesamte Gruppe der Einheitspartei vom GG hält, kann ja jeder seit Jahren sehen. Sie sch….. drauf, machen was sie wollen und dieses völlig unnutzen GG-Richter schützen noch die Volksverräter. 

  7. "so einfach kann das sein"

    ja wie einfach denn? ich wär schon seit 30 jahren dafür, lobbyismus zu verbieten,denn lobbyismus verträgt sich nicht mit dem grundgesetz von der gleichheit der menschen. dennwie kann ein lobbyist einfluss auf politische entscheidungen nehmen in laufender lagislatur, und der bürger muss warten bis er wieder kreuzchen machen darf?also ist die gleichberechtigung der interessen in diesem staat schon lange ad absurdum geführt, und somit rechtswiedrig.

  8. Hallo,

    mich beschäftigt die Einigung Deutschlands ständig, aber immer wieder fallen mir Worte der Merkel in irgendeiner Befragung ein, die sie zwar nicht sagen wollte, aber musste.

    Sie sagte, dass die verantwortlichen Politiker – also Kohl – 1990 vor der Wahl standen

    Friedensvertrag und an alle Wiedergutmachung zu zahlen – oder

    die heute ablaufenden Zustände zu akzeptieren.

    Man entschloss sich praktisch dafür, ein unfreies Land zu bleiben.

    So in dem Sinne äusserte sie sich jedenfalls. Übrigens wurde Russland ausgezahlt. Da kamen viele Milliarden hin. Sonst hätte es keine Einheit gegeben.

     

    Liebe Grüsse

    Christel

     

    1. Nicht zu vergessen, dass die DDR jahrzehntelang Reparationen an die Sowjetunion gezahlt hat, davon abgesehen, hat man für die BRD gleich mitgezahlt!

    2. "….Friedensvertrag und an alle Wiedergutmachung (Reparationen) zahlen…". – Wenn man sich am Völkerrecht orientiert, ist das richtig. Das deutsche Reich befand (befindet) sich mit über 50 Staaten im Krieg und ich glaube, die Forderungen wären im Billionenbereich gewesen, die uns bei Abschluß eines Friedensvertrages erreicht hätten. Wir zahlen momentan Stationierungskosten für unsere "Besatzer" (Gerüchten zufolge etwa 7-8 Milliarden jährlich) und Wiedergutmachungen an einen Staat, den es zu Kriegszeiten noch nicht gab (Israel).  – Die Überlegungen, keinen Friedensvertrag wegen der zu befürchtenden hohen Reparationen abzuschließen, gab es für He.Kohn (Kohl) und "Wendehals" Genscher sicherlich nicht. Sie waren gewissermaßen die ersten NWO-Agenten, die unser Land für die neue Weltordnung  auserkoren hatten, in Absprache mit dem "Freund" jenseits des Atlantiks. Sie haben ein Unternehmen daraus gemacht. —  Zu glauben, Russland wäre mit den wenigen Milliarden (die für den Truppenabzug gezahlt wurden) im Falle eines Friedensvertrages ausbezahlt, wäre ein übler Trugschluß. Es gab Überlegungen bzw. Berechnungen innerhalb der DUMA über die Höhe der Forderungen für diesen Fall und die lagen bei 3-4 Billionen. Was die ehemalige DDR angeht, habe ich keine Informationen darüber, daß zwischen DDR und UDSSR jemals ein Friedensvertrag abgeschlossen wurde, so daß über eine Anrechnung der von DDR-Seiten geleisteten Zahlungen nur spekuliert werden kann. 

  9. Ein Volk das Dank seiner hohen kollektiven Schaffenskraft sehr reich ist und sich politisch sehr schwach präsentiert wird von aller Welt ausgenutzt. Reich und schwach ist eine äußerst ungesunde Kombination. Die deutsche Wählerschaft muß ehestens danach trachten wieder über eine starke politische Vertretung zu verfügen und die derzeitige die den Reichtum sukzessive im Ausland versickern läßt entmachten.

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