Commerzbank: Situation in den Schwellenländern spitzt sich zu

Die wirtschaftliche Lage in den Schwellenländern wird laut Commerzbank angesichts des starken Dollars immer schwieriger. Soziale Spannungen werden anwachsen und der Migrationsdruck steigen.

Von Redaktion/dts

Die wirtschaftliche Situation in den Schwellenländern spitzt sich laut der Commerzbank weiter zu. Schwache Rohstoffpreise, ein fester US-Dollar und hausgemachte Probleme belasteten die Schwellenländer, kommentiert das Geldhaus am Dienstag.

"Die Luft zum Atmen wird immer dünner, wie auch der Anstieg der Risikoaufschläge für Emerging Markets in den letzten Wochen zeigt." Während in den Industrieländern die Deflation das Problem sei, "ist es in vielen Schwellenländern die Inflation, da die eigenen Währungen wegen der schwachen wirtschaftlichen Entwicklung unter Druck stehen", hieß es seitens der Commerzbank weiter. "Der Kaufkraftschwund, steigende Zinsen und Arbeitsplatzabbau sorgen zudem auch für soziale Spannungen und schieben die Flucht nach Europa an."

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