Mitglieder des "Bataillon Azow". Bild: lb.ua
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Vergangene Woche fand nach Angaben der Partei „Die Rechte“ ein Treffen mit dem berüchtigten Bataillon Azow in Dortmund statt. Die Partei wurde 2012 gegründet und ihre Mitglieder waren scheinbar selbst der NPD ein wenig zu rechts. Ein medialer Aufschrei blieb allerdings aus – weil auch gegen Russland gehetzt wurde?

Von Christian Saarländer

Deutsche Medien berichten, um es noch wohlwollend auszudrücken, verhalten bis wenig über die faschistischen Strömungen in der Ukraine. Während der Revolution auf dem Maidan waren sie in der damaligen Berichterstattung quasi nicht feststellbar. Wenn doch war man sich nicht zu schade, diese Truppe, die inzwischen den Völkermord in der Ostukraine unterstützt, zu relativieren und zu verniedlichen. Nun hat sich dieses Azow-Bataillon anscheinend in östlichen Ruhrgebiet mit den braunen Gesinnungsgenossen „Die Rechte“ getroffen.

Zugegeben, über die Partei die sich aus dem rechten Rand der NPD und DVU zusammensetzt, wurde medial breit gesprochen. Demnach sollen sie inzwischen auch die Dortmunder Bürger mit einer Miliz schützen, da die Stadt Dortmund das Problem mit den vielen Ausländern nicht in den Griff bekomme. Sicher konnte man sich da mit dem militanten Azow-Bataillon austauschen. Medial ließ man sie dabei anscheinend in Ruhe und man konzentriert sich auf Parteien wie AfD und die Dresdner Pegida-Bewegung, die nicht mal im Ansatz so gewaltbereit für ihre politischen Positionen kämpft, wie die militanten Azow-Kämpfer.

Geschichtlich betrachtet hat die Nähe des Ruhrgebietes mit mörderischen Kämpfen und Völkermord eine Tradition. Viele Konzerne wie Krupp und Degussa waren im Zweiten Weltkrieg die treibende Kraft für den gescheiterten Russlandfeldzug gewesen, aber dennoch werden Firmen wie Krupp oder der Degussa-Konzern, welcher nun zu Evonik gehört, als stolze Repräsentanten des Ruhrgebietes gefeiert. Insoweit scheint man genauso geistig unterbelichtet zu sein, wie die Kämpfer des Azow-Bataillons, die nun für westliche Wirtschaftsinteressen de facto die nützlichen Idioten sind.

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Der Auftritt der Partei Die Rechte resümierte den Vortragsabend, wo unter anderem auch antirussische Hetze betrieben wurde. Vielleicht war das ja für die linken Mainstream-Medien ein Grund, die strammen Faschisten in Ruhe zu lassen und man zog es lieber vor ein mediales Fass über den peinlichen Tortenwurf bei der AfD zu berichten. Verstand und Einsicht sind in der deutschen Republik anscheinend so ungerecht verteilt wie die Löhne, weswegen es nicht verwundern soll, dass man in Dortmund mit den Azow-Faschisten geistig auf Augenhöhe ist.

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13 KOMMENTARE

  1. Für die Bundestagsparteien ist gerade die Gewaltfreiheit und die demokratische Gesinnung von Pegida und AfD ein besonderes Erschwernis bei der Ausschaltung des Gesinnungskonkurrenten. Die Gesinnung dieser Bewegung  schützt die autochthone Bevölkerung dieses Landes und arbeitet den politischen Staats- und Volkszerstörern  des Mainstreams entgegen. Die grundgesetzlichen Voraussetzungen für ein Parteienverbot treffen daher weder auf die AfD oder Pegida , möglicherweise auch nicht auf die NPD sondern "peinlicherweise" auf die Bundestagsparteien zu. Eine Expertise eines Verfassungsjuristen hiezu wäre interessant.

  2. Der Westen finanziert das Regime in Kiew bewußt ohne die Auflage, von einer Fianzierung der faschistischen Terrorbataillone abzusehen. Asow ist also Teil unserer alten deutsch-ukrainischen Kameradschaft. Und wenn unsere alten Kameraden sich nun mit deutschen Rechtsradikalen verbünden, haben wir das nicht zu kritisieren,solange diese antirussisch sind. Denn darauf kommt es an.

    • diese antirussisch sind. Denn darauf kommt es an.

      ———-

      Volker es kommt darauf an, dass man uns die falsche Geschichte lehrt.

      Der …ähäm 'Faschismus', wie man ihn fälschlicherweise nennt -korrekter wäre  Nationalismus' – kommt ja nicht von ungefähr, sondern der hat historische Gründe, wie auch das 'anti Russentum' innerhalb der unkranischen Gesellschaft.

      Die ähäm..'.Russen',,,,waren verantwortlich für den verschwiegenen Holocaust am unkrainischen Volk, dem sog. 'Holodomor' (1932/33) , dem nach neuesten Erkenntnisse zwischen 10-12 Millionen Ukrainer -zumeist Frauen, Kinder und alte Menschen, zum Opfer fielen. 

      Es waren allerdings nicht die Russen, sondern die jüdischen Bolschewisten, welche für diesen verschwiegenen Holocaust am ukranischen Volk verantwortlich zeichnen. Hier ist an allererster Stelle der jüdische Bolschewist, Lazar Kaganowitsch, zu nennen, die 'rechte Hand' und Schwager Stalins, der mit Kaganovitschs Schwester verheiratet war. Die Helfer Kaganowitschs bei der Durchführung dieses wahrhaft satanischen Genozid-Planes, waren zumeist jüdische Bolschewiken aus Estland und Lettland.

      Da sich die ukrainische Presse und Medienlandschaft total in den Händen jüdischer Oligarchen befindet werden die Ukrainer über die wahren Urheben und Täter nur unvollkommen oder aber des-informiert und der Hass der ukrainischen Nationalisten auf die Russen gelenkt.

      Das ist die eigentliche Ursache, warum so viele Ukrainer nicht gut auf die Russen zu sprechen und warum viele Ukrainer Nationalisten sind, die sowohl unabhängig von Russland als auch von der EUdSSR sein wollen.

      Hier wird wieder dals uralte Spiel gespielt: Teile und herrsche! 

      Weiße Europäer werden wieder mal – in diesem Falle Ukrainer vs. Russen- aufeinander gehetzt.

      Keine Bruderkriege mehr auf europäischen Boden! 

      Geht den Drahtziehern hinter den Kulissen nicht auf den Leim!

      WIR SIND ALLE BRÜDER! 

      • Sie haben Recht, deswegen sind es auch wieder jüdischstämmige Oligarchen, die auch bei Azow, im Hintergrund die Strippen ziehen und für die Finanzierung zuständig sind!

      • ditrich von bern, was bedeutet nun UNKRAINISCH oder UNKRAINE, hängt es zufällig mit UNKRAUT zusammen?

        vorsicht satire, aber beim nächsten mal drauf achten wie und was geschrieben wird!

  3. Hallo!

    Bei der Veranstaltung ging es weder um einseitige Russlandhetze, noch um die Unterstützung der kapitalistischen Regierung der Ukraine. Viel mehr ging es darum Informationen aus erster Hand zu erhalten und die Beweggründe ukrainischer Nationalisten zu erfahren, die sich im Kampf gegen Russland befinden. Dabei akzeptieren wir als Nationalisten sowohl die Haltung Russlands, das nur eigenen politischen Interessen verpflichtet ist, so wie das Interesse ukrainischer Nationalisten für die Einheit ihrer Nation zu streiten.

    Dass hier kein einseitiges Freund/Feindbild vorliegt, haben wir schon im Tremonia Podcast #1 erläutert (nachzuhören unter https://www.youtube.com/watch?v=Ojrz3SPXe4U ab Minute 35). Dass der (berechtigte) Widerstand der Ukraine geopolitisch noch ganz anderen Kräften in die Hände spielt, haben wir dabei nicht vergessen. Aus der bloßen Meldung, dass eine Veranstaltung mit Angehörigen des Azov Battalions stattgefunden hat eine solche (völlig unverhältnismäßige) Russlandkritik abzuleiten, entbehrt jeder Grundlage.

    • Das ist der falsche Ansatz. Man muss erst mal die Sprache anlysieren. Was ist zu rechts? Was bedeutet rechts. Was bedeutet es im Ursprung, was bedeutet es heute in der Öffentlichkeit? Es gibt auf der gesamten Welt keine Nazis, weil das nur ein Kampfbegriff ist.

      Nazi bedeutet im günstigsten Fall Mensch mit nationalsozialistischer Gesinnung. Im zweiten Weltkrieg waren es einfach nur Nationalsozialisten, also angehörige der NSDAP, die sich wahrscheinlich im Grab umdrehen würden, wenn sie wüssten, wie man sie heute nennt. Im schlimmsten Fall bedeutet es einfach nur, daß dem Gegenüber die Argumente fehlen.

      Dann wird es kompliziert, weil die Geschichte nicht mit unserer Zeit vergleichbar ist. Dann gibt es noch stumpfe Pappköpfe, die im Grunde glauben was die Medien sagen und sich mit Militärstiefeln und Bomberjacken verkleiden, obwohl sie auch dafür von den ursprünglichen Anhängern der NSDAP mit Sicherheit die Hucke voll bekommen hätten. Dieses Selbstverständnis, mit dem mit einem nicht klar spezifiezierten Kunstbegriff um sich geschmissen wird ist unglaublich. Mich persönlich kann man mit so etwas genau so wenig beleidigen, wie mit dem Begriff Hopmfk. Weil ich weiß, daß es überhaupt keine Bedeutung hat. Das gibt es schlicht nicht. Das ist pure Nachkriegspropaganda.

  4. Herr Saarländer,

    ist doch prima, da traf sich die 'private Schlägertruppe' des jüdisch-zionistischen Oligarchen, Ighor Kolomoisky  mit den 'alten Kameraden' aus dem Pütt.

     

    Ukraine: Batallion Backed by Jewish Billionaire Sent to Fight Pro-Russian Militias

    Among those going into battle from the Ukrainian side are some 500 trained fighters in the self-declared Azov battalion, backed by Jewish energy magnate and Dnipropetrovsk region governor, Igor Kolomoisky, according to Israel’s Ma’ariv daily.

    http://www.algemeiner.com/2014/06/24/ukraine-jewish-billionaires-batallion-sent-to-fight-pro-russian-militias/

    Der möglichst viele Goyim im Donbas-Gebiet umbringen lassen will.

    Dass die 'Kameraden' vom Pütt dies nicht durchschauen, wundert mich eigentlich.

    Oder kann es sein, das Zionismus nur ein anderes Wort für Faschismus ist?

  5. Wer mit solchen Massenmördern und Kollaborateuren der US- und BRD-Regierung zusammen arbeitet, ist für mich verbrecherisch und nicht glaubwürdig! Der ganze Maidan-Putsch war ein verbrecherischer Akt in Zusammenarbeit mit der US-Regierung und der BRD!

    Sollte diese NAchricht stimmen, sollte man jeder, der ein seröses Anliegen hat, sich diese Leute von "Die Rechte", vom Leibe halten!

  6. Ist das nicht schön? Wo hat denn dieses Treffen mit alten Freunden, den Europäischen „Patrioten“ statt gefunden – in Jutta Ditfurts Garten, oder Steinmeiers Villa?
    Auf jeden Fall ist schön zu bemerken, wie elendig und wurmartig diese deutsche Politik agiert, weil Sie wegen vorangegangener Handlungen und Loialität gegenüber den Putschisten aus dem Westen diesem ekelerregenden Umstand den Rücken zukehren muß. Wenn man schon mit Saudi Arabien oder dem Zionisten Staat Israel kein ideologisches Problem hat, dann kann man ja schließlich schlecht seine eigenen Freunde aus der Ukraine ausladen, die bei den ethnischen Säuberungen im Land und dem Maidan Massaker ganze Arbeit geleistet haben. In Merkels Multi Kulti Deutschland ist heute eben Alles möglich.
    Diese Polit Truppe schafft es im Auftrag der Besatzer nicht nur binnen weniger Jahre Deutschland weltweit als komplette Arschloch Nation zu diffamieren, sondern auch die Aufbauarbeit der Nachkriegsgeneration in affenartiger Geschwindigkeit zu Nichte zu machen und es wirtschaftlich und Ideologisch auf den Stand von 1945 oder früher zurück zu katapultieren.
    Hurra, und die Lemminge sitzen vor der Glotze und warten auf den nächsten Move der Terminator Königskobra! Aber bei den Wahlen wird man es ihr dann zeigen, Hahahahah

  7. Das alles nich ganz ohne Ironie. Da baut man sich den IS zusammen und fördert den Nationalsozialismus und Terrorismus um Russland an seiner Peripherie entscheidend zu schwächen und plötzlich läuft man selbst Gefahr von eben diesen Leuten überfahren zu werden. Das mal wirklich lustig und unterhaltsam. Weitermachen Kammeraden.:-)

    Am Ende bekommen eben alle was sie verdienen.

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