Ukraine: Der nächste Putsch kommt schon

Der Krach zwischen Präsident Poroschenko und Premierminister Jazenjuk beginnt zu eskalieren. Odessas Gouverneur Saakaschwili spricht von einem "Misstrauensvotum" gegen die Regierung.

Von Marco Maier

In der Ukraine beginnen die Krähen sich die Augen auszuhacken. Die regierende Oligarchenriege hat sich in den letzten Monaten zu sehr zerstritten, das osteuropäische Land steht wirtschaftlich und finanziell vor dem Abgrund und rein nur eine antirussische Politik zu verfolgen ist kein wirklich einigendes Band, welches eine Horde von Egomanen auf Dauer zusammenbinden kann.

Nicht nur die Rechtsextremisten im Westen der Ukraine basteln deshalb an Umsturzplänen, sondern auch die Riege um Präsident Poroschenko, der ohnehin nur widerwillig eine Koalition mit Jazenjuks Partei einging. Nun muss die Rada nächste Woche über den Regierungsbericht abstimmen, in dem diese ihre desaströse Bilanz des letzten Jahres und die Pläne für dieses Jahr absegnen lassen muss. Doch hier droht der von Arsenij Jazenjuk geführten Regierung Ungemach.

Stimmt das Parlament – was wohl auch zu erwarten ist – gegen den geplanten Kurs von Jazenjuks Kabinett, dann ist diese Regierung gescheitert und Poroschenko hätte die Möglichkeit, eine Machtübernahme umzusetzen. Sollten allerdings Neuwahlen nötig sein, weil sich die Parteien und Parlamentarier nicht einigen können, würde Jazenjuks Partei hochkant aus der Rada fliegen – aber auch Poroschenkos Block würde wohl massive Einbußen verkraften müssen. Das zunehmend rauere Klima infolge des Bürgerkrieges hingegen stärkt die radikalen Parteien, welche das weitere Vorgehen einer zukünftigen Regierung jedoch unberechenbar machen. Insofern erscheint es verständlich, dass man sich in den Kreisen um Poroschenko, zu denen auch der per Strafbefehl gesuchte frühere georgische Präsident und nunmehrige Gouverneur von Odesse, Michail Saakaschwili, gehört, eine Neuwahl unbedingt verhindern möchte.

Doch egal wie es nun weitergeht, für die Menschen in der Ukraine selbst wird es offensichtlich nicht besser werden. Ob nun egomanische Oligarchen oder wildgewordene Rechtsextremisten – die Zukunftsoptionen für die Ukraine sind alles andere als rosig. Das was auf jeden Fall bleibt ist die Unsicherheit, wie es überhaupt noch weitergehen soll. Eine ehrliche Politik sucht man in der Ukraine leider vergebens.

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18 Kommentare

  1. So hätte sich die fünfte Kolonne der EUSA, vor ihrem Maidanputsch, lieber mit Moskau mit einem 'memorandum of understanding' in Verbidnung gesetzt, da Rußland die finanzielle und wirtschaftliche Lage der Ukraine besser einschätzen konnte als jeder andere westliche 'think tank', die sich jetzt Gedanken machen dürfen wie ein weiteres, diesmal  'moratorium of understanding' aussehen wird, in dem nicht nur Soros und Hasenstabs Milliarden of US$, sondern inzwischen auch Milliarden Euros an Steuergeldern, unwiederbringlich versenkt wurden. So kann man nur hoffen, daß sich neben den westlichen Aussichten die Einsichten durchsetzen sollten, daß man mit einer Sanktionspolitik letztendlich mehr die empfindliche exportabhängige, deutsche Wirtschaft schädigt als eine langatmige russische Wirtschaft, die bestimmt nicht an den unbezahlten Rechnungen der Ukraine scheitern wird, wo Rußland, im Gegensatz zum Westen, rechtzeitig die finanzielle Reißleine zu ziehen wußte!

    1. Ich frage mich schon eine ganze Weile wie soll das mit den Ländern die von den Amis und Europäern ins Chaos gestürzt werden und wurden den in Zukunft weiter gehen , wo liegt da der Nutzen und für wen ?  Wie will  man daß wieder auf die Reihe griegen ?   Das kann Jahrhunderte dauern , enorme Risiken ohne Garantie auf ein gelingen . Es ist davon auszugehen das große homogene nationalistische  Gesellschaften wie Russland oder China früher oder später die Macht und Führung übernehmen .  Die USA und Europa stehen selbst mit dem Rücken an der Wand und haben chaotische Verhältnise in vielen Bereichen . In denen sie sich nur noch mit Lug und Trug über Wasser halten können .

      1. @rent, ich schätze beides.

        Da ukrainische Volk sollte sich besinnen, bei Rußland wären sie sicher besser aufgehoben. Die Sprache ist auch die gleiche, sowie ähnliche Mentalität. Außerdem das es früher ein Land war, sind auch viele Russen in der Ukraine verschwägert  und umgekehrt. Gerade wir aus der ehemaligen DDR können garnicht verstehen, dass es überhaupt soweit gekommen ist.

        1. so ist es, da wurde etwas gewaltsam auseinandergerissen, nur damit die amis ihre hegemonialen aggressionen ausleben können. yanukowich war sicherlich nicht der beste, aber sicherlich tausendmal besser als die nazis, die jeetzt dort regieren. 

        2. Die USA und die EU haben vor der Maidan false flag  gebratene Tauben  versprochen, um sie als Punchball gegen Rußland  je nach Bedarfslage  einsetzen zu können. Meine persönliche Meinung ist ja, dass , wenn durch Widerstand in der deutschedn Bevölkerung der C-K-Plan nicht umgestzt werden kann und Europa vielleicht noch zusammen mit Rußland eine Einheit bilden könnten, Politikern in Deutschland im Vorfeld mit großen Unanehmlichkeiten gedroht haben.Deshalb wurde die Oberrabinerin mit 100 % wiedergewählt.  Denn anders ist das ganze nicht zu verstehen!!

        3. richtig ist, dass russland ursprünglich aus der "kiever rus" entstanden ist aber es ist weder die sprache gleich, noch in irgendeiner weise die mentalität! 

  2. Der "Westen" hätte froh sein müssen, dass Rußland um dieses schon immer wirtschaftlich und politisch kaputte Land sich aus alter historischer Tradition gekümmert hätte. Wenn Frau Dr. Merkel aus historisch-familiären  Gründen zu diesem Land eine gewisse Zuneigung hat, so sei ihr das gegönnt  und ihre Sache. Aber dass  der deutsche Staat  nur einen Cent in dieses mafiose und  korrupte Land reinsteckt ist unerträglich. Die USA braucht die Ukraine nur als Punchball, um über die Ukraine ggf einen Krieg auslösen zu können.

    1. Lieber 100 mal die Ukraine als einmal Griechenland. Die Ukraine mit 45 Mio- Einwohnern brauchen nur 10 Mrd. Euro.Während Griechenland mit 11 Mio. Einwohnern, bei 730 Mrd. noch immer  nicht schluss ist.

  3. …ja, so ist das nun mal bei – von Nomadenvoelkern – dominierten Gesellschaften…..den Nomaden bekommt keiner aus den Mohamedanern und Juden heraus da, diese genetische Eigenschaft aelter als nur ein paar tausend Jahre ist. Ein Beispiel: 1000 Jahre sind gerade mal 40 Generationen und 2000 Jahre gerade mal 80 Generationen….in solch kurzer Zeit aendert sich nichts an genetischen Veranlagungen beim Menschen und das macht auch heute noch die parasitaere Lebensweise – Gebiete abgrasen und weiterziehen, sich nehmen was man kriegen kann ob mit oder ohne Gewalt, Jammern und Winseln als Charakterzug wenn man dadurch andere taeuschen kann oder sich anderweitig Vorteile ergaunern kann…wuchern und schachern wie auf dem sprichwoertlichen "arabischen Markt", wo Hinterhaeltigkeit, List und Tuecke und wildes Gestikulieren mit Armen und Beinen die Feinheiten zivilisierter Sprachen, wie der Deutschen Sprache zum Beispiel, ersetzen. Nachhaltigkeit und soziale Gerechtigkeit unter Gruppen, Kulturschaffen sowie den Drang, Dinge aufzubauen und nachhaltig zum Nutzen der Gesellschaft zu strukturieren und Dinge, die dem Volk nuetzlich sind und dem Fortschritt dienen, zu erfinden… dies sind Eigenschaften welche weder Mohamedaner noch Juden kennen da dass Nomaden-Gen dominiert in deren Wesen…Aussnahmen bestaetigen die Regel (mal ausgenommen die kuenslich mohamedanisierten Voelker Suedostasiens, bei denen noch Hoffnung besteht, dass sie sich eines Tages von der Seuche des Mohamedanismus befreien. Genau diese Werte sind es welche die weltweiten, sich keiner Nation wirklich zugehoerig fuehlenden, Zionisten, zerstoeren wollen (wer's nicht glaubt soll nach Barbara Lerner Spectre" googlen). Im Grunde ist das auch verstaendlich…..die krimminelle Spitze von laeppische 15 mill. Juden kann nicht auf Dauer 7 milliarden Menschen durch ihr parasitaeres Handeln ausbeuten……deshalb die Untergrabung von politisch/parlamentarischen Systemen durch durch vorgeschaltete Filter – und Indoktrenierungsorganisationen der Zionmafia in ganz Europa durch die,jeder geht und auf Systemrelevance gecheckt wird bevor er jemals einen wichtigen Posten im jeweiligen Vasallenparlament einnehmen darf. Beispiele: Bilderberge, Trilaterale Kommision, Counzil of Foringe Relation,Atlantikbruecke usw….JFK war der schwerkriminellen Judenmafia eine Lektion…die haben sich geschworen, dass sowas nie wieder passieren duerfe! Und deshalb…"das Merkel" ist nicht bloed, NEIN, sie tut genau das – was die Zionmafia, welcher sie ihre Position, ihr positive Resonanz in den (von Zionisten okkupierten) Medien und ihre Orden zu verdanken hat – will, dass sie es tut! Aktuell ist ihr Auftrag die Zerstoerung der Deutschen Nation, Kultur und Indentitaer!..und das tut dieser kinderlose und eiskalte Apparatschnik "das Merkel" oder auch "die Raute des Grauens" genannt, mit Inbrunst und aus ganzem Herzen heraus!

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