Twitter schließt 125.000 IS-Accounts

Der Kurznachrichtendienst Twitter hat eigenen Angaben zufolge seit 2015 bereits 125.000 Accounts von IS-Terroristen geschlossen. Das Internet spielt im Kampf gegen die IS inzwischen ebenfalls eine große Rolle.

Von Marco Maier

Twitter gehört für die IS-Kämpfer zu den beliebtesten Diensten um ihre Propaganda in der Welt zu verbreiten. Mittels unzähliger Accounts beim Kurznachrichtendienst versuchen die Terroristen so ihre Verbrechen publik zu machen und neue Anhänger zu werben. Doch Twitter selbst versucht dagegen anzugehen. "Wir verdammen den Gebrauch von Twitter zur Bewerbung von gewalttätigem Terrorismus. Diese Art von Verhalten oder irgendwelche gewalttätige Bedrohungen sind bei unserem Dienst nicht erlaubt", so Vetreter von Twitter in einem Statement.

Der Kampf gegen die IS-Terroristen in den sozialen Medien ist eine Sisiphos-Arbeit. Kaum werden Accounts gelöscht, sind schon wieder neue registriert. Doch würde man nichts dagegen unternehmen, würde das Internet mit noch mehr Propaganda und Gewalt geflutet werden. Die sozialen Medien spielen hierbei nämlich eine große Rolle, die lange Zeit unterschätzt wurde. Insbesondere seit dem "Arabischen Frühling" ist deutlich geworden wie groß die Rolle solcher Dienste sein kann, wenn es um die Mobilisierung von Massen geht. Nicht umsonst werden die sozialen Medien in manchen Ländern scharf kontrolliert oder gar blockiert.

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2 Kommentare

  1. IS-Accounts? Ich lach mich tot.

    Maas' Zensur-Stasi sperrt im Moment gerade viele Accounts, die es wagten offene Kritik am Merkel'schen Willkommen-Kult zu üben.

    #solidaritätmitKolja, unter diesem Hashtag findet gerade ein 48-stündiger Twitterstreik statt, weil der genial-zynische Account von @KoljaBonke gesperrt wurde.

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