Sicherheit: Selbstbewaffnung statt Staatsvertrauen

Immer weniger Menschen in Deutschland und Österreich vertrauen in Sicherheitsbelangen dem Staat und greifen zum Selbstschutz. Der Besitz von eigenen Schusswaffen gilt deshalb für immer mehr Menschen als Ultima Ratio.

Von Marco Maier

Wenn sich ein Rechtsstaat nicht mehr wie einer verhält und das persönliche Sicherheitsgefühl unter den Entwicklungen leidet, dann gibt es nur noch zwei Möglichkeiten zu handeln: Auswandern oder Selbstschutz. Beides sind Maßnahmen, die von immer mehr Menschen ergriffen werden, zumal die Polizei in Deutschland und in Österreich in vielen Gegenden einfach nur noch völlig überlastet ist. Kleinkriminalität wie Fahrrad- oder Taschendiebstähle werden immer öfter schon gar nicht mehr zur Anzeige aufgenommen – lohnt sich nicht, heißt es.

In immer mehr Straßenzügen größerer Städte sind Jugendgangs unterwegs, Drogensüchtige brechen in Arztpraxen und Apotheken ein und herumziehende Einbrecherbanden machen auch ländliche Gegenden unsicher. Selbst dort wo man noch 20 Jahre vorher bedenkenlos die Haustüre unabgeschlossen lassen konnte, wenn man kurz zum Bäcker oder zum Metzger ist, schließt man heute die Türen ab. Sicherheitsschlösser an den Haus- und Wohnungstüren und oftmals sogar Gitter vor den Fenstern gehören immer öfter zur Normalität.

Doch inzwischen kommt auch der aktive Selbstschutz hinzu. Wer kann, besorgt sich eine Erlaubnis für den Waffenbesitz und kauft sich eine Schusswaffe. Dies sorgt bei vielen Menschen zumindest subjektiv für mehr Sicherheit. Ob dies objektiv auch der Fall ist, muss sich noch zeigen. Dennoch zeigen die sprunghaft angestiegenen Verkaufszahlen von Waffen, dass immer mehr Menschen – vor allem im Zuge der "Flüchtlingskrise", aber auch wegen der sich generell eher verschlechternden Sicherheitslage – ein immer geringer werdendes Vertrauen in die staatlichen Sicherheitskräfte haben. Nicht dass diese nicht bemühen würden, für Sicherheit und Ordnung zu sorgen – doch sie sind einfach zusehends überfordert.

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Es ist der Staat selbst der dafür sorgt, dass sich die Menschen immer unsicherer fühlen. Eine fehlgeleitete Migrationspolitik, mangelnde sinnvolle Beschäftigungsmöglichkeiten für Heranwachsende, die daraus resultierende Ghettobildung und fehlende finanzielle und personelle Mittel für die Polizei sind wohl Hauptursachen dafür. Da darf man sich dann auch nicht wundern, wenn immer mehr Menschen sich selbst zu schützen versuchen. Auch mit eigenen Waffen. Ganz nach dem Motto: Hilf dir selbst sonst hilft dir niemand.

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19 Kommentare

  1. Innere Sicherheit und offene Grenzen funktioniert nicht.
    Es gibt ein Polizeiforum, welches den Status der Polizei in der heutigen Situation wiederspiegelt.
    Hatte den Link in einem Forum in einem Posting entdeckt.
    Google hilft.
    Hilft um sich zu orientieren, steht die Polizei eher zum politisch korrekten Moralismus oder zur Einhaltung unserer Gesetze?
    Es wird auch viel auch über eine Agentur Frontex berichtet.
    Praktisch wie ein Konzern Bertelsmann, welcher als Firma bereits Facebook kontrolliert.
    Politiker in Deutschland setzen sogar ehemalige Stasi-Leute wie Kahane (IM Victoria) ein.
    Die Frage ist sicherlich, wessern Interessen vetreten diese Leute?
    Die Aussage von CDU-Staatssekretär Lutz Struppe vor der Konrad Adenauer Stiftung benannte Zahlen bis 11,4-Millionen Zuwanderer.
    Gibt seit Dezember 2014,  also lange vor Merkels Startschuss für ihre globalen, grenzenlosen Gästepartie ein angebliches brisantes Dokument/Entwurf zu einer Bilderberger-Konferenz von 2012.

    http://www.meinanzeiger.de/gera/politik/brisante-fundstuecke-document-bilderberger-conference-d45922.html

    Verschwörungstheorien hin oder Verschwörungspraktiken her?
    Mit mehr Transparenz ohne Hintertüren und Vertuschen gäbe es so etwas nicht.
    Jetzt aber, das große ABER, wenn weiter unten unter der Text (nochmals die Mühe es verständlich zu machen) durchgelesen wird, trifft es die heutige Situation ziemlich wie den Nagel auf den Kopf.
    Kann praktisch wie die Startliste für einen Piloten abgearbeitet werden.

    Für mich immer in der Hoffnung das die Menschheit es schafft, sich wieder zu Recht und Ordnung gegen Ungerechtigkeit, Lügen und Chaos, durchzusetzen.
     

      1. Viele Polizisten denken angeblich wie das Volk.
        Viele Kommentare sind erschreckend dennoch in den Foren.
        Wie bei einem Pförtner wenn er nachts den großen Schlüssel und die Macht hat.
        Ich verbreite keine Links, da es möglich wäre, wenn sich diese Sachen viral verbreiten würden, die Foren dann vielleicht nur für registrierte Benutzer sichtbar sein würden.

  2. Keine Schusswaffen

    Ich kann jedem nur abraten, sich mit dem "kleinen Waffenschein" eine Gaspistole zu besorgen. Zum Einen muss man sie immer mitschleppen, und im Fall der Fälle produziert sie nur ein Gaswölkchen, das, je nach Windrichtung, einen selber treffen kann und als Abschreckung ist sie spätestens nach dem ersten Schuss ungeeignet.

    Für die Selbstverteidigung unterwegs ist Pfefferspray viel wirgungsvoller, und was die Verteidigung des eigenen Territoriums betrifft, so ist, einige Fitness vorausgesetzt, ein dicker Knüppel oder Baseballschläger das Mittel der Wahl.

    Letztere haben einen Reichweitenvorteil gegnüber jedem Messer- under Machetenhelden.

    Hilfreich können auch Stroboskoptaschenlampen sein, insbesondere nachts, weil die einen Angreifer für ein paar Minuten blenden können.

    Solange wir für von unserer Drittweltregierung für den Besitz abgesägtee "Pump-Guns" eingekertert werden, sollten wir in einer Auseinandersetzung mit unseren eingewanderten Gottesgeschenken nicht auf Sieg setzen, sondern die Wirkung dessen, was wir haben, dazu nutzen, uns einen Fluchtvorsprung zu verschaffen.

    1. Nachtrag :

      Im Übrigen gilt, wer eine Waffe zückt, muss auch unbedigt entschlossen sein, sie einzusetzen.

      Jeglicher Skrupel führt dazu, dass sie einem entwunden und gegen einen selbst eingesetzt wird.

      1. Besten Dank für die Ratschläge, ich war lange Zeit (auch) Ausbilder in einer Panzergrenadier-Einheit und bin bereits vor Jahren zur Überzeugung gekommen, das Mittel zur Verteidigung der eigenen Gesundheit und des eigenen Lebens legitim sind. Gaspistolen und ähnliches halte ich für Spielzeug , eine Doppelflinte absägen, sagt mir auch nicht zu. Wer allen Ernstes glaubt, unsere Polizei oder die arg dezimierte BW wäre im "Fall der Fälle" in der Lage, die Bevölkerung zu schützen, verfügt über mehr Gottvertrauen als ich. –  Eines der elementarsten Rechte des Menschen ist aus meiner Sicht das Recht zur Selbstverteidigung und das lasse ich mir durch Einschränkungen seitens einer korrupten Politkaste nicht beschneiden.

  3. Ich hatte mal beruflich  ein Jahr eine Pistole im Dienst dabei, brauchte die nie einsetzen, aber wenn die Möglichkeit bestand dann wurden die Hände schon etwas feucht. Habe später privat den kleinen Waffenschein erhalten. Wenn man eine Waffe, Schreckschuss oder Gas mit führt und die auch einsetzen will muß man vorher die Situationen im Geiste durchspielen. Unter Beachtung der Entfernung wann ist mit der  Waffe eine erhebliche Verletzungsgefahr beim Gegner verbunden. Ein 9mm Revolver in kurzem Abstand an entsprechenden Stellen kann zu Verletzungen führen die dem Angriff nicht angemessen sind und dann wird es dicke. Verdeckt griffbereit mit sich tragen klappt auch nicht immer und wenn die von anderen Passanten durch Zufall gesehen werden kann es heut zu tage erhebliche Probleme geben wenn da einer die Polizei alamiert. Ich trage die auch nur selten bei mir. Bin besonders vorsichtig geworden seit dem ich den 34a Schein gemacht habe. Denn mit der Waffe auf Veranstaltungen, auch Stadtfeste, zu gehen ist verboten, also ist man auf dem Hin und Rückweg schutzlos. Zu Hause alles gut verriegeln auch Nachts ist besser, denn der Einbrecher ist garantiert schneller wenn er eine Waffe, egal welche er bei sich hat denn der ist skrupelloser als der normale Bürger.

    1. Um Missverständnisse vorzubeugen bei dem Revolver handelt es sich um eine Schreckschusswaffe, wie er auch mit dem kleinen Waffenschein erlaubt ist.

      Nur im Dienst im Objekt hatte ich legal eine scharfe Pistole getragen und das ist schon ein paar Jahrzehnte her.

      Damit nicht ein übereifriger Staatsdiener was im Gange setzt, wenn er das liest, darum dieser Nachtrag.

    1. Wenn man ungeübt ist, dann ist keine Waffe besser.

      Wer sich in einer Notwehrsituation befindet und dann erst noch  'rumfummeln muss, weil das Ding nicht durchgeladen ist und weil er den Sicherungshebel sucht, bringt nur unnötige Dramatik in die Situation.

      Ungeübte nehmen besser die Sprühdose.

  4. Wie, oder soll man in dieser antideutschen MERKEL Regierung noch Vertrauen haben ? !

    Aber Merkels Zeit ist eh nur noch gezählt, denn Donnerstag in Brüssel oder spätestens nach den Landtagswahlen im März, ist Merkels "Abrechnungstag " gekommen.

    MERKEL MUSS WEG.

    Diese Frau, fährt Deutschland und ganz Europa vor die Wand ( ist seit Jahren schon zu erkennen gewesen) und alle etabierten Parteien gucken tatenlos zu, weil ihnen der Mumm fehlt oder reine Machtmenschen sind denen die Einheimischen total egal sind.Und keinen Wert auf Moral legen,genauso wenig wie auf unsere Kultur,Traditionen….. und auf ein Land in dem man sich sicher fühlen kann. Diese Zeit ist dank Merkel und ihr Hippi-Regime eh vorbei.

     

    1. "Aber Merkels Zeit ist eh nur noch gezählt, denn Donnerstag in Brüssel oder spätestens nach den Landtagswahlen im März, ist Merkels "Abrechnungstag " gekommen."

       

      Wenn es mit rechten Dingen zugehen würde, müsste es so sein! Man darf diese Leute aber auch nicht unterschätzen! Gerade diese ganze Transatlantik-Bagage ist sehr, sehr gut vernetzt! Sie haben in allen Institutionen ihre Leute sitzen und sie halten noch ihre schützende Hand über ihre nützliche Idiotin! So etwas hochgradig Buckliges wie Merkel, werden die wohl so schnell nicht mehr finden! Vor allem funktioniert sie, wie kein anderer, wenn es darum geht, die Vernichtungspolitik für Europa gnadenlos umzusetzen! Man wird versuchen, den Parasit noch möglichst lange im Pelz des Wirtstieres zu halten, damit dieser den größtmöglichen Schaden anrichten kann!

  5. Also bitte, Herr Maier, die Rechtsstaatlichkeit Deutschlands infrage zu stellen, geht doch etwas zu weit: Bei uns hat die Justiz sogar die Zeit, sich mit einer 91-jährigen Dame zu befassen, die in Auschwitz ein Funkgerät bedient hat.

  6. Lasche Justiz ? ist schon merkwürdig, wenn (zwei) Bürger wegen Nichtzahlung der GEZ Gebühren für Wochen hinter Gitter müssen, aber Asylanten immer wieder straffällig werden, und nichts passiert ( Aussage eines Münchner Polizisten ) .

    1. Nein, es ist natürlich eine vollkommen durchstrukturiertem politische Justiz! Allein das Erheben einer Rundfunkgebühr eines nicht rechtsfähigen Vereins ist kriminell! Dann auch noch Amtshilfe zu leisten, wenn diese berechtigterweise nicht gezahlt wird, ist hochgradig illegal und sittenwidrig um nicht zu sagen kriminell!

  7. Merkel und ihr Kabinett muss weg.

    Her mit einer Notstandsregierung aus fähigen und glaubwürdigen Kritikern.

    Die Frau und ihre Vasallen bringen uns an den Bettelstab!

  8. Die BRD ist lediglich eine Staatssimulation, in der Handelsrecht gilt! Sie ist der Vasall der Alliierten und bekommt dies auch ständig zu spüren! Auch die Systemmedien sind fest in transatlantischer Hand und die Judikative ist politisch vollkommen weisungsgebunden! Natürlich haben viele Menschen da keinerlei Vertrauen mehr in eine solche Institution!

    1. Deswegen ist es notwendig zu wissen wie man sich richtig verhält wenn man sich verteidigt damit man nicht unnötig in die Mühlen der Justiz gerät. Die mahlen gnadenlos. Wer wie Rambo durch die Gegend ballert weil es in den Filmen immer so harmlos aussieht, der wird sich wundern wie schnell er eine Strafe aufgebrummt bekommt. Die zivile deutsche Gesellschaft ist kein Übungsplatz wo man nur so mit Platzpatronen rumballern kann. Reagieren mit Verstand ist angesagt und das erfordert Wissen und nicht dumpfes wettern auf die Verhältnisse.

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