Obama stellt Pläne zur Schließung von Guantanamo vor

Eventuell wird Obama dieses Versprechen doch noch einhalten können. Nachdem eigentlich alle seine Vorhaben scheiterten und auch sonst während seiner Amtszeit die Welt in mehr Kriege verwickelt wurde, als noch unter George Bush jr., könnte dieses Versprechen noch Realität werden. Obama will das Foltergefängnis Guantanamo auf Kuba endlich schließen. 

US-Präsident Barack Obama hat am Dienstag seine Pläne zur Schließung des umstrittenen Gefangenenlagers Guantanamo vorgestellt. Das Verteidigungsministerium werde den Plan noch am Dienstag dem Kongress vorlegen, sagte Obama in Washington.

Mindestens 35 der 91 verbleibenden Gefangenen sollen noch in diesem Jahr in andere Länder überstellt werden. Die übrigen Häftlinge sollen in Hochsicherheitsgefängnissen innerhalb der USA untergebracht werden. Die Möglichkeiten würden noch geprüft. Durch die Schließung des Gefangenenlagers könnten pro Jahr 85 Millionen US-Dollar gespart werden, so der US-Präsident.

Das Kapitel Guantanamo sollte endgültig geschlossen werden, betonte Obama. Das Gefangenenlager schade der nationalen Sicherheit und stehe den Werten der USA entgegen. Die Zahl der Insassen war zuletzt reduziert worden. Nach den Anschlägen vom 11. September 2001 hatte die Regierung von George W. Bush auf dem US-Militärstützpunkt Guantanamo ein Lager für Terrorverdächtige und Gefangene aus dem Afghanistan-Krieg eingerichtet. Seit 2002 waren dort fast 800 Gefangene inhaftiert worden.

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8 Kommentare

    1. Genau, noch mehr und geheim in  einem unterirdischen Gefängnis untergebracht. Angesichts der angeblich immer stärker werdenen Bedrohung durch Terroristen eine sehr unlogischer Schritt, Oder sind die USA dazu übergegangen, mit ihren eigenen Terroristen, die sie ausgebildet und ausgerüstet haben, psychoanalytische Gespräche zu führen, um sie uns gegenüber freundlicher zu stimmen.

  1. Obama will das Foltergefängnis Guantanamo auf Kuba endlich schließen. 

    ——–

    Na und, die haben ja inzwischen unzählige Gitmos: In Polen, der Ukraine, Pakistan, Afghanistan, Kosovo usw, und so fort.

  2. Zur Erinnerung; das gehörte schon zu den Wahlversprechen Obamas vor seiner ersten Amtszeit (vor 8 Jahren!). Das heisst während acht Jahre wurden Menschen ohne Rechtsgrundlage, ohne Anklageschrift, geschweige denn ein rechtskräftiges Urteil und unter Folterbedingungen untergebracht. Man könnte fast glauben, dass der Friedensnobelpreisträger sich zu einem effizienten Politiker mausert¨!

  3. Ich glaube nicht, daß die Gefangenen, die praktisch alle ohne Schuldnachweis in Haft sind, weil ohne ordentliche Gerichtsverhandlung eingekerkert, in US Hochsicherheitsgefängnissen humaner untergebracht sind! Wie der Herr Nobelpreisträger zugibt, es geht um Ersparnis. Aber irgendwie hat er ihn sich doch verdient. Er ehrt mit seinen Drohnen die Dynamiterfindung seitens Herrn Nobels. Also doch redlich zugesprochen.

  4. Das war dann ja quasi eine amerikanische Eilentscheidung. Ein drive in Versprechen oder auch Blitz-Versprechen und Umsetzung.

    So lange sitzt man in Deutschland nicht mal für die GEZ Nichteilnahme der Zwangsmitgliedschaft. Handy klauen, Frauen verhauen oder belästigen wird übrigens weniger gesühnt als einer nicht rechtsfähigen Oranisation nicht beiwohnen zu wollen deren Ansinnen die Meinungsmanipulation ist. Einfach mal versuchen bei ard.zdf, ndr, wdr oder sonstwas einen GEZ KOmmentar loszuwerden, um mal zu sehen in wieweit man sich dort noch an das Grundgesetz "Zensur findet nicht statt" gebunden fühlt.

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