Medikamentenwucher – Wie viel ist ein Menschenleben wert?

Was kostet ein Menschenleben? 12 Euro oder 665 Euro? Der Pharmakonzern Turing Pharmaceuticals erstand die Rechte an dem Medikament Daraprim, dessen Wirkstoff Pirimetamin bei der Behandlung von Toxoplasmose unabdingbar ist. Menschen mit einem schwachen Immunsystem sind gefährdet und wenn sie ein mageres Bankkonto haben sind sie tot.
 
Von Rui Filipe Gutschmidt

Wie viel für manche ein Menschenleben wert ist, ist für einen Europäer, der in Friedenszeiten aufgewachsen ist, einfach nur erschreckend. Es ist keine Naivität, denn die Gräueltaten die in extremen Situationen wie Kriege und Revolutionen begangen werden, wurden gerade in der BRD jedem Kind eingetrichtert. Nicht, dass es grundsätzlich falsch wäre, doch die Methoden der 1970er Jahre waren durchaus fragwürdig. Doch während die direkte Form der Gewaltanwendung zurecht verurteilt wurde, haben unsere „Erzieher“ nach US-amerikanischem Vorbild die Gewalt des Kapitalismus gepredigt.

Kein Wunder also, dass die so erzogenen Menschen – besonders der Nachwuchs der oberen 10.000 – keinerlei Respekt für das Leben aufbringen und als Lebensinhalt nur das Anhäufen von Reichtümern sehen. Von Kindesbeinen an wird ihnen der ewige Wettbewerb als Lebensgrundsatz eingebläut. Egoismus pur, indem es ein „wir“ nur als Mittel zum erreichen eines Ziels gibt, dass geopfert wird sobald das „wir“ dem „ich“  im Weg steht. Und wer hat's erfunden? Nun ja, die Urversion stammt von den Holländern, die ihre Flotte im 16. Jahrhundert mit Aktien und den ersten Börsen finanzierten. Die Engländer folgten. Doch die ehemaligen Kolonien der Engländer (und wo die Holländer auch waren), haben das System noch perfektioniert. Die USA!

Aber selbst der Kapitalismus hat Grenzen. Die USA muss zumindest den Anschein einer ethisch korrekt handelnden Demokratie bewahren. Denn wer sich als Weltpolizist aufspielt, der kann bestimmt nicht zulassen, dass Skandale wie der des Pharmakonzerns Turing Pharmaceuticals, ihren Ruf (noch weiter) schädigt. Wie in Zeiten des Kalten Krieges, wo man zeigen musste, dass die Menschen im Kapitalismus besser leben wie im Kommunismus. Doch mal abgesehen von Propagandaaktionen der USA, ist es richtig und wichtig eine solche Gier und Unverfrorenheit anzuklagen und letztlich zu verurteilen.

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Worum es hier geht? Martin Shkreli ist Gründer und Geschäftsführer der Turing Pharmaceuticals. Dieser relativ kleine Pharmakonzern erwarb die Rechte von Daraprim, eines Medikaments zur Behandlung der Toxoplasmose. Die WHO stuft dieses Medikament als eines der wichtigsten Instrumente zur Erhaltung der öffentlichen Gesundheit ein. Bei einem geschwächtem Immunsystem ist eine Infektion mit dem Toxoplasmose-Parasiten oftmals tödlich. Daher ist ein Vorenthalten eines lebensrettenden Medikaments auch so verwerflich. Nicht, dass uns so etwas in den USA wundern würde, wo man ohne Versicherung oder Bargeld nicht behandelt wird. Doch Obamacare, der stark blockierte Ansatz einer Pflichtversicherung, hielt Einzug im Gesundheitswesen der USA und die öffentliche Meinung hat sich mit dem Thema beschäftigt.

Daher wurde Shkreli vor den Kongress geladen. Wucher ist in den USA eigentlich so was wie „guter Geschäftssinn“, doch in diesem Fall führt Wucher zum Tod von Menschen und die Politik ist unter Druck geraten. 13,50 Dollar (also 12,00 Euro) war der Preis einer Packung Daraprim. Doch Shkreli meinte, dass dies nicht ausreicht um ein Menschenleben zu retten. Für ihn ist ein Menschenleben 750 Dollar (665 Euro) wert. Da soll noch mal einer sagen, das menschliche Leben wäre nichts mehr wert… Bleibt noch zu erwähnen, dass dieses Thema auch in den US-Wahlkampf Einzug gehalten hat, wo sich Hillary Clinton per Twitter geschockt zeigte und versprach sich dem Thema anzunehmen.

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21 Kommentare

  1. Wie viel ist ein Menschenleben wert?

    Die Antwort ist ganz Simpel. Soviel wie er selbst bereit ist dafür zu Zahlen.

    Gab vor drei Jahren in DE ne Krankenkasse die ein Kind als Mitversicherten hatte das für 1 Million Medikamente im Monat brauchte. Die Versicherung wurde von einer Großen übernommen weil sie Pleite ging an dem Unsinn. Sorry aber bei 8 Milliarden Menschen einen paar Lebensunfähige am Leben zu erhalten mit exorbitanten Mittel und ressourcen ist nicht Human sondern degenerierter Irrsinn. Wenn der Lizensbesitzer den Preis dafür nicht von den Versicherungen bekommt wird er es entweder wieder verkaufen oder den Preis senken. So einfach is das.

    1. Naja, moralisch ist dein Argument jetzt allerdings nicht vertretbar. Würdest du auch so reden, wenn es dein eigenes Kind wäre? Jedes Leben ist wertvoll, wenn wir darum beginnen zu feilschen, dann brauchen auch all die Kriege und Umweltzerstörung nicht aufzuhören. Viel wichtiger finde ich die Frage, WARUM braucht ein Kind so viele Medikamente? Die meisten Menschen bekommen Medikamente verschrieben, die sie nicht heilen sondern noch kränker machen. Hier muss etwas sehr konkret im Bewusstsein der Menschen passieren, nicht der Preis von Medikamenten.

      1. Ein sehr guter Standpunkt. Hier geht es auch um die Frage, ob man Medikamente der hämmungslosen Spekulation des Freien Marktes überlassen darf. Es gibt Dinge die reguliert werden müssen.

      2. Ja mit der Moral ist das so ne Sache.

        Was denn mit den vielen kleinen Eisbärenbabys, den putzigen Pandabären, den kuscheligen Löwenbabys…. die alle ihren Lebensraum verlieren weil wir ein paar Millionen Menschen mit Resourcen(hier Geld) unangemessen überhäufen?

        Der begriff Moral beinhaltet immer auch Verantwortung. Und die ist zuweilen unangenehm, vorallem wenn an sie übernehmen bzw. selbst tragen soll.

        Die Frage was mit meinem Kind wäre? Nun es wäre Gesund. Insofern stellt sich mir und anderen diese Hypotetische Frage nicht. In meine Familie wurden nie genetische Defekte oder Erbkrankheiten mit Medizinischen Massnahmen solang am Leben erhalten bis sie sich replizieren, vervielfältigen und zu einem gesellschaftlichen Problem werden konnten. Sei es drum, ein Tabuthema mehr oder weniger, kommts nun auch nich mehr drauf an. Bevor ich also als inhuman oder schlimmeres Tituliert werd. Töten wir eben alles was auf dem Planeten Lebens und Liebenswert ist um unlebenswertes Leben zu erhalten. Moralisch Wertvoll ist das zwar nicht. Es beruhigt aber unser Gewissen. Weil das eine Elend(hier Medikamentenabhängige) sehen wir vor unseren Augen wärend das andere(Artenvielfallt) anonym, still, aufrecht, ohne zu jammern über das unverschuldete Schicksal, leise stirbt.

        Moralisch nur zu rechtfertigen wenn man den Begriff umdeutet, würd ich jetzt meinen. Allerdings glaub ich nicht an Absolutismus, richtig oder falsch. Insofern kann meine Überzeugung freilich ein Irrtum sein. Diese Form der Geistigen-, Frei und Unabhängigkeit aber nehm ich mir einfach raus.:-)

      3. Unmoralisch ist aber auch wenn ein oder mehrere Menschen unwissend als Versuchskarnickel behandelt werden. Was selbst bei bestimmten Krankheiten wo es keine eigene Medikation gibt, passiert. Ich habe den Eindruck bekommen wenn gerade irgendwelche Spezialisten beim Hausarzt angeklopft haben die grade sich mit ein Gebiet beschäftigen oder aus einem anderen Grund dann fällt die Diagnose für eine Überweisung entsprechend aus oder Facharzt macht einfach mehr ohne den Patienten vorher gesehen zu haben. Beispiele: Trigenimusneuralgie vom Hausarzt vermutet. Vorabklärung Nasennebenhölen röntgen, Röntgenarzt Schwester Stirnhöhle extra mit geröntgt. Unnötige Strahlenbelastung. Dann zum Nervenarzt, Tabletten aus seinem Glasschrank, im Netz nachgeschaut war gar nicht dafür zugelassen. EEG gemacht obwohl gerade mehrere Stunden Schmerzfrei. Später  das Gleiche, Hausarzt vermutet Hirnblutung, welcher Patient sagt schon nein und wird durch die Röhre geschoben, ich aber. Höchste Strahlenbelastung. Später auf der anderen Seite,gleich zum Ohrenarzt, macht seine Plichtübung, die aber nicht recht Symptom bezogen war. Ergebniss o.B. , aber Schmerzen. Meine Vermutung wie die Schmerzen entstanden sind- Stoffwechselstörungen, da Schmerztabletten mal halfen und mal nicht auch die vom Mackedoktor. Meine Behandlung durch Beobachtungen der Vorgänge, Gichtdiät und 8 Wochen früh Kaisernatron, nach einer Woche gelgentlicher Schmerzatacken, aufpassen beim Essen, Schmerz weg. Vermute atypische Gicht. Hätte ich nicht immer versucht nach den Untersuchungen das Problem selber zu lösen, würde ich jeden Tag Psychopharmaka, Betablocker, Blutverdünner (gleich Rattengift) u.a. Tabletten nehmen. Meine Beobachtung aus meinem älteren Umfeld ist ,wenn an der Behandlung nichts mehr zu verdienen ist, dann wird die eingestellt. Da ist das Argument Moral im Gesundheitswesen schon des Öfteren ein Fremdwort. Ich hätte noch mehr konkrete Beispiele aus der Vergangenheit in meiner Familie auf der Hand. Da kämen ein paar Seiten zusammen.

  2. Ein Menschenleben ist der Pharma Industrie (und auch vielen Politikern) einen Dreck wert.

    Nicht umsonst, werden immer wieder Kriege von Eliten und Regierungen angezettelt.

    Auch gehen vielen Pharma Konzerne,wenn nötig, sozusagen über Leichen, wenn beispielsweise so manche Menschen ( wie in der USA) die korrupten Geschäfte der Pharma Industrie aufdecken wollten, wie z.B. wenn es um die Chemo-Therapie bei Krebsleiden geht.

    Die TTIP Liste, soll auch sehr gut mit Pharma Konzernen bestückt sein.

     

  3. Werter R.F.Gutschmidt, Sie nennen den Wirkstoff Pirimetamin (ein altes Malariamittel) zur Behandlung der Toxoplasmose "unabdingbar", weiterhin "Menschen mit einem schwachen Immunsystem sind gefährdet, wenn sie ein mageres Bankkonto haben sind sie tot."  —  Die Toxoplasmose (im chronischen, akutem Stadium) ist eine meldepflichtige Infektionskrankheit, was bedeutet, selbst mit schwachem Bankkonto werden Menschen in unserem Land behandelt. Zu ihrer Information, bei uns in der BRD ist etwa jeder Dritte mit dem Parasiten infiziert. —  Menschen mit einem schwachen Immunsystem, zusätzlich an Toxoplasmose leidend, sollten dringlichst die Ursache für ihr schwaches Immunsystem ergründen und sich nicht noch zusätzlich mit einem, starke Nebenwirkungen auslösende und zudem nicht notwendigen ("unabdingbaren") , Malariamittel behandeln lassen, das nach meinen Informationen, so wie Sie den Sachverhalt schildern, nur in den USA vom Patienten bezahlt werden muss. Außerdem entwickelt der auslösende Parasit Toxoplasma gondii (ein naher "Verwandter" des Malariaerregers) Resistenzen bei gleichzeitiger weiterer Schwächung des Immunsystems, was aus meiner Sicht den Einsatz eines solchen Medikaments ausschließt. —  Im September 2015 hatte der von Ihnen genannte Shkreli die "Rechte" zu dem Mittel erworben, ein vergleichsweise völlig normaler Vorgang an dem (perfiden und amoralischem) Aktienmarkt. Wenn Sie bei Contra (zu Recht) die Praktiken von Pharmaindustrie und Schulmedizin anprangern wollen, finden Sie bei Themen wie Chemotherapie, Impfen, Statine etc ein für den Rest Ihres Lebens ausreichendes Betätigungsfeld. Ein weitere Thema, an dem sich ein investigativer Jounalist die "Finger verbrennen" kann, wäre der Organhandel. — Besser, Finger weg von Themen wie Gesundheit und Medizin, da sind Sie "wenig informativ", um es höflich auszudrücken.

    1. Ich weiss nicht, warum manche Leute nicht richtig lesen können, bzw Probleme damit haben einen Text zu interpretieren… Ich redete vom leerem Bankkonto in den USA, nicht in der BRD.

      Ansonsten ist eine gute Freundin an dem Erreger gestorben – sie war HIV + und hatte unter 200 CD4-Zellen pro ml Blut. Auch eine hohe Viruslast, da die Antiviraltherapie nicht richtig anschlug. Das war Anfang der 1990er Jahre.

      Aber es geht mir auch nicht um das Medizinische. Es ist der Wucher! Die Gier, die in den USA über Leichen gehenden Yuppies, die aberzogene Menschlichkeit, die auch in der BRD vielen fehlt. 99% der Leser habe dies verstanden. 

    2. Nun werden Sie dummdreist! Junger Mann, Ihr Geschreibsel über medizinische Themen fordert geradezu heraus, Sie an Ihre Inkompetenz zu erinnern. Das Sie dazu neigen, Kommentare unterhalb der Gürtellinie zu platzieren, ist schon anderen Usern aufgefallen. Die Anmerkung, "Sie können das Land gerne verlassen", hieße für mich, das Feld dummdreisten und zugereisten Mitmenschen Ihrer Sorte zu überlassen, die als vermeintliche Journalisten "qualvollen Mist" schreiben. Deren gibt es bereits reichlich im Lande. —   Nun können Sie weiterhin 'rumpöbeln. Übrigens stehe ich bereits "in der braunen Ecke", so lassen Sie sich etwas anderes einfallen. – 

      1. „ist eine gute Freundin an dem Erreger gestorben – sie war HIV +

        Das Niveau des CM bedarf nun gar keiner Erklärung mehr.

        Ich frag mich nur, WIESO ich das so lange übersehen habe … 🙁

  4. Ich fraage mich wer meinen NAMEN MISSBRAUCHT. Also bitte nicht alles ernst nehmen was ihr unter meinem Namen zu lesen bekommt. Werde mein Passwort ändern und versuchen alle fremden Kommentare zu löschen. 

     

    1. ALSOO:

      Ich habe rungefraagt und gebe Entwaarnung:
      Es fälscht doch keiner meine Kommentare.

      Es ist nur so, dass ich noch in anderen Blogs schreibe, und wohl … Schatten gesehen habe.

      Ich habe mein Passwort aber trotzdem geändert, sicher ist sicher. Also alles, was jetzt kommt, ist 100%ig von mir 🙂

        1. Das mit dem Namen ist so eine Sache. Man kann sich mit jedem x-belibigen Namen anmelden wenn er nicht schon vorhanden ist. Man ist nur einigermaßen sicher wenn das Forum oder die Kommentarfunktion Avatare verwendet. Ich bin schon mal aus einem Kommentarbereich ohne Anmeldung und Avatar übel durch Hasskommentarfälschungen  rausgemobt worden, den Kommentarbereich gibt es jetzt nicht mehr, der Grund der Einstellung ist aus meiner sicht vorgeschoben. Der Avatar ist immer an die e-Mailadresse gebunden, der Name nicht überall. Ich habe meine privaten und die Kommentaradressen immer getrennt. Also Passwort ändern nutzt nichts wenn woanders einer schreibt wo kein Passwort verlangt wird. Nur am Avatar ist zu erkennen wer da schreibt, Wenn einer schneller war, mit dem Namen, pech gehabt. Meine Nicknames sind seit dem variabel. Versuchen Sie ihre Artikel mit einem festen Avatar/Gravatar zu verbinden dann fällt es auf wenn einer Ihren Namen verwendet, aber auch die e-Mailadresse unter Verschluß halten. Sie brauchen dieses nicht zu veröffendlichen, Ein kurzes ok reicht.

  5. Zum wiederholten Male werden Kommentare ohne beleidigenden Inhalt gelöscht. Warum auch immer. —  Was das lesen Ihrer Artikel angeht – werter R.F.Gutschmidt –  der ist gelesen worden. Es fällt nach den eröffneten Sätze wahrlich nicht leicht, weiter zu lesen und das Gelesene ohne Kritik hinzunehmen. Was motiviert Sie, eine monatealte Story aufzufrischen und den damit verbundenen und lancierten Medienrummel gegen einen skrupellosen jungen Geschäftemacher zum Anlaß für eine Moralschelte zu nehmen, zu allem Überfluß noch H.Clinton zu erwähnen, die sich "geschockt" zeigt? Diese Mrs. Clinton hat mit dubiosen "Wohltätigkeitsorganisationen" Riesensummen von den Milliarden der Haiti-Hilfe abgeschöpft, die die dortige Bevölkerung niemals erreicht haben und gehört in dem Zusammenhang gewiß nicht genannt. –  Shkreli ist lediglich ein Bauernopfer, um der Öffentlichkeit zu zeigen, unmoralische und unethische Geschäftsgebaren in der Pharma/Medizin-Branche werden geahndet. Große Pharmakonzerne, die ein solches Handeln tagtäglich an den Tag legen, würden solchen, mit schlechter Publicity und !!! sinkenden Aktienkursen einhergehenden, Medienrummel überhaupt nicht entstehenden lassen. —  Wenn Sie, wie Sie schreiben, in den 90ern den Tod eines Ihnen nahestehenden Menschen zu beklagen hatten, so ist der sicherlich nicht an der Toxoplasmose verstorben. Gehen Sie davon aus, das die Nebenwirkungen von HIV- und Toxoplasmosemitteln mehr Todesopfer fordern, als der Parasit. Die Todesursache stellen zumeist die selben Ärzte fest, die therapiert haben, eine von einem unabhängigen Pathologen gemachte Obduktion findet (offiziell zumindest) nicht statt. Nicht anders verhält es sich mit den sog AIDS-Toten, die als HIV-Positive mit einem Mittel behandelt wurden, das bereits in den 70er Jahren aufgrund seiner tödlichen Nebenwirkungen vom Markt genommen wurde. Das Mittel ( kurz:AZT) manifestiert eine Immunschwäche, greift blutbildendes Gewebe an, vernichtet weiße Blutkörperchen. Wenn Sie sich als Mediziner öffentlich gegen diese Therapieformen stellen, begehen sie beruflichen Selbstmord.  —  Selbst jetzt, mit einigem "Abstand" zu Ihrem Artikel, kann ich ihn bestenfalls einen "Aschermittwoch-Artikel" nennen. In dem Sinne – Frohes Schaffen.

    1. Ach edmundotto, das hat doch mit „Beleidigungen“ nichts zu tun.

      Was gibt es schöneres, als Userkommentare zu versenken.

      Am besten gaaanz lange Kommentare.

      Sie schreiben und – PLOP – weg ist es wieder 🙂

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