Die Verwendung des Monsanto-Pestizids Glyphosat betrifft nun auch die Freunde des deutschen Nationalgetränks – Bier. Die Belastung lag einmal sogar beim 300-fachen des Grenzwerts. Es besteht dringender Handlungsbedarf.

Von Marco Maier

Mit dem deutschen Reinheitsgebot haben so manche deutsche Biere offenbar nicht mehr viel zu tun. Nicht dass die Brauereien daran Schuld wären, sondern vielmehr die Landwirte, die das Monsanto-Pestizid Glyphosat verwenden und damit auch das Grundwasser mit dem laut Weltgesundheitsorganisation WHO krebserregenden Stoff verseuchen.

Denn das Umweltinstitut München testete die 14 meistgetrunkenen Biere Deutschlands auf Rückstände des heftig umstrittenen Unkrautvernichtungsmittels – und wurden auch fündig. Im Trinkwasser sind in Deutschland maximal 0,1 Mikrogramm pro Liter (μg/l) erlaubt. In den getesteten Bieren fanden sich hingegen Werte von 0,46 bis 29,74 μg/l – also bis zum 300-fachen dieses Grenzwerts. Bei einem (statistischen) Durchschnittsverbrauch von 107 Litern Bier pro Jahr wären das immerin rund 3.200 μg im Jahr.

Die höchsten Belastungswerte weisen demnach das Hasseröder Pils (29,74 μg/l), das Jever Pils (23,04 μg/l) und das Warsteiner Pils (20,73 μg/l) auf. Die niedrigsten Werte hatten in den Messungen hingegen Beck's Pils (0,50 μg/l), Franziskaner Weißbier (0,49 μg/l) und Augustiner Helles (0,46 μg/l).

Angesichts dieser hohen Belastungswerte wird deutlich, dass dringender Handlungsbedarf besteht, immerhin führt der Konsum dieses Pestizids unter Umständen zu Krebserkrankungen. Beschwichtigungen des Bundesinstituts für Riskobewertung (BFR), dass die Werte so niedrig seien, dass die hieraus rechnerisch resultierende Aufnahmemenge bei einem Erwachsenen mehr als 1000-fach niedriger liegen würde als die derzeit als unbedenklich geltenden Aufnahmemengen, greifen jedoch nicht. Immerhin nehmen wir Menschen dieses Gift auch über andere Nahrungsmittel auf, so dass sich dies summiert.

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17 thoughts on “Krebserregend: Monsanto-Pestizid im deutschen Bier”

  1. Monsanto ist einer der grössten Verbrecherkonzerne der Welt !!! Mit TTIP wird denen noch Tür und Tör geöffnet. Überall auf der Welt werden Monsanto-Gifte/Schadstoffe/Genmanipulationen von Regierungen vertuscht. Diese Firma gehört, genau wie BP, Shell, Exxon, auf die Anklagebank, mit Strafen von mind. 50% des Umsatzes !

     

    1. Du solltest doch wissen, Monsanto das ist Rockefeller und Rockefeller ist päpstlicher Ritter von Malta. Alle Wege führen nach Rom. Das Ziel von unserer Hure von Babylon sind 500 Millionen Menschen auf unserem Planeten. Monsanto ist ein Baustein dazu.

      Aber du brauchst dich nicht aufregen, es gibt noch ein Bausteinchen, das ist Fluoride, die finden wir schon in der Milch. Wenn wir sie in der MIlch finden, dann finden wir sie auch im Käse. Das hat für uns einen Vorteil, wir werden durch Fluorid ruhiger, wir werdem ruhiggestellt, wir sind nicht mehr aufsässig und bekommen so langsam eine ,,weiche Birne''. Dann werden wir uns auch nicht in absehbarer Zeit über Glyphosat aufregen.

  2. dabei ist das reinheitsgebot das m.W. älteste deutsche gesetz, an dem man immer, auch zu noch schlimmeren zeiten als heute, bedingungslos festhielt – von der aktuellen bundesrepublik mit füssen getreten – wie widerwärtig! wann endlich wird sie von euch deinstalliert? 

    1. Die BRD unter Merkel hat auch das versaut! Ich bin mir mittlerweile absolut sicher, dass Merkel und ihre Vollstrecker, dieses Land – nach transatlantischem Plan – endgültig auslöschen wird!

  3. Reinheitsgebot von 1536 mal eben so geknackt. Herzlichen Glückwunsch.

    Mmmhhh yamii Immunsystem ade. Wozu eigenes Immunsystem es gibt doch die Pharmaindustrie.

    Glyphosat wird einmal eingesetzt zur Trocknung des Getreides. Also über Kopf gespritzt kurz vor der Ernte 10 bis 14 Tage, damit das Getreide abstirbt und so das Korn trocken wird. Denn Korn über 14 oder 15% Feuchtigkeit muss um die Lagerfähigkeit zu erhalten heruntergetrockenet werden und das ist teuer. teurer auf jeden Fall als die ca. 80 Euro Ausbringungskosten und ca. 50 Euro Wirkstoffkosten. Zudem kann durch das vollkommen vertrocknete Getreide dann auch eher nachts bei Tau (sofern das Getreide steht) noch gedroschen werden.

    Dann gibt es noch dei Anwendung nach dem ersten Auflaufen des Unkrauts bzw.,Ausfallgetreides der vorherigen ernte bevor der Acker gepflügt wird. Mit der Problematik, daß Glyphosat sich nur in grünen Pflanzenteilen abbaut.

    Und schließlich ist es nicht selten schon im Öberflächen oder auch Grundwasser zu finden.

    Glyphost wird jedoch nciht nur von Monsanto produziert, denn das Patent ist schon Ende der 90-iger abgelaufen. Es gibt auch mehrere Hersteller von Generika also Nachmacherprodukten.

    Besonders ist bei Glyphosat von Monsanto also Round up die Additve, die dazu führen, daß das Produkt Roundup ready, Roundup ultra oder sonstwie genannt wird. Die´Besonderheit in den Additiven liegt darin, daß das Produkt dann extrem anhaftend ist und sogar noch 1 Stunde vor dem Regen eingesetzt werden kann. Die Giftigkeit der Additive übersteigt teilweise sogar die Giftigkeit des eigentlichen Produktes. Bienen haben häufig Probleme mit den Additiven. Es sollen auch Nanopartikel dabei sein, die dazu führen das der Honigmagen der Biene verstopft.

    Was wäre denn wenn Roundup noch in ganz anderen Produkten enthalten wäre von denen wir derzeit gar nicht sprechen, weil die Kontamination nicht über das Getreide erfolgt, sondern weil Rezepturbestandteile beim Transport im Überseecontainer damit in Berührung kamen und dies zu keinem Rückruf führte.

    Fragt doch mal bei allen großen internationalen Markenherstellern an, ob ihnen bekannt ist, daß Glyphosat schon mal gefunden wurde. Und gab es da einen Rückruf?

     

     

     

     

  4. Ja, leck mich am Arsch – jetzt auch noch unser gutes deutsches Bier! Erst ham se unsere schöne DDR kaputt gemacht, dann unsere bewährten deutschen Tugenden ausgehöhlt und schließlich wurde unser christliches Abendland durch muselmanische Invasoren auf links gedreht. Und jetzt bleibt von unserer wunderbaren deutschen Kultur auch bald nichts mehr übrig! Da könn mir froh sein, dass mir wenigstens noch säcksisch spreche…nu, was ham mir denn sonst?

    Ach ja: die Muddi muss weg!

      1. Mein Säcksisch,

        lieber NeuerWindImLand,

        wird mir keiner nehmen können, denn ich srech's überhaupt nicht. Ich wollte mit dem obigen Post ein wenig erhellende Ironie und bereichernden Doppelsinn in die Debatte tragen… Aber wenn eines NICHT klappt in der Kommunikation mit ostdeutschen Rechtsauslegern, dann ist es die humoristische Auflockerung – irgendwie schade!

  5. Rafft es.Hats Getreide hats Gift mit.

    Weiterhin: Hats Landwirtschaft hats Gift mit.

    Ist nicht Bier schuld, nicht Brot, nicht Tofu nicht Wurst.Nicht Kaufmannsladen.

    Ist Landwirtschaft. Brauchts Gift damits wächst damits kaufst.

    Daher: Nieder mit die Bauern. Landwirte sindse Giftmischers. Wir müssen uns rächen!

    Oder kannste machen wie der Russe. Verbieten von die böse Gifte UND von Amerikanski. 

    Ist aber wurscht für die Deutsche. Frisst Salz viel lieber mit Jod extra, weil extra ist Wurst, und noch mehr extra mit Jod und mit Fluor ist doppelplusgut.

    Frisst auch deutsche Politik gerne Currywurst mit Jod Extra, von die viele Arbeit im Landesverrat. Schlauer ist wer koscher frisst. 

     

     

  6. Ehrliche Hochachtung @charming_boy für deine positive Einstellung. Ich habe sie zurzeit verloren in diesem Land. Aber Ironie und bereichernden Doppelsinn mag ich sehr. Also lass uns auf unsere Freunde, die Muselmanen konzentrieren. Außerdem muss ich dich enttäuschen – bin ein Wessi:)

    1. Danke,

      NeuerWindImLand,

      für deine aufmunternden Worte! Dass du Wessi bist, enttäuscht mich nicht…auch im Westen gibt's offenbar viele mit dunkeldeutschen Gesinnung. Kinder hab ich auch keine, wofür übrigens Merkel ausnahmsweise mal nichts kann! Und die Muselmanen? Ich will nur, dass sie halbwegs menschenwürdig behandelt werden – so wie ich das auch für Sie und mich erwarte.

  7. Ich glaube nicht, dass für die Politik Handlungsbedarf besteht! Merkel uns Deutsche ohnehin vernichten, da kommt ihr das doch sehr gelegen, ein Sargnagel mehr! Sie wird alles dafür tun, dass Monsanto so weiter machen kann!

    1. Ja, genau,

      Mutti plant einen großangelegter Vernichtungsfeldzug, um am Ende die Weltherrschaft an sich zu reißen und schließlich auf dem Tempelberg einer muslimischen Lesbe mit Stasi-Vergangenheit das Ja-Wort zu geben!

      So wird's kommen…isch schwör!

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