Innenminister weist Gewerkschafts-Forderung von plus 6 Prozent zurück

Die Gewerkschaft der Angestellten des öffentlichen Dienstes fordert um sechs Prozent mehr Geld für die Tarifbeschäftigten von Bund und Kommunen. Für den Innenminister ist dies zu viel, da dies Mehrkosten von rund 1,7 Milliarden Euro mit sich bringen würde.

Von Redaktion/dts

Bundesinnenminister Thomas de Maizière hat die Gewerkschafts-Forderung nach 6 Prozent mehr Geld für die Tarifbeschäftigten von Bund und Kommunen zurückgewiesen. Diese sei "unerwartet hoch" und bedeute für den Bund ein Kostenvolumen von insgesamt rund 1,7 Milliarden Euro pro Jahr. "Das ist von einem akzeptablen Ergebnis weit entfernt", so der Innenminister. Tarifabschlüsse mit Augenmaß blieben "das Gebot der Stunde". Der "viel zu hohe Einstieg in die Tarifverhandlungen" mache ein Ergebnis nicht besser, sondern verlängere nur die Verhandlungen. Er wolle sich dafür einsetzen, dass es zügig zu einem fairen Abschluss komme, so de Maizière.

Das Anliegen der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im öffentlichen Dienst nach angemessener Lohnerhöhung sei jedoch prinzipiell berechtigt. "Dazu bedarf es keiner Verhandlungsrituale und keiner Streiks, nicht einmal Warnstreiks. Wir wissen auch so, die geleistete Arbeit zu würdigen", so der Innenminister. Doch von lobenden Worten allein können die Beschäftigten auch nicht leben. Die Lebenserhaltungskosten steigen jedes Jahr, auch wenn die beschönigte Inflationsrate dies nicht hergibt.

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11 Kommentare

  1. Eine ziemliche Dreistheit, als Einheimischer auch noch Forderungen stellen zu wollen! Ich würde mir beim nächsten Pegida-Spaziergang überlegen, ob ich innerhalb der Gegendemo den Systemparteien-Hampelmann gebe, wobei das ja wieder ein paar Euros in die Kasse spült!

  2. Was für ein Kretin! Lieber schmeisst er das Geld den Invasoren in den Rachen. Die wiederum überweisen die Staatskohle, die wir erarbeitet haben, in ihre Herkunftsländer. Was für ein Affentheater. Für die Einheimischen bleibt wie immer nichts übrig.

    1. Wer sich heutzutage noch diesen Gewerkschaften anbiedert, unterstützt eben jene Invasoren-Politik! Also kein Mitleid, keine Solidarität!

  3. Dieser " Minister" ist eine Provokation für jeden klardenkenden Menschen ind der "BRD-Diktatur".Nehmen wir diesem Gesindel Ihre Pfründe weg, wie Diäten,Abgeordnetengelder, Schmiergelder u.s.w., und jagen diese alle samt zum Teufel……..elendes Pack!

     

  4. Merkel sagt die Wirtschaftslage sei sehr robust, ebenso alle Scheinauguren. Wenn es ans Eingemachte geht läuft die Melodie wieder anders. Ein übles Lügengeflecht, das man an sich nicht mehr hören will und kann. Wer bei einer solchen Kanzlerin im Kabinett sitzt, hat sich je ohnehin schon per se offenbart.

  5. Ich denke, dieser Wichtigtuer sollte mit gutem Beispiel vorangehen und auf seine Diätenerhöhung verzichten. Die Diäten dieser Lobbyisten-Knechte sind jetzt schon zu hoch und stehen in keinem Verhältnis zu dem was diese Satrapen leisten. (Von den Nebeneinkünften ganz zu schweigen.)

  6. Das läuft immer nach dem gleichen Prozedere ab. Es wird durch die Gewerkschaft ein überhöhter Prozentsatz in den Raum geworfen und die öffentlichen Arbeitgeber widersprechen energisch. Dann trifft man sich zu Verhandlungen und das Ergebnis liegt dann zwischen 50 und 60% der ursprünglich geforderten Summe. Dazwischen wird eifrig getagt, bei feinsten belegten Häppchen, vielleicht auch noch ein Urlaubsflug 1. Klasse eingelegt und am Ende schlagen sich alle auf die Schulter und beweihräuchern sich, welch tolle Kerle sie doch sind. Was soll denn dieses ganze Theater?

    1. Nach dem Dicken war alles vorbei. Die Wulff-Mathis wurde noch in die EU hochbefördert für ihre "gute" Taten und der TV-Vertrag ging  wurde  gegen die Meinung der Arbeitnehmer  akzeptiert.. Ein blühender Rechtsstaat. Viel anders waren die schon dasmals nicht.

  7. eben, für die arbeiter haben die verbrecher nichts übrig, außer für ihre lieblinge die einwanderer, da sind die milliarden nicht zu schade!

  8. …haben die Marionetten der angloamerikanischen Zionmafia welche ihren fetten Ar..h im Bundestag platt sitzen sich nicht erst vor kurzem (einstimmig) eine kraeftige Gehaltserhoehung gegeben? 

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