Human Rights Watch übt scharfe Kritik an der US-Regierung

Die Menschenrechtsorganisation Human Rights Watch (HRW) übt in einem Bericht heftige Kritik an den USA, weil diese die Menschenrechte in unterschiedlichen Bereichen verletzen. Sowohl im Inland als auch im Ausland würden sich die USA nicht an die international anerkannten Regeln halten.

Von Marco Maier

In einem jüngst veröffentlichten Bericht übt die Menschenrechtsorganisation Human Rights Watch heftige Kritik an den USA. US-Gesetze und -Praktiken würden demnach die international anerkannten Menschenrechte in Sachen Inhaftierung, Rassenunterschiede, Justizwesen und in der Außenpolitik verletzen.

"Die Vereinigten Staaten sperren 2,37 Millionen Menschen weg, die größte berichtete Zahl inhaftierter Menschen weltweit", so der Bericht. Zudem würden "rund 12 Millionen Personen jährlich durch die County Jails gehen". Auch die Verhängung der Todesstrafe in 31 US-Bundesstaaten steht am Pranger. 27 Personen wurden allein im letzten Jahr hingerichtet.

Weiters kritisiert HRW die Rassenunterschiede bei der Strafjustiz. "Während weiße und afrikanische Amerikaner gleichermaßen in Drogenverstöße verwickelt sind, werden Afroamerikaner für Drogendelikte deutlich öfter verhaftet, strafrechtlich verfolgt und inhaftiert", so der Bericht weiter. Dies führe dazu, dass die Afroamerikaner zwar einen Bevölkerungsanteil von nur 13 Prozent haben, jedoch 29 Prozent aller Verhaftungen wegen Drogendelikten stellen. "Schwarze Männer werden mit einer sechs mal höheren Rate inhaftiert als weiße Männer", so HRW. Auch die Erschießung unbewaffneter schwarzer Männer durch weiße Polizisten wird in diesem Bericht thematisiert.

Die Privatisierung der Gefängnisse steht ebenfalls unter heftiger Kritik der Menschenrechtsorganisation. Dies würde zum Missbrauch einladen, da diese Unternehmen gewinnorientiert arbeiten und an den Gefangenen verdienen.

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Ein weiterer Kritikpunkt betrifft die Außenpolitik der Obama-Administration. Hierbei ist vor allem die Lage in Afghanistan, aber auch die US-Politik in Syrien ein Thema. Die Aufwendung von hunderten Millionen Dollar zur Bewaffnung sogenannter moderater Rebellen für den Kampf gegen die Truppen von Präsident Bashar al-Assad sei falsch. "Die Vereinigten Staaten rufen weiterhin nach einer politischen Lösung für den Syrien-Konflikt, jedoch ohne eine Rolle für den Präsidenten zu haben", kritisiert der Bericht. Auch dass die Luftangriffe gegen die IS-Extremisten ohne Authorisierung durch Damaskus und die Vereinten Nationen durchgeführt werde, sei nicht hinnehmbar.

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Im Jemen "gewähren die USA geheimdienstliche, logistische und personelle Unterstützung" für die Saudis, damit diese ihre Luftangriffe auf das Nachbarland durchführen können. Dies mache die US-Truppen möglicherweise mitverantwortlich für die Verletzungen des internationalen Kriegsrechts, die durch die Saudis dort begangen werden.

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14 Kommentare

  1. Die USA hat sich noch nie an internationales Recht gehalten. Seit 1991 lacht sie dem Rest der Welt mehr oder unverhohlen ins Gesicht, so nach dem Motto: "Wir machen die Welt, wie sie uns gefällt". Seit dem 11. September 2001 gebärdet sie sich so, wie diejenigen, welche sie angeblich bekämpft. Die Regierungen Europas und auch die europäische Presse unterstützen die USA dabei fleissig. Da kann man kritisieren so viel man will, denen ist dies egal. China hat es schon richtig erkannt, dieses grosse Land wird keine Ruhe geben, bis es endliche eine extrem grosse Dosis seiner eigenen "Medizin" erfahren wird.

    1. …sehr richtig…und wenn die wirklichen Drahtzieher des 9/11 erst mal oeffentlich thematisiert werden (ich sage nur WTC 7) dann wird dies der Sargnagel fuer denn Weltterroristen Nr. 1, uSa, sein. Wird auch langsam mal Zeit, dass die Weltgemeinschaft sich dieser schwerkriminellen, parasitaeren, sogenannten Elite entledigt!

      1. Es gibt ab und zu Hoffnung. Hatte kürzlich eine 23-jähriges Girl zu Besuch, die sagte: "bei den drei Gebäuden sehe doch ein Blinder mit Krückstock, was mit denen passiert ist". Das Girl hat mir noch vor 3 Jahren am liebsten den Hals umgedreht, wenn ich USA-kritische Äusserungen machte – sie ist Gott sei Dank nicht die einzige, die gemerkt hat, dass von da hinten einiges faul ist.

  2. Das Hauptthema sollte eigentlich das Morden im Jemen sein. Aber ich habe zunächst zur Frage der armen, verfolgten Schwarzen mal gegoogled "race crime". Die kommen da auch bei Wikipedia nicht gut weg.

    https://en.wikipedia.org/wiki/Race_and_crime_in_the_United_States

    Und wenn es stimmt, daß Schwarze etwas länger für das gleiche Vergehen eingesperrt werden als Weiße, dann ist da vielleicht an ein Nachholen von Erziehung gedacht, die typische schwarze Wellfare Queens nicht leisten. Kein Wunder, daß viele Weiße denken, man solle die Schwarzen wieder nach Afrika senden:

    https://m.youtube.com/watch?v=085N0Ckjv58

    Traurig, aber irgendwie verständlich. Wie ja auch Frau Merkel feststellte, ist Multikulti gescheitert.

    1. Erschreckend finde ich auch, dass Politiker der USA hin stehen und sagen: " Wir wollen, dass sie (die Schwarzen) in ihren Gettos bleiben, damit sie sich dort selber umbringen!" Das Bildungsniveau in den öffentlichen Schulen in den USA ist bewusst sehr gering gehalten – in Europa soll dies jetzt auch so werden, wie man anhand der Sparmassnahmen im Bildungssektor ersehen kann.

      1. …"in Europa soll die jetzt auch so werden"

        Achso? Wach auf Susanne! Das lauft schon seit der Beerdigung unseres guten alten und viel besseren akademischen Ingenieur Systems hin zum billigen Baeeetschelor und Master Systems auf Hochturen und das ist, so weit ich weiss, schon 10 Jahre her!

         

      2.  Wir wollen, dass sie (die Schwarzen) in ihren Gettos bleiben, damit sie sich dort selber umbringen!

        ——-

         

        Susanne, es scheint Ihnen irgendwie entgangen zu sein, dass die Schwarzen und Latinos eher die Weißen umbringen oder Hate-Crimes begehen, als umgekehrt.

         

        Crime Rates

        Blacks are seven times more likely than people of other races to commit murder, and eight times more likely to commit robbery.

        When blacks commit crimes of violence, they are nearly three times more likely than non-blacks to use a gun, and more than twice as likely to use a knife.

        Hispanics commit violent crimes at roughly three times the white rate, and Asians commit violent crimes at about one quarter the white rate.

        The single best indicator of violent crime levels in an area is the percentage of the population that is black and Hispanic.

        Interracial Crime

        Of the nearly 770,000 violent interracial crimes committed every year involving blacks and whites, blacks commit 85 percent and whites commit 15 percent.

        Blacks commit more violent crime against whites than against blacks. Forty-five percent of their victims are white, 43 percent are black, and 10 percent are Hispanic. When whites commit violent crime, only three percent of their victims are black.

        Blacks are an estimated 39 times more likely to commit a violent crime against a white than vice versa, and 136 times more likely to commit robbery.

        Blacks are 2.25 times more likely to commit officially-designated hate crimes against whites than vice versa.

        Gangs

        Only 10 percent of youth gang members are white.

        Hispanics are 19 times more likely than whites to be members of youth gangs. Blacks are 15 times more likely, and Asians are nine times more likely.

        Incarceration

        Between 1980 and 2003 the US incarceration rate more than tripled, from 139 to 482 per 100,000, and the number of prisoners increased from 320,000 to 1.39 million.

        Blacks are seven times more likely to be in prison than whites. Hispanics are three times more likely.

        Interracial Rape Statistics:

        Because interracial rape is now overwhelmingly black on white, it has become difficult to do research on it or to find relevant statistics. The FBI keeps very detailed national records on crime, but the way it presents rape data obscures the racial element rather than clarifies it. Dr. William Wilbanks, a criminologist at Florida International University, had to sift carefully through the data to find that in 1988 there were 9,406 cases of black-on-white rape and fewer than ten cases of white-on-black rape. [320] Another researcher concludes that in 1989, blacks were three or four times more likely to commit rape than whites, and that black men raped white women thirty times as often as white men raped black women. [321]

        Interracial crime figures are even worse than they sound. Since there are more than six times as many whites as blacks in America, it means that any given black person is vastly more likely to commit a crime against a white than vice versa.

        http://library.flawlesslogic.com/rape.htm

    2. @ Rüdiger

      Prof. Kevin MacDonald: Die Integration ist gnadenlos gescheitert

      Das Problem mit dem Zionismus vom Standpunkt der Europäer und Amerikaner ist in erster Linie die Tatsache, daß die zionistischen Netzwerke die Außenpolitik dominieren, ganz besonders in Amerika, mit dem Ergebnis, daß der Westen in kostspielige und unnötige Kriege im Mittleren Osten hineingezogen wird (zum Beispiel in den Krieg gegen den Irak und den drohend sichtbar werdenden Krieg mit dem Iran, der durch die Israel-Lobby in den USA massiv befördert wird).

      Diese Dominanz der Außenpolitik des Westens war es, die die muslimische Welt dem Westen unnötigerweise entfremdet hat, was dann als Ergebnis Angriffe wie den des 11. September 2001 auf New York zur Folge hatte. Diese Probleme werden andauern, was auch die Forschungen über jüdische Bevölkerungsgenetik belegen. Israel würde sicherlich nicht aufhören zu existieren, wenn sich die Khasaren-Hypothese als wahr oder teilweise wahr erweisen würde.

      http://velesova-sloboda.vho.org/archiv/pdf/macdonald-die-integration-ist-gnadenlos-gescheitert.pdf

      1. Wenn also die Schlußfolgerung dieser These ist, daß 9/11 von Arabern durchgeführt wurde, dann halte ich zumindest diesen Schluß für Desinformation. Zwei Flugzeuge, drei Häuser – klar, Moslems können ja nicht rechnen.

  3. Darf man denn die selbsternannten Götter der Welt kritisieren? Die haben sich schon immer so verhalten und ich kann auch keine Anstalten beobachten, dass sich dies zum Positiven verändern würde!

    Sie werden so lange weiter foulen, itrigieren, besetzen, bekriegen, morden, töten etc., mit Hilfe ihrer unmündigen Vasallen, bis irgendwann mal der Geduldsfaden einiger großer Länder reisst! Wirtschaftlich steht es ohnehin nicht mehr gut um diese Nation, zu sehr befindet man sich im Schraubstock der FED und des politisch, militärischen Komplexes!

  4. In einem jüngst veröffentlichten Bericht übt die Menschenrechtsorganisation Human Rights Watch heftige Kritik an den USA. US-Gesetze und -Praktiken würden demnach die international anerkannten Menschenrechte in Sachen Inhaftierung, Rassenunterschiede, Justizwesen und in der Außenpolitik verletzen

    ———-

    Wenn die heuchlerische Soros Organisation, Human Rights Watch, d

    https://www.hrw.org/news/2010/09/07/george-soros-give-100-million-human-rights-watch

    die US-rael  heftig kritisiert, dann ist irgend etwas im Busch.

    Ich weiß nur noch nicht was

    Bereiten die 'internationalen Eliten' ihren Absprung aus den USA vor in ihr neues Shangri-La, China und Hongkong, um eine wirtschaftliche, finanzielle und moralische Wüste zu hinterlassen?

    Fragen tun sich auf!

     

  5. Der Kern des Problems sind aber gar nicht die USA selbst. Wenn es diese ganzen kleinen und elenden Vasallen, insbesondere in den meisten EU-"Regierungen" nicht gäbe oder besser gesagt, wenn wir diese endlich ihrer Verantwortung zuführen würden, wären die USA alleine wahrscheinlich schon bereit, sich in die zivilisierte Weltgemeinschaft zu integrieren. Insbesondere wir Deutsche tragen mit unserer schon blindwütigen Vasallentreue eine große Mitverantwortung für all das Unheil in der Welt, welches von der US-Oligarchie angerichtet wird.

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