Die bisherige Politik der offenen Grenzen in Sachen Flüchtlinge und Migrationsströme soll ein Ende haben. Die EU-Regierungschefs wollen sich zu einer strikteren Kontrolle an den Grenzen verpflichten.

Von Redaktion/dts

Die EU-Regierungschefs wollen sich beim EU-Gipfel in der kommenden Woche offenbar dazu verpflichten, nicht mehr alle Migranten über die EU-Außengrenze einreisen zu lassen. Wer die "Einreisebedingungen" des Schengen-Raums "nicht erfüllt" und "keinen Asylantrag gestellt hat, obwohl er die Möglichkeit dazu hatte", dem müsse "die Einreise verweigert" werden, heißt es im Entwurf der Abschlusserklärung des Europäischen Rates, über die das "Handelsblatt" berichtet.

Die Zahl der über die Türkei nach Griechenland einreisenden Migranten bleibe "viel zu hoch", heißt es demnach in der Erklärung. Beschlüsse zur Flüchtlingskrise sind dem Entwurf zufolge von dem Gipfel ansonsten nicht zu erwarten. Man wolle lediglich eine Zwischenbilanz ziehen, sagten EU-Diplomaten dem "Handelsblatt". Beschlüsse solle es erst beim nächsten EU-Gipfel im März geben.

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7 KOMMENTARE

  1. Da werden eben andere Routen ins Visier genommen als die Balkanroute.Das der Zustrom von Migranten "um Gottes Willen" nicht aufhört wurden von Deutschland hörte man schon Busse eingesetzt, die diese direkt über Bulgarien und weitere Ostländer nach Deutschland bringen, Mutti freut sich über Zuwachs.

  2. Alles nur blabla…nichts wird/wollen die ändern, die Wahlen rücken immer näher und die haben schiss vor der AfD.

    Es wird ALLES so weitergehen und sogar noch schlimmer.

  3. Undurchlässiger machen funktioniert nur durch Abschreckung, leider. Durch werfen mit Wattebäuschchen und rufen, bleibt zu Hause, wird das nichts. So ist das nun mal wenn am Anfang verpennt wurde die Grenzen zu schließen. Bei jedem Flüchtling der auf dem Fluchtweg hier her umgekommen ist da haben die Politiker Mitschuld die die weltweit ermuntert haben sich auf den Weg nach D zu machen. Wenn ein Politiker nicht weiß was er/sie mit den ausgesprochenen Worten anrichtet dann sollte er/sie das Amt niederlegen.

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