Die amerikanische Wirtschaft – einen Schritt vor der Katastrophe!

Aktuell bietet sich Anlegern an den Finanzmärkten kein schönes Bild: In den USA und in Deutschland enden seit Wochen die wichtigsten Indizes im Minus und der Ölpreis fällt fast täglich. Auch die Turbulenzen am Markt für Hochzinsanleihen nehmen deutlich zu. Wie hängt das mit dem Ölpreis zusammen und womit müssen Privatanleger rechnen?

Von Thomas Roth

Und wie oft hörten wir schon von den Liberalen der Welt, dass die "ungewaschenen und wilden" Russen sich endlich an den USA orientieren sollen, an den glänzenden Städten auf den Hügeln, an der echten Demokratie, an dem "demokratischsten" Wahlsystem (in dem schon der Vater und der Sohn Bush die Präsidenten waren und jetzt die Reihe an den Enkel gekommen ist) und besonders an seinem finanz-ökonomischen Modell. Die ukrainischen "Assoziierungseuropäer" erproben seit zwei Jahren dieses Haifischbecken, bei dem ihnen mittlerweile schon die Erwähnung der Wirtschaft und des Finanzsystems der USA die Schweißperlen auf die Stirn treiben. Und insgeheim hoffen "die ergebenen Hunde der wahrhaften Demokratie", dass ihnen vom herrschaftlichen Tisch Brosamen zufallen. Damit wir uns besser zurechtzufinden, werden uns die Tatsachen und die leidenschaftslosen Zahlen helfen, die niemals lügen.

Die Arbeitslosigkeit

Die offizielle Arbeitslosenquote in den USA in der Höhe von 9,7 Prozent ist eine Manipulation der Statistik allererster Güte. Warum? Die Regierung der USA berücksichtigt in der Statistik riesige Gruppen von Arbeitslosen nicht: 1. die so genannten "teilweise Beschäftigten", die ihre Arbeit vor weniger als einem Monat verloren haben und 2. die, die seit mehr als sechs Monaten Arbeit suchen. Zur Zeit erreicht die Arbeitslosigkeit unter Berücksichtigung auch dieser beiden Gruppen eine Höhe von mehr als 30 Prozent, dieses Niveau ist dreimal (!) so hoch wie noch vor wenigen Jahren.

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Die Analyse der Daten vom Ministerium für Arbeit der USA hat gezeigt, dass im Land 52 Mio. (!) Menschen im Alter von 25 bis 65 Jahren (28 Prozent der arbeitsfähigen Bevölkerung Amerikas) arbeitslos sind. Dazu kommen noch ungefähr 20 Mio. Menschen, die teilweise beschäftigt bleiben, die sich noch an die Ämter wenden dürfen, weil sie keine Ganztagesarbeit bekommen können. Und im Übrigen bleibt das Wachstum der Arbeitsplätze hinter dem Wachstum der arbeitsfähigen Bevölkerung zurück, was davon zeugt, dass im Folgenden die Arbeitslosigkeit nur weiter wachsen wird.

Die Armut

Wie das amerikanische Büro der Volkszählung mitteilte, leben ungefähr 50 Mio. Amerikaner in diesen Moment am Rande der Armut. Noch weitere ungefähr 46 Mio. Bürger der USA sind gezwungen, mit Lebensmittelkupons zu leben. Insgesamt waren nach den offiziellen statistischen Zahlen im Jahr 2015 nicht weniger als 28 Prozent der Amerikaner arm! Die Zahl der obdachlosen Kinder in den USA hat im Verlaufe der letzten sechs Jahre um ca. 60 Prozent zugenommen. 1,6 Mio. amerikanische Kinder haben im letzten Jahr regelmäßig im Obdachlosenasyl übernachtet. Mehr als die Hälfte der Schüler der staatlichen Schulen sind so arm, dass sie sich das Mittagessen in der Schulgaststätte nicht leisten können.

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Ab 2000 hat sich die Zahl der Menschen, die in den ärmsten Bezirken Amerikas leben, verdoppelt und die Tendenz setzt sich fort. Zur Zeit werden 40 Prozent der Kinder von einem Elternteil aufgezogen, das selbst in äußerster Armut lebt. 34 Prozent der jungen Amerikaner (im Alter von 18 bis 30 Jahren) sind gezwungen, bei ihren Eltern zu leben, da sie die Möglichkeiten nicht haben, sich eine eigene Wohnung zu leisten.

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Und – zur Fertigstellung des Porträts der abschließende Pinselstrich – 0,1 Prozent der amerikanischen Familien haben zusammen so viel Eigentum, wie 90 Prozent der anderen amerikanischen Familien zusammen.

Und wir brauchen jetzt auch keine Genossen der Liberalen, die uns mit vorgetäuschter Empörung deutlich machen, dass auch in Russland nicht alles gut ist. Diese Töne hören wir seit zig Jahren. Mittlerweile sind wir in der Lage, das Gerede zu überhören. Hier der kurze Verweis auf den amerikanischen Wahlkampf. Es ist ein Richtungswahlkampf. Es sieht so aus als würde unter Frau Clinton alles nur noch schlimmer werden – ihre Ambitionen gehen in Richtung Erweiterung der amerikanischen Hegemonie. Und ausgerechnet Donald Trump, der der amerikanischen Wirtschaft Gutes tun will (und davon haben die Bürger schließlich was), könnte für die USA der Messias werden. Donald Trump! Unfassbar!

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15 Kommentare

    1. Der Niedergang der US-Wirtschaft mag ja auf den ersten Blick als wünschenswert erscheinen, da damit die Möglichkeiten zur Weltenbeherrschung mangels Geld begrenzt wird.

      Leider ist es aber nicht so, denn die Treiber hinter all dem haben ihre Schäfchen im Trockenen, auch wenn auch deren Holdings stark bluten werden. Diese werden zwar auch betroffen sein, aber sie bleiben an der Spitze der Nahrungskette, da dürfen wir uns nichts vormachen. Die Opfer der zusammenbrechenden Versorgung werden wir sein, nicht die.

      Die Krise wird uns also nicht helfen, uns dieser Zecken zu entledigen; die Krise wurde ja von denen eingefädelt. Wie Rockefeller gesagt hat: "Wir stehen am Beginn eines weltweiten Umbruchs. Alles, was wir brauchen, ist die eine richtig große Krise und die Nationen werden die Neue Weltordnung akzeptieren."

      Also kein Grund zur Freude…

      1. Die Krise wird uns also nicht helfen, uns dieser Zecken zu entledigen; die Krise wurde ja von denen eingefädelt.

        Jein. Denn eine US-Wirtschaftskatastrophe – mit allen für uns daraus erwachsenen nachteiligen Folgen – brächte aber vielleicht wenigstens die Chance, daß die, die sowohl heute wie auch in der Vergangenheit NICHT sehen wollten, die Augen aufbekämen und SÄHEN, wer ihnen die Katastrophe eingebrockt hat … und FÜR WELCHE 'AUSERWÄHLTEN' sie die Suppe auslöffeln sollen!

        DAS ist ja das eigentlich Elend: Das Nichtsehenwollen von … ach, keine Ahnung wieviel Prozent es sind, auf jeden Fall aber eine tatsächlich 'überwältigende Mehrheit'. Es reicht eben nicht, daß 'die oben nicht mehr können', sondern es müssen auch 'die unten nicht mehr wollen'. Und dieses nicht-mehr-wollen derer da unten … das kriegt man letztlich nur, wenn sie eben auch die Augen aufbekommen und gesehen und verstanden haben!

    1. USA-Elite – sie besteht nur noch aus Irren bzw. Schwachsinnigen…

      Nein, sie besteht nicht aus Irren und Schwachsinnigen, sondern aus ebenso hochintelligenten wie pathologischen Geschichtskriminellen, von denen man nur hoffen kann, daß dieser Planet irgendwann doch zu klein geworden sein wird, um sich auf ihm auf Dauer vor der Verantwortung für ihre Taten verstecken zu können.

      … und wir müssen diese unterwürfig ertragen?!

      Ja.

       

  1. So arm sind se nicht, die Amis. Problem ist nur das sie eine ungeheure Konzentration von vermögen bei ein paar wenigen haben und das sie keine richtig starke Wirtschaft mehr besitzen sondern lediglich ne Finanzmarkt. Dort wird der Dollar gemacht und auch wieder ausgegeben. Wer da keinen Zutritt findet weil er das Geld nicht hat für den ists halt schwer da. Mit ner anderen Politik kann es denen dort im Handumdrehen besser gehen. Die finanziellen Möglichkeiten jedenfalls ham se.

  2. Herr Daslebendesbrian ,

    Ein Ökonom sind Sie nicht sonst wäre Ihr Kommendar anders ausgefallen.

    Wer seine Geld nicht deckt hat nur Papier.Sie glauben doch nicht wirklich das der

    kriegerischste Staat der Welt anfängt zu denken.Bevor die den Arsch zu kneifen ziehen sie die Welt mit denn wer ohne Hirn lebt wird nichts.Ich sage ich brauche Amerika nicht.

  3. Kommt darauf an wovon man redet. Vom Vieh oder der Politik. Es gibt ja auch Menschen, die glauben, daß alle Deutschen reich sind. Aber das ist zu einfach. Nur weil auf gewissen Konten digitale Zahlen im postiven bereich besonders lang sind, kann man da von Reichtum sprechen? Das funktioniert 1. nur solange es genug Leute gibt, die an dieses Geld glauben und 2. nur bei einer ganz bestimmten Kaste. Ja, Geld ist eine Religion, kein System.

    Was die Bevölkerung dieses Staates in Übersee abgeht, kann man sich mal die "Tent-Cities" anschauen. Kein neues Phänomen. Die fallen nämlich direkt durch ihr nicht vorhandenes Sozialsystem durch. Dafür haben die aber auch so gut wie keine Abgaben für die Sozialversorgung.

  4. Klingt wirklich furchtbar. Dagegen ist das Leben in Nordkorea wohl eine angenehme Sache, und das Land of the Free nur noch Home of the Vieh. Wen werden die wohl wählen?

    Clinton? Niemals! In Clintons letzter Periode kam das 2Jobs pro Personen Modell doch erst so richtig hervor. Die immerhin erwirtschafteten, Überschüsse, hat W. dann gleich an die Ölmafia umverteilt. Obama hat dann die letzten übrigen Steuergelder dem internationalen Finanzjudentum zum zocken gespendet, was natürlich alternativlos war, weil sonst…na eben sonst, frag mal die Isländer, geht alles kaputt, wenn man denen nicht alles gibt. Also ich wäre mächtig sauer wen ich ein Amerikaner wäre. Und den einzigen wählen der diese Wut auch zu haben scheint. So als letzte Option, vor den Volksmilizen.

  5. Den 0,1% der amerikanischen Familien, die im Luxus und Überfluss leben, denen ist es ziemlich egal, wie es dem amerikanischen Volk geht. Das gehört in ihren Augen ja nicht wirklich zu den wahren Amerikanern. Wenn die das Zeitliche segnen, dann entspricht das dem Dezimierungsprogramm der Menschen auf dem Globus, das ja von der US-Machtclique schon lange verfolgt wird. Auch die Amerikaner selbst werden von der US-Regierung erwürgt. Und es wird noch schlimmer werden.

  6. Die amerikanische Wirtschaft – einen Schritt vor der Katastrophe!

    Thomas Roths Artikel – einen Schritt nach der Katastrophe!

  7. Das amerikanische Volk befindet sich wie jedes Land, welches die Rothschilds hereingelassen hat, in der finanziellen Geiselhaft.

    Das zionistische Finanzkapital befiehlt der amerikanischen Armee Kriege zu führen. Kriege, die die Zionistischen Machthaber noch mehr Geld einbringen.

    Wohl gemerkt, nicht das amerikanische Volk führt Krieg, sondern lediglich die amerikanische Armee. Das geht so lange, wie Amerika die Kriege fern halten kann. Sobald der Krieg auf amerikanisches Teritorium getragen wird, regt sich der Patriotismus der Generäle, die dies verhindern werden 

     

    Meine Voraussage ::

    Früher oder später wird es zu einem weltweiten Judenpogrom kommen. Dann werden die zionistischen Machteliten hinweggefegt. Nur so kann sich die Welt vor der totalen Zerstörung retten.

    End of Zionismus   =   Pease

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