Deutsche Forscher finden Heilung für HIV – Wirklich ein Durchbruch?

Offenbar entwickelten Forscher aus Dresden und Hamburg eine „Enzymschere“ die gezielt das Genom des HI-Virus, dass sich im Erbgut infizierter Zellen versteckt, heraustrennt und eliminiert. Ein völlig neuer Ansatz, der im Gegensatz zu so vielen Vorangegangenen, gute Aussichten auf Erfolg hat.

Von Rui Filipe Gutschmidt

Schon oft hieß es: „AIDS jetzt heilbar!“ oder „Heilmittel für HIV gefunden“. Schlagzeilen die so oft den Betroffenen falsche Hoffnungen machten und wo die Enttäuschung im Nachhinein umso größer war. Doch für HIV-Infizierte, Angehörige und Freunde und für alle die sich in der Dritten-Welt engagieren, bringen diese Falschmeldungen noch ein weiteres Problem mit sich. Die Rentenkassen und Versicherungen stufen eine HIV-Infektion als „bald heilbar“ ein und dadurch gibt es keine Rente wegen permanenter Arbeitsunfähigkeit mehr. „Wenn die Infektion geheilt ist, kann man ja wieder arbeiten. Vor allem Länder mit leeren Rentenkassen und chronischem Sparhaushalt benutzen jede noch so offensichtliche Zeitungsente, um auf Kosten kranker Menschen ein paar Euro einzusparen.

In Portugal und wohl in ganz Südeuropa haben HIV-Infizierte keine so starke Lobby wie beispielsweise in Deutschland, Frankreich oder den Niederlanden. Ohne die Arbeit, die Spenden und den Einsatz prominenter Aktivisten würden die Pharmariesen weiterhin Medikamente produzieren, die unverschämt teuer sind und die Infektion nur unter Kontrolle halten. „HIV ist eine chronische Erkrankung“, heißt es, da die aktuelle Medikation nur die Vermehrung der HI-Viren verhindert und nicht die Proviren angreift, die sich im Erbgut eingenistet haben. Diese Proviren sind es, die die Infektion am laufen halten und bislang eine Heilung verhindern konnten.

Nur gut, dass es Forscher gibt die bereit sind die großen Gelddruckmaschinen der GlaxoSmithKline und wie sie alle heißen, zu stoppen und ein Heilmittel auf den Markt zu bringen. Das Team um Frank Buchholz der TU Dresden und Joachim Hauber vom Heinrich-Pette-Institut in Hamburg haben ihre „Enzymschere“ im Wissenschaftsjournal „Nature Biotechnology“ beschrieben. Selbstredend, dass die Finanzierung ihrer Arbeit den Geldgebern einige Patente liefert. Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG), das Bundesministerium für Bildung und Forschung, die Else Kröner-Fresenius-Stiftung und ein Programm des Heinrich-Pette-Instituts finanzieren die Arbeit der Forscher, die nach erfolgreichen Studien an Mäusen – wie man auch zu Tierversuchen stehen mag – nun zu einem ersten Versuch an Menschen bereit sind.

Auch wenn es ein technisch nicht leicht zu verstehender Vorgang ist, so ist doch klar, dass es sich um eine Methode handelt, die das Übel an der Wurzel packt. Was bedeutet, dass der Virus in seinem Versteck aufgespürt  und vernichtet werden kann. Da die Zellen bei diesem Prozess nicht zerstört werden, sind keine Nebenwirkungen zu erwarten. Doch alle Heilmethoden haben einen Haken. Bisher kann die „Schere“ nicht alle Variationen des Virus aufspüren. Die als Rekombinase Brec 1 bezeichnete Enzymschere erkennt um die 90 Prozent der HIV-Varianten, so dass von den 37 Millionen weltweit Infizierten, 9 Millionen mit dieser Methode noch nicht geheilt werden können.

Loading...

Bleibt zu hoffen, dass niemandem voreilig die Rente oder sonstige Sozialleistungen aberkannt wird, weil HIV/AIDS „jetzt heilbar ist“. Ansonsten heißt es Daumen drücken, damit die weiteren Studien nach Plan verlaufen und dass niemand den Forschern Steine in den Weg legt. Es ist jedenfalls ein Durchbruch!

Link zur Veröffentlichung: "Nature Biotechnology"

Spread the love

Wir brauchen ihre Unterstützung!

Liebe Leser, wenn Sie keine Premiumartikel lesen möchten, aber uns dennoch unterstützen wollen, dann können sie das auch mit einer Spende auf unser Bankkonto tun. Fragen Sie per eMail: [email protected] nach den Bankdaten oder übersenden Sie einen Unterstützungsbeitrag einfach per Paypal. Danke für Ihre Hilfe!

Loading...

10 Kommentare

  1. Herr Gutschmidt, ich fürchte Sie glauben an das, was Sie da zu "HIV = AIDS" geschrieben haben. Für ein kritisches Online-Magazin , wie CONTRA es sein will, schreiben Sie den gleichen Mainstreammist zu diesem Thema, wie er der Weltöffentlichkeit eingetrichtert wird. – Wenn über 30 Jahre lang die Existenz eines (AIDS-)Virus als Tatsache behauptet wird, es aber nach dieser Zeit immer noch niemanden gibt, der einen Existenznachweis diese Virus benennen und vorzeigen kann, wäre es auch für Sie an der Zeit, dem schulmedizinischen Dogma entgegen Informationen einzuholen.  P.S. Es gibt viele HIV-Positive, die sich allerdings einer schulmedizinischen Therapie widersetzen und kerngesund sind!!!

    1. "Für ein kritisches Online-Magazin , wie CONTRA es sein will, schreiben Sie den gleichen Mainstreammist zu diesem Thema, wie er der Weltöffentlichkeit eingetrichtert wird."

      Ist mir auch schon bei dem Donald Trump-Artikel aufgefallen! Vielleicht muss das Contra-Magazin nun alln ehemaligen Spiegel-Schreiberlingen eine Heimat geben!

      1. Nicht alles was einem vom Mainstream "eingetrichtert wird ist gelogen. Im Gegenteil! 80% entspricht der Wahrheit, da sich die Lüge am besten zwischen der Wahrheit verstecken lässt. Zu wissen was gelogen und was die Wahrheit ist, darauf kommt es an.Es gibt aber auch diejenigen die 20% Wahrheiten zwischen ihren 80% hirnloser Verschwörungstheorien verstecken und damit die Glaubwürdigkeit der Wahren Verschwörungen diskreditieren. Wird wohl ein Impfschaden sein…..

  2. Das ist doch bloss so, damit die Menschen nicht den Glauben an die Schulmedizin verlieren! Wenn diese Schulmedizin so gut ist, warum gibt es immer mehr Erkrankte? Liegt es daran, das die Umwelt vergiftet, das Essen von den Fabriken ungesund und die Medikamente einfach scheisse sind? Kann es sein, das es jedes Jahr mehr Kranke braucht, damit dieses Raubtier-Kapitalisten-System funktionieren kann? 

  3. Die Pharma würde niemals etwas zulassen, was wirksam ist! Die Pharma hat schon Millionen von Menschenleben vernichtet, durch Krebs- und Aids-Medikamente! Es sind völlig skrupellose Massenmörder, die alles vverhindern, was der Menschheit wirklich einen Nutzen bringt! Chemo, Bestrahlung etc. ist für die niemals versiegende Einnahmequelle!

    1. Um ein Beispiel für Ihre zutreffenden Annahmen zu nennen: NaturalNews hatte vor einiger Zeit eine fundierte Statistik herausgegeben, mit dem Ergebnis, das durch Medikamente (und falsche Behandlung) in den USA um ein vielfaches mehr Menschen jährlich umkommen als durch Waffengewalt. 

  4. So sieht es aus die Pharmahersteller sind alles Betrüger die Sollten alle für Massenmord verurteilt werden außerdem ist bekannt seit ca 20 Jahren wenn wir vif angreifen sollte der Körper alleine damit klarkommen leider hat die Pharma kein Interesse an derartigen Studien da man die Medikamente möglicherweise nicht dauerhaft nehmen muss zum Glück gibt es diverse Pflanzen die diese Wirkung ebenfalls haben diese Industrie gehört komplett boykottiert naja gibt wie hier oben zu lesen auch seriöse Forscher dieses gammora hört sich auch vielversprechend an unheilbar gibt es nicht . . Auch wenn das einem die Pharmahersteller gerne verkaufen würden . . . .

Kommentar hinterlassen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.