Davutoglu: PKK und syrische Kurdenmiliz für Ankara-Anschlag verantwortlich

Die PKK und eine syrische Kurdenmiliz sollen laut dem türkischen Premierminister Ahmed Davutoglu für die jüngsten Terroranschläge in der Türkei verantwortlich sein. Insgesamt kamen bei beiden Anschlägen 35 Menschen ums Leben.

Von Redaktion/dts

Der türkische Ministerpräsident Ahmet Davutoglu hat die verbotene Arbeiterpartei Kurdistans (PKK) und eine syrische Kurden-Miliz für den Terroranschlag im Regierungsviertel von Ankara verantwortlich gemacht. Bei dem Attentäter habe es sich um einen Syrer gehandelt, sagte Davutoglu am Donnerstag.

Demnach seien im Zuge der Ermittlungen nach dem Anschlag vom Mittwoch bislang insgesamt neun Verdächtige festgenommen worden. Bei dem Anschlag auf einen Armee-Konvoi wurden mindestens 28 Menschen getötet und 61 weitere verletzt. Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan hatte nach dem Autobomben-Anschlag mit Vergeltung gedroht. Bereits in der Nacht zu Donnerstag hatte die türkische Luftwaffe Angriffe auf PKK-Stellungen im Nordirak geflogen.

Dabei seien Ziele in der Grenzregion Haftanin bombardiert worden, teilte das türkische Militär mit. In der jüngeren Vergangenheit war es immer wieder zu Anschlägen in der Türkei gekommen, von denen die meisten der Terrormiliz "Islamischer Staat" (IS) oder der PKK zugeschrieben werden.

Mindestens sieben Tote bei Explosion im Südosten der Türkei

Bei einer Explosion neben einem Militärkonvoi im Südosten der Türkei sind am Donnerstag offenbar mindestens weitere sieben Menschen getötet worden. Das berichten türkische Medien. Es soll zudem mehrere Verletzte gegeben haben, hieß es weiter.

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6 Kommentare

  1. Wieso kommt mir hier in den Sinn, was bei Gleiwitz noch Lüge war?

    Das Attentat kam wie bestellt für die Islamisten-Junta, und sie wird nicht zögern, für ihren nun kommenden Raubzug die NATO-Beistandspflicht zu reklamieren.

    1. Genau die gleichen Gedanken sind mir hier auch gekommen. In der Regel benötigt man eine gewisse Zeit, um die Schuldigen zu finden – aber hier hat man die Karten gleich aufgelegt…

      Ein Wunder, dass es nicht die Russen waren!

  2. Haben die USA und die Türkei den selben Geheimdienst? Nicht ganz. Der der USA wußte es schon nach einer Stunde, woher die Attentäter kommen. Der Türkische benötigt zwei Tage. Aber wichtig ist das gewünschte Resultat. Warum sollten die Kurden so dumm sein, und einen Vorwand Erdogan liefern, sie jetzt militärisch als angegriffene Nation in grund und boden zu stampfen?! Das Resultat steht doch in keinem Verhältnis zur zu erwartenden militärischen Antwort. Westliche Mainstreammedien werden wieder Putin dahinter vermuten, der angeblich den Krieg mit der Türkei vom Zaun brechen will. Und der Westen wird ihm Beistand zusichern. Um den Krieg in die Türkei zu tragen, sind die Kurden zu schwach und der Blutzoll unter der kurdischen Zivilgesellschaft wäre erschreckend hoch, denn wenn man Erdogan einen Vorwand zur Vernichtung der Kurden liefert, ergreift er ihn mit beiden Händen. Und Vasallen in der EU  stimmen in einen konzertierten Applaus ein, wenn er im Gegenzug die Kriegsflüchtlinge, die er selbst durch Bombardements produziert, für einige Zeit bei sich behält, um sie später, wenn die Gemüter der Europäer sich wieder beruhigt haben, in Form eines Merkel`schen Besiedlungsplanes für Europa zusammen mit anderen Migranten, die keine Flüchtlinge sind, nach Europa zu transferieren. Man könnte fast glauben, Coudenhove Kalergi ist als Frau Merkel reinkarniert.

  3. Herr Davutoglu hat ein Terrorist wieder seinen Reisebass vor Ort verloren? Es ist wirklich phantastisch wie schnell der türkische Geheimdienst arbeitet. Oder vielleicht doch eine False Flag Aktion?

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