Die USS Harry S. Truman. Bild: US Navy

Die Anzahl der Flugzeugträger, die die Vereinigten Staaten für den Einsatz im Nahen Osten und dem Südchinesisches Meer parat haben, hat einen kritischen Punkt erreicht: Es sind zu wenig Schiffe da, um aktuellen globalen Herausforderungen gerecht zu werden, schreibt The National Interest.

Via Sputnik News

Wegen der geringen Anzahl an Flugzeugträgern könnte vor allem der Militäreinsatz der USA gegen den Islamischen Staat in Syrien und die Operation der US-Navy im Südchinesisches Meer untergraben werden, berichtet das Magazin.

In den vergangenen Jahren sei die Zahl der Schiffe nach Pentagon-Beschluss auf zehn Stück geschrumpft, obwohl die Navy laut Gesetz über mindestens 11 Schiffe verfügen muss – 2013 sei der Kongress auf Bitten der Militärführung eingegangen, die USS Enterprise (CVN-65) nach einem ganzen halben Jahrhundert außer Dienst zu nehmen.

„Es ist nicht so einfach 10 Träger zu betreiben und dabei so zu tun, als ob man 16 hätte", zitiert das Blatt den US-Admiral John Harvey.

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Die USS Enterprise sei für die USS Gerald R. Ford (CVN-78) geopfert worden, dessen Inbetriebnahme für das Jahr 2016 geplant wurde. Doch der Zwischenraum zwischen der Außerdienstnahme der Enterprise und der Inbetriebnahme von Gerald R. Ford sei viel größer geworden, als erwartet wurde.

„Es sollte ursprünglich eine vierzehnmonatige Zeitspanne mit zehn Trägern werden. Doch wegen der Schocktests an dem Ford, die vor Inbetriebnahme durchgeführt werden,  gibt es jetzt eine Verzögerung von rund acht Jahren“, zitiert das Journal Bryan Clark,  einen Analytiker des Zentrums für Strategie und Haushaltsfragen.

Die US-Marine habe nun ihren Tiefpunkt erreicht, da sie zu wenige Träger besitzt, um ihren globalen Verpflichtungen nachzukommen.

„Es wird immer deutlicher, dass die Verringerung der Trägerflotte von fünfzehn auf weniger als zwölf zum Ende des Kalten Krieges ein Fehler war. Wie Harvey bereits erwähnt hat, muss die US-Marine ungefähr sechzehn Träger besitzen“, schreibt National Interest.

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14 KOMMENTARE

  1. 10 oder 16 Flugzeugträger, das ist hier nicht die große Frage.

    Es kann jedoch sein, dass sie aufgrund der Brandherde, die sie überall auf der Welt in Gang setzen, jetzt ihre geostrategischen Fähigkeiten überschätzt und ihre Kräft überdehnt haben.

    Die USA bleiben aufgrund ihrer Trägerflotten, die das Imperium überall auf der Welt gegen unbotmäßige Völker  einsetzen kann, immer noch die stärkste Militärmacht der Welt und  damit die  Schlägertruppe und quasi Privat-Armee für Rothschild/Rockefeller und Konsorten.

    Ein Flugzeugträger steht ja nicht für sich allein, denn dazu gehört eine ganze Flotte. Und das kostet Geld – sehr viel Geld. Vom immer ärmer werdenen US-Durchschnittsbürger ist das nicht mehr zu schultern.

    Sollen doch Rockefeller/Rothschild und Konsorten ihre Schlägertruppe, die US-Streitkräfte und ihren Junior-Partner die britischen Streitkräfte aus ihrer Privat-Schatulle bezahlen. Für Rothschild mit einem geschätzten Privat-Vermögen von zwischen 600-700 Billionen -zusammengeraubt durch Betrügereeien, Manipulationen und Raubkriege- wäre das nur ein Griff in die Porto-Kasse. Die Rockefellers sind zwar nicht ganz so gigantisch reich wie die Rothschilds, nagen jedoch mit einem geschätzten Privatvermögen von 400-500 Billionen auch nicht gerade am Hungertuch!

    General Smedley Butler – I was a gangster for Capitalism:

    Two time Medal of honor winner General Smedley Butler wrote a book concerning the control of Wall Street over military schools, the marine corps and other institutions. He testified before congress on the attempted coup by Prescott Bush at the time. May he rest in peace. 

    In 1933, Smedley Butler said:

    “I spent thirty-three years and four months in active military service as a member of this country’s most agile military force, the Marine Corps. I served in all commissioned ranks from Second Lieutenant to Major-General. And during that period, I spent most of my time being a high class muscle-man for Big Business, for Wall Street and for the Bankers.

    In short, I was a racketeer, a gangster for capitalism. I suspected I was just part of a racket at the time. Now I am sure of it. Like all the members of the military profession, I never had a thought of my own until I left the service. My mental faculties remained in suspended animation while I obeyed the orders of higher-ups. This is typical with everyone in the military service. I helped make Mexico, especially Tampico, safe for American oil interests in 1914.

    I helped make Haiti and Cuba a decent place for the National City Bank boys to collect revenues in. I helped in the raping of half a dozen Central American republics for the benefits of Wall Street. The record of racketeering is long. I helped purify Nicaragua for the international banking house of Brown Brothers in 1909-1912.

    I brought light to the Dominican Republic for American sugar interests in 1916. In China I helped to see to it that Standard Oil went its way unmolested. During those years, I had, as the boys in the back room would say, a swell racket. Looking back on it, I feel that I could have given Al Capone a few hints. The best he could do was to operate his racket in three districts. I operated on three continents.”

    Veterans Today: America’ unspoken civil war

    http://www.veteranstoday.com/2013/05/05/americas-unspoken-civil-war/

     

     

    • @ D.v.B. , Du schreibst:" Vom immer ärmer werdenden US-Durchschnittsbürger ist das nicht mehr zu schultern." Ich vermute mal, dass du das Geldbeschaffung der Amis für ihre immensen Rüstungsaugabe nicht voll durchschaut hast.

      Die Amis betreiben einen lebhaftes Sytem von modernen Bankraub. – Sie plündern lächelnd die Landesbanken ihrer Freunde mittels skurriler Produktpapiere aus. Unsere korrupten Politiker retten dann unsere betroffenen Banken mit deutschen Steuergeldern. – letztes Beispiel: HSH Norbank in SH/HH. – Da geht es nicht um Millionen – da geht inzwischen um zig Milliarden.

      Island, Irland, Schweiz, Argentinien ….. weltweit gehen diese Raubzüge.Selbst China ist mit dabei.

      Also an Geld fehlt es den Amis bestimmt nicht – die haben ein Problem funktionsfähige Produkte zu bauen. – Der letzte Flugzeugträger besteht die geforderten Schockprüfungen nicht. Das momentane Gekläffe ist nur Ablenkung. 

       

    • Dietrich von Bern: Da fehlt noch der Hinweis auf gewisse Bürgerkriegstendenzen in den USA selbst. Die Verarmung dürfte ja allen bekkant sein (Tent Cities), aber das inzwischen in die kleine Region in Oregon, in der Landwirte (Bürgermilizen) die Kontrolle übernommen haben nun auch noch von allen Teilen des Landes weitere Bürger der USA kommen, um sie zu unterstützen, ist eine weitere Neuentwicklung. Dieses Werkzeug der Tyrannei, genannt USA, zerstezt sich selbst. Und wenn das geschehen ist, hat diese Welt eine einmalige Möglcihkeit sich in bessere Richtungen zu entwickeln. Das ist die Grundbedingung für echte Entwicklung.

  2. @D.von Bern    herzliche Sonntagsgrüße.  Also ob 10 oder 16,  dass ist genauso wie ein Schuh oder ein Paar. Da fehlen nicht nur Prozente, da gibt es systemische Probleme. Wenn man Einsatzzeiten und Wartungszeiten addiert, sind die Vereinigten Staaten heute schon nicht mehr in der Lage, alle Aufgaben zu erfüllen.

    Dann müssen wir immer erinnern, ohne Träger geht bei der US – Armee nichts. Mit den trägern und den Begleitgruppen nähern sie sich den Küsten, vernichten als erstes die Luftabwehr und die Erstrangziele mit Flugzeugen und Tomahawk, und siedeln erst dann auf Landplätze um. Nach dem gleichen Muster gehen sie seit dem Kosovokrieg vor.

    Carrier Strike Group nennt man die Begleitschiffe. Ungewöhnlich stark bewaffnete Schiffe, die den Träger (er ist nichts anderes als ein unsinkbarer maritimer Flugplatz) vor angriffen aus der Luft und aus dem Wasser schützt.

    So eine Wartung dauert gut anderthalb Jahre. Manchmal auch deutlich länger. Und den Pötten geht es wie den Menschen – sie kommen auch in die Jahre ..   Grüsse

  3. 'Wenn man Einsatzzeiten und Wartungszeiten addiert, sind die Vereinigten Staaten heute schon nicht mehr in der Lage, alle Aufgaben zu erfüllen'.

    ——-

    Hallo Herr Roth, Grüße aus dem sonnigen Spanien!

    Das wollte ich damit sagen, dass die US-rael inzwischen aufgrund der zahlreichen Brände, die sie in der Welt gelegt haben, nicht mehr in der Lage sind, alle Brände mit ihren Trägerflotten zu kontrollieren.

    Und mehr Steuergelder aus der Bevölkerung heraus zu pressen ist auch nur noch bedingt möglich, zumal Wahlkampf vor der Tür steht.

    Also wird das Imperium früher oder später Prioritäten sezten müssen, weil die Weltpolizisten Rolle, die 'Pax Americana', nicht mehr auf Dauer zu finanzieren ist. Hinzu kommen ja auch noch all die teuren Stützpunke in Übersee.

    mfG

    DvB

     

    • @DvB  Und ich hänge hier in dem verdreckten Berlin rum … Neid!

      Und einer Meinung. Mir werden zwei Dinge immer klarer. Die ungezogene Gruppe von Halbstarken hat ihr Militär als zu teuer in die Ecke gestellt. Man kämpft mit den Händen von Terroristen viel günstiger. Mit denen kann man überall fast alles erledigen. Und ja, ihr Interesse für den Nahen Osten und die Ukraine ist wohl noch da, wenigstens so einigermaßen. Aber ein neuer Spielplatz reizt sie noch mehr. Ich nehme an, geistig sind sie schon in der Nähe von China angekommen.

      In der Ukraine soll es nur nicht schlechter für sie werden und im Nahen Osten beobachten sie, wer von den großen Vier gewinnt. Einstweilen gehen sie mal Richtung Indochina stänkern … Und .. Geld könnte knapp werden. Gestern hat das russische Marineministerium gemeldet, dass die Ozeane frei von Transportschiffen sind. Keine Tanker, keine Containerschiffe. Die halten sich aufgefädelt an den Küsten auf. Das ist ein eindeutiges Zeichen für einen üblen Börsen- und Finanzcrash. Dann nützt auch Drucken nicht mehr … Grüsse 

    • @D.v.B., wir müssen Sie doch nicht etwa als Republikflüchtigen ala Ulfkotte verbuchen? –  Zu Ihrem Kommentar zu 14.38 Uhr ist eigentlich nichts weiter hinzuzufügen. Die Zahl der von der USA ausgelösten Brandherde und Krisenregionen muss sie irgendwann einmal  überfordern. –  Könnte es sein, der starke Arm der Rothschilds und Rockefellers schwächelt? Weder in Syrien noch in Europa konnte die US-Politik in letzter Zeit die gewünschten "Erfolge" einfahren, Putin dominiert in Syrien (mit China an der Seite), die Embargo-Politik konnte Russland auch nicht in die Knie zwingen (lediglich der EU schaden), die Frackinglase ist geplatzt und TTIP sollte 2015 unter Dach und Fach sein, wenn ich mich recht erinnere. Alles in allem könnte die unübersehbaren Mißerfolge der US-Politik ein Grund für die Finanzoligarchen sein, die USA "auszutauschen".

    • Das ist ja hart. Der DvB fährt nach Spanien…und geht dort ins Internet.

      Um das zu verstehen, brauche ich eine Zeichnung.

  4. Putin wird es denen schon zeigen, daß die Amis auch mit 2 Flugzeugträgern in Zukunft auskommen müssen. Die 2 Träger schwimmen irgendwo als inseln ohne Leute rum, da das Amiland schon längst zerstört ist.

  5. Schiffe gibt es von Revell und Airfix, mit der Mannschaft und deren Wehrtüchtigkeit dürfte ein grössers Problem werden. Aber hier könnten vielleicht die deutschen Freunde mit einpaar Asylanten aushelfen.

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