US-Army: 900 Millionen Dollar für chemische Kriegsführung

Chemische und biologische Waffen sind weltweit verpönt, die USA führten auf Lügen gestützt deswegen sogar einen Krieg gegen den Irak. Trotzdem wird fast eine Milliarde Dollar in biologische und chemische Waffen investiert.

Von Marco Maier

Ingesamt 900 Millionen Dollar in Form von Verträgen von verschiedenen Unternehmen – darunter einige Großkonzerne – hat das US-Militär vergeben, um logistische Unterstützung und Serviceleistungen für biologische und chemische Kriegsführungsprojekte zu erhalten. Der Militärisch-Industrielle-Komplex der USA, bestehend aus dem Pentagon, diversen Geheimdiensten und einem Geflecht aus Privatunternehmen arbeiten wieder einmal perfekt zusammen.

Das US-Verteidigungsministerium teilte nämlich vergangene Woche mit, dass diverse Unternehmen, darunter das Battelle Memorial Institute of Columbus in Ohio und die Camber Corporation of Huntsville in Alabama "900 Millionen Dollar" für einen "Vertrag für das Joint Program Executive Office for Chemical und Biological Defense" erhalten haben. Andere Unternehmen die ebenfalls Verträge erhielten sind laut Verteidigungsministerium Aktarius, Allied Technical Services, AQuate II, Axseum Solutions, KD Analytical Consulting, Murtech, Omega Consultants, SciTech Services, DRS Technical Services, STS International, Engility, Leidos, Patricio Enterprises und die SAIC Corporation.

Doch was offiziell als "Verteidigungsmaßnahme" verkauft wird, ist in Wirklichkeit die Sammlung eines gewaltigen Arsenals an biologischen und chemischen Waffen. Denn hierbei handelt es sich nicht nur um geringe Mengen an Proben für Forschungszwecke, sondern teilweise um richtige Arsenale, die gegebenenfalls auch in einem Krieg eingesetzt werden können.

Als Unterzeichnerstaat der Chemiewaffenkonvention ("Übereinkommen über das Verbot der Entwicklung, Herstellung, Lagerung und des Einsatzes chemischer Waffen und über die Vernichtung solcher Waffen"), welche am 29. April 1997 in Kraft trat, dürften die USA diese jedoch gar nicht mehr Besitzen. Dies gilt laut Biowaffenkonvention ("Konvention über das Verbot der Entwicklung, Herstellung und Lagerung bakteriologischer (biologischer) Waffen und Toxinwaffen sowie über die Vernichtung solcher Waffen") ebenso für diese Art der Massenvernichtungswaffen.

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Angesichts dieser Summe für die Verträge wird deutlich, dass es sich hier gewiss nicht einfach nur um potentielle Verteidigungsmaßnahmen geht, zumal schon laufende Projekte von 26 unterschiedlichen Agenturen des Verteidigungsministeriums gibt, die Unsummen verschlingen. Hier muss man sich die Frage stellen, wer den wirklich eine globale Bedrohung darstellt.

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5 Kommentare

  1. Was regen sich die Amis eigentlich auf, wenn einige VW-Modelle ein paar Moleküle mehr an Stickoxiden, CO oder CO2 emitieren, als im Prospekt angegeben? Folglich geht es beim "VW-Abgasskandal" nur ums Geld!

  2. Der chemische und biologische Krieg ist der wahrscheinlichste. Und der könnte völlig überraschend losbrechen.
    Die Chinesen konnten nach Aussagen des Ex-Verteidigungsministers Chi Hoatian schon 2004 die USA spontan entvölkern. Er gab auch zu, daß die Übernahme der USA auf der Agenda steht, denn die Chinesen haben eine Bevölkerungsproblem. Dazu schaue man sich die Wohnsilos in den Megastädten Shanghai und Peking mal an.

    Jedes aufstrebende Unternehmen und jeder aufstrebende Staat betrieben in der Geschichte immer eine Kolonialpolitik. Die Chinesen glauben nicht an ein friedliches Zusammenleben von Nationalstaaten. Und die Wirklichkeit schaut auch ganz anders aus.

  3. Witzig, wie die Deutschen heute (angeblich) gegen Mord und Totschlag und Waffen aller Art sind. Fehlt nur noch der Hinweis, daß Hitler aus moralischen Gründen diese Waffen nicht eingesetzt hätte. Deutsche eben.

    Ich danke den Amerikanern, daß sie Waffen entwickeln um auch meine Freiheit zu verteidigen. Und ich danke jedem US-Soldat, der Hitler und seine Deutschen bekämpft hat. Und liebe Amerikaner, nehmt uns kleinkarierten Deutschen nicht allzu ernst.

    Wer Deutschland tatsächlich kennen lernen will, der kommt an Frau Dr. Angela Merkel, Bundeskanzlerin nicht vorbei. Sie repräsentiert das echte Deutschland und meinen Respekt vor Amerika vorbildlich und wird noch für viele Jahre die Bundeskanzlerin unserer Herzen sein.

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