Terrorwarnungen: Der permanente Angstzustand

Das Spiel mit der Angst funktioniert ganz gut. Ob nun wirklich Terroranschläge geplant sind oder nicht, spielt kaum eine Rolle. Dabei ist Deutschland für den "Islamischen Staat" derzeit ohnehin kein wirklich lohnenswertes Ziel.

Von Marco Maier

Ständig auftauchende Terrorwarnungen versetzen die Bevölkerung in einen andauernden Stresszustand. Wenn dazu noch überall auf den Straßen schwer bewaffnete Polizisten und partiell sogar Soldaten patroullieren, verstärkt sich dieses Gefühl noch weiter. Denn diese Situation suggeriert den Menschen: "Vorsicht, Gefahr!". Da drängt sich die Frage auf, ob diese Warnungen nicht vielmehr nur strategisches Kalkül sind.

Von einem Klima der Angst profitieren sowohl die IS-Schergen, als auch die politischen Hardliner. Erstere brauchen nicht einmal wirklich Anschläge durchzuführen, Letztere können so ihren totalen Überwachungs- und Polizeistaat leichter durchsetzen. Beinahe könnte man sogar sagen, dass dies eine Art von Symbiose darstellt. Ohne Bedrohungsszenario gäbe es ja kaum einen Anlass, die ganze Bevölkerung unter Generalverdacht zu stellen und die militärischen Operationen im Nahen Osten auszuweiten, welche dann wiederum für mehr Terroristennachwuchs sorgen.

Doch wozu sollte die Terrororganisation auch in Deutschland Anschläge durchführen? Immerhin braucht die islamistische Szene in der Bundesrepublik keine große Angst davor zu haben, dass man ihnen auf die Pelle rückt. Die deutsche Politkaste hat doch ohnehin zu große Angst davor als "antimuslimisch" dazustehen – auch wenn man damit gewaltbereite Fanatiker aus dem Verkehr ziehen könnte.

Wenn es den IS-Schergen nämlich darum ginge, in Deutschland einen großen Stimmungsumschwung herbeizuführen, dann hätten sie das nicht etwa bei den Feierlichkeiten zum Jahreswechsel in München getan, sondern längst schon beispielsweise die Pegida ins Visier genommen, welche dem Islam – auf den sich der IS ja beruft – äußerst kritisch gegenübersteht. Aber selbst dort haben sich bisherige Warnungen als Fehlmeldungen erwiesen.

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10 Kommentare

  1. Für Deutschland segensreich wäre schon, wenn ein brutaler islamistischer Terrorangriff auf irgendeine sensible deutsche Institution mit nachhaltigenFolgen  erfolgen würde obwohl man sich das nicht wünschen kann.So entsetzlich leid es mir für die Opfer täte, sie sind Opfer einer absolut nicht verständlichen  Politik. Dann wäre dieses bigotte Kasperletheater aber vorbei und Frau Dr. Merkel und ihr nahes Umfeld müßen sich warm anziehen, denn ich glaube dann wacht auch der absolut dummdösige Deutsche endlich  auf. Das weiß Frau Dr. Merkel jedoch ganz genau und sie wird zusammen mit dem Islam alles tun, dass nichts passiert denn sonst ist das teuflische Vorhaben einer sukzessiven Islamisierung Deutschlands vorbei.Sie muß deshalb alles tun, dass das ohne Opfer ausgeht.Sie muß vielmehr den Spieß umdrehen und dauernd betonen wie hartleibig diejenigen sind, die ihren Untergang durch eine Islamisierung partout nicht wollen. Dabei vergißt man immer wieder, dass die Volkszugehörigen von Frau Dr. Merkel keinen einzige Muslim oder Christen in Israel aufnehmen, vergißt sie denn das wenn sie immer von einer "Bereicherung"—welcher???????       spricht.

  2. Besser so als durch harte "Fakten"!

    Wir kommen nicht drum herum das die Politik den Bürger einschüchtern muss, um eine strengere Überwachung gepaart mit einem marktkonformen Demokratieabbau durchzusetzen. Entweder es gibt Terroranschläge oder die wenigen werden bis auf das letzte ausgeschlachtet und in die Köpfe der Bürger gehämmert. So ein Anschlag in Paris ist allerdings recht ungeeignet um hier etwas in die Köpfe der Menschen zu bekommen, also muss man sie im Alltag "abholen". Super ist es z.B. in die persönliche Feierabendplanung einzugreifen, ein Fussballspiel das MIllionen auf ihrem Zettel haben kurzfristig abzusagen ist da perfekt geeignet, aber eben nur wenn es möglichst zeitknapp ausfällt. Gleiches gilt für Sylvesterparties und ähnliches, damit es wirkt müssen möglichst viele Menschen direkt davon betroffen gemacht werden.

    Und da muss ich sagen, leiber erfundene Terrorwarnungen und unangebracht überzogene Maßnahmen nach Anschlägen in weiter Entfernung als tatsächliche Anschläge hier.

    1. Bla Bla Bla

      Über das, was die Regierung wirklich informieren sollte, nämlich dass wir vor einem erneuten Finanzkollaps stehen, das verschweigt sie der Bevölkerung und beschäftigt die Menschen bewusst mit Angstmacherei. Und das funktioniert. Nur eines ist klar, Wichtiges nicht sagen, das ist auch gelogen.

      Eine dringende Botschaft zu Weihnachten: Am 1. Januar droht der große Krach! Nur die Glass-Steagall-Bankentrennung kann das Unheil abwenden

      https://www.bueso.de/node/8396

       

       

  3. Dass diese Terrorwarnungen nicht zum Schutz der Bevölkerung herausgegeben werden, sondern allein der Machtstabilisierung der Führerkasten dienen, ist äußerst plausibel, hat sich allerdings noch nicht in wünschenswerter Weise herumgesprochen. Hierzu sind die Leser von Artikeln, wie dem hier vorliegenden, gefragt, bzw. moralisch verpflichtet.

  4. Eines verstehe ich nicht, warum richten sich Terroranschläge nicht gegen die Verursacher dieses ganzen Desasters, warum müssen Unschuldige für die Kaltschneuzigkeit und Dummheit der Verursacher zahlen.Anstatt ziviele Ziele als Angriffspunkt zu wählen, sollte man seine Aktivitäten gegen die Hoch und Trutzburgen des NEU-Feudalgesindels richten, Terror ist zwar insgesamt zu verurteilen, aber lieber Die , als Unschuldige!

    Für das Politpack sind wir nur " Kolleteralschaden"!

    1. Wir wollen doch nicht, dass es in Deutschland zu Anschlägen kommt. Wir theoretisieren doch nur, was geschähe wenn. Es ist doch eine Ironie des Schicksals, dass das Eintreten der als false flag fintierten Terrorgefahren für diejenigen, die dauernd davor warnen, unter Umständen deren Ende bedeuten könnten. Das wissen die auch, aber sie müssen  eine Erklärung dafür abgeben, dass nach Deutschland Millionen junge, kampfstark aussehennde Moslems nach eindringen und nichts geschieht, was im Regelfall reichlich unwahrscheinlich ist.Um nach außpen hin als gutgläubig erscheinen zu können müssen sie vor Terrorgefahren warnen, eine perfide Gesellschaft.

  5. Doch wozu sollte die Terrororganisation auch in Deutschland Anschläge durchführen? Immerhin braucht die islamistische Szene in der Bundesrepublik keine große Angst davor zu haben, dass man ihnen auf die Pelle rückt.

    ——–

    Nein, hier braucht von den  Islam Terroristen oder potentiellen Terroristen in der Tat niemand Angst zu haben.

    Deutschland ist schon sei Jahrzehnten  Ruheraum für die Terroristen, wo sie ihre Wunden lecken und sich re-organisieren können.

    Da sich der Islam hierzulande auch ungestört ausbreiten kann (womit die  Dhimmi-Regierung nach muslemischer Auffassung einen Unterwerfungsvertag mit dem Islam abgeschlossen hat) – ja sogar gebauchpinselt wird, einschl. erheblicher finanzieller Förderungen und vorauseilender Dhimmtude durch die Politiker – besteht für die Terroristen und korantreuen Anhänger der Armeen-Allah's in der Tat kein Handlungsbedarf,  hierzulande Attentate zu verüben.

    Sie würden sich ja nur den Ast absägen, auf dem sie sitzen.

    Das ändert sich jedoch schlagartig, wenn sich eines Tages die politischen Verhältnisse ändern würden, oder wenn Deutschland an der Seite der 'Koaltion der Willigen' für die Sache Israels im Nahen Osten oder in Afrika mehr und mehr aktiv wird.

    Und sie wird sich dann ändern, wenn der Islam die Stunde der Entscheidung für gekommen erklärt:

    Fatwa zu der Frage, wann Muslime den Kampf für den Islam (arab. Djihad) aufnehmen sollen

    Die politisch-militärischen Machtverhältnisse, die einen Sieg ermöglichen oder nicht, sind für diese Frage entscheidend

    Von dem salafitischen Rechtsgutachter Scheich Abu l-Hassan as-Sulaimani

    (Institut für Islamfragen, dh, 25.05.2010) "Einige muslimische Gelehrte beziehen sich auf Quellen [des Islam], die besagen, dass der Kampf in unserer Zeit keine Pflicht mehr sei, weil wir [Muslime] nicht in einer vorteilhaften [militärischen] Lage sind. Wenn wir nicht fähig sind [den Kampf zu führen, so die Argumentation], müssten wir uns an die Vorschriften aus der mekkanischen Zeit halten. Damals ist der Kampf [arab. Djihad] noch nicht als Pflicht vorgeschrieben gewesen. Allerdings ist es gleichzeitig eine Tatsache, dass wir keine der abrogierten Vorschriften [aus der mekkanischen Zeit] befolgen dürfen" [damit wäre der Djihad dann doch eine Pflicht, da viele Gebote aus der Frühzeit des Islam in Mekka durch die in Medina geoffenbarten Verse als abrogiert/aufgehoben gelten.] …

    Es wird behauptet, dass die Vorschriften zu Toleranz und Duldung gegenüber Ungläubigen und Polytheisten mit dem 'Schwertvers' (Sure 9,5) ausgetilgt worden seien, diese [die Polytheisten und anderen Ungläubige] deshalb bekämpft werden müssen und dass die mekkanischen Vorschriften mit der Offenbarung der medinensischen Vorschriften [ebenfalls] aufgehoben worden seien.

    Diese [veränderte Handlungsweise] gilt, wenn die Muslime die Oberhand haben [die politische oder/und militärische Hoheit] und wenn keine verderblichen Folgen befürchtet werden müssen. Wenn die Muslime schwach sind [politisch bzw. militärisch] – so wie die Lage derzeit ist – müssen sie sich gemäß der Koranverse, die zur Toleranz und Duldung aufrufen, verhalten. Diese [Anweisungen] beruhen auf zwei grundlegenden Fakten:

    1. Allah beauftragt nur denjenigen, der in der Lage ist [den Auftrag auch auszuführen]. Die Beweise dafür wurden genannt. Die Muslime sind derzeit nicht in der Lage, gegen die anderen [Nichtmuslime] zu kämpfen.

    2. Der Gelehrte des Islam, Ibn Taymiyya, erkannte diese Tatsache. Er erwähnte, dass sich ein Muslim in einer Situation der Schwäche gemäß der Texte zu verhalten hat, die zu  Toleranz, Vergebung und Geduld aufrufen. Wenn der Muslim jedoch in einer starken Position sei, müsse er sich gemäß der Texte verhalten, die zum Kampf gegen die Ungläubigen aufrufen.

    Ibn Taymiyya kommentierte den Koranvers: 'Wahrlich, ihr sollt geprüft werden an eurem Vermögen und an euch selber, und wahrlich, ihr sollt viele verletzende Äußerungen von denen hören, welchen die Schrift vor euch gegeben wurde und von denen, die Allah Gefährten [zur Seite] stellten [Polytheisten sind]. Wenn ihr jedoch geduldig und gottesfürchtig seid, [dann ist] dies wahrlich ein Zeichen von fester Entschlossenheit' (Sure 3,186).

    Geduldig und gottesfürchtig gegenüber diesen zu sein, heißt nicht, dass diese nicht bekämpft werden müssten, wenn die Muslime in der Lage dazu sind. Ibn Taymiyya erklärte, dass dieser Koranvers und andere ähnliche Koranverse durch die Aussage Allahs abrogiert seien:

    'Und wenn die heiligen Monate abgelaufen sind, dann tötet die Götzendiener, wo immer ihr sie findet' (Sure 9, 5), und: 'Kämpft gegen diejenigen, die nicht an Allah und an den Jüngsten Tag glauben, und die das nicht für verboten erklären, was Allah und Sein Gesandter für verboten erklärt haben, und die nicht dem wahren Glauben folgen – von denen, die die Schrift erhalten haben, bis sie eigenhändig den Tribut in voller Unterwerfung entrichten.' (Sure 9,29).

    Ibn Taymiyya erklärte, dass der Koranvers (Sure 3,186) für Muslime gilt, die in einer Position der Schwäche sind, die also nicht in der Lage sind, für Allah und Allahs Propheten [Muhammad] mit der Hand oder Zunge zu handeln. Der [Muslim] handelt [für Allah und Muhammad in dieser Situation nur] mit dem Herzen [nicht offen erkennbar]. Der Koranvers zur Erniedrigung derjenigen, die einen Vertrag [mit Muslimen] geschlossen haben (z. B. Sure 9,29) gilt für jeden Muslim, wenn er in einer Position der Stärke ist. Der [Muslim] muß für Allah und seinen Propheten [Muhammad] mit der Hand oder der Zunge handeln. 

    Muslime in der Endphase des Lebens des Propheten Muhammads haben sich gemäß dieser Koranverse verhalten. Das [oben beschriebene] Prinzip wurde weiter während der Zeit der Nachfolger Muhammads eingehalten und es gilt bis zum jüngsten Tag.

    Ein Muslim, der sich in einem Land befindet, in dem er in einer Position der Schwäche ist, muss sich gegenüber Juden, Christen und Polytheisten tolerant und vergebend verhalten, wenn diese Allah und seinem Propheten gegenüber verletzende Äußerungen machen. 

    Ein Muslim, der sich jedoch in einer Position der Stärke befindet, muss sich gemäß den Koranversen verhalten, die zum Kampf gegen die Ungläubigen aufrufen. Dies gilt gegenüber denjenigen, die Allahs Religion [den Islam] angreifen. Die [Muslime] müssen sich ebenfalls gemäß des Koranverss (Sure 9,29) verhalten, der zum Kampf und der Erniedrigung von Juden und Christen aufruft.

    Infolge dessen ist klar, dass man zwischen der Position der Stärke und der Schwäche unterscheiden muss. Die mekkanischen und medinensischen Abschnitte spielen an sich keine Rolle, sondern es ist nur entscheidend, ob es um eine Position der Stärke oder Schwäche geht, und ob [durch das Handeln] Vorteile oder Nachteile [für Muslime] entstehen … Wenn [ein Muslim] sich in einer Position der Schwäche befindet, muss er sich gemäß der Texte verhalten, die seiner schwachen Situation entsprechen. Wer sich jedoch in einer Position der Stärke befindet, muss er sich gemäß der Texte verhalten, die seiner starken Situation entsprechen.

    Dieses Prinzip gilt für einen einzigen Menschen sowie für eine ganze Gruppe, abgesehen von der allgemeinen Lage der gesamten Gemeinschaft der Muslime.

    Quelle: mareb.org/showthread.php?p=7717

     

    1. Um das ganze auf einen einfachen Nenner zu bringen bedeitet das, dass irgendwann auch die Zeit kommen   wird, in denen  die Invasionstsunamis der Vergangenheit angehören dürften, denn sonst  wären  die Juden auch weg vom Fenster. Was anderes kann nur gelten, wenn Frau Dr. Merkel auf Totalvernichtung Deutschlands, Österreichs  und vielleicht auch  anderer Länder der EU abzielt. Momentan ist das noch ein offenes "Mischungsverhältnis" mit der möglichen Intention, den Juden ein Eintauchbecken -wie sie es ja gern haben- zu ermöglichen. Im übrigen muß ich ausführlich Ihre Erkenntnisse studieren.

  6. Terroristen brauchen nicht zu zerstören, was ihnen vor die Füße gelegt wird.

    Erst wenn ihre erste Verbündete und Übermutter Merkel abserviert wird, werden sie losschlagen

  7. Terroristen brauchen nicht in die Luft zu sprengen, was ihnen vor die Füße gelegt wird.

    Erst wenn ihre erste Verbündete und Übermutter Merkel abserviert wird, werden sie losschlagen

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