Terroristen-Bekämpfung: Syrische Luftwaffe höchst erfolgreich

Syriens Luftwaffe kann Dank der russischen Unterstützung einige Erfolge feiern und den Terrorgruppen im Land erheblichen Schaden zufügen. Für die radikalen Gruppen wird es in Syrien immer enger.

Von Christian Saarländer

Durch den Militäreinsatz Russlands geht nun auch die syrische Armee verstärkt gegen Terroristen im eigenen Land vor. Seit dem 27. Dezember 2015 haben die syrischen Luftstreitkräfte nach Angaben eines Kommandeurs über 1.600 Stellungen zerstört – in sechs verschiedenen Regionen. Insgesamt wurden 481 Luftangriffe geflogen und die russischen Bomber wurden bei ihren Einsätzen durch syrische Jagdflugzeuge eskortiert.

Das syrische Heer kämpft schon seit Jahren gegen Terroristen im eigenen Land. Ob ISIS oder die vom Westen finanzierten Gruppierungen Al-Nusra oder Al-Quaida, werden Seite an Seite mit Milizen aus verschiedenen Ländern bekämpft. Darunter auch die libanesische Hisbollah. Nun werden auch verstärkt Einsätze aus der Luft gestartet, wobei innerhalb von drei Wochen 481 Luftschläge ausreichten, um 1.662 terroristische Ziele zu zerstören. Das berichtet die russische Nachrichtenagentur Sputnik unter Berufung auf Angaben aus dem syrischen Verteidigungsministerium.

In Anbetracht der Tatsache, dass auch die russischen Luftstreitkräfte schon in den drei Monaten zuvor weit über 1.000 Terroristen-Stellungen zerstört wurden, kann man zu dem Schluss kommen, dass die unterschiedlichen Gruppierungen im ganzen Land ein Hinterland für ihren Terror gefunden haben. Westliche Medien suchen die Schuld hierbei bei Präsident Assad und sind auch nicht bereit, mit dem syrischen Staatsoberhaupt zu kooperieren. Zudem versuchen jene Medien den Erfolg des Einsatzes zu diskreditieren.

Lesen Sie auch:  Covid-Impfung: Russische Universität beendet klinische Tests

Loading...

Während deutsche Soldaten in Afghanistan ihre Leben im Einsatz gegen Al-Quadia und die Taliban riskieren, so ist die westliche Leitpresse im Umgang mit diesen Medien im Hinblick auf Syrien sehr pragmatisch. Auf einmal sind es die Partner des Westen im Kampf gegen das sogenannte „Assad-Regime. Zudem erhob man gegen das russische Militär krude Anschuldigungen. Ohne einen handfesten Beweis sollten diese zivile Einrichtungen wie Krankenhäuser zerstört haben.

Spread the love

Wir brauchen ihre Unterstützung!

Liebe Leser, wenn Sie keine Premiumartikel lesen möchten, aber uns dennoch unterstützen wollen, dann können sie das auch mit einer Spende auf unser Bankkonto tun. Fragen Sie per eMail: [email protected] nach den Bankdaten oder übersenden Sie einen Unterstützungsbeitrag einfach per Paypal. Danke für Ihre Hilfe!

Loading...

6 Kommentare

  1. Russland und im speziellen Putin wird in den westlichen Medien doch schon immer als sprichwörtliche Böse dargestellt. Russland hat den USA einmal mehr vorgemacht wie es gehen würde. Gegenteilig zu den USA macht Russland was es sagt und hat der Öffentlichkeit vorgeführt, dass die USA in Syrien ganz sicher nicht den IS bekämpft haben. Traurige Tatsache ist, die Neocons wollen den dritten Weltkrieg auf europäischen Boden.

  2. Interessant ist ja der Umstand, dass ein Salafist der einen Koffer am Bonner Hbf abstellt ein Terroristen sein soll, während der selbe Typ, wenn er sich auf den Weg nach Syrien sofort zum Freiheitskämpfer, Rebell, Aktivist (Orwell´sches Neusprech für manipulierter Söldner, Depp oder nützlicher Idiot) mutiert.

    Solange "der Westen" seine Verlogenheit nicht einstellt, nutzen auch 10 tausend Lufteinsätze nichts. Die Türkei darf weiter zigtausende Dschihaddisten aus 50 Ländern über die Grenze nach Syrien hineinbefördern, die Saudis und Kataris dürfen weiterehin Krieg gegen den Yemen führen und den Terror in Syrien finanzieren und unterstützen. Solange die USA, GB, FR sich von dieser Politik nicht verabschieden (und es sieht nicht danach aus), solange wird der Nahe Osten weiter am Siedepunkt bleiben bis der Kessel uns um die Ohren fliegt. Unsere Bundesraute leistet hierbei wertvolle Hilfsdienste mit den Refugees aus Syrien, die wohl durch die Völkerwanderung den syrischen Staat systematisch weiter ausbluten soll, damit akute weder neue Rekruten für die SAA zur Verfügung stehen noch perspektivitisch ein Wiederaufbau möglich wird.

    Die systematische Balkanisierung des Nahen Osten geht mit Siebenmeilenstiefeln voran. Trotzdem freue ich mich über jede Erfolgsmeldung Russlands und Syriens. Denn das Recht steht auf deren Seite. Jeder Mensch mit zwei funktionierenden Hirnzellen weiß, dass wir nicht den IS hier verteufeln können, aber durch Schwächung der gewählten Regierung Syriens dem IS praktisch auf den Thron helfen. Die Inkonsistenz dieser Strategie ist nicht Dummheit sondern Kalkül geschuldet. Offenbar ist der IS unter westlicher Kontrolle, sonst würde man deren potentielle Machtübernahme in Damaskus nicht billigend in Kauf nehmen. Im Grunde tun sich IS und die Wahhabiten in Riad ohnehin nicht viel. Steinzeitlich sind beide, von daher wäre nur eine weitere westliche Marionette zum Nutzen Israels entstanden. Abhängig von westlicher Technologie und Protege. Acht kleinst-Kalifate von Warlords sind für Tel Aviv offenbar leichter zu händeln als ein stabiler Staat Syrien. Denn die Kleinst-Emirate und Kalifate sind komplett irre und technologisch rückständig. Für die israelische Armee damit keine Bedrohung.

     

    And the winner is …….Tusch…..Trommelwirbel…"Israel !!" ….

  3. Übrigens ist die Rolle Israels bei der Befeuerung der Situation in Nahost von israelischen Politologen ganz nüchtern schon vor Jahren beschrieben.

    Die Ziele Israels werden z.B. durch die Äußerungen von Prof. Efraim Inbar klar gemacht:

    http://www.israelhayom.com/sit

    Schaffung von kleinst Emiraten und Kalifaten. Zentrale Staaten sind für Israel gefährlicher als somalisierte Staaten nach Ansicht Israels. Entstaatlichung rundherum, damit Israel seine Expansion gefahrlos betreiben kann.

    Sehr aufschlußreich.

    In die selbe Richtung weisen auch Äußerungen aus dem Jahr 2013, des früheren, israelischen Botschafters in den USA, Michael Oren: „Ziel Israels sei es, dass Bashar al-Assad geht, denn die größte Gefahr für Israel ist der strategische Bogen zwischen Teheran, über Damaskus, bis nach Beirut.“

    Chaos in den Nachbarländern glaubt Israel besser handhaben zu können als stabile, zentral-geführte und starke Nachbarstaaten. Und die israelische Luftwaffe hat schon mehrfach zugunsten von Al Nusra, IS etc. in Syrien Luftschläge ausgeführt, wenn die Lage für die Islamosöldner präkär zu werden drohte. Natürlich wurden dann immer Hisbollah Raketen Transporte bombardiert, klar, was sonst. Und die hunderten von Al Nusra-und-was weiß-ich-Dschihad-Kämpfer hat Israel nur rein aus humanitären Gründen behandelt. Ja, gütig sie sind, die Kinder Israels. So gütig. Ja, mir kommen die Tränen, feine Menschen sie sind.

Kommentar hinterlassen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.