Serbien werde keine Zäune bauen, weil diese Migration nicht stoppen könnten, so Serbiens Ministerpräsident Vucic. Merkel würde mit ihrer Flüchtlingspolitik "die europäischen Werte" hochhalten. Allerdings brauche es eine europäische Lösung, die auch die deutsche Bundeskanzlerin anstrebe.

Von Redaktion/dts

Der serbische Ministerpräsident Aleksandar Vucic hat sich hinter die Flüchtlingspolitik von Bundeskanzlerin Angela Merkel gestellt. Im Interview mit "Zeit Online" warnte er vor einer Destabilisierung des Balkans, falls Europa seine Grenzen schließe und es zu einem Rückstau von Flüchtlingen komme. "Der Balkan ist und war immer eine schwierige Region. Hier ist der Erste Weltkrieg ausgebrochen. Das dürfen wir nicht vergessen", sagte Vucic.

Der serbische Regierungschef bekräftigte, dass sein Land keine Zäune bauen werde. "Zäune können höchsten die Migration verlangsamen, sie können sie nicht stoppen", sagte er. Merkels Kritikern warf er vor, außer einer Grenzschließung keine Alternativen zu ihrer Politik anzubieten. "Merkel hält die europäischen Werte hoch", sagte Vucic. Notwendig sei eine "umfassende europäische Lösung, wie sie Merkel anstrebe. Die ist schwer herzustellen, weil nicht alle an einem Strang ziehen. Aber das wird notwendig sein, um eine Lösung zu erreichen", sagte der serbische Ministerpräsident.

Wir brauchen ihre Unterstützung!

Liebe Leser, wenn Sie keine Premiumartikel lesen möchten, aber uns dennoch unterstützen wollen, dann können sie das auch mit einer Spende auf unser Bankkonto tun. Fragen Sie per eMail: [email protected] nach den Bankdaten oder übersenden Sie einen Unterstützungsbeitrag einfach per Paypal. Danke für Ihre Hilfe!

Loading...
Loading...

22 thoughts on “Serbiens Ministerpräsident stellt sich hinter Merkels Flüchtlingspolitik”

  1. "Der serbische Ministerpräsident Aleksandar Vucic hat sich hinter die Flüchtlingspolitik von Bundeskanzlerin Angela Merkel gestellt."

    Und in China ist ein Sack Reis umgefallen!

  2. Er will ja in die EU. Er kann ja mal zum Angewöhnen 10 Millionen Migrationssoldaten aufnehmen  und verpflegen. Im Hintergrund wird aber mit harten Bandagen gearbeitet.

      1. tut mir leid, jungs – staaten, die territoriale konflikte (in diesem fall mit der serbischen provinz kosovo, die vom sauberen westen einschliesslich eu als souveräner staat anerkannt wird) haben, können per definition nicht in die eu – und das weiss auch serbische ministerpräsident Vucic!

        ich würde aber auch nicht sagen, dass er sich mit diesem statement hinter Merkel gestellt hat. 

  3. Entscheidend ist wem der Strang um den Hals liegt an dem alle ziehen sollen. Wie es aussieht hängt der 'EU' im einzelnen und im besonderen Deutschland der Strick um den Hals, denen ihre kranken Systeme um die Ohren fliegen, denn wer glaubt denn im Ernst an eine Gesamtlösung mit europ. Werten? So steht man vor dem Zusammenbruch der Sozialsysteme, die einen neuen Balkankonflikt heraufbeschwören werden, weil das Ganze einfach nicht mehr zu finanzieren ist und diese 'EU' nur solange bestand, solange Gelder flossen, auch wenn das Merkel und der serbische Ministerpräsident das anders sehen wollen. George Orwells 'Animal Farm' läßt grüßen!

  4. Na klar das er das sagt. Ansonsten würde er ja den Angi-Reiseservice, via Shuttlebus für Flüchtlinge, in Frage stellen. Wenn dieser ausfällt stauen sich ein paar hunderttausend Fachkräfte in Serbien. Dann wirds lustig für die Serben.

     

  5. Wie 2002 bei der Einführung des Euro stand auf dem Euro bereits auf griechisch das magische Wort.

    Nun auf den neuen Scheinen steht es auf serbisch.

    Noch Fragen?

  6. Der will doch nur in die EU um Gelder zu kassieren, weil man selbst nicht erfolgreich wirtschaften kann. Dafür ist er bereit, seine Restnation erneut über die Klippe springen zu lassen. Tito würde sich im Grabe umdrehen.

     

  7. Was ist denn mit dem los? Haben sie den geschmiert? Nach allem, was bisher bezüglich Flüchtlingsströme über den Balkan gelaufen ist und noch weiter laufen wird, sollte der serbische Ministerpräsiden Vucic aber alle Bremsen anziehen in dieser Angelegenheit. Stattdessen posaunt er Befürwortung hinaus. Da ist mir das Verhalten und sind mir die Erläuterungen eines Orbans in Ungarn verständlicher. Und die Regierungsmitglieder in Serbien haben dazu auch alle zutreffenden Zweifel.

    Politologe: Serbien wird bei bevorstehender Wahl zwischen EU und Eurasien entscheiden
    http://de.sputniknews.com/politik/20160114/307117448/serbien-parlamentswahl-situation-politologe.html#ixzz3yTqUVcut
     

    1. keine sorge, Elisa – siehe ein stückchen weiter oben. 

      um sich entscheiden zu können, müsste er sich vom kosovo lossagen. 

      verräter und prinziplose menschen, die – wenn der preis stimmt – ihre eigene frau mutter verkaufen, gibt es in jedem kulturkreis mehr als genug. auch im christlich-orthodoxen. ich kann mir aber nicht vorstellen, dass das passieren wird. es ist nur so, dass das ohnehin schon von der nato eingekesselte serbien, jetzt noch einen weiteren nato-nachbarn montenegro bekommt. das ist in etwa so, wie in 100 meter höhe, mit einem bein auf dem sattels eines fahrrads, was sich auf einem drahtseil bewegt, zu stehen und dabei mit eiern zu jonglieren! 

      oder zu deutsch – alles andere, als eine leichte situation. 

  8. Die Serben  wollen ja mit Gewalt in die EUdSSR und an die Fleischtöpfe. Deshalb redet er der von den anglo-Zionisten von der Ostküste gekürten EUdSSR Chefin nach dem Mund. Vucic dürfte inzwischen der einzige europäische Staatschef sein, auf den Merkel als   Verbündeten zählen kann. 

    Nicht dass der Vucic aufs falsche Pferd setzt. Denn wenn das so weitergeht, bleibt für ihn und seine Serben nix mehr übrig. Geht alles für die Millionen und Abermillionen von Bereicherern drauf. 

    Da hatten wir doch in Zoran Djindjic, dem Puppet der CIA und der Ostküsten Mafia, schon mal so ein Prachtexemplar, das Serbien für eine Handvoll Dollar an die Hochfinanzbankster verkaufen wollte. Er verfolgte auch so eine 'Reformpolitik' a la Jelzin was ihm schlecht bekommen ist. Er wurde 2003 umgelegt. Angeblich von der ähäm…'serbischen Mafia'.

  9. Na ja, der Heini hat ja schon Milosevic verkauft, um die Futternäpfe der EU wenigstens mal sehen zu dürfen.

    Jetzt verkauft er halt die Menschenrechte – kommt schon nicht mehr drauf' an.

  10. "keine zäune bauen und keine obergrenzen" – an diesen beiden aussagen arbeiten sich tatsächlich viele gedanklich ab, womöglich war das der sinn dieser halbfertigen aussagen, damit die grenzen – das ist das wohl das wichtigste für merkel, auf jeden fall offen bleiben, koste es, was es wolle! doch ein plan-b lag und liegt nicht vor.

    ein Zaun ist angeblich zu teuer, so gabriel?? auf der anderen seite verschlang die alimentierung der einwanderer bisher schon 40 milliarden (z.b. viele lassen sich jetzt schon auf kosten der deutschen sozialkassen ihre kaputten zähne bei hiesigen zahnärzten reparieren). dann soll das bitte schön die waffenindustrie finanzieren, deren aktionäre und für die kosten der invasoren zahlen (migrantensteuer). die machen doch riesige gewinne durch ihre kolonialkriege!

    thomas barnett lässt grüssen: mindestens 1,5 millionen einwanderer pro jahr – pluspunkt und orden für "gouverneur" merkel, und wir gucken dumm aus der röhre!

    1. @Ulrich: ich kenne da so ein sprichwort – "diplomatie ist, jemanden so zur hölle zu schicken, dass er sich auf die reise freut". ohne "rechtsverbindlicher" garantie dessen, dass meine interpretation die einzig richtige ist aber ich schlage vor es folgendermassen zu lesen:

       notwendig sein eine umfassende europäische lösung, wie merkel sie anstrebe. die ist schwer herzustellen, weil nicht alle (vor allem nicht die frau bundeskanzlerin) an einem strang ziehen. aber dass (auch sie am strang mitzieht, sofern sie denn weiter in einer relevanten position bleibt) wird notwendig sein.

       und alle anderen… schade, dass ihr – darunter auch einige derjenigen, die ich immerhin schon eine ganze zeit lang anders einschätzte – jegliche zugänglichzeit für die realität verloren habt bzw. von anfang an zu keinem zeitpunkt hattet. terrritoriale konflikte schliessen eine aufnahme in die eu aus. die eu – allen voran Merkel, die Obama versprochen hat, bis spätestens 2022 die "inseln" Srb, Mng, BiH, Mk an die eu zu annektieren – appeliert in regelmässigen abständen an die serben, sie mögen doch bitte den kosovo aufhören, als ihre provinz zu sehen. was labert ihr von "Vucic will um jeden preis? macht doch mal die augen auf – nur einen ganz kleinen spalt weit. wollte er das, wäre die kosovoprovinz schon lange souverän. 

  11. Noch ein korrupter Hungerleider der in die EU will und die deutschen Euro gleich dazu! Naja, EU ist ja auch nur deswegen durch solche Kakerlaken kaputt gegangen. Das Endziel ist da eh nur eine schmutzige Nato gen Russland. Von Frieden auf der Welt nix mehr zu sehen. Irgendwann dreht einer ab und der Endknall ist da!

  12. da serbien in absehbarer zeit aus verschiedensten gründen nicht in die EU aufgenommen werden kann, will wenigstens vucic nach brüssel umziehen, dort kriegt er dann sein büro neben faymann, die zwei passen bestens zusammen.

  13. Ein eindeutiges Signal wie "wir können niemanden mehr aufnehmen, das Boot ist voll", dann wird sich die Invasion der Migranten auch verkleinern.

    Dann Grenzen zu, Deutschland, Österreich, Kroatien, Slowenien, sicher gibt es erst einen Rückstau, aber anders geht es nicht.

    Und dies befürchtet Serbien, deshalb beklatscht er Merkel mit ihrer deutschlandvernichtende Politik,

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.