Russlands humanitärer Einsatz in Syrien: 22 Tonnen Hilfsgüter angekommen

Nachdem das russische Militär nun über 100 Tage im Einsatz gegen ISIS und die islamistische Al-Nusra-Front im Einsatz ist, startet das russische Militär nun einen Hilfseinsatz für die syrische Zivilbevölkerung, die sich in Gebieten befindet, die immer noch von Terroristen belagert werden. Das berichten Moskauer Nachrichtenagenturen unter Berufung auf Angaben aus dem Kreml.

Von Christian Saarländer

Neben dem erfolgreichen Einsatz aus der Luft werden die humanitären Einsätze in Syrien ausgeweitet. Immer wieder half Russland bei der Lieferung von lebenswichtigen Rohstoffen wie Getreide oder unterstütze die Errichtung eines Flüchtlingslagers in der vom Krieg und Terror gebeutelten Region. Nun werden weitere Einsätze geflogen, die Hilfgüter an die Zivilbevölkerung verteilen sollen. Die untere Video-Sequenzen zeigt wie solche Hilfsgüter via Fallschirm von einem russischen Transportflugzeug abgeworfen wurden.

Sergej Rudskoj, der Chef der Hauptverwaltung für operative Angelegenheiten im Moskauer Generalstab, teilte mit, dass die russischen Streitkräfte in Syrien eine humanitäre Mission starten. Seinen Worten zufolge handelt es sich nach Angaben der Nachrichtenagentur Sputnik um solche Hilfslieferungen. Das Gros der Hilfsgüter soll in die Stadt Deir ez-Zor geschickt werden, die seit langem unter dem Terror von ISIS in Mitleidenschaft gezogen wurde. Es sollen bereits 22 Tonnen an Hilfgüter in diese Region geschickt worden sein.

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Diese Operation begleitet den Militäreinsatz der russischen Luft- und Weltraumstreitkräfte, die seit dem 30. September Angriffe gegen ISIS und die Al-Nusra-Front fliegen. Inzwischen werden diese Einsätze auch zusammen mit der syrischen Luftwaffe geflogen, die russische Bomber bei ihren Einsätzen eskortieren.

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