Hingegen der Annahme, Nichtwähler würden eher zu den Randparteien tendieren, legt diese Umfrage für die Bertelsmann-Stiftung offen, dass die Mehrheit der Nichtwähler den Mainstream-Parteien den Vorzug geben würden. Aber das nur dann, wenn man der Bertelsmann-Studie glauben schenken darf. 

Von Redaktion/dts

Gut die Hälfte der Nichtwähler (51 Prozent) kann sich mit einer politischen Partei identifizieren. Das geht aus einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Infratest Dimap für die Bertelsmann Stiftung hervor, über die die "Welt" berichtet. Unter allen Nichtwählern, die mit einer Partei sympathisieren, nennen 35 Prozent CDU/CSU, es folgt mit 33 Prozent die SPD.

"Es zeigt sich vor allem, dass mehr als zwei Drittel aller Nichtwähler mit einer Parteiidentifikation sich in etwa gleichstark der CDU/CSU und SPD zuordnen", ist in der Studie zu lesen. Zehn Prozent der Nichtwähler äußern demnach eine Sympathie für die Linke, sieben Prozent für die Grünen, sechs Prozent für die AfD, und jeweils drei Prozent für die NPD und die Piratenpartei. Das Klischee der Nichtwähler als politisch randständig lässt sich der Studie zufolge nicht bestätigen, was sich bei der Antwort auf die Frage nach der Verortung im Links-Rechts-Spektrum abermals zeigt. "Im Durchschnitt ordnen sich die Befragten beider Gruppen nahezu identisch im politischen Spektrum ein", heißt es in der Studie. Auf einer Skala von 0 ("links") bis 10 ("rechts") ordnen sich die Wähler bei 4,8 ein – und die Nichtwähler bei 4,7.

"Das Image der Nichtwähler als politisch extreme Protest-Nichtwähler ist falsch", sagte Robert Vehrkamp, Direktor des Programms "Zukunft der Demokratie" der Bertelsmann Stiftung, der "Welt". Er fügte hinzu: "Die Nichtwähler verorten sich politisch fast genauso sehr in der Mitte wie die Wähler. Auch die Parteipräferenzen und Wählerpotentiale sind bei den Wählern und Nichtwählern sehr ähnlich verteilt." Die Daten waren im Sommer 2015 erhoben worden, sie wurden jüngst ausgewertet. Befragt wurden online jeweils 1.000 Wähler und Nichtwähler. Die Nichtwähler hatten an der Bundestagswahl 2013 nicht teilgenommen. Jeder siebte Wahlberechtigte (14 Prozent) bezeichnet sich selbst als "Nie-Wähler", heißt es in der Studie. Doch fast 60 Prozent aller Nichtwähler sehen sich selbst als "Manchmal-Wähler" (32 Prozent) oder "Immer-Wähler" (27 Prozent).

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19 thoughts on “Hälfte der Nichtwähler kann sich mit einer Partei identifizieren”

  1. Die Bertelsmann -Stiftung. Hochkorrupt und verlogen.

    Sämtliche Parteien sind als FIRMEN eingetragen. Genauso wie die BRD, Bund, POLIZEI, Finanzämter etc.

    1. aber das hindert niemanden daran, irgendwas von einem volk (und das dann auch noch im singular) und einem staat zu faseln. so völlig irregeführt, wie einige, so wie es aussieht, ohne aussicht auf besserung, sind – das ist kaum zu glauben! 

  2. „Hingegen der Annahme, Nichtwähler würden eher zu den Randparteien tendieren, legt diese Umfrage für die „Bertelsmann-Stiftung“ offen, dass die Mehrheit der Nichtwähler den Mainstream-Parteien den Vorzug geben würden.“ Alles klar, ausgerechnet die „Bertelsmann-Stiftung“ >legt etwas offen<, und selbstverständlich ganz im Sinne der Mainstream-Parteien, versteht sich!

    1. du, sag' mal – kannst du vollhürbel eingentlich auch noch was anderes, als überall ständig den selben müll zu posten – lesen, zum beispiel? 

      http://www.spiegel.de/politik/deutschland/bundesverfassungsgericht-erklaert-wahlrecht-fuer-verfassungswidrig-a-846221.html

      https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Gericht=BVerfG&Datum=25.07.2012&Aktenzeichen=2%20BvF%203/11

       

      oder wenigstens die in akustischer form empfangenen informationen verarbeiten? 

       

      https://www.youtube.com/watch?v=JlSUQOxu3x0

  3. jo,,,müssen sie ja als alibi sagen.

    denn wenn bei der nächsten bundestag kontrovers zu den politischen ereignissen gewählt wird, können sie dann sagen: das waren die nichtwähler, welche sich für uns entschieden haben,und zur stimmauszählung schicken sie wieder mathematische analphabeten.

  4. Ein Verfassungsschutz der seinen Namen auch verdient müßte sich längst darum kümmern ob es verfassungskonform ist die Wählerstimmenzählung  unvereidigten Persone.n zu übertragen. Weiters sollte die Auswertungssoftware auf ihre demokratische und verfassungsrechtliche Tauglichkeit überprüft werden und einer rechtlichen Zertifizierung bedürfen. Wer mit den Entwicklungen in Deutschland unzufrieden ist  m u s s  zur Wahl gehen und Alternativen wählen.Keinesfalls darf man zu einer niedrigen Wahlbeteiligung beitragen! Ob links oder rechts ist zweitrangig für den Bürger wenn die politische Weltanschauung nicht innerhalb der freiheitlich demokratischen und rechtsstaatlichen Grundordnung umgesetzt wird. Oder ob sich die Parteien gar als innerer Feind darstellen. Solche Parteien sind eine Bedrohung für den Bürger gleichgültig ob es rotgrünedunkelrote internationale Sozialisten sind oder MerkelCDU/CSU.

  5. Wenn man diese Umfragen nur oft genug veröffentlicht, wundert sich bei den Wahlen dann auch keiner, wenn es wirklich so kommt, obwohl niemand die wählt. Die Umfragen hatten es doch vorausgesagt. Würde die CDU hingegen, bei den Umfragen auf 5% kommen und bei den Wahlen dann 40% haben, würden die Leute schon stutzig werden. Mal drüber nachdenken, ob wir hier nicht einfach nur auf ein gewünschtes "Wahlergebnis" vorbereitet werden sollen.

  6. Nun wenn dem so wär würden sie Wählen gehen. Allein der Fakt entlarvt die Studie zu dem was sie ist, eine weitere Nebelkerze um sich de Welt schön zu Reden und ne Handlungslegitimation abzuleiten. Vierzig Prozent Wahlbeteiligung. Davon dann 28% und schon läuft das Zentralkomitee Amok und errichtet seine Diktatur mit der vermeintlichen Stimme des Wählers.

  7. Wer der Bertelsmann Stiftung Glauben schenkt, der glaubt auch an den Osterhase.

    Jeder der über diese Stiftung mehr wissen will, kann sich selbst davon ein Bild machen.

    http://www.bertelsmannkritik.de/index.htm

    Schließe mich dem Kommentar von Doc an….die Bertelsmann Stiftung ist hochkorrupt und verlogen.

    Gerade die Nichtwähler in meinem Bekanntenkreis werden diesmal zur Wahl gehen und ihr Kreuz bei der AfD oder den Randparteien setzen um dem Treiben von Merkels Politik ein Ende zu bereiten. Es gilt wachsam zu sein, denn es wird mit allen Mitteln versucht werden die Wahl und die Ergebnisse zu manipulieren. Die Bertelsmann Stiftung wird dabei eine wichtige Rolle spielen.

     

     

    1. Vom “Dream-Team” Liz Mohn, Friede Springer und Angela Merkel
      https://krisenfrei.wordpress.com/2013/01/28/vom-dream-team-liz-mohn-friede-springer-und-angela-merkel/

      Medienmogule und Meinungsmacher
      Axel und Friede Springer, die Burdas, Henri Nannen, Rudolf Augstein, Reinhard Mohn, Helmut Markwort, die Holtzbrincks, Rupert Murdoch, Leo Kirch, Ted Turner, Helmut Thoma, Silvio Berlusconi und Haim Saban. Jeder auf seine Weise ein Medientycoon. Unterschiedliche Charaktere, die eines gemeinsam haben: Sie sind die Mächtigen der Medienlandschaft – einflussreich, meinungsbildend, mit besten Kontakten zu Politik und Gesellschaft.

  8. bertelsmann versucht die nicht wähler in in die mitte/links zu manipulieren

    wäre ja auch ein problem für die feinen herren wenn die nichtwähler die afd wählen würden,verucht man einfach mit irgendwelche studien sie zu verunsichern

  9. …Bertelsmannstiftung….nee klar…das sagt doch wohl alles….

    Wenn also, die Hälfte der "Nichtwähler" 51 % eine genaue Vorstellung haben was sie wählen würden, …warum gehen sie dann nicht wählen ?

    Wie war das noch…."Ich glaube nur der Statistik, die ich selber gefälscht habe…" soll ja angeblich Churchill gesagt haben, was dieser immer bestritt.

    Ist das die gleiche Bertelsmannstiftung, welche jetzt im Netz auf Inquisition geht, pardon politisch legalisierte Zensur betreibt ?   Wirklich sehr glaubwürdig.

    "Die Großen hören auf zu herrschen, wenn die Kleinen aufhören zu kriechen." Schiller, der wußte was er sagte…..im Gegensatz zu manch anderen!

  10. Wenn Wahlen einen Sinn hätten wäre es bei mir mit Übereinstimmungen im Parteiprogramm die NPD. Ich habe es mehrfach überprüft, durch Programme laufen lassen, selber gelesen.

    Hat aber ohnehin keinen Sinn. Ich frage mich, was eigentlich an der Theorie nationale und soziale Politik zu machen so falsch sein soll, sofern man andere Länder und deren Gestze und Eigenständigkeit respektiert. Denn darum geht es in der Theorie.
    Gelebte Demokratie in einer Marktwirtschaft ist ja so friedlich und gerecht, kein Land wird überfallen, kein Mensch benachteiligt. Ich könnte kotzen, wie weit es diese gewinnorientierte Geschichts- und Kriegspropaganda inzwischen gebracht hat. Aber studiert mal ein paar Semester Neuere und Neuste Geschichte. Das hilft unglaublich!

  11. diese Volksverderparteien sind mittlerweile so weit "links außen", dass jeder, der konservative Werte vertritt zum Nazi abgestempelt wird oder wenigstens als rechtspopulistisch gesehen wird. Was wäre denn da linkspopulistisch? Ich werde nach den Wahlen jeden fragen, der sich über diese Zustände beschwert und unzufrieden ist, was er denn gewählt hat. Man kann als Wähler nur versuchen diese Mischpoke zu ärgern , dadurch , dass man gerade die Partei wählt, die am meisten befeindet wird. Es scheint zwar mittlerweile vielen egal zu sein, ob man überhaupt zur Wahl geht. Aber dadurch scheint mir auch nichts gewonnen.

     

  12. Die Bundestagsparteien sind eine Bedrohung für die einheimische deutsche  Bevölkerung daher mussen diese aktiv, bei hoher Wahlbeteiligung, bekämpft und abgewählt werden. Punkt!

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