Grüne wollen sich wieder stärker als Ökopartei profilieren

Neben der Integration von Flüchtlingen soll auch der Klimaschutz wieder in den Vordergrund grüner Politik gestellt werden. So wollen die Grünen den Straßenverkehr bis in 20 Jahren auf alternative Energien umstellen.

Von Redaktion/dts

Die Grünen wollen sich wieder stärker als Ökopartei profilieren. Der Klimaschutz ist neben der Integration der Flüchtlinge Hauptthema auf der Klausurtagung der Bundestagsfraktion in Weimar: Neben der direkten Klimapolitik wollen die Grünen über die Finanzmärkte Druck machen, um so Geld weg von fossilen Anlagen zu lenken, heißt es dem "Handelsblatt" zufolge im Entwurf der für Freitag geplanten Weimarer Erklärung. Um dieses ökologische "Divestment" zu beschleunigen, fordern sie Transparenz: Verbraucher sollen erkennen können "ob Aktiengesellschaften, Fonds, Versicherungen und Stiftungen ihr Geld verantwortungsbewusst in nachhaltige Investitionen stecken".

Um die Beschlüsse des Klima-Gipfels von Paris in Deutschland umzusetzen, fordern die Grünen von der Bundesregierung vor allem, auch hierzulande den Kauf von Elektroautos mit Prämien anzukurbeln. Damit sowie mit einer Verdoppelung der Bus- und Bahnangebote will die Partei binnen zwei Jahrzehnten aus dem ölgetriebenen Verkehr aussteigen. Ebenfalls in 15 bis 20 Jahren wollen die Grünen aus der Kohle aussteigen und die Stromversorgung komplett auf erneuerbare Energien umstellen. Aktuell ist hier ein Wert von 32 Prozent erreicht. 30 Jahre veranschlagt die Partei für die ökologische Nachrüstung des Gebäudebestandes, der für 40 Prozent des Endenergieverbrauchs und ein Drittel der Treibhausgasemissionen verantwortlich ist. In ihrem Paket "Faire Wärme" steckt neben Zuschüssen die Pflicht zur Nutzung erneuerbarer Wärme – auch für bestehende Gebäude, schreibt das "Handelsblatt". Vorbild ist auch hier das "Erneuerbare-Energien-Wärme-Gesetz" Baden-Württembergs.

Grüne wollen Straßenverkehr in 20 Jahren auf alternative Energien umstellen

Die Grünen wollen den Straßenverkehr in spätestens 20 Jahren komplett auf alternative Energien umstellen. Das ist Teil einer Klimaschutz-Erklärung, die die Grünen-Fraktion auf ihrer Klausur am Freitag in Weimar verabschieden will und aus der "Bild" zitiert. Darin formulieren die Grünen das Ziel: "Weg vom Öl im Straßenverkehr in den nächsten zwei Jahrzehnten und der Einstieg in eine grüne Mobilität mit Elektromobilen, Power-to-Gas und Verdopplung von Bus und Bahnangeboten." "Wir brauchen die Verkehrswende", sagte Grünen-Fraktionschef Anton Hofreiter gegenüber "Bild".

"Wer Klimaschutz ernst nimmt, muss neben dem Kohleausstieg auch das Öl aus dem Verkehr ziehen." Zur Förderung der Elektromobilität schlug Hofreiter eine Kaufprämie von 5.000 Euro vor. "Das wäre der notwendige Einstieg", so der Fraktionschef. Parallel dazu müsse das Angebot im öffentlichen Nah- und Fernverkehr deutlich ausgebaut werden. "In den nächsten zwei Jahrzehnten müssen Bus- und Bahnangebote verdoppelt werden", forderte Hofreiter.

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12 Kommentare

  1. Ob die was wollen oder ob sie es nicht wollen – es kommt so oder so nichts dabei heraus. Dummes Zeug quatschen können allerdings die Studienabbrecher ununterbrochen.

  2. Dieses grüne Pack hat in der Politik unseres Landes nichts mehr zu suchen, oder glauben diese Spinner, nachdem Sie gezeigt haben wessen Geistes Kind Sie sind, das noch irgendein normaldenkender Mensch dieses Handlangergesindel wählen wird?

  3. Na, die schrecken ja vor garnichts zurück und glauben immer noch an den kommunistischen Endsieg auf Umwegen. Wer wählt die denn noch, außer den paar spätpupertären Nachkömmlingen der "Jesus-Sandalen-Generation" unterlegt mit braunen selbstgestrickten Strümpfen. Die Zeit ist um, was wir brauchen sind handwerklich begabte Politiker mit Weitblick, Idiologen haben wir ehedem schon zu viele.

  4. Wann verpisst sich dieses grün versiffte Ökofaschistengelump endlich in den nächsten Orkus und bleibt da sd infinitum?

    Die Grünen (würg, kotz, rülps) sind die Allerletzten, die wir hier noch brauchen!

    Die sind so hilfreich und wertvoll wie ein Eiterpickel am Arsch.

  5. Bisher wurde kein einziges realistisches Wirtschaftsprofil der Grünen bekannt,

    wie das alles erwirtschaftet werden soll, u.a. die 5.000 Euro für ein neues

    E-Transportsystem? Wo soll das herkommen? Also, alles nur heiße Luft und hohles Gerede?

  6. Die Grünen verspüren offenbar, in Zeiten wie diesen Druck, ihre politischen Tarnthemen in den Vordergrund zu spielen. Das wird aber nicht darüber hinwegtäuschen, daß sie es waren die die heutigen Zustände in Deutschland gemeinsam mit ihren linken Schwesterparteien mit fanatischen Eifer herbeiagitiert haben. Sie leiten die Bereicherer an wie ihre Abschiebung verhindert werden kann, sie subversieren über Jahre hinweg den Rechtsstaat, schwächen die Polizei und Sicherheitskräfte mit gezielten organisiertem Kesseltreiben etc. Sie unterstützen seit Jahren die Verhaltensweisen der Ausländer die geeignet sind unser geordnetes Gemeinwesen zu zerstören und die deutsche Bevölkerung zu demoralisieren. Das staatspolitisch subversive Agitieren der Grünen muß in allen Details an die Öffentlichkeit gezerrt werden.

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