Seit Jahren wird der öffentliche Gesundheitsdienst kaputt gespart, das rächt sich jetzt, so die Vorsitzende des Bundesverbandes für Ärzte, Ute Teichert. Die Wartezeiten werden unerträglich und die normalen Aufgaben werden nicht erfüllt. Teichert fordert eine Aufstockung der Amtsärzte. 

Von Redaktion/dts

Die Amtsärzte in Deutschland beklagen angesichts des anhaltenden Zustroms von Flüchtlingen eine Überlastung der Gesundheitsämter. Im Gespräch mit der "Neuen Osnabrücker Zeitung" sagte Ute Teichert, Vorsitzende des Bundesverbandes der Ärztinnen und Ärzte des öffentlichen Gesundheitsdienstes: "Seit Jahren wird der öffentliche Gesundheitsdienst kaputt gespart. Das rächt sich jetzt."

Laut Teichert kämen die Amtsärzte aufgrund der Verpflichtungen im Zuge der Flüchtlingskrise kaum noch dazu, sonstige Aufgaben zu erfüllen. "Die Wartezeiten in den Gesundheitsämtern werden immer länger", sagte Teichert. Sie spricht mittlerweile von mehreren Wochen. Gesundheitsämter sind beispielsweise zuständig für Impfungen bei Auslandsreisen oder Einstellungsuntersuchungen. Derzeit sind zahlreiche Amtsärzte mit der Untersuchung von Asylbewerbern beschäftigt. Nach Angaben des Bundesverbandes sind 2.500 Amtsärzte in Gesundheitsämtern beschäftigt. "Die Zahl muss auf mindestens 3.000 aufgestockt werden, damit die Daseinsfürsorge weiter sichergestellt werden kann", sagte Teichert.

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10 thoughts on “Flüchtlingskrise: Amtsärzte beklagen Überlastung”

  1. Das ist wieder ein Artikel für den Fachmann aus der hessischen Herzklinik, der hier unter dem witzigen Namen Herr Jeh seine umfangreichen Kenntnisse zur Verfügung stellt. Ein pensionierter Fall-Manager der AOK Berlin zieht sich voller Respekt zurück. Leg los, Keule …

  2. Amtsärzte hieß es wohl bis 2008.

    Seitdem Fachdienst für Gesundheit oder auch Verwaltung für Gesundheitsdienst.

    Arbeitsamt wurde in Agentur ….

    Personen wurden zu Personal ….

  3. Oh ja, wir brauchen umbedingt noch mehr Amts-Funktionäre in dieser Bananenrepublik, die auf Kosten des Steuerzahlers ihr Dasein fristen! Nein danke!

      1. Dieser Umkehrschluß ist DIE Lösung überhaupt. Jahrzehntelang haben diese Amtsärzte Sitzfleisch angesetzt und ich vom Gedanken an Leistung verabschiedet. Aus meiner Sicht haben wir noch zuviele dieser Amtsärzte, Vertrauensärzte und wie sie sich alle nennen. Alle haben eins gemeinsam, sie belasten das Budget von Städten und Kommunen.

  4. Alles was keine Werte schafft wird in diesem Land aufgestockt. Alle fordern und wollen ordentlich Geld in die Hand nehmen. Aber immer das Geld Anderer. Das kann nicht gut ausgehen.

  5. Nur einmal im Leben Politiker sein, gerade jetzt wo die ersten Karnevalsitzungen abgesagt werden, wegen möglicher Traumatisierungen durch Funkenmariechentänze.

    Daher nun meine Forderungen:

    Ich fordere 100 Amtsärzte und 1000 Polizisten und 10 Privatköche für jeden Menschen auf der Welt.

    Außerdem fordere ich für jede Haselnuss eine Häkelmütze, weil es im Winter verdammt kalt da draußen ist, gerade jetzt wo die Eichhörnchen im Winterschlaf liegen kümmert sich niemand um die Nüsse.

    Meine weiteren Forderungen sind: Den Grünen gehört das Freimaurerische G verboten und auch das R, weil Hitler das schon so provozierend gerollt hat, stattdessen würde ich ihnen ein D, ein H oder ein S zugestehen.

    Außerdem fordere ich ein Verbot der Vegetarier Propadanda, denn erstens steckt in dem Wort Arier und zweitens war Hilter auch Vegetarier und zu ihm wollte ich mich nicht umerziehen lassen. gerade jetzt wo Bärte dank der islamischen Brüder wieder angesagt sind.

    Auch möchte ich ein Verbot des Wortes Parlament Arier durchsetzen.

    Wer dafür ist läßt heute Abend sein Licht im Wohnzimmer zwischen 18:25 und 18:30 brennen. Ich werde mir dann die Auswertung über eine Luftaufnahme ansehen.

    Und meine letzte Forderung des Tages wäre die Wiedereinführung von Kastanien als Zahlungsmittel. Eicheln wäre zu deutsch und würde in Konkurrenz mit Wildschweinen treten, Blumen sind nicht ausreichend haltbar und Bucheckern pieksen in der Hosentasche.

    Und nun noch ein gemeinsames Gebet zum Abschluss.

    Möge das Spinatmonster und das Pizzamonster zusammen mit dem Weißwurstgnom und der Pommesfee gut auf uns alle aufpassen.

    Hallejulia

    1. Freund, ich brauche einen Starken Schluck. So wie es aussieht hast Du meine Stimme, weil es Dank des "Geoingeneering" hier seit Tagen so dunkel ist, daß mir hier sonst die Pflanzen eingehen, wenn ich das Wohnzimmer nicht beleuchte.

      Aber könnte man statt der Häkelmützen nicht wenigstens Schals verwenden? Da passen mehr Nüsse rein! Man muss doch auch an die Wirtschaft denken!

    2. Mein lieber Freund, ich schließe mich Ihren Ausführungen vollumfassend an, wäre jedoch dafür, dass die Häkelmützen politisch korrekt, nicht von asiatischen Kinderhänden produziert werden! Auch werde ich zwischen 18:25 und 18:30 im Wohnzimmer das Licht brennen lassen!

  6. So können sich die sog. Volksparteien auch ihr Wahlklientel sichern! Alle Berufssparten aufstocken, die über den Steuerzahler finanziert werden! Das klappte doch bisher immer ganz gut!

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