Etwa 1,1 Millionen Flüchtlinge 2015 in Deutschland registriert

Nun veröffentlichte das Bundesinnenministerium die Zahl der registrierten Flüchtlinge des zurückliegenden Jahres. Demnach sollen in etwa 1,1 Millionen Menschen in Deutschland registriert worden sein. Wie viele Illegale in Deutschland untertauchten, wurde nicht erwähnt.

Von Redaktion/dts

Im zurückliegenden Jahr sind etwa 1,1 Millionen Flüchtlinge in Deutschland registriert worden. Das teilte das Bundesinnenministerium am Mittwoch mit. Die Zahl der gestellten Asylanträge ist mit 476.649 im zurückliegenden Jahr demnach um 135 Prozent gegenüber 2014 gestiegen.

Die Hauptherkunftsländer waren im Jahr 2015 Syrien, Albanien und Kosovo, gefolgt von Afghanistan, Irak und Serbien. Im Jahr 2015 hat das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge 282.726 Entscheidungen (Vorjahr: 128.911) getroffen. Insgesamt 137.136 Personen (48,5 Prozent) wurde die Rechtsstellung eines Flüchtlings nach der Genfer Flüchtlingskonvention zuerkannt. Abgelehnt wurden die Anträge von 91.514 Personen (32,4 Prozent). Anderweitig erledigt (zum Beispiel durch Dublin-Verfahren oder Verfahrenseinstellungen wegen Rücknahme des Asylantrages) wurden die Anträge von 50.297 Personen (17,8 Prozent).

"Mit über 476.649 Asylanträgen haben wir im vergangenen Jahr die bislang höchste Zahl von Asylbewerberzugängen erreicht, die je in Deutschland verzeichnet worden ist. Die tatsächliche Zahl der zum Zwecke der Asylantragstellung eingereisten Personen liegt deutlich höher", sagte Innenminister Thomas de Maizière mit Blick auf die Zahlen.

Teilen Sie diesen Artikel:
Lesen Sie auch:  Deutschland: Meinungsfreiheit nur mehr für Grüne?

Wir brauchen ihre Unterstützung!

Loading...

Liebe Leser, wenn Sie keine Premiumartikel lesen möchten, aber uns dennoch unterstützen wollen, dann können sie das auch mit einer Spende auf unser Bankkonto tun. Fragen Sie per eMail: redaktion@contra-magazin.com nach den Bankdaten oder übersenden Sie einen Unterstützungsbeitrag einfach per Paypal. Danke für Ihre Hilfe!

Loading...

7 Kommentare

    1. Die Wahrheit über den Kölner Gewalt-Mob

      Dort wird auch ein Lokalbericht aus dem Kölner Express zitiert: »Viele der Männer [würden] morgens Autoaufbrüche begehen, mittags Drogen verkaufen und abends als Taschendiebe durch die Altstadt ziehen. Meist seien sie mit Messern bewaffnet und würden keinerlei Skrupel zeigen. Bei den Asylbewerbern handele es sich ferner weder um Kriegsflüchtlinge noch politisch Verfolgte, weshalb die Polizei nicht verstehe, warum man in diesen Fällen nicht konsequent abschieben würde. Viele von ihnen kämen auch nicht direkt aus ihren Heimatländern, sondern seien über Spanien und Frankreich, wo sie ebenfalls eine Zeit lang gelebt hätten, eingereist. Dazu ein Zivil-Ermittler: ›Sie wissen genau, dass ihnen in Köln nichts passiert. Die Justiz ist lasch und ihre Asylverfahren ziehen sie mit juristischen Tricks in die Länge.‹ Der Kölner Barszene in den angrenzenden Gebieten sind die Täter, die auch hier immer wieder unangenehm auffallen, ebenfalls seit Längerem bekannt.«

  1. Diese Behördenangaben sind es nicht wert, zur Kenntnis genommen zu werden. Man sollte sich vielmehr die Fragen vorlegen, ob nicht jeder einzelne "Flüchtling" einer zu viel ist, ob diese Leute nicht etwa aus machtpolitischen Gründen hier eingeschleust werden, ob diese Leute tatsächlich "Flüchtlinge" sind, oder ob es sich um Söldner im Auftrag einer fremden Macht handelt, die Deutschland und Europa destabilisieren sollen, ob unsere so genannte "Regierung" mit dieser fremden Macht gemeinsame Sache macht, ob diese "Flüchtlingskrise" nicht von anderen Dingen ablenken soll usw.. Weitere Fragen ergeben sich dann von selbst.

    1.  1,1 Millionen "registrierte" Migranten, da frage ich mich, inwieweit registriert. Nur gezählt oder mit Fingerabdrücken und Lichtbild behördlich registriert. Warum nur 476649 Asylanträge bei 1,1 Mio. "Flüchtlingen"? Aus anderer Quelle ( DIW / Bundesamt f. Migration) habe ich die Zahl von 240000 bereits in 2015  bearbeiteten Asylanträgen, was sich in etwa deckt mit den o.g. Zahlenwerten. Die Aussage "die tatsächliche Zahl der zum Zwecke der Asylantragstellung eingereisten Personen liegt deutlich höher" läßt weitere Spekulationen zu, dokumentiert ein überfordertes System. Statistischen Angaben zufolge sind nur 25% aus Ländern wie Syrien, Irak und Afghanistan, also das, was die Bezeichnung "Flüchtling" zu Recht trägt. Angaben über afrikanische Migranten fehlen ganz, ebenso die 3-400000 geschätzten Illegalen. – Wenn diese Zahlen die Arbeit eines für die Sicherheit des Landes verantwortlichen Ministeriums sind , liefert de Maiziere sein nächstes Armutszeugnis ab. 

  2. Das sind k e i n e Flüchtlinge !!!

    Als Flüchtling, im Unterschied zum Immigranten, gilt nach der Genfer Flüchtlingskonvention eine Person, die „aus der begründeten Furcht vor Verfolgung wegen ihrer Ethnie, Religion, Nationalität, Zugehörigkeit zu einer bestimmten sozialen Gruppe oder wegen ihrer politischen Überzeugung sich außerhalb des Landes befindet, dessen Staatsangehörigkeit sie besitzt, und den Schutz dieses Landes nicht in Anspruch nehmen kann oder wegen dieser Befürchtungen nicht in Anspruch nehmen will.“

    Sofern seine Fluchtgründe im Zielstaat auf Grund nationaler oder supranationaler Regelungen als relevant erachtet werden (sog. asylerhebliche Fluchtgründe) und er die Gründe und ggf. Umstände seiner Flucht in einem entsprechenden Verfahren ausreichend darlegen kann, kann daraus ein Recht auf Schutz und Aufenthalt (Asylrecht im weiteren Sinne) entstehen.

    Trifft auf 95% nicht zu – wo bleiben die Konsequenzen? Übrigens, wenn man in einem sicheren Urlaubsland, beispielsweise Italien angekommen ist, muss man doch nicht weiter flüchten. Dann heißt es wohl weiter reisen…
    Über 100 Millionen Chinesen sind übrigens auch von bitterer Not betroffen. 150 Millionen Pakistaner liegen auf der Lauer…

    Sind wir auch dafür verantwortlich Frau IM Erika-Merkel?

     

     

Kommentar hinterlassen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.