Donbass und Krim: Türkische und arabische Kräfte sollen die ukrainischen Truppen unterstützen

Türkische und arabische Kräfte sollen zur Unterstützung der ukrainischen Truppen in Mariupol angekommen sein. Erst kürzlich haben die Ukraine und die Türkei ihre Partnerschaft ausgeweitet.

Von Christian Saarländer

Sputnik Moskau berichtet unter Berufung auf den Verteidigungsminister der selbsternannten Republik Donezk, dass sich 300 Männer aus der Türkei und benachbarten Ländern sich in Mariupol eingefunden haben. Das wären nach den 100 Krim-Tataren noch mal gut 3 Bataillone an Militär, welche die abtrünnige Region Donbass angreifen könnten.

Trotz der Minsker Vereinbarungen kann es zu neuen kriegerischen Handlungen in der Ostukraine (Noworossija) kommen. Contra Magazin berichtete erst jüngst von dem Aufbau einer Guerilla-Truppe mit türkischstämmigen Krim-Tataren. Diese sollen von der türkischen Regierung finanziert worden sein. Zudem kam es in der Region durch die pro-westlichen Streitkräfte der Kiewer Regierung mit schwerer Artillerie immer wieder zu Angriffen auf Wohngebieten.

https://twitter.com/SputnikInt/status/682697909775679488

Wie nun der Verteidigungsminister der selbsternannten Republik Donezk, Basurin, bestätigt sollen nun etwa 300 „subversive Kräfte“ in Mariupol eingetroffen sein. Weitere 200 Störer nebst den 100 Krim-Tataren wurden erst am 23 Dezember vermeldet. Die Ukraine und die Türkei haben erst Ende dieses Jahres ihre Partnerschaft ausgeweitet.

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Zudem haben sich Türkischstämmige, unter anderem die Krim-Tatren, an der Krim-Blockade beteiligt. Vor allem die als terroristisch eingestufte rechte türkische Gruppierung der „Grauen Wölfe“ waren auf der Krim gesichtet worden.

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3 Kommentare

  1. 1. Verteidigungsminister der DVR nannte sich mal Igor Girkin, gen. Strelkow. Der Kriegsverbrecher. Der ohne Rechtsgrundlage persönlich Leute erschossen hat. Dann war Wladimir Kononow Verteidigungsminister. Dann wurde das Verteidigungsministerium aufgelöst und die Reste Sachartschenko unterstellt. In der gesamten Zeit war der Generalleutnant Bassurin als Stellvertreter des jeweiligen Kommandeurs für Pressearbeit zuständig.

    2. 100 Mann sind seit Jahrhunderten die Kompaniestärke. Die Krimtataren wollen mit der Neugründung eines Bataillons (400-600 Mann stark) an der Grenze zur Krim Druck aufbauen. Da das türkische Außenministerium finanzielle und materielle Unterstützung bestritten hat, die Ukraine pleite ist, können wir uns ausrechnen, was daraus wird.

    3. Dann kam die Bassurin-Meldung von ca. 300 arabisch- und türkischsprechenden Kämpfern, die in Mariupol zusammengezogen wurden. Anwohner hätten die Leute an der Sprache erkannt. So so. Nach wie viel Pschenitschnaja? Was sollten denn dort solche Vögel? Wer soll sie bezahlen? mind. 1,8 Mio Dollar monatlich? Im Donbass ist es zur Zeit scheißkalt. Araber? wirklich? Glaube ich nicht. Die zittern ja beim Schießen. Das war bestimmt eine Meldung von Colonel Cassad, alias Boris Roschin. PR-Chef vom Kriegsverbrecher Girkin. Aus der Richtung kommen oft solche Enten angeflattert.

    1. Nun ja….spätestens wenn es wieder richtig knallt werden wir es genauer wissen….neue Verhandlungsführer auf russ. Seite bei zukünftigen Regelungen ala Minsker III werden eine härterere Schritttart ansetzen…..diese Ukraine in der jetzigen Form ist ein Untergangs Modell. …offensichtlich geht es der Bevölkerung "noch nicht dreckig" genug…..aber das ändert sich Schritt um Schritt…..

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