Britischer Richter macht Kreml für Mord an Litwinenko verantwortlich

Ein britischer Richter beschuldigt den Kreml, für den Tod des russischen Ex-Spions Alexander Litwinenko verantwortlich zu sein. Moskau "bedauert" diese Politisierung des "rein kriminellen Falls".

Von Redaktion/dts

Nach Ansicht des britischen Richters Robert Owen ist der Kreml verantwortlich für den Tod des Ex-Spions Alexander Litwinenko. Russlands Präsident Wladimir Putin habe den Mord "wahrscheinlich" gebilligt, heißt es in einem am Donnerstag veröffentlichten Bericht des Richters. Litwinenko, der nach seiner Geheimdienst-Tätigkeit als Putin-Kritiker und Buchautor in Erscheinung trat, war 2006 einem mysteriösen Mordanschlag in London zum Opfer gefallen: Er soll mit der hochgiftigen, radioaktiven Substanz Polonium 210 vergiftet worden sein.

Der Bericht von Richter Owen hat keine strafrechtlichen Konsequenzen, könnte laut Beobachtern das angespannte Verhältnis zwischen London und Moskau aber zusätzlich belasten. Schon jetzt "bedauere" Russland, "dass die britischen Behörden diesen rein kriminellen Fall politisiert und damit die bilateralen Beziehungen belastet haben", so die russische Außenamtssprecherin Maria Sacharowa laut der Agentur "Sputnik".

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14 Kommentare

  1. Es handelt sich hier um die Ansicht dieses Herrn, bewiesen ist nichts. Ein trauriges Bild für einen Richter! Seltsam, wie in GB mit dem Begriff "Recht" umgegangen wird. Hier sei an den MH-17-Absturz erinnert. Der Flugschrteiber wurde von Briten untersucht – das Ergebnis liegt bis heute nicht vor.

    1. Ja , die Briten!

      10 Jahre für die Untersuchung wegen einm Toten- und für ca. 200 Tote bei MH 17 brauchen die dann etwa 2000 Jahre! das Ergebnis erleben wir dann ja alle nicht mehr!!

  2. Was da wirklich los ist und war kann ich nicht beurteilen. Mir fällt nur auf, dass Großbritanien auffallend still zu dem ist, was in Deutschland da gegenwärtig abläuft. Und das stinkt.

  3. Wenn der britische Richter das erst jetzt weiss, dann ist er ein manipulatives Rindvieh. Nach so langer Zeit schiesst er – obwohl gemäss detaillierter Untersuchung nichts bewiesen werden konnte – gegen Putin und ist sich plötzlich seiner gewiss. Dass ich nicht lache. Für wie blöde hält man eigentlich die Leser??? Der Artikel ist pure Propaganda.

  4. Ein Richter befindet, dass Russland etwas unsauberes angestellt hat, und die gesamte Presse stürzt sich darauf und walzt es breit, ohne zu hinterfragen.

    1000ende Baufachexperten wollen 9/11 neu untersucht haben, weil sie erdrückende Beweise haben, dass die offizielle Darstellung so nicht stimmen kann. Diese werden vom Propaganda-Apparat totgeschwiegen oder plattgewalzt, als Verschwörungs-Theoretiker verunglimpft. Zeugen verschwinden spurlos oder haben Autounfälle, einer nach dem anderen.

    Und da wundert man sich noch, als Lügenpresse dazustehen?

  5. Es ist faszinierend, wie sich die angelsächsischen Weltenrichter nebst Weltpolizist und -Henker zu jedem innenpolitischen Vorgang irgendwo auf diesem Planeten äußern und ihren Urteilen sogleich auch Taten folgen lassen. Muss die Royal und die US Airforce aufgrund dieses "Urteils" jetzt Moskau bombardieren oder die Regierung der RF in Haft nehmen? Skandalös und für das Medium Presse peinlich ist es, solche Meldungen überrhaupt publik zu machen und der Sache damit ein unangemessenes Gewicht zu verleihen.

  6. Richter Heindl sagte auch viel Interessantes.

    Wurde das jemals in der Tagesschau publiziert? Er war übrigens SPD Obmann und mit einer Türkin verheiratet, warum das wichtig ist erklärt er selbst.

     

     

     

     

  7. Vielleicht bringt man bald auch noch die 'coffee pads', aufgrund ihrer Aluverpackung in Verdacht, vom russischen Geheimdienst, zur langfristigen Elimination der westlichen Zivilisation, eingesetzt zu werden.
     

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