BKA registriert zunehmende Zahl an Straftaten in Asylunterkünften

In Flüchtlingsunterkünften würden die Straftaten enorm ansteigen, oft wegen Bedingungen, welche die Kriminalität fördern, so BKA-Präsident Münch. Die Hälfte der Delikte umfassen vor allem Körperverletzungsdelikte, vermehrt komme es auch zu Sexual- und Totschlag. 

Von Redaktion/dts

Das Bundeskriminalamt registriert eine stark zunehmende Zahl an Straftaten in Flüchtlings- und Asylheimen: "Die Straftaten in Sammelunterkünften steigen enorm. Dort leben seit Wochen oder Monaten viele Menschen auf engstem Raum, darunter besonders viele junge Männer unter Bedingungen, die Kriminalität fördern", sagte BKA-Präsident Holger Münch der "Bild am Sonntag". Die Hälfte der Delikte in den Großunterkünften sei Gewaltkriminalität, vor allem Körperverletzungsdelikte, so Münch.

"Aber es gibt vermehrt auch Straftaten wie Sexual- oder Totschlagsdelikte in den Unterkünften." Dennoch handele es sich um "relativ geringe Fallzahlen", so der BKA-Präsident. "Die Kriminalität steigt nicht so schnell an wie die Zahl der Flüchtlinge." Zwischen den Herkunftsländern der Flüchtlinge gebe es deutliche Unterschiede, was die Zahl der Straftaten anbelangt. "Migranten vom Balkan oder aus Nordafrika, vor allem Marokkaner, Tunesier und Algerier, fallen besonders durch Straftaten auf", so Münch. "Viel weniger dagegen die Zuwanderer aus Syrien und dem Irak."

Besonders im Fokus der Ermittler stehen inzwischen sexuelle Übergriffe von Migranten. "Wir analysieren jetzt, ob es zwischen Zuwanderung und sexueller Belästigung von Frauen in Deutschland einen Zusammenhang gibt", so der BKA-Präsident. "Das Phänomen, dass sich junge Männer aus Nordafrika an bestimmten Orten sammeln, um durch das sogenannte Antanzen Diebstähle zu begehen, gibt es schon länger. Neu ist die Häufung der Sexualdelikte gegen Frauen. So etwas gab es bisher insbesondere im nordafrikanischen Raum. Dies war für die Silvesternacht nicht vorhersehbar." Das BKA geht von organisierten Übergriffen aus. "Die jungen Männer dürften untereinander vernetzt gewesen sein. Die Ermittlungen, wer ihr Zusammentreffen organisiert hat und wie, laufen noch", so Münch.

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Zugleich wies er den Vorwurf zurück, die Polizei verheimliche die Herkunft von Straftätern: "Das Bundeskriminalamt erstellt jährlich die Polizeiliche Kriminalstatistik auf Basis der Angaben der Länderpolizeien. Sie ist auf der BKA-Homepage für jedermann nachzulesen." Dort werde bei den Tatverdächtigen auch Staatsangehörigkeit und Aufenthaltsstatus angegeben. "Uns liegt daran, objektiv über die Kriminalitätslage zu informieren. Deshalb erstellen wir auch aktuell mit den Bundesländern das Lagebild der Kriminalität im Zusammenhang mit der Zuwanderung."

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6 Kommentare

  1. ".. viele Menschen auf engstem Raum …" Genau das ist der springende Punkt: In Deutschland leben zu viele Menschen auf engstem Raum (lt. Wikipedia: 227 Einwohner/km² per 31.03.2015). Damit kommen diese Leute auf keinen Fall klar – das kennen sie nicht. Diese Leute sind mit den hiesigen Umständen nicht vertraut und nicht vertraut zu machen. Wenn sie aus den Sammelunterkünften kommen, ist es ihnen auch noch zu eng, was dann wiederum zu Straftaten führt. Folglich müssen die wieder dort hin, wo sie herkommen und zwar sofort!

  2. NEW YORK, USA

    Der Vertreter der Republik Kongo bei den Vereinten Nationen (UN), Serge Boret Bokwango hat sein Unverständnis über die “Flüchtlingspolitik” der Europäischen Union

    sehr drastisch zum Ausdruck gebracht:

    “Jene Afrikaner, die ich jetzt in Italien sehe, sind der Abschaum und Müll Afrikas. Sie verkaufen alles und jeden und prostituieren sich.

    Diese Leute, die als Krämer an den Stränden auftreten und in den Straßen der Städte herumlungern, sind in keiner Weise repräsentativ für die Afrikaner in Afrika, die für den Wiederaufbau und die Entwicklung ihrer Heimatländer kämpfen.

    Angesichts dieser Tatsache frage ich mich, warum Italien und andere europäische Länder sowie die arabischen Staaten es zulassen und tolerieren, dass solche Personen sich auf ihrem nationalen Territorium aufhalten.

    Ich empfinde ein starkes Gefühl von Wut und Scham gegenüber diesen afrikanischen Immigranten, die sich wie Ratten aufführen, welche die europäischen Städte befallen.

    Ich empfinde aber auch Scham und Wut gegenüber den afrikanischen Regierungen, die den Massenexodus ihres Abfalls nach Europa auch noch unterstützen.”

    Da brauche ich kein BKA mehr!  Hat noch jemand eine Frage????

      1. 1. Abwarten, bis sich die USA zersetzt haben (ist gerade im Begriff)

        2. Die neu gewonnene Freiheit dazu nutzen die Erfüllungsgehilfen von USA und Israel, genannt Politiker, zum Teufel zu jagen

        3. Ein eigenes Land und eine eigene Verfassung gründen und von vorne anfangen.

        4. Sich damit abfinden, daß es weder friedlich, noch kreativ, sondern eher schmerzhaft und entbehrungsreich vonstatten gegangen ist, weil die Besatzungsmächte sowohl auf Frieden, als auch auf "Kreativität" pfeifen. Ebenso auf Demonstrationen, bei denen sie nur auf den Spaß mit den Wasserwerfern warten!

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