Berlin: 35 Ex-Piraten unterstützen jetzt die Linke

Die Piratenpartei zeigt Auflösungserscheinungen. Eine ganze Gruppe von Ex-Piraten ist zur Linkspartei übergelaufen, weil die Piratenpartei "tot" sei. Man habe mit den Linken viele politische Übereinstimmungen.

Von Redaktion/dts

Die Linke wird im Berliner Abgeordnetenhaus-Wahlkampf in den kommenden Monaten von namhaften Ex-Piraten unterstützt: Am Donnerstag haben sich 35 einstige Piraten mit dem Aufruf "Die Piratenpartei ist tot" an die Öffentlichkeit gewandt. Der Berliner Piraten-Fraktionschef Martin Delius ist Kopf des Aufrufs, im Tagesspiegel-Interview sagte er: "In vielen Fragen war das ein Prozess der natürlichen Annäherung." Die Piraten seien politisch keine Hilfe mehr gewesen.

"Wir werden in der Linken keine neue Strömung aufmachen, wir Ex-Piraten verstehen uns eher als loses Netzwerk. Ich habe den Eindruck, bei den Linken gibt es einen großen Willen zur Öffnung." Berliner Linken-Landeschef Klaus Lederer sagte: "Ich wollte immer, dass sich die Linke öffnet. Der Blick zurück hilft nicht, auch nicht auf die Lage in den 70er oder 80er Jahren." Die Grünen kamen für Ex-Pirat Delius nicht infrage: "Dort gibt es mehr Angst vor Neuen."

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6 Kommentare

  1. Ich bin ja ein Fan der Fr.Dr. Wagenknecht. Sie ist diejenige die wenigstens immer Klartext spricht, realistisch ist und Merkel die Stirn jedesmal bietet.

    leider ist aber die Links Partei auf den gleichen Zug gesprungen ( Asylanten Politik), den Merkel auch fährt, und deshalb auch nicht mehr wählbar.

    1. Da schreibt mal jemand die Wahrheit, danke.

      Was die Wagenknecht mit den Linken gemeinsam hat, frage ich mich, seit ich diese Frau kenne.

      Aber eins weiß ich:

      Wer sich mit so einem Haufen abgibt, riecht selbst nach Sch***

  2. Die Linke ist ein Sammelbecken für politisch desillusionierte, frustrierte Wähler die sich ideologisch nicht mehr von den anderen Parteien vertreten fühlen. Wagenknecht oder Gysi sind zwar rhethorisch Top, rudern aber für meinen Geschmack zu viel zwischen neo-liberalem geplänkel und symbolisch angehauchtem Alt-Sozialismus hin und her.

    Fazit: Die politischen Parteien sind überflüssig!

  3. Das halte ich für ausgeschlossen, so etwas gibt es nciht.

    Piraten, die bei den Linken landen, waren von Anfang an Kollaborateure.

    Das ist so, als wen ein Rindvieh der Metzgerinnung beitritt, weil der Wiesenbesitzer gestorben ist. Das ist dann ja eigentlich auch ein wirkliches Rindvieh.

  4. Die Linken sind absolut keine Alternative. Keine der Bundestagsparteien ist eine Alterfnative! Alle fahren sie einen Vernichtungsfeldzug gegen Volk und Staat. Die Verhaltensweise der Linken ist dabei besonders niederträchtig weil sie die größte Oppositionspartei ist und  gewählt wurde um dieRegierung zu kontrollieren was gleichzeitig auch ihrem gesetzlichen Auftrag entspricht. Die Äusserungen von Gysi und Wagenknecht dienen doch nur dazu ihre Rolle als Mitkollaborateure zu verschleiern.

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