Russischer Jagdbomber SU-34 Suchoi. (Bild: youtube)
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Innerhalb einer Woche soll Russland laut Auskunft des Verteidigungsministeriums über 1.100 Stellungen der islamistischen Terrororganisation ISIS in Syrien zerstört haben. Russland setzt aktuell erfolgreich seine modernen Waffensysteme ein. Die Vorwürfe über zivile Opfer werden als „politisch motiviert" zurückgewiesen.

Von Christan Saarländer

Ob aus der Luft oder aus dem kaspischen Meer, die russischen Bomben sollen kaum ein Ziel verfehlen. Das russische Verteidigungsministerium liefert hierfür kurze Video-Sequenzen, die den Einsatz der russischen Bomber dokumentieren. Unten sehen wir die letzten Sekunden von Tanklastern der ISIS-Milizen in der umkämpften Stadt Aleppo.

Seit nunmehr drei Monaten fliegt Russland in Syrien Einsätze gegen die Terrormiliz. Man kann sich nun durchaus die Frage stellen, wann diese Einsätze ein Ende haben. Aber wie kann es sein, dass sich ISIS in diesem Ausmaß in Syrien ausbreiten konnte? Sicher sind die politischen Umbrüche und darauf folgenden Unruhen in der arabischen Welt eine Hauptursache, auch wenn dieses Chaos in den westlichen Leitmedien als „arabischer Frühling“ gefeiert wurde.

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Die westlichen Medien reflektieren derzeit kaum die Folgen und Konsequenzen der Umbrüche, die im Jahr 2011 in der arabischen Welt ihren Höhepunkt erreicht haben. Aktuell schreiben sie lieber Meldungen und Berichte über zivile Opfer, die das russische Militär in Syrien zu verantworten habe. Russlands Außenamtssprecherin Maria Sacharowa weist diese Berichte entschieden als „Fake“ zurück, wie die Agentur Sputnik berichtet.

Menschenrechtsorganisationen wie Amnesty International haben in ihren Berichten zivile Opfer beklagt. Das Verteidigungsministerium in Moskau entgegnet diesen Berichten, dass die Informationen von den Vereinten Nationen nicht bestätigt wurden. Auch wenn solche Organisationen zu den Nichtregierungsorganisationen zählen, so spielen sie als Akteur in der internationalen Politik für den Westen eine wichtige Rolle.

Diese Non-Profit-Organisationen greifen Themen für die westlichen Leitmedien auf und sollen den Anschein erwecken eine neutrale Quelle zu sein. Allerdings werden solche politischen Akteure hauptsächlich durch westliche Interessenvertreter finanziert. Insoweit lässt sich der Vorwurf der Voreingenommenheit dieser Organisationen seitens des Kremls nicht ganz von der Hand weisen.

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3 KOMMENTARE

  1. Amnesty International hat auch bei diesen zivilen Opfern von "Kriegsverbrechen" gesprochen. Es handelt sich angeblich um einige Hundert Tote. Seltsamerweise als vor einem Jahr, 2014 Israel über einen Monat lang den Gaza Streifen bombardierte, ein dichtbesiedeltes Gebiet von 1,5 Millionen Einwohnern auf ganze 365 km2, mit über 2100 palästinensischen Toten, darunter 500 Kindern hat praktisch kein Hahn im Westen danach gekräht, und besonders nicht "Amnesty International". Von einer Verurteilung Israels als Kriegsverbrecher ganz zu schweigen! Es scheint so, dass unschuldige Tote im Nahen Osten für den Westen nur relevant sind, wenn sie sich propagandistisch gegen Russland ausschlachten lassen. Die Toten durch den Westen dagegen sind absolut irrelevant. Wobei die Schreckensmeldungen oft aus einem dubiosen Informationsbüro der "gemässigten" syrischen Opposition in England stammen, dass schon in der Vergangenheit mit Falschmeldungen aufgefallen ist!

    • Von solchen Organisationen ist ebensowenig eine korrekte Berichterstattung zu erwarten, wie von unserer Presse. Mietmäuler, geistige Brandstifter und Propagandisten mit lancierten Meldungen. – Dazu fällt mir ein passendes Zitat ein:" Ich weiß nicht, was mehr zu fürchten ist, Straßen voller plündernder Soldaten oder Büros voller Schreiberlinge, die ans Lügen gewöhnt sind."

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