Die Flüchtlingskrise in Europa gilt als Belastungsprobe für die EU. Die Politik ist gespalten und das Misstrauen der Bürger in die Berliner Politik wächst. Das geflügelte Wort der „Flüchtlingswaffe“ diskreditiert in diesem Zusammenhang schnell als „rechte Verschwörungstheorie“. Doch US-Depeschen belegen das Gegenteil.

Von Christian Saarländer

Doch ist dies wirklich eine Verschwörungstheorie? So sprach Julian Assange, der Gründer von WikiLeaks, genau dieses Thema an, als er sein Buch vorstellte. Dieses Buch behandelt auch die entsprechenden US-Depeschen, die auf den Servern der Whistleblowerplattform einsehbar sind. Wie wir sehen, handelt es sich hierbei vielmehr um eine sogenannte Verschwörungspraxis.

Das aktuelle Buch von Julian Assange „The WikiLeaks Files“ befasst sich mit den Depeschen der US-Diplomatie, welche sich seit 2010 auf seiner Plattform befinden. Die Sammlung begann mit satten 2.325.961 Depeschen, die inzwischen unter verschiedenen Rubriken fallen: The Kissinger Cables, Cablegate und die Carter-Cables. Das Buch, an dem verschiedene Autoren mitgewirkt haben, kann man hier bestellen. Detailliert mit der Thematik befasste sich die jüngst mit dem Willy-Brandt-Preis ausgezeichnete Journalistin Sarah Harrison.

Die in Deutschland lebende Britin beschreibt in einem Kapitel wie diese Depeschen zu lesen sind. Harrison, welche die Afghanistan-Kriegstage geschrieben hat, weist darauf hin, dass man beim Lesen dieser Depeschen im Hinterkopf behalten soll, dass es sich um Dokumente handelt, welche von US-Diplomaten geschrieben wurde. Zudem werden von Harrison noch Hinweise zur Suche auf WikiLeaks gegeben. Diese hat sich bis heute kontinuierlich verbessert.

Es wird also die Sicht der Welt aus den Augen der US-Diplomaten beschrieben. Erfahrungsgemäß findet man bei der Suche eines Themas immer sehr viele Dokumente, die man gar nicht in ein paar Seiten zusammenfassen kann. Nichtsdestotrotz können einige US-Depeschen sehr wohl die Absichten der USA beschreiben und erläutern einem Dritten manchmal auch die bilateralen Probleme seines Staates mit einem anderen Staat. In diesem Falle unter anderem auch Deutschland, wie wir im weiteren Verlauf noch lesen werden.

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Der Nahe Osten, die EU und Deutschland im Zusammenhang mit der Flüchtlingsproblematik wurde in US-Kreisen schon vor Jahren thematisiert. In einem Interview mit der Sendung RT Going Underground sprach Assange das an, was hiesige Leitmedien nicht so gerne ansprechen: Flüchtlinge als „Destabilisierungsfaktor“ – aber nicht unbedingt im eigenen Land, sondern im gegnerischen Land. Der Gegner lautete bereits im Jahre 2006 Bashar Al-Assad und Syrien. Als Beispiel soll diese Depesche aus der US-Botschaft in Tel Aviv stehen. Hieraus geht hervor, dass sich das amerikanisch-syrische Verhältnis aufgrund der Person Bashar Al-Assad verschlechtert hat.

Hier kann man das angesprochene Interview von Assange abrufen.Welche Rolle Flüchtlinge im Destabilisierungsplan spielen: Flüchtlinge, besonders die Fachkräfte, fehlen einem Staat, wenn sie flüchten beziehungsweise auswandern. Im eigenen Land nehmen diese nicht selten eine wichtige Rolle im alltäglichen Leben ein. Fehlen diese Menschen dann in einer großen Masse, so kann ein staatliches System kollabieren.

Diese Flüchtlinge können aber gleichzeitig auch das Land destabilisieren, wenn sie dort nicht integriert werden können. Dies sorgt einerseits in der heimischen Bevölkerung für politische Spaltung und frustrierte Flüchtlinge, die dann Opfer in diesem politischen Diskurs sind. Flüchtlinge als Migrationswaffe einerseits und Emigrationswaffe andererseits.

Ein vergleichbares Problem tauchte in der Bundesrepublik Deutschland am Anfang der 1990er Jahre auf. Das gerade wiedervereinigte Deutschland nahm Flüchtlinge aus dem Nahen Osten auf und diese Flüchtlingsdebatte polarisierte die Bevölkerung. Bilder von brennenden Asylantenheimen und gewaltbereiten Skinheads prägten die Jahre nach der Wiedervereinigung. Aktuell beschwert sich zumindest keiner mehr über die Irak-Flüchtlinge aus den 1990er Jahren. Die Gewalt in Rostock greift ein nichtklassifiziertes Dokument aus dem Jahre 2008 auf: „Rostock – Ground Zero for Xenophobia“ heißt es.

Die Politik rätselte nach den Ursachen der rechten Gewalt. Der damalige Bundeskanzler Helmut Kohl suchte die Schuld bei der Stasi. Über die Ursachen der Flucht wurde bis vor kurzem eher am Rande gesprochen. Bis heute. Bis heute hat sich auch das linke Lager in zwei große Teile gespalten: In einen antifaschistischen Teil und in einen antiimperialistischen Teil. Die Antifaschistischen nehmen dabei einen pro-amerikanischen Standpunkt ein und weisen jede Kritik an „Refugees Welcome“ als faschistisch oder rassistisch ab.

Das Thema „Migrationswaffe“ wird gerne in das rechte Eck katapultiert oder als krude Verschwörungstheorie diskreditiert. Entweder aus Unwissenheit, Denkfaulheit oder aus purer Absicht. Die US-Beraterkreise sprechen allerdings nicht nur heimlich über das Thema, sondern thematisieren das auch in ihren Büchern und Schriften. Die renommierte US-Universität Havard sprach das Thema sogar in einem wissenschaftlichen Aufsatz an. Der Titel „Strategic Engineered Migration as a Weapon of War“ ist online zugänglich.

Einen Flüchtlingsstrom aus dem Irak erlebte Deutschland und die EU bereits im Jahre 2008, wenngleich auch  damals keine öffentliche Debatte wie im aktuellen Ausmaße stattfand. Die WikiLeaks-Suche ergab bei den Thema über 1.000 Ergebnisse. Hierbei handelt es sich aber nicht nur um Depeschen, sondern um Beratungsmaterial der US-Denkfabrik Stratfor.

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Auf der Twitter-Meldung vom offiziellen WikiLeaks-Account wird auf eine besondere Depesche hingewiesen: Aus dem unklassifizierten Schreiben der US-Vertretung in Brüssel geht hervor, dass irakische Vertreter Deutschland darum baten, keine Bürger mehr zur Migration zu ermutigen. Im Hinblick auf Schweden deutete Assange unter anderem auch an, dass diese sich bereit erklärten sich am Irak-Einsatz durch die Bereitschaft der Flüchtlingsaufnahme mitzubeteiligen.

Über 1.000 Dokumente bietet WikiLeaks wiederum an, wenn man über die Rolle Schwedens im Irak-Krieg recherchieren möchte. „Teile und Herrsche“ lautet die Überschrift im zweiten Kapitel der WikiLeaks-Files, worin sich Journalist Dahr Jamail mit dem Thema Irak befasst. Hierbei werden neben den Depeschen die „Kriegstagebücher des Iraks“ herangezogen, wo es auch um Folter und US-Geheimgefängnisse geht.

Die Hauptursache für diesen Flüchtlingsstrom war bekanntlich der von der US-Koalition geführte Krieg im Irak. Die Anzahl der Dokumente über das Thema Flüchtlinge ist erdrückend und macht immer wieder deutlich, dass viele Probleme im Hinblick auf Flüchtlinge im letzten Jahrzehnt unter den Tisch gekehrt wurden. Dabei ist wieder zu beachten: Hier werden diplomatische Dokumente herangezogen, die normalerweise der Öffentlichkeit nicht zugänglich gemacht werden.

Selbstverständlich liefern die Dokumente nun nicht die ganze Wahrheit über die Migrationsproblematik. Auch ist es für offizielle Quellen problematisch diese Quellen als Beweis heranzuziehen, da diese Dokumente von den Vereinigten Staaten nicht freigegeben wurden. Aber im Abgleich mit sonstigen Schriften und Dokumentationen spiegelt sich so einiges wider, was sich in Sachen Flüchtlinge nach dem Ost-West-Konflikt geändert hat. Die Militärinterventionen im Rahmen des „arabischen Frühlings“ haben die bis dahin schon problematische Flüchtlingssituation noch mal verschlimmert. Das Buch von Julian Assange behandelt bei weitem nicht nur die Problematik im Nahen und Mittleren Osten, sondern geht weltweit noch auf andere Themen ein.

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12 KOMMENTARE

  1. Das das US-rael Imperium, den Migrations-Tsunami, der über Europa hereingebrochen ist, als strategisch Waffe benutzt, ist ja schon länger bekannt – jedoch nicht der breiten Öffenlichkeit:

    Massenmigrationwaffe: Die Hinweise auf den gezielten Einsatz verdichten sich

    Die US-Politikwissenschaftlerin Kelly M. Greenhill veröffentlichte im Sommer 2010 ihr Buch Weapons of Mass Migration – Forced Displacement, Coercion, And Foreign Policy (Massenmigrationswaffen – Vertreibung, Erpressung und Außenpolitik). Ein Buch, das die „Geschichte“ der Massenmigrationswaffe, den „Nutzen“ für das einsetzende Land und die Folgen für das angegriffene bzw. aufnehmende Land beleuchtet. Viele Blogs (auch hier), unabhängige Medien und kritische Geister haben sich in den letzten Tagen mit dem Begriff der Massenmigrationswaffe befasst.

    Für viele scheint die Möglichkeit des bewussten Einsatzes dieser Massenmigrationswaffe zu abstrakt, zu unglaubwürdig zu sein – oftmals aus dem selbst geschaffenen Gedankengebäude heraus, dass so etwas nicht sein kann, weil es wider jeder Vorstellung von Ethik, Moral, Menschenwürde und auch Menschenrechten steht.

    Einen weiteren Hinweis (ich will hier noch nicht von Beweis sprechen) auf genau jene Machenschaften des anglo-amerikanischen Systems hat jetzt die Website Global Research in ihrem Artikel Who Is Twitter-Luring Refugees To Germany? (Wer lockt die Flüchtlinge mit Twitter nach Deutschland?) veröffentlicht.

    Ganzer Artikel:

    http://www.konjunktion.info/2015/09/massenmigrationwaffe-die-hinweise-auf-den-gezielten-einsatz-verdichten-sich/

    Gleichwohl, ein sehr guter und aufschlußreicher Artikel, der das Ganze noch abrundet!

    •  

      Und es gibt noch einen wichtigen Aspekt:

      1992: »Informing Statecraft: Intelligence for a New Century« (Information der Staatskunst: Intelligenz für ein Neues Jahrhundert).

      Professor Angelo Codevilla,

      Information der Staatskunst: Intelligenz für ein Neues Jahrhundert

      Mitglied des ‚Stabes im Geheimdienstkomitee des US-Senates‘, sagt in seiner Studie

      »Informing Statecraft: Intelligence for a New Century«.

      Als Hauptbedrohung der USA würde heute die wirtschaftliche Konkurrenz aus Japan und den europäischen Ländern angesehen werden.

      Codevilla:

       »Wer in diesem Wettstreit siegt, wird der Manager der Welt sein, die Verlierer dagegen die Arbeitsbienen.«

      Mehr Infos:

      https://www.google.es/webhp?sourceid=chrome-instant&ion=1&espv=2&ie=UTF-8#q=%C2%BBInforming+Statecraft:+Intelligence+for+a+New+Century%C2%AB.&start

      • Es nervt einfach nur noch !!! Die Möchtegern-Leader der Welt –  festgefahren in ihren Wahnvorstellungen , dabei hohl vom Scheitel bis zur Sohle , unvorstellbar neidisch und missgünstig jedem anderen Menschen gegenüber . Es ist nicht damit getan , dass sie dem Nächsten absolut NICHTS gönnen – nein , die Menschen sollen alle leiden , schuften und im Elend verrecken  – weil SIE es wollen !

        Solchen Vollidioten gehört das Handwerk gelegt , und ihren Handlangern gleich mit .

        Die ganze Schreiberei hier und anderswo ist für die Katz .

        Es kotzt mich nur noch an .

         

        • @R.C.

          Das haben Sie hervorragend analysiert und zusammengefasst! Genau so ist es! Diese Menschen (ich kann sogar die ethnische Gruppe spezifizieren) sind nur glücklich, wenn es anderen dreckig geht.

           

          Aber in einem muss ich Ihnen entschieden widersprechen!

          Die Philosophen lehren (gekürzt): Aus Gedanken werden Worte, aus Worten werden Taten, aus Taten werden Dinge und Gewohnheiten, aus Gewohnheiten wird dein Schicksal!

          Auf englisch gibts deshalb auch den Spruch "Thoughts become things!"

          Das Schreiben ist also nicht für die Katz!! Was meinen Sie warum es die Gedankenpolizei, political corectness und Zensur gibt?

          Weil die Psychopathen genau wissen, wie mächtig das Wort ist!

           

           

          • Tobi , uns läuft die Zeit davon . Dazu kommt die Mitläufer-Mentalität unserer lieben Landsleute , die zwar alle die Meinung vertreten , dass gegen diese Politik unbedingt etwas getan werden muss

            ( natürlich nicht die bestens Informierten Ver- BILD- eten ) , jedoch muss da erstmal Einer kommen , der vorgeht und den Anfang macht , Einer , dem man dann folgen kann .

            Hier ist die Manipulation so weit fortgeschritten , dass die Notwendigkeit des eigentlich „naturgegebenen„ Zusammenhalts , dass der Strassenkehrer mit dem Arzt bspw. auf die Strasse geht , einfach nicht gesehen wird . Das staatlich verordnete Isolationsprogramm ist dermassen erfolgreich verlaufen , dass wir uns selbst Schach Matt setzen .

            Auch schreiben wir im Grunde genommen ja auch nur immer „untereinander  ´´. Unsere Meinungen liegen , bis auf Kleinigkeiten ,zumeist beieinander .

            Die, die wir erreichen müssten , hören uns einfach nicht zu . Ich erlebe es in der eigenen Familie :

            Mit Dir diskutiere ich nicht !

             

             

        • @ R.C Niemand hat gesagt, dass der Aufwachprozess ein Leichter sein wird. Deshalb ist die Wut die Sie derzeit verspüren gut und wichtig! Ohne Reibung passiert nämlich keine Entwicklung – kommt keiner von der Couch hoch! Oder glauben Sie, dass es Anderen die diesen Prozess bereits hinter sich haben anders gegangen ist? Entscheidend ist, was man daraus macht, und wie man diese Erfahrungen dann umsetzt. Nimmt man Teil an dieser Riesen Chance für die gesamte Menschheit, oder steckt man seinen Kopf wieder zurück in den Sand und macht damit den Weg für die Jenigen frei, die dieses Spiel mit Uns bereits seit tausenden von Jahren auf die Eine oder andere Art spielen. Sie kennen ja die Szene aus Matrix mit der blauen und der >>Roten Pille! Also Kopf hoch und durch.

          • Rob , ich bin vor ca. 8 Jahren aufgewacht .

            In diesen Jahren musste ich feststellen , dass sich sogut wie nichts geändert hat , ausser meinem Frust , meiner Wut und zugleich dem tiefen Gefühl der Ohnmacht , die allesamt  gewachsen sind .

            Ich stecke den Kopf nicht in den Sand .

            Ich verweigere Konsum , auch den durch TV und MSM , Banken lieben Kunden wie mich nicht , ich rede mit Menschen , mache

            aufmerksam , treffe mich mit ihnen zu Gesprächen . Ändere ich damit etwas ? NEIN !

             

  2.  Ein sehr informativer Artikel. – @R.C. Psychopathen beherrschen diesen Planeten, seit es Geschichtsschreibung gibt. – Die plumpe Arroganz der Amis ist es, die auch mich "kotzen" lassen könnte. Sie stellen sich hin und verkünden ihre perfiden Strategien (als wären es PR-Strategien), die doch damit jedermann zugänglich werden. ( Brzeschinski oder  Friedman von Starfor sind 2 dieser kranken Vertreter). So ganz machtlos sehe ich den Bürger allerdings nicht, vorausgesetzt, er ist aufgeschlossen genug, Informationen über das Bestreben und Treiben dieser Verschwörer aufzunehmen und nach Prüfung anzunehmen. Mit der Weiterreichung solcher (die Weltanschauung verändernden) Informationen und einem kritischen bewußten Gegensteuern des Einzelnen gegen unsere handlungsunfähige Politkaste kann sich einiger Widerstand gegen diese verräterische Politik formieren.

    • edmundotto ,

      Alles richtig , was Sie schreiben . Aber eine Weltanschauung zu verändern , das braucht viel Zeit …. bis das erreicht ist , haben uns die Psychos längst verheizt , gechipt , versklavt , und erfreuen sich ihres Erfolges . Soweit sollte es nicht kommen . Die Wahrscheinlichkeit dass es dazu kommen wird , steigt mit jedem Tag , den WIR nicht nutzen .

  3. Artikel-Zitat: Bis heute. Bis heute hat sich auch das linke Lager in zwei große Teile gespalten: In einen antifaschistischen Teil und in einen antiimperialistischen Teil. Die Antifaschistischen nehmen dabei einen pro-amerikanischen Standpunkt ein und weisen jede Kritik an „Refugees Welcome“ als faschistisch oder rassistisch ab – ZItat Ende.

    Das ist das erstemal, dass eine wesentlicher Polit-Zustand sehr konkret und deutlich bezeichnet wird. Und da erhebt sich die 1. Frage: warum und wodurch. Der antifaschistische Teil ist der von der Regierung gesponsorte Teil, der quasi amtlich-linke Teil, der erlaubte, der geforderte, der "gute" Teil.

    Der anti-imperialistische Teil ist der Teil, der um Gottes Willen ja nicht verbreitet werden darf, denn er zeigt die Tatsachen, er zeigt den teuflichen Zukunfts-Plan der Herrschenden, der Imperialisten.

    Da erhebt sich die 2. Frage: wieso konnte sich die Linke spalten? Das ist sehr veilschichtig. Einerseits ist die LINKE nun etabliert, gehört nicht mehr zu den Schmuddelkindern des Ostens ( weil in den Westen integriert). Andererseits muss die SPD-Wohlstands-Linke mit westlichen = imperialen Werten punkten, um überhaupt noch gehört zu werden ( glauben sie). Drittens sind die westlichen = imperialistischen Werte für die SPD-Links-Politiker attraktiver, seit sei eingebunden sind in Parlament( Korruption) in Fraktion( 2. Korruption), in Stiftung (3. Korruption), in Auslands-Jobs, in USA-Einladungen, in Fernseh-Interview-Shows, in all den WEST-KONSUM-KORRUPTIONS-MIST, den Politiker nie wieder missen möchten, wenn sie mal dran geleckt hatten.

    Das spaltet, ohne dass jenen das bewusst wird. Wwil es aber zur echten AB-Spaltung führt, müssen sich die Leute neu identifizieren und das geht nur über anerkannte Parolen = Befürwortung imperialer Mottos und Postulate. So schläger und so schwarz sie auch sein können, so imperial und west-verkackt sind sie dennoch- die Antifa ist nicht nur West-verkackt, sondern sogar imperial-faschistoid-pervertiert. Innerlich symbiotisch und synaptisch paranoid! 

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