Seit neuestem werden in Österreich vom AMS (Arbeitsamt) sogenannte „Kompetenzchecks“ für Migranten angeboten. In diesen fünfwöchigen Modulen soll festgestellt werden ob die Zuwanderer überhaupt irgendwelche beruflichen Befähigungen mitbringen, die für den heimischen Arbeitsmarkt nützlich sein könnten – und falls ja, welche. Doch jetzt sorgte eine Geschlechtertrennung bei eben diesen Kursen für Wirbel.

Von Marcello Dallapiccola

Interessanterweise wird diese Geschlechtertrennung nur im rot-grün regierten Wien vollzogen, vom Rest Österreichs sind keine vergleichbaren Maßnahmen bekannt. Auch beschränkt sie sich nur auf zwei Sprachgruppen: Nämlich auf die Arabisch und die Farsi sprechenden Migranten (Farsi wird hauptsächlich im Iran, aber auch in Teilen Pakistans und Afghanistans gesprochen). Für Zuwanderer mit spanischer, englischer, russischer oder sonstiger Muttersprache gilt diese Trennung nicht; deren Kurse wurden und werden auch weiterhin in gemischten Gruppen abgehalten. Doch weshalb werden hier ausgerechnet für Zuwanderer aus Syrien, dem Irak, dem Iran und Afghanistan Ausnahmen gemacht? Nun, in einer ersten Reaktion auf diese Frage hieß es, dass man „die Zuwanderer nicht kulturell überfordern dürfe“. Zeigt sich hier erneut ein Symptom der seit geraumer Zeit grassierenden Geisteskrankheit namens Muselmanie?

Die Chefin des Wiener AMS, Petra Draxler, rudert zurück: Laut ihr läge es am ungleichen Verhältnis der Geschlechter, die Migranten aus diesen Regionen wären nun einmal zu 80 Prozent männlich (was übrigens eine interessante Feststellung von jemandem ist, der sich täglich mit den Zahlen auseinandersetzen muss – wenn man bedenkt dass in den Propagandamedien weiterhin hauptsächlich von Familien und Kindern die Rede ist). Weiter sei es laut Draxler bei dieser Gruppe nun einmal so, dass die meisten eben in typischen Männerberufen (Maurer, Elektriker, Maler, etc.) tätig wären und somit die wenigen Frauen in Sachen Kompetenzermittlung eben schlechter berücksichtigt werden könnten; darüberhinaus verweist sie auf die Sprachkurse, die sehr wohl ausnahmslos in gemischten Gruppen stattfinden würden. Auch AMS-Chef Kopf sprang ihr zur Seite: Das AMS habe nun mal den Auftrag, „Frauen spezifisch zu fördern“, sagte er im Ö1-Mittagsjournal vom 3. Dezember. Warum deshalb ausgerechnet Frauen aus islamisch geprägten Herkunftsländern von den Männern getrennt werden müssen, während das bei sämtlichen anderen Zuwanderergruppen überflüssig zu sein scheint, diese Erklärung blieb er jedoch schuldig.

Jedenfalls versuchen Draxler und Kopf ihr Möglichstes, um den zweifelhaften Eindruck, den diese Geschlechter-Apartheid in der Öffentlichkeit hervorruft, etwas zu relativieren. Doch inzwischen hat sich auch die hohe Politik in die Causa eingeschaltet: Außen- und Integrationsminister Sebastian Kurz (ÖVP) beklagt, dass diese Maßnahme nicht eben förderlich ist wenn es darum geht, den Migranten unsere Werte von Toleranz und Gleichberechtigung zwischen den Geschlechtern zu vermitteln.

Auch wenn dies nur ein weiterer Versuch der ÖVP ist, ihr Profil nach rechts hin zu schärfen um die immer mehr in Richtung FPÖ davonschwimmenden Felle zusammenzuhalten – Kurz hat absolut Recht mit seiner Aussage. Denn auch wenn nur eine einzige Frau mit einem Dutzend Männer in einem Kurs sitzt, dann hat das gefälligst kein Problem zu sein. Denn so wird nun einmal in Österreich gehandhabt und so leben die Menschen in diesem schönen Land seit geraumer Zeit recht angenehm miteinander. Wer sich davon „kulturell überfordert“ fühlt, muss wohl zur Kenntnis nehmen dass er wahrscheinlich ins falsche Land eingewandert ist und sollte die entsprechenden Konsequenzen ziehen. Wenn jemand jedoch längerfristig hier bleiben möchte, dann hat er das zu akzeptieren und sich daran anzupassen. Und das passiert am besten so schnell und konsequent wie möglich, denn wenn man hier lange herumeiert und damit beginnt, Extrawürste für Moslems zu braten, sendet man damit das falsche Signal, dass wir Europäer unsere sogenannten Werte nur allzugerne aufgeben, um den vorgestrigen Vorstellungen einer Gruppe ganz offensichtlich noch nicht im 21. Jahrhundert angekommener Fanatiker hündisch entgegenzukriechen.

Unsereiner kann ja auch nicht beispielsweise nach Paraguay oder Kambodscha auswandern und dann den Leuten dort erklären, mit Latinos bzw. Asiaten nichts zu tun haben zu wollen – je nach Temperament der einheimischen Bevölkerung würde man als Idiot belächelt und beinhart ignoriert oder mit der Machete in Stücke gehauen werden, denn gemeinhin ist es auf der ganzen Welt so, dass sich der Gast an die Regeln seiner Gastgeber anzupassen hat und nicht umgekehrt.

1 KOMMENTAR

  1. Wir werden doch nicht etwa von gewissen 'informellen Kreisen' bewusst islamisiert.

    Neeeeiiiin!

    Eine Islamisierung findet nicht statt!

    Islam ‘the Religion of Peace’  – The Sandnigger  Mark Glenn to Europe:

    “Your lands and women belong to the muslim empire, the headless bodies of your children shall line the streets!”

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