Studie: Über zehn Prozent der Deutschen in Flüchtlingshilfe aktiv

Beinahe 11 Prozent der Befragten einer Umfrage in Deutschland gaben Anfang November an, ehrenamtlich in der Flüchtlingshilfe tätig zu sein. Ganze 37 Prozent gaben Sachspenden, immerhin noch 17 Prozent Geldspenden für die Flüchtlinge.

Von Redaktion/dts

In Deutschland ist das ehrenamtliche Engagement in der Flüchtlingshilfe größer als in jedem anderen gesellschaftlichen Bereich. Dies zeigt eine repräsentative Studie des Sozialwissenschaftlichen Instituts der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), die der "Welt" vorliegt: Demnach gaben bei der Anfang November 2015 durchgeführten Umfrage 10,9 Prozent der Befragten an, zu jener Zeit aktiv in der Flüchtlingshilfe tätig zu sein. Dieser Wert, so die Studienautoren, sei noch höher als im Bereich von Sport und körperlicher Bewegung, wo der Ehrenamtlichen-Anteil 10,1 Prozent betrage.

Zu den Tätigkeitsbereichen der Ehrenamtlichen gehören demnach die Hilfe bei der Ausgabe von Kleidung und Essen, die Unterstützung eines Flüchtlingsheims in der Nähe, die Begleitung bei Behördengängen, weiterhin Kinderbetreuung und – allerdings nur zu einem Prozent – die Aufnahme von Flüchtlingen in den eigenen vier Wänden. Darüber hinaus ergab die Studie eine hohe Spendenbereitschaft: 37 Prozent erklärten, Sachspenden entweder bereits vor der Umfrage oder im aktuellen Befragungszeitraum geleistet zu haben. Geld spendeten vor oder während der Befragung 17 Prozent.

Zugleich aber hatten 52 Prozent der Bürger "bisher noch keine Erfahrungen" mit Flüchtlingen gemacht. Bei denjenigen Befragten, die bereits Kontakt zu Flüchtlingen hatten, überwogen oft die guten Eindrücke. 26,2 Prozent gaben an, "eher positive" oder "sehr positive" Erfahrungen gemacht zu haben. Gemischt sowie negativ oder sehr negativ war der Eindruck bei 21 Prozent. In der Studie wurde ebenfalls abgefragt, welche Sorgen die Deutschen angesichts der vielen Flüchtlinge umtreiben.

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An erster Stelle steht dabei eine Befürchtung, die sich auf die Einheimischen bezieht: Dass "der Rechtsextremismus wachsen wird", glauben 85 Prozent der Befragten. Auch sonst scheinen die Bürger die größten Sorgen bezüglich gesamtgesellschaftlicher Veränderungen zu haben: 77 Prozent befürchten Schwierigkeiten bei der Suche nach einer bezahlbaren Wohnung. 70 Prozent denken, es komme demnächst zu staatlichen Einsparungen in anderen Bereichen.

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Es gibt laut der Umfrage aber auch große Sorgen, die konkret die Flüchtlinge betreffen. 77 Prozent glauben, dass "viele dieser Menschen keinen Arbeitsplatz finden" werden. Nur wenig geringer ist der Anteil derer (70 Prozent), die meinen, dass man für die Flüchtlinge nicht genügend angemessene Unterkünfte und Versorgungsleistungen bereitstellen könne und dass "Behörden und Polizei die Situation nicht bewältigen" (63 Prozent). Viele machen sich zudem Sorgen um die Sicherheit in Deutschland: Mehr als die Hälfte der Befragten glaubt, dass man sich künftig "in bestimmten Gegenden nicht mehr so frei bewegen" könne. Eine Zunahme der Kriminalität befürchten 60 Prozent, ein Anwachsen der Zahl extremistischer Muslime fast 70 Prozent. 45 Prozent glauben, dass "die meisten Flüchtlinge unberechtigt zu uns kommen". Und gut 40 Prozent meinen, die muslimische Kultur werde künftig "unseren Alltag dominieren".

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15 Kommentare

  1. Schau an! Das hat also eine "Studie" ergeben. Früher, als noch nicht so viel gelogen wurde – also vor EU und Merkel – nannte man das noch "Statistik" und das war schon schlimm genug. Wenn jetzt die ev. Kirche – deren "Subunternehmer" hinreichend an der Asylantenflut verdienen, zu einem solchen Ergebnis kommt, muss man schon zu den völlig Verblödeten gehören, um dem nur halbwegs Glauben zu schenken. Papierkorb!

  2. Seit 4 Wochen läuft ein Spendenaufruf für die AfD; inzwischen sind schon 2 Millionen Euro  eingegangen. Seit mehreren Monaten läuft beim Flüchtlingssender RTL ein Spendenaufruf für sogenannte Asylanten. Keine Angaben über Spenden vorhanden schämt sich der Asylantensender über Spendenfreude der Gutmenschen?

  3. "37% gaben Sachspenden, immerhin noch 17% Geldspenden"

    Sachspenden kann ich verstehen, da haben viele ihre alten Klamotten usw. entsorgt; aber Geldspenden? Als ob uns wegen den Invasoren nicht schon genug Geld via Stuern abgezwackt würde – von der verlorenen Lebensqualität wegen der verschleierten Weiber und der braungesichtigen, spuckenden und aggressiven Bastarde in allen Öffis ganz zu schweigen.
    Am niedlichsten fand ich ja die Blödmenschen-Idioten, die ganze Einkaufswagen voll Lebensmittel kauften um sich dann von den "Schutzsuchenden" beschimpfen zu lassen, weil das gespendete Essen den Herrenmenschen nicht gut genug war…

    1. Selbst das Zeug sollte man vor dem Einwurf in die Container noch unbrauchbar machen!

      Dann hat der Sozial-Industrielle Komplex statt Profit Entsorgungskosten.

  4. Zugleich aber hatten 52 Prozent der Bürger "bisher noch keine Erfahrungen" mit Flüchtlingen gemacht. PS: ICH will auch keine Erfahrungen machen. Jetzt nicht und zukünftig auch nicht!

    In der Studie wurde ebenfalls abgefragt, welche Sorgen die Deutschen angesichts der vielen Flüchtlinge umtreiben.

    An erster Stelle steht dabei eine Befürchtung, die sich auf die Einheimischen bezieht: Dass "der Rechtsextremismus wachsen wird", glauben 85 Prozent der Befragten. 

    Lediglich 45 Prozent „glauben“?, OHHH nein, sie wissen, dass "die meisten Flüchtlinge unberechtigt zu uns kommen". Und gut 40 Prozent meinen, die muslimische Kultur werde künftig "unseren Alltag dominieren".

    Dazu muss nichts mehr gesagt werden. Di „Gutmenschenmafia“ hat uns in der Gewalt!

    1. So isstet!

      Wie die Sache läuft, wird hier deutlich:

      BamS titelt: Jeder 2. Deutsche will mehr Flüchtlinge aufnehmen

      Daraufhin startet T-online eine eigene Umfrage.

      Fast 86.000 Teilnemer stimmten ab.

      Nahzu 82.000 Teilnehmer stimmten mit NEIN!, nämlich 95,4 Prozent

      http://www.t-online.de/nachrichten/deutschland/umfragen/id_73764922/jeder-zweite-deutsche-will-mehr-fluechtlinge-aufnehmen.html

      Frau Merkel sagt: 'Der Islam gehört zu Deutschland'

      daraufhin wird eine Telefonrundfrage gestartet. Ergebnis: Mehr als 90 Prozent der Gefragten antworten mit NEIN!

      Wir haben  garkeine Bundesregierung, darüber hat uns schon der dicke Gabriel aufgeklärt: Wir haben einen Gesinnungs- und Schnüffel Scheinstaat und ein einzig großes kulturmarxistisch politisch-korrektes Erziehungsministerium.

  5. 10 % wären in unserem Ort 400 Leute, aber außer den verordneten Gemeindeangestellten  ( denen das auch auf den Sender geht, weiß ich aus persönlichen Gesprächen ) kenne ich persönlich  nur EINE Person im Ort, die sich aus Überzeugung engagiert …..und die Frau ist fast 80 und schon leicht dement ! Alle Anderen aus meinem ( großen ) Bekanntenkreis würden die "Refugees" am Liebsten  sofort wieder loswerden !

  6. Also die Umfrage von dem evangelischen Sozial-Dingsbums-Institut ist völlig falsch!

    Ich habe folgende stichhaltigen Ergebnisse gelesen:

    107% der Bevölkerung wollen noch mehr Flüchtlinge!

    113 % der Bevölkerung wollen einen persönlichen Flüchtling bei sich zu Hause halten!

    129% der Bevölkerung lieben Mutti Merkel und schlagen die  Dame als neuen Papst-Kandidaten vor.

    So schauts aus!

  7. Die grundlegend anständige Gesinnung der Deutschen und die hohe kollektive Kultur wird gnadenlos vom politischen Establishment ausgenutzt! In Deutschland wird das Vertrauen der Menschen in jene die von ihnen als Vertreter des Staates und des Volkes gewählt wurden in einem nie dagewesenen Ausmaß  m i ß b r a u c h t !  Die menschliche Verkommenheit der Politik muß im Lichte der stattfindenden Politik schon sehr weit fortgeschritten sein um einer Bewegung wie Pegida nicht nur unberührt gegenüber zu stehen sonder sie auch noch zu verhetzen!

  8. Wer´s glaubt wird seelig. Hätte "repräsentativ" als Unwort gewählt.Kenne niemanden, bei allen Gesprächen seit Monaten, der dieses unterstützt.Würde die sich selbst Verwirklichenden(Helfenden), in Haftung, für die Folgen, nehmen. Habe nichts gegen Fremde, bin überzeugt, das die Asylbedürftigen mehr unterstützt werden müssen, aber nicht die Invasion die"unserm" Ruf als Hilfesuchende zum Kommen auffordert. Der Anteil der Asylbedürftigen dürfte im einstelligen Prozentbereich liegen.Integration der 1,2 Mill +0,3 Mill. Unsichtbaren x Faktor Nachzug = 5 bis 8 Millionen wird nicht möglich sein. Jogoslawische Verhälnisse werden kommen. Ein Totalversagen der deutschen Politik und ein von der deutschen Regierung geschlagener Sargnagel  für die EU.

  9. An erster Stelle steht dabei eine Befürchtung, die sich auf die Einheimischen bezieht: Dass "der Rechtsextremismus wachsen wird", glauben 85 Prozent der Befragten.

    ——-

    Tja und weil das so ist, müssen demnächst 100 Prozent der Bevölkerung in der ähä,,, 'Flüchtlingshilfe' tätige sein, andernfalls werden sie sofort standrechtlich erschossen.

    Diese Propagandalügen a la Orwell gehen mir so was von auf den Keks!

    Verarschen kann ich mich selber!

    Ich keine niemanden aus meinem großen Bekanntenkreis, der in der Flüchtlingshilfe tätig wäre, der auch nur einen Pfennig für dieses Landnehmer- und Sozialpiraten Gesindel spenden oder der gar einen 'Flüchtling' aufnehmen würde.

    Ich weiß nur, dass der Unmut ja sogar Hass auf die Fremdschar wächst und das auch unter meinen sog. 'liberalen' Bekannten, die bisher nahezu alles relativiert und entschuldigt haben.

  10. ..Die Propagandamaschine funktioniert!

    ——-

    Kla, die muss ja ab und an geschmiert werden, ansonsten setzt sie leicht Rost an.

    Ich traue den gehirngewaschenen Deutschen ja schon eine Menge zu; diese Zahlen halte ich allerdings für 'getürkt'!

    Und was die 'Flüchtlingshilfe' anbelangt, dürften da bundesweit die Frauen weit in Front liegen, weil sie es sind, die in erster Linie  emotional von den Drahtziehern vereinnahmt werden können.

    …"Möglich ist der selbstverordnete ökonomische und ethnische Genozid der Deutschen nur vor dem Hintergrund einer tiefgreifenden  Verwirrung des Geistes und Verlumpung der Persönlichkeit durch anhaltende Wohlstandsdekadenz wie im antiken Rom der Endzeit. In einfachen, noch im Existenzkampf stehenden Völkern ist sowas unmöglich, da würde man es nie dulden, daß ein Familienmitglied oder Volksgenosse oder eine Volks-Gruppe das eigene Land und seine Gelder an parasitäre Fremdüberfluter abtritt. 

    Und wenn Völker solches duldeten, dann nur NACH SCHWEREN Kriegs-Niederlagen wie die Serben 1389 und später andere gegen die Türken und die Deutschen 1945 gegen die Welt-Juden, Westler und Kommunisten.

    Die NPD-Anhänger  haben also schon insoweit Recht, als sie die heutigen Nationen-zerstörenden und dekadenten Zustände mit 1945 in Verbindung bringen.

     

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